Fassade des Hauses Admiralsstraße 37 in Kreuzberg am 16.04.2019 (Bild:rbb)
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Video: rbb|24 | 16.04.2019 | Tobias Goltz | Bild: rbb

Kritik an Deutsche Wohnen - Mieter von Kreuzberger Hochhaus wochenlang ohne Aufzug

Wochenlang warteten die Bewohner eines neunstöckigen Wohnhauses in Berlin-Kreuzberg darauf, dass ihr altersschwacher Aufzug repariert wird. Doch die Deutsche Wohnen berief sich auf Vandalismus und ließ ihre Mieter lange Zeit Treppen steigen. Von Jenny Barke

Samia* ist im siebten Monat schwanger und wohnt in der neunten Etage eines in die Jahre gekommenen Wohnhauses am Kottbusser Tor. Wenn sie aus dem Fenster schaut, kann sie auf das Zentrum Kreuzberg schauen, weiter unten rauscht die U-Bahn auf der Hochtrasse vorbei.

Doch für diesen Blick musste die Bewohnerin des Hochhauses in der Admiralsstraße am Kottbusser Tor die vergangenen zweieinhalb Wochen viel Energie aufbringen. Ihr täglicher Weg bis in den obersten Stock mit ihrer eineinhalbjährigen Tochter an der Hand dauerte mindestens eine halbe Stunde. Aufzug? Fehlanzeige. Seit 29. März war der Aufzug kaputt. "Störungsmeldung" heißt es auf den Aushängen des verantwortlichen Immobilienunternehmens Deutsche Wohnen.

Verwahrlostes Treppenhaus der Admiralsstraße 37. Das Haus gehört der Deutsche Wohnen. (Bild: rbb)
Die Bewohner in der Admiralsstraße beklagen die Zustände im Hausflur. | Bild: rbb

Grafitti, Fäkalien und Spritzen

Ein Concierge nimmt einen in dem einstmals futuristisch anmutenden Betonklotz in Empfang. Er soll für Sicherheit sorgen in dem Gebäude, in dem oft das Haustürschloss kaputt ist und in das unliebsame Gäste eindringen. Unter anderem berichten die Bewohner von Drogenkonsumenten, die im Dunklen des Treppenhauses unbehelligt bleiben und gerauchte Jointstummel, aber auch Spritzen und abgebrannter Alufolie hinterlassen. Es stinkt nach Urin und Fäkalien. Licht gibt es nicht. Dafür viele Graffiti, die wohl außerhalb der Arbeitszeiten des Concierge entstehen – er ist unter anderem dafür zuständig, zwischen 11 und 19 Uhr Pakete anzunehmen.

Diesen Anblick haben die Admiralsstraßenbewohner hingenommen, immer dann, wenn sie ihre Kinder zur Kita bringen oder abholen und ihre Einkäufe oder Räder nach oben tragen mussten. Denn das schmuddelige Treppenhaus war der einzige Weg zu ihren Wohnungen, seit der Aufzug ausgefallen war. Etwa 40 Parteien wohnen in dem Haus, sie alle erzählen ähnliche Geschichten. Doch die einhellige Meinung aller ist: Bei der Deutschen Wohnen (DW) stoßen sie auf taube Ohren - der Vermieter würde nicht auf Beschwerden reagieren.

Am defekten Fahrstuhl in der Admiralsstraße 37 hängt ein Hinweis des Vermieters Deutsche Wohnen, dass der Aufzug repariert werden wird. (Bild: rbb)
Zwei Tage nach Ausfall sollte der Fahrstuhl wieder funktionieren. | Bild: rbb

DW: "Aufzug in technisch einwandfreiem Zustand"

Der Aufzug ist seit 29. März defekt. Laut DW wurde bereits nach dem Wochenende, also am 1. April, ein Angebot für eine Reparatur erstellt, am 3. April ein Monteur beauftragt, wie es in einer schriftlichen Antwort auf rbb-Anfrage heißt. Soweit bestätigen das auch die Mieter. Es sei auch ein Monteur gekommen, erzählt eine Bewohnerin aus dem achten Stock. Der habe allerdings nicht weiterarbeiten können, da ihm Ersatzteile gefehlt hätten. "Auch der Handwerker wirkte frustriert. Er meinte zu mir, dass es der Aufzug nicht mehr lange mitmacht. Ich denke, es ist für die Deutsche Wohnen finanziell billiger, den einmal in der Woche reparieren zu lassen, als einmal alle 20 Jahre einen neuen einzubauen", sagt sie.

