Feuerwehrmänner bekämpfen am 24.08.2018 in Treuenbrietzen einen Waldbrand (Quelle: dpa/Michael Kappeler)
Bild: dpa/Michael Kappeler

Bereits acht Brände seit Jahresbeginn - In Brandenburg steigt die Waldbrandgefahr

Das trockene und sonnige Frühlingswetter steigert die Waldbrandgefahr in Brandenburg. Bereits acht Mal habe es seit Jahresbeginn gebrannt, sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel. Das bisher größte Feuer am 4. und 5. April bei Calau nahe Cottbus betraf demnach rund vier Hektar Wald. Weitere Brände seien nicht ausgeschlossen: "Wir hatten im ganzen April bisher viel zu wenig Niederschlag." Derzeit herrsche eine "mittlere" Gefahrenstufe (3 von 5) [externer Link].

512 Brände im letzten Jahr

Im vergangenen Jahr brannte es demnach in Brandenburgs Wäldern 512 Mal, darunter waren elf Großbrände. Allein das Feuer bei Treuenbrietzen südlich von Potsdam zerstörte im August rund 400 Hektar Wald - im gesamten Jahr verbrannten 1.674 Hektar.

Durchschnittlich gebe es in Brandenburg rund 300 Waldbrände jährlich, sagte Engel. Die Zahl sei wegen des Klimawandels gestiegen: Die Saison beginne früher und daure länger. Brandenburg sei besonders gefährdet: "So viele Brände wie wir haben die anderen Bundesländer zusammen nicht", erklärte Engel. Grund dafür sei der hohe Anteil an Kiefern, Laubwälder seien nicht so anfällig für Feuer. Auch halte der sandige Boden in Brandenburg kein Wasser.

107 Kameras in Brandenburgs Waldgebiet im Einsatz

Um Feuer früh zu erkennen, überwachen 107 Kameras Brandenburgs Waldgebiet. Sie sind auf hohen Türmen oder Funkmasten angebracht und registrieren Rauch. Zudem seien im Wald und in einem Umkreis von 50 Metern Feuer verboten. Auch das Rauchen sei im Wald verboten, mahnte Engel. "Bei diesen Temperaturen und der Trockenheit kann schon eine Zigarettenkippe einen Brand auslösen."

Sendung: Radioeins, 13.04.2019, 9:00 Uhr

Kommentar

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10 Kommentare

  1. 10.

    @ J.L... na endlich mal einer der sich auch traut was zu sagen. Ich finde es auch gut das sich die Einheimischen inzwischen der Plage aus der Stadt erwehren! Letztes Jahr haben sogar welche bei denen die Luft aus den Pneu´s gelassen..Sehr geil.. Da ich Fotograf bin, hab ich immer ein Stativ bei..das ist groß und schwer ;-)

  2. 9.

    @ein berliner. Na Schlaubischlumpf...Die Waldsiedlung Wandlitz hatte nie was mit dem Ort Wandlitz zu tun. Und der Anteil der "Genossen" war hier nicht höher als wo anders. Meine Eltern hatten genauso unter den repressalien zu leiden wie andere. Es hatte nicht jeder ein Parteibuch. Aber zurück zu den Touris: Wandlitz hat sehr wenig von denen..Das Schärflein was die an Pommes verkaufen? Und ich/wir unterscheiden noch von Touris und Berlinern. Die Touris sind nicht die schlimmsten. Sondern deine Landsleute die ihr eigenes Futter mitbringen und der ganze Wald dann voll mit McKotz und Dönerverpackungen verdrecken. bei 36° wird im reinen Wald Lagerfeuer gemacht, ganze Grill´s hingeschleppt und für das Feuer Bäume gehackt. Ich weiß das es Berliner sind weil ich fast jeden Tag am See bin und alles sofort zur Anzeige gebracht wird. Nördlich des Liepnitzsee haben sich sogar inzwischen Private organisiert die "Patroullie" laufen und sofort die Polizei holen.

  3. 8.

    Das Geld der Wandlitz-Touristen wird gern entgegen genommen, aber für Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Disziplin, Ordnung und Sauberkeit wird gegeizt wie zu DDR-Zeiten. Die moralischen Hinterlassenschaften des DDR-Wandlitz dürften auch weiterhin deutlich schwerer wiegen als die angeblichen touristischen Nachteile, zumal keine Beweise für Brandstiftung durch Berliner existieren. https://de.wikipedia.org/wiki/Waldsiedlung_(Bernau_bei_Berlin)

  4. 7.

    Hallo Schmidi,

    du sprichst mir aus der Seele. Ich wohne jetzt 15 Jahre in Wandlitz und ich könnte kotzen über die Berliner die ihren Dreck überall liegen lassen. Von den hirnlosen scheint es in Berlin reichlich zu geben. Da wird bei Waldbrandstufe 5 sich erst mal eine Zigarette angesteckt wenn man den Wald betritt. In Berlin u. Brandenburg gilt generelles Rauchverbot, und das mit den Kotbeuteln ist der Hammer.
    Bleibt doch am besten alle in Berlin u. grillt im Tiergarten, wenn ihr die Natur nicht respektiert. Wir brauchen euch nicht.

  5. 5.

    Wandlitz hat an jeder Ecke Mülleimer. Nur ist es dem Städter zu schwer in den selbigen zu treffen..Selbst im Wald gibt es genug. Dann nehmt den Mist gefälligst wieder mit rein! Ihr nehmt eure Kackhunde mit raus..Die kacken ins Laub und die Landplage nimmt ein blauen Beutel und haut diesen samt Exkremente in den Wald! Dann lass den Hund kacken und gut!!! Das verrottet! Nein, der ganze Wald ist voller blauer Tütchen. So doof können nur Berliner sein. Und vom zuparken unserer Grundstückseinfahrten fange ich lieber nicht an. Ihr habt genug Seen und Parks..da könnt ihr euch ausmüllen..Niemand will euch hier. Jeder hat hier inzwischen den Kanal voll von euch.

  6. 3.

    @Tobias Osterfeuer einschränken..sowas kann natürlich nur von einem Berliner kommen. Wir beobachten es doch jeden Sommer. Ich wohne am Liepnitzsee und wenn uns die Berliner Landplagen wie Heuschrecken überfallen, sind die das, die im Liepnitzwald rauchen, Lagerfeuer machen, grillen, überall Flaschen liegen lassen..zelten und die Autos im furztrockenen Laub parken. Diese ganzen Landplagen aus der Stadt sind eine Gefahr für den Wald und auch uns im Sommer. Glücklicherweise wird inzwischen gnadenlos abgeschleppt und werden Bußgelder verhangen..Das die Großstädter gern im Müll leben ist ja hinlänglich bekannt. Dann aber bitte zündelt und müllt in eurer "Superstadt". Und es brauch auch keiner mit "nicht alle über einen Kamm scheren.." kommen. Doch! Das war mit den Städtern zu Ostzeiten so und ist jetzt nur noch viel schlimmer geworden.

  7. 2.

    Jetzt kommen ja bald wieder die Osterfeuer. Vielleicht sollte man die mal Einschränken. Der Feinstaub davon soll ja auch extrem sein.

  8. 1.

    Also Brandenwald und nicht Brandenburg.

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