Polizei sucht im Herzberger See nach Rebeccas Leiche (Bild: dpa)
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Fast zwei Monate vermisst - Suche nach Rebecca im Herzberger See bleibt erfolglos

Die Berliner Polizei hat ihre Suche nach der vermissten 15-jährigen Rebecca am Donnerstag in Brandenburg fortgesetzt - blieb aber ohne greifbares Ergebnis. Das teilte ein Sprecher am Abend auf Anfrage mit. Wie bereits am Mittwoch konzentrierte sich der Einsatz auf die Gegend um den Herzberger See. Laut Polizei waren erneut Spezialisten des Technischen Hilfswerks (THW) beteiligt, als ein Waldstück durchkämmt wurde. Einsatzkräfte schritten mit Spaten durch den Wald. Ob die Suche am Freitag fortgesetzt wird, konnte der Sprecher noch nicht sagen.

Schwager gilt weiterhin als verdächtig

Mittlerweile wird die Schülerin seit fast zwei Monaten vermisst. Sie hatte sich zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Neukölln aufgehalten und war am Morgen des 18. Februars nicht in der Schule erschienen. Ermittler nehmen an, dass die Jugendliche das Haus nicht lebend verlassen hat, sondern Opfer eines Verbrechens wurde.

Rebeccas Schwager wurde kürzlich aus der Untersuchungshaft entlassen, weil ein Ermittlungsrichter keinen dringenden Tatverdacht mehr sah. Der Schwager gilt laut Behörden aber weiter als verdächtig. Waldgebiete und Seen südlich der Autobahn 12 Berlin-Frankfurt (Oder) hat die Polizei bereits mehrfach aufwendig abgesucht. Hintergrund sind zwei unklare Fahrten des Schwagers auf der A12 nach dem Verschwinden Rebeccas.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.04.2019

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