Die DW widerspricht den Vorwürfen. "Der Aufzug befindet sich in einem gut gewarteten und technisch einwandfreien Zustand", sagt der DW-Pressesprecher Marko Rosteck. Das sieht Familienvater Mahdi aus dem sechsten Stock anders. Besonders heikel könnte ein streikender Aufzug werden, wenn man nicht draußen auf ihn wartet, sondern drin steht. "Er macht immer wieder komische Geräusche. Ob er nun fährt oder nicht, meine Frau nutzt ihn kaum noch, sie hat Angst", sagt Mahdi.

Ein Mieter steht in der Admiralsstraße 37 vor dem defekten Aufzug mit einem Hinweiszettel der Deutschen Wohnen, dass der Aufzug defekt ist (Bild: rbb)
"Der Fahrstuhl macht immer komische Geräusche, meine Frau hat Angst damit zu fahren", sagt Mahdi. | Bild: rbb

Ursache sei Vandalismus

So "einwandfrei" sehen die Zahlen für den Aufzug auch gar nicht aus. Die DW selbst gibt an, dass der Aufzug allein in den vergangenen dreieinhalb Jahren 28 Mal ausgefallen ist. Schuld sei allerdings keine Altersschwäche. 24 Mal davon sei er wegen Vandalismus ausgefallen, das sei auch diesmal die Ursache gewesen, heißt es von Seiten der Immobilienfirma.

Ein Einwand, den der Berliner Mieterverein (BMV) nicht gelten lässt. "Die Pflicht zur Reparatur besteht unabhängig davon, ob der Vermieter den Mangel verursacht oder zu vertreten hat", sagt Wibke Werner vom BMV. Der Vermieter habe zwar das Recht, selbst zu entscheiden, wie er Mängel beseitigt. Also ob ein kompletter Austausch oder die Reparatur von Einzelteilen vorgenommen wird. "Auf der anderen Seite müssen Mieter aber nicht akzeptieren, wenn Mängel immer wieder nur kosmetisch repariert werden, was dazu führt, dass die Mängel immer wieder neu auftreten", so Werner. 

Mieterverein rät zu Mietminderung

Auch für Francisco aus dem siebten Stock ist Vandalismus ein vorgeschobener Grund: "Das wirkt ja so, als wären wir schuld. Als wären alle Bewohner des Hauses gewalttätig!", sagt er. Für ihn sei die Situation besonders lästig gewesen, denn er ist blind. Vergangene Woche habe er sich den Kopf eingeschlagen, weil er im Treppenhaus in ein offenes Fenster gelaufen sei. "Manchmal liegt hier auch wochenlang Sperrmüll herum, dann haben wir nicht mal einen Fluchtweg."

Wibke Werner vom BMV rät dringend dazu, in solchen Fällen Mietminderung zu beantragen. Ob kaputte Eingangstür oder defekter Aufzug: In beiden Fällen greife der Mieterschutz. Allerdings richte sich die Höhe der Mietminderung nach der Schwere der Beeinträchtigung. Wer länger läuft, also höher wohnt, bekommt also mehr zurück. Für die oberen Wohnungen kommen allein für den Ausfall des Fahrstuhls Mietminderungsquoten um zwischen 12 und 15 Prozent in Betracht, schätzt Werner. Um zu erfahren, wie hoch die Mietminderung individuell sein könnte, sollten sich alle Mieter beraten lassen. "Rein vorsorglich sollte der Vorbehalt der Mietminderung erklärt werden, um sich diese auch rückwirkend zu sichern." Eine schriftliche Anzeige würde reichen. 

