Verkehrsunfall in Berlin-Charlottenburg (Quelle: rbb/Perdoni)
Bild: rbb/Perdoni

Unfall in Charlottenburg - Lkw erfasst 73-jährige Radfahrerin

Bei einem Unfall in Berlin-Charlottenburg wurde am Donnerstag eine 73-jährige Radfahrerin schwer verletzt. Sie war auf der Neuen Kantstraße in Höhe der Dernburgstraße unter bisher ungeklärten Umständen von einem Lkw erfasst worden.

Laut einer Polizeisprecherin habe der 35-jährige Lkw-Fahrer den Unfall zunächst nicht bemerkt. Erst nachdem er ein Ruckeln und eine Staubwolke im rechten Außenspiegel bemerkt hatte, habe er sein Fahrzeug gestoppt.

Die Unfallursache ist noch unklar. Während der Unfallaufnahme der Polizei musste die Neue Kantstraße in Höhe Dernburgstraße in Fahrtrichtung Zoologischer Garten gesperrt werden. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen und Staus. Die Sperrung ist inzwischen aufgehoben.

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13 Kommentare

  1. 13.

    Was ist denn das für ein Irrsinn? Auf Kurzstrecken ist das Fahrrad allen anderen Verkehrsmitteln überlegen, von der Umweltbilanz mal ganz zu schweigen.

  2. 12.

    Die Stadt zwackt ohne Ende Geld für den ÖPNV ab und einige gehen trotzdem immer wieder der arbeitenden Bevölkerung und der Volkswirtschaft auf die Nerven.
    Wozu gibt es den ÖPNV, um Sicher von A nach B zu kommen? Das Fahrrad gehört einfach nicht nach Berlin, das zeigen die Unfälle, egal wie viele Spuren und Vorkehrungen.

  3. 11.

    Und mal wieder " Victimblaming". Die neue Kantstraße ist zweispurig, einfach eine Spur sperren und als Radspur ausweisen. Es gibt ekeine Umfahrungsmöglichkeit an der Stelle.

    Und zu dem "krakeelen", das tun eher die Leute die nicht kapieren wollen dass wir intelligente Verkehrssysteme brauchen, die tägliche Versorgung lässt sich intelligent lösen.

  4. 10.

    Also mal vornweg in meiner Antwort: Verbrennungsmotoren sind für mich Auslaufmodelle, leider löst dieser Ansatz nicht die drangvolle Enge in einem Ballungszentrum wie Berlin, solange nicht auch der von mir dargestellte "2-Tonnen-Blech-mit-1,1-Mensch"-Fetisch endet.Wenn mit Ausnahme derer, die umständehalber TATSÄCHLICH so unterwegs sein MÜSSEN, kein Privatfahrzeug fährt, dann würden vermutlich selbst solche 40-Tonner kein Problem sein, wären doch sonst nur Busse, Taxis und Lieferverkehr neben Menschen (Fußgänger/Radfahrer) auf den Verkehrsflächen unterwegs. Die neue Übersichtlichkeit würde viele solche Risiken minimieren zumal die Straßengestaltung anders aussähe.Ich glaube darüber hinaus durchaus, dass zwei kleinere Fahrzeuge in dieser Vision volkswirtschaftlich besser sind als ein großes. E-Antrieb=Schadstoffthema weitgehend weg, 2 Fahrer in kleineren Fahrzeugen=weniger Stress, mehr Beschäftigung - Kostenseitig insgesamt Nullsummenspiel (Infrastrukturschonend, weniger Unfälle,...)

  5. 9.

    Zitat: "Der LKW auf dem Foto hat mich garantiert nicht versorgt. Sieht nach Sand, Bauschutt oder anderem Schüttgut aus. Das dürfte statt so einem großen Ding auch zwei kleinere sein - würde übrigens auch ZWEI Fahrern Lohn bringen. "
    Meinen Sie so eine Argumentation tatsächlich ernst? Versorgung besteht nicht nur aus Lebensmitteln. 2 Lkw statt einem. Gaaanz tolle Idee. Zweimal Umweltverschmutzung statt einer. Zweimal Lohnkosten.

    Diese bezahlen Sie dann sicher auch gerne mit, wenn die Wohnung teuer wird, weil diese Kosten natürlich in die Herstellungskosten mit einfließen.

    @Christine Schönhaber, warum unterstellen Sie allen Autofahrern aggressives Gebaren (nicht Gebahren)? Ihr Kommentar ist genauso falsch und besserwisserisch.

    Nicht alle Autofahrer sind rücksichtslos. Ich nutze Rad und Auto, kenne beide Seiten. Die Neue Kantstraße ist für alle Seiten Horror und erfordert ganz große Aufmerksamkeit.

  6. 8.

    Der LKW auf dem Foto hat mich garantiert nicht versorgt. Sieht nach Sand, Bauschutt oder anderem Schüttgut aus. Das dürfte statt so einem großen Ding auch zwei kleinere sein - würde übrigens auch ZWEI Fahrern Lohn bringen.
    Darüber hinaus habe ich "eindämmen" geschrieben. Wieviele der alltäglich anzutreffenden Fahrzeuge liefern denn Lebensmittel an Supermärkte? Und die verstopfen im übrigen die Straßen (anteilig gesehen) genauso wenig, wie Handwerker mit Bedarf an großem Sortiment auf der Baustelle oder Taxen. Es ist das "2-Tonnen-Blech-mit-1,1-Mensch-drin", was unnötig ist. Jedenfalls, solange darin nicht jemand sitzt, der aus physischen Gründen darauf ANGEWIESEN ist. Und damit meine ich nicht "Hach-je, ist der ÖPNV in Berlin schlecht!" (schlägt theatralisch den Handrücken an die Stirn). Das ist nämlich Humbug. Wir haben oft Besuch von Auswärts hier (Deutschland, Europa, außereuropäisch) und bisher waren alle total platt, was für einen tollen und preiswerten ÖPNV es in Berlin gibt...

