A10
Video: rbb24 | 04.05.2019 | M. Albrecht/A. Dornieden | Bild: rbb/Abendschau

Ausbau der A10 - Nördlicher Berliner Ring noch bis Montag voll gesperrt

Wer am Wochenende mit dem Auto eine Tour zwischen Berlin und Hamburg plant, sollte mit einer längeren Fahrt rechnen. Noch bis Montagmorgen ist die A10 zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Mühlenbeck komplett gesperrt.  

Autofahrer, die zwischen Berlin und Hamburg/Rostock unterwegs sind, müssen sich noch bis Montagfrüh um 04:00 Uhr auf Behinderungen einstellen. Aufgrund des Ausbaus des nördlichen Berliner Rings ist die A10 zwischen dem Autobahndreieck Pankow und der Anschlussstelle Mühlenbeck voll gesperrt.

Die Sperrung begann bereits am Freitag, den 3. Mai um 22 Uhr. Nach Angaben des Bauträgers wird eine Umleitungstrecke über Summt, Wensickendorf und Wandlitz zur A11 eingerichtet und ausgeschildert.

Hintergrund der Sperrung ist der Abbau eines sogenannten Traggerüsts, mit dem eine Brücke zur Überführung der Landesstraße 305 über die Autobahn errichtet wurde. Dieses werde nun nicht mehr gebraucht und zurückgebaut, teilte der Bauträger auf seiner Internetseite mit.

Außerdem wird in der Nacht von Freitag, dem 10. Mai (22 Uhr), bis Samstag, den 11. Mai (6 Uhr), der Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Birkenwerder und Mühlenbeck in beide Richtungen gesperrt sein. Hier wird die Bahnbrücke zwischen Oranienburg und Hohen-Neuendorf neu gebaut. Dazu wird vorübergehend eine Kabelhilfsbrücke errichtet.

Ausbau bei laufendem Betrieb

Die A10 und die A24 zwischen dem Autobahndreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin gehören zu den meistbefahrenen Strecken rund um Berlin. Derzeit werden sie in laufendem Betrieb ausgebaut beziehungsweise erneuert.

Zwischen den Dreiecken Havelland und Pankow wird die bisher vierspurige Fahrbahn auf circa 30  Kilometern Länge sechsspurig ausgebaut. Der vierspurige Abschnitt der A24 zwischen der AS Neuruppin und der AS Kremmen wird erneuert und die Seitenstreifen werden verbreitert. Für den Ausbau werden 38 neue Brückenbauwerke errichtet, davon 28 Ersatzneubauten und zehn Neubauten. Eine Brücke wird ganz abgerissen.

Verantwortlich für Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung der A10 und A24 zwischen dem Autobahndreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin ist eine öffentliche-private Partnerschaft. Auf privater Seite steht dabei die Havellandautobahn GmbH & Co. KG mit den Gesellschaftern BAM PPP P12 Holding GmbH (70 Prozent) aus den Niederlanden und HABAU PPP GmbH (30 Prozent) aus Österreich.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

4 Kommentare

  1. 4.

    Aus der Mitteilung geht leider nicht hervor, ob die Sperrung für beide Richtungen gilt. Im Text wird nur die Richtung nach Norden (Hamburg/Rostock) erwähnt. Die Umleitung aber für die Gegenrichtung erläutert.

  2. 3.

    Es ist nur ein WE, da geben ich recht. Aber was hat das mit ÖPNV zu tun? Der kann hier nichts anrichten, das ist eine Autobahn und keine Nebenstraße in Berlin... Vielleicht erst mal überlegen bevor man was schreibt.

    An die Bauarbeiter, gutes Gelingen!

  3. 2.

    Wenn die S-Bahn zwischen Buch und Blankenburg nicht fährt, die NEB in Schönerlinde endet und man mit dem Bus über Hermsdorf nach Berlin fährt ist der Öpnv eine Alternative zum Auto? Naja....
    Vielleicht sollte sich Robert vor dem Posten informieren!

  4. 1.

    Der Aufschrei "für drei Tage voll gesperrt" ist übertrieben, es handelt sich um das Wochenende, somit um zwei Tage zuzüglich Nachtzeiten. Gut wäre es, in diesem Zusammenhang auf Alternativen im ÖPNV hinzuweisen - der läuft nämlich in diesem Bereich zu dieser Zeit normal. Die Meldung sollte schon einen Mehrwert haben und nicht per copy&paste Textbausteine zum Bauvorhaben wiederholen.

Das könnte Sie auch interessieren

Riesen-Baerenklau (Quelle: dpa/F. Hecker)
dpa/F. Hecker

Invasive Arten - Was den Riesenbärenklau so problematisch macht

Groß, robust und giftig: So lässt sich der Riesenbärenklau kurz beschreiben. Derzeit steht die Pflanze insbesondere im südlichen Brandenburg in Blüte. Dass er Allergien auslöst und Verbrennungen verursacht, ist nicht das einzige Problem. Von Oliver Noffke