Mieterverein beklagt Instandsetzungsstau bei DW

Francisco hat von diesen bürokratischen Hürden genug. Seit zehn Jahren wohnt er in dem Haus – seine Miete sei seitdem auf fast das Dreifache gestiegen. "Dazu fallen im Winter immer Heizung und Warmwasser aus. Selbst da sind die Mietminderungen marginal und der Ärger riesig." Der Wahl-Berliner hat angefangen, sich nach einer neuen Wohnung umzuschauen, auch wenn das auf dem Berliner Wohnungsmarkt nicht mehr einfach sei.

Wibke Werner vom BMV kennt die Beschwerden an die Deutsche Wohnen. "In einigen Häusern der DW besteht ein großer Instandsetzungsstau, der jetzt nach und nach in Erscheinung treten mag", sagt sie. Es sei ärgerlich, dass die DW keine weiteren Hilfsangebote unterbreitet für Menschen, die zum Beispiel wegen Pflegebedürftigkeit besonders auf den Fahrstuhl angewiesen seien. Bei besonders schweren Fällen wie Franciscos rät sie zu einer Anzeige bei der Wohnungsaufsicht, die den Vermieter mit einem Ordnungsgeld belegen kann.

DW: "Wir sind für konstruktive Vorschläge offen"

Die DW teilt mit, dass alle betroffenen Mieter unaufgefordert eine Mietminderung bekommen. Zudem versuche sie alles in ihrer Macht stehende, die Situation der Mieter zu verbessern. Die Nummer des Hauses sei auch im Gebiet eines Sicherheitsdienstes, der regelmäßig Streife laufe. "Als Vermieter können wir für funktionierende Türschlösser sorgen, das Gebiet bestreifen, die Mieter um Achtsamkeit bitten, regelmäßig und auch ad hoc reinigen, einen Concierge platzieren, uns mit der Polizei im Bezirk abstimmen und ansprechbar sein. All das machen wir."

Mehr sei aus DW-Sicht nicht möglich: "Wir können und wollen unsere Mieter nicht dahingehend überwachen, wem die Haustüren geöffnet werden, wer diese mutwillig zerstört, wer Fahrstühle kaputttritt, wer in Häuser uriniert, kotet oder dort Drogen nimmt. Für konstruktive Vorschläge, wie man dieses Problem löst, sind wir offen."

Der Aufzug funktioniert nun wieder - seit Dienstagnachmittag, 18 Tage nach der letzten Fahrt. 

*Name von der Redaktion geändert.

Die DW teilt mit, dass alle betroffenen Mieter unaufgefordert eine Mietminderung bekommen, wenn der Aufzug wieder funktioniert. Zudem versuche sie alles in ihrer Macht stehende, die Situation der Mieter zu verbessern. Die Nummer des Hauses sei auch im Gebiet eines Sicherheitsdienstes, der regelmäßig Streife laufe. „Als Vermieter können wir für funktionierende Türschlösser sorgen, das Gebiet bestreifen, die Mieter um Achtsamkeit bitten, regelmäßig und auch ad hoc reinigen, einen Concierge platzieren, uns mit der Polizei im Bezirk abstimmen und ansprechbar sein. All das machen wir.“
Die DW teilt mit, dass alle betroffenen Mieter unaufgefordert eine Mietminderung bekommen, wenn der Aufzug wieder funktioniert. Zudem versuche sie alles in ihrer Macht stehende, die Situation der Mieter zu verbessern. Die Nummer des Hauses sei auch im Gebiet eines Sicherheitsdienstes, der regelmäßig Streife laufe. „Als Vermieter können wir für funktionierende Türschlösser sorgen, das Gebiet bestreifen, die Mieter um Achtsamkeit bitten, regelmäßig und auch ad hoc reinigen, einen Concierge platzieren, uns mit der Polizei im Bezirk abstimmen und ansprechbar sein. All das machen wir.“

Update 16.04.2019, 17:30 Uhr | Der Fahrstuhl ist jetzt wieder "außer Betrieb".

Beitrag von Jenny Barke

Kommentar

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24 Kommentare

  1. 24.