  7. 7.

    Besonders dieses Stück der Neuen Kantstrasse stellt eine Horrorsituation für Radfahrer und andere Teilnehmer dar, es gibt dort keinen Radweg, die Strasse ist 2- spurig , sehr schmal, macht kurz darauf einen Bogen und es geht bergab. Die Strasse hat tiefe Spurrillen.
    Alle Teilnehmer sind dort schnell und leider oft auch noch in "Autobahngeschwindigkeit" unterwegs, der Situation äußerst unangepasst. Für Radfahrer kann ich nur den Bürgersteig empfehlen.
    Es ist der Weg für viele Radfahrer vom Sport, Schule, Waldausflug u.a. in Richtung City West, die dort auf gerade von der Autobahn abgefahrene Kraftfahrer treffen.
    Auch ärgerlich: Ein paar Meter weiter soll 30 kmh gefahren werden, hier würde es Sinn machen, es ist nicht der erste schwere (Rad) Unfall dort!
    Wer wie ich gestern dieses zerbeulte Rad gesehen hat, kann nicht ernsthaft meinen, die Radfahrerin hätte eine Chance gegen diesen Riesen LKW gehabt:
    "Thermomulde " fährt heute munter weiter diese Strecke... genauso schnell!

  8. 6.

    Wahrscheinlich wissen Sie nicht, dass ein Fahrradweg, falls überhaupt vorhanden, nur dann ein benutzungspflichtiger ist, wenn er bestimmten Kriterien entspricht,vor allem Ausschilderung. Also stellt sich erst einmal die Frage, ob sich am Unfallort überhaupt ein solcher befindet. Dann sit Ihnen sicher nicht bekannt, dass die Benutzung eines nicht benutzungspflichtigen Fahrradweges das Unfallrisiko bis zu 12fach erhöhen kann. Entsprechende Erhebungen können Sie im Internet finden. Abgesehen davon ist Ihr Beitrag angesichts einer zu schweren Schaden gekommenen Person einfach unangemessen und gefühlslos. Selbst schon kleine PKWs sind ob Ihrer Schwere und Größe schon bei 20km/h wie eine Waffe, die mit dem aggressiven Gebahren "Die Strasse gehört den Autos" noch verschärft wird. Vielleicht wäre rücksichtsvolles Fahren eher angesagt, als besserwisserische, falsche und herzlose Kommentare.

  9. 5.

    "Die Unfallursache ist noch unklar." ... Todesursache Nr. 1 - Benutzung des Radwegs - kann jedenfalls schonmal ausgeschlossen werden.

  10. 4.

    Eindämmen heißt ja nicht verbieten. In Kopenhagen zum Beispiel gibt es ungefähr halb so viele Radfahrer wie in Berlin (obwohl Kopenhagen nur ein sechstel der Einwohner hat!). In den Jahren 2012-2015, für die ich grade eine Statistik hab, gab es im Mittel aber nur 1.75 tote Radfahrer pro Jahr. In Berlin in gleichem Zeitraum waren es 10 pro Jahr. Zu den Schwer- und Schwerstverletzten habe ich grade keine Zahlen parat, aber man darf wohl annehmen, dass es hier ähnlich aussieht. Als nur rund ein *Fünftel* der Toten pro Radfahrer.

    Ordentliche Fahrradinfrastruktur rettet Leben. Übrigens nicht nur die der Radfahrer, sondern aller, die dann weniger Abgase einatmen müssen.

  11. 3.

    Und die Stadt versorgen wir dann mit Fahrrädern? Da möchte ich die Leute mal sehen wenn die Regale im Supermarkt leer sind oder der Müll nicht mehr abgeholt wird usw...

    Ich empfehle allen Verkehrsteilnehmern, mal eine Stunde in einem LKW mitzufahren!!!!!!

  12. 2.

    Ich dachte nur, oh Gott, nicht schon wieder. Es tut mir um jeden Radfahrer entsetzlich leid.

    Aber es gibt auch eine andere Seite: Wer auf der Neuen Kantstraße Rad fährt, der zeigt auch eine gewisse Gleichgültigkeit seinem eigenen Leben gegenüber.
    Ja, ich weiß, dass man dort das RECHT hat, radzufahren. Ich dagegen hänge an meiner körperlichen Unversehrtheit und würde niemals auf solchen Straßen fahren und habe für jeden Verständnis, der in dem Fall den Bürgersteig nutzt. Obwohl ich Radfahrer auf dem Bürgersteig sonst nicht schätze.

    Was diese Krakeeler vom Zurückdrängen des Autoverkehrs angeht: Haben die schon mal daran gedacht, dass dieses "Blech" auch für ihre tägliche Versorgung fährt?

  13. 1.

    In dem Alter zum Opfer eines solchen Vorfalls zu werden muss doppelt schlimm sein. Der Körper will schon eh nicht mehr perfekt mitspielen und dann das! Ich wünsche der Dame gute Besserung! -- Wir müssen den motorisierten Verkehr eindämmen, damit wieder Menschen und nicht Blech zählen.

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