Isabell Fischer und Timmy Röthig, Auszubildende zum Forstwirt im dritten Lehrjahr, pflanzen am 16.03.2019 junge Eichen auf der Fläche eines verbrannten Kiefernwaldes (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Video: Brandenburg Aktuell | 16.03.2019 | Michel Nowak | Bild: dpa/Patrick Pleul

Verheerender Waldbrand im Sommer 2018 - In Treuenbrietzen beginnt die Wiederaufforstung

Nach dem Waldbrand bei Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) hat die Waldgenossenschaft Bardenitz mit der Wiederaufforstung der Brandflächen begonnen. Auf einer Fläche von 3,2 Hektar würden von Freiwilligen, Forstleuten und Auszubildenden insgesamt knapp 26.700 Kiefern, Traubeneichen, Stieleichen und Birken gepflanzt, sagte die Sprecherin des Landesbetriebs Forst, Ellen Schlieker, am Samstag beim Start der Aktion. 

Im vergangenen Sommer waren mehr als 300 Hektar Wald rund um Treuenbrietzen abgebrannt, darunter 100 Hektar der Waldgenossenschaft Bardenitz, ein Zusammenschluss privater Waldbesitzer.

Knapp ein Fünftel der jungen Bäumchen hatten Besucher der Internationalen Grüne Woche auf einem Ruderergometer "errudert", so Schlieker. Der Verband Deutscher Forstbaumschulen spendete den Gegenwert von 5.000 Bäumen und legte die restlichen 21.700 noch drauf. Bei der Pflanzaktion wird auch ein neuer Waldrand mit Bäumen und Sträuchern angelegt. Das Landwirtschaftsministerium fördere Waldbesitzer mit bis zu 85 Prozent der Kosten für die Pflanzen und die Pflanzung, sagte ein Sprecher dem rbb.

Außerdem nutzen Forscher der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) einen Teil der aschgrauen, verkohlten Fläche als Freilandlabor. Unterstützt von der Gemeinde im Kreis Potsdam-Mittelmark sollen ihre Erkenntnisse helfen, derartig verheerende Waldbrände zu verhindern.

Sendung: Antenne Brandenburg, 16.03.2019, 10:00 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Es wird ausgeforstet
    Gut so!
    Aber warum pflanzt Mann Kiefer?
    In Grünau entsteht gerade ein kleiner(!) Eibenwald. Sicherlich ausgesägt durch Vögel, die die Früchte samt Saatgut aus den nahe gelegenGärten und ehem. FriedhofsAnlagen "stibitzt" haben.

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