    Das heißt, Aufzüge dürfte es Ihrer Meinung nach nur in Häusern geben, deren Bewohner zu einem von Ihnen festgelegten Prozentsatz (100?)
    a.) erwerbstätig sind und welche
    b.) ihre Miete komplett aus eigener Tasche bezahlen können?
    Darf´s auch für Sie ein wenig mehr Bildung sein?

  2. 23.

    Da geben Sie das Stichwort.

    Es wäre schon interessant, wieviele von den Erwerbsfähigen Mietern in dem heruntergewirtschafteten Block ihre Wohnung selbst bezahlen. Aber so etwas zu fragen ist politically incorrect, würde allerdings die Sicht der Dinge aufhellen.

  3. 21.

    In dem Wohnblock scheint die sonst oft beschworene "Zivilgesellschaft" nicht zu funktionieren.

    Verantwortungslosigkeit und "Leck Mich" Haltung allenthalben festzustellen, wenn man sich das beschmierte und heruntergekommene Treppenhaus ansieht.
    Wenn es stimmt, daß der Vermieter ständigen Streifendienst organisiert, aufgebrochene Hauseingangstüren immer wieder repariert, Schlösser gegen Unbefugte wieder einbauen läßt und trotzdem immer wieder im Treppenhaus Notdurft verrichtet und uriniert wird, hat doch der Vermieter Recht, wenn er all die klugen Leute nach Vorschlägen fragt, diese Probleme abzustellen.

    Doch davon ist im Beitrag nichts zu lesen.

    Ich bedauere die Rentner, die sich mit diesen Zuständen irgendwie arrangieren müssen.

  4. 20.

    Meiner Meinung befinden Sie sich mit Ihrem "Unfug" im Irrtum. https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/bauen-wohnen/was-ich-als-mieter-wissen-muss-46007182 - In Kooperation mit DMB Deutscher Mieterbund, dem Dachverband von 320 örtlichen DMB-Mietervereinen mit mehr als 500 Beratungsstellen in ganz Deutschland. Schon gehört? Nur gemeinsam sind wir stark!

  5. 19.

    @ Oliver, Berlin, 17.04.2019, 01:31 Uhr:

    Wieso hilft die Videoüberwachung nichts? Wenn das aufgezeichnet wird, kann man hinterher durchaus die Täter identifizieren. Natürlich mögen Kriminelle das nicht. Die reden dann irgendwas von Observation im Stil von "1984", weil sie Angst haben, dass man sie erwischt. Wie sollen denn Ihrer Meinung nach sonst die Verbrecher ermittelt werden, die dieses Haus zerstören und verschmutzen? Das wird ja nur mit Kameras gehen, wenn man nicht 24 Stunden lang irgendwelche Wachdienste in jedem Treppenhaus haben will. Das Videomaterial muss dann natürlich auch gesichtet werden, wenn ein Schaden am Haus passiert ist.

  6. 16.

    So ein Quatsch. Habe ich Probleme mit meinem Vermieter, so wende ich mich an den Mieterverein oder einen Anwalt. Aber ganz sicher nicht an eine VERBRAUCHERzentrale.

    Das Kottbusser Tor war noch NIE eine gute Wohngegend. Dumme Sprüche, was Bildung so ausmacht, zeugen nur von großer Arroganz gepaart mit völliger Unkenntnis. Es soll Menschen geben, die sich trotz guter Bildung keine teure Wohnung leisten können.
    Offenbar gehört Hallermann (Beitrag 6) zur DW. Genau diese menschenverachtende Einstellung beherrscht die DW nämlich.

  7. 15.

    Man könnte meinen Mitarbeiter von DW kommentieren hier...

  8. 14.

    Meine Eltern wohnen in Spandau und bei denen ist der Aufzug knapp 8wochen ausgefallen weil die Ersatzteile nicht auf Lager waren. Ältere Leute mussten bis in den 7. Stock laufen und der Aufzug wurde erst ERNEUERT.

  9. 13.

    "Wir wissen nicht, was der freundliche Tankwart empfiehlt - wir aber empfehlen bei Problemen mit der Deutsche Wohnen" die Verbraucherzentrale Berlin https://www.verbraucherzentrale-berlin.de/beratung-be

  10. 12.

    Die umfassende Videoüberwachung à la "1984" und Stasi 2.0, die manche für ein Allheilmittel halten, gibt es in einigen der Häuser am Kottbusser Tor bereits. Hilft nur leider nichts.

    In der Admiralstraße 37 gibt es sogar - wie in dem Bericht erwähnt - einen "Conciergeservice": Da sitzen im Eingangsbereich in einem Extraraum ein bis zwei muffelige Herrschaften und machen - ja, was eigentlich? Das ist mir seit vielen Jahren ein Rätsel. Aufpassen tun sie offenkundig nicht, Serviceleistungen werden eigentlich auch nicht erbracht, es wird nicht mal zurückgegrüßt, wenn man "Guten Tag" sagt.

  11. 11.

    Das ist bei "Deutsche Wohnen" üblich. In einem anderen Haus in der Admiralstraße war der Aufzug vorletztes Jahr ebenfalls monatelang außer Betrieb. Die Firma fand immer neue Vorwände, um die Reparatur hinauszuschieben. Die Miete wurde natürlich in unverminderter Höhe weiterkassiert.

  12. 10.

    Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich dort eine Handvoll Mieter welche ehrbare Mitbürger sind und ihr Brot selbst verdienen. Allerdings kenne ich auch die Zustände im Treppenhaus. Da man über den offenen Hinterhof sehr leicht durch die meist nicht geschlossene Tür zum Hinterhof in das Treppenhaus gelangt, können sich Fixer, die am Kotti ihren Stoff holen, dort schnell und halbwegs außerhalb der Öffentlichkeit ihren Stoff geben. Natürlich eklig und alles andere als optimal, aber statt Sie auf die offensichtlichen Lösungen eingehen, also entweder 24/7 Concierge, Kameras im Treppenhaus und einen Fixraum am Kotti zu fordern, maßen Sie sich an, hier mangelnde Bildung anzuführen. Sorry, aber hier projizieren Sie Ihr eigenes Problem auf Andere.

  13. 9.

    Schön das auf Sie Verlass ist. Es geht um die Probleme die Mieter mit der deutschen Wohnen haben und sie pöbeln über die bösen Grünen und die schlimme SPD.
    Der Zusammenhang ist wohl nur in Ihrem Kopf. Werden Sie eigentlich für Ihre dümmlichen Kommentare bezahlt?

  14. 7.

    Jeder Fahrstuhl hat eine gut sichtbar angebrache TüV- Plakette, an der man ersehen kann, wann die letzte Untersuchung war. Die ist meist am Typenschild des Fahrstuhl (inkl. Firma und Baujahr) angebracht. Sollte diese fehlen, ist sie bestimmt nicht nur einfach abgefallen. Und sicherlich ist der Fahrstuhl nicht beschmiert, zerkratzt, verbeult und die Scheiben in den Türen sind wie neu.
    Nebenbei: der Fahrstuhl am Funkturm ist Baujahr 1933 und funktioniert noch heute und sieht noch so wie damals aus.

  15. 6.

    Das Haus sieht innen echt grauenhaft aus. Es ist erstaunlich wie sich Wohngegenden unterscheiden. Was Bildung so ausmacht. Vielleicht sollte man den Aufzug außer Betrieb lassen. Es hat keinen Zweck etwas zu reparieren. Es würde weiter und weiter zerstört werden.
    Man merkt gleich, dass hier der Staat die Mieten bezahlt, kein Bewusssein, dass etwas Geld gekostet hat oder kosten könne.

  16. 5.

    Einfach mal Videoüberwachung ins Treppenhaus bauen. Dann sieht man, wer da uriniert, randaliert, die Wände beschmiert, Drogen nimmt und den Fahrstuhl demoliert. Außerdem hilft die Kamera dann auch bei der Aufklärung von allen anderen Straftaten, die da passieren können.

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