Feuerwehrleute stehen am 03.04.2019 an der Unfallstelle auf der A12 zwischen Fürstenwalde-West und Storkow. (Quelle: dpa/citynewstv)
Video: rbb|24 | Brandenburg Aktuell | 03.04.2019 | Bild: dpa/citynewstv

Nach schwerem Lkw-Unfall - Sperrung der A12 in Richtung Berlin aufgehoben

Lkw fährt in Lkw fährt in Lkw fährt in Tanklaster: Auf der A12 südlich von Fürstenwalde hat es einen schweren Auffahrunfall gegeben. Vier Lkw fuhren ineinander. Eine Person wurde verletzt. In Richtung Berlin war die A12 bis zum späten Abend voll gesperrt.

Auf der Autobahn 12 sind zwischen Fürstenwalde-West und Storkow (Oder-Spree) mehrere Lastwagen zusammengestoßen.

Laut der Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiß von der Polizeidirektion Ost übersah am späten Vormittag der Fahrer eines Sattelzuges ein Stauende auf Höhe der Anschlussstelle Storkow und fuhr auf einen vor ihm stehenden Lkw auf. Der wiederum wurde auf einen davor stehenden Autotransporter geschoben, und dieser dann auf einen Tanklaster.

Der Fahrer des auffahrenden Lkw wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste ins Krankenhaus.

Vollsperrung Richtung Berlin bis zum Abend

Die A12 war für die aufwändigen Aufräumarbeiten zwischen Fürstenwalde-West und Storkow in Richtung Berlin für sechs Stunden voll gesperrt. Erst gegen 21:30 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt.

Der Tanklastwagen verlor bei dem Auffahrunfall keine Ladung, jedoch wurde der Tank des aufgefahrenen Lkw beschädigt und Kraftstoff lief aus. Die Stoffe müssen derzeit noch von Einsatzkräften der Autobahnmeisterei gebunden werden. Den Schaden schätzte die Polizei zunächst auf rund 200.000 Euro.

Sendung: Inforadio, 03.04.2019, 14:20 UIhr

Kommentar

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14 Kommentare

  1. 13.

    Also wenn alles auf Schiene geht, dann muessen wir alle gedulden und zum Bahnhof einkaufen gehen. Ja, Fahrers sollten mehr an Abstand denken...aber die haben innormen Zeitdruck...hast deine Ladezeit verpasst und sitz bis wann jemand Lust hat dich zu laden..es ist nicht alles so einfach wie man denkt. Ueber Fahrers kann man nicht sagen wenn er aus Litauen ist er schlecht, wenn aus Deutschland- gut..es gibt ueberall alles..keiner will doch hinter dem Lenkrad sterben

  2. 12.

    Realitätsfremd?
    Aber auch nur deswegen, weil in Deutschland die Politiker käuflich sind und alles dafür unternehmen um den Lkw auf der Straße zu halten. Ich bin selbst Lkw Fahrer und was ich da auf Landstraßen und Autobahnen alles mit anderen Lkw Fahren erlebe ist schon nicht mehr lustig.
    In der Fahrschule waren die Absolventen schön brav und haben aufgepasst, kaum haben sie aber die Fahrerlaubnis in der Tasche, schon wird gefahren wie man will.
    Der Vordermann fährt 86 km/h und der hinten dran setzt den Blinker und fährt mit 87 oder 88 km/h dran vorbei.
    Oder an der Steigung, mit 40 Tonnen Gesamtgewicht am Vordermann vorbei, nicht mit 10 km/h mehr, NEIN, mit 2 oder 3km/h. Ich bin froh wenn ich in Rente gehen darf, dann muss ich mich mit solchen Typen nicht mehr rum ärgern.
    Über 80% der Lkw Fahrer sind zu doof einen LKW wirtschaftlich zu bedienen,geschweige denn zu lenken.

  3. 11.

    Ich bin LKW fahrer und gebe ihnen absolut recht , ich kriege immer das grauen wenn ich im spiegel sehe wie dich die auffahren ...getreu dem moto wenn der mein bremslicht registriert ist er schon auf dem weg in die klinik ....wir haben so gute assistenz systeme wie abstandssensoren wenn die benutzt werden ist das klasse . Aber diese vollidi meinen tatsächlich durch fahren bis auf die stoßstange sind sie schneller

  4. 10.

    Wenn Ihnen schlecht wird, ist Vorbeugen besser als auf die Schuhe zu Göbeln.
    Na dann, frohes Weitermachen wie bisher, vllt auch für Sie. Für mich schon lange nicht mehr gemeldet, daher kann ich mir meine Meinung erlauben.

  5. 9.

    Wenn ich so Sprüche wie "Alles auf die Schiene" höre wird mir schlecht. Das ist völlig realitätsfremd. Es sollte vielleicht mal nicht immer jeder alles immer schneller und billiger haben wollen. Der Endverbraucher ist doch selbst mit Schuld an dem hohe Verkehrsaufkommen. Es gibt auch genug Fahrer die sich auf der Straße benehmen wie die Sau. Aber sind PKW Fahrer da besser? Ich wäre dafür das alle LKWs mal drei Tage streiken damit jeder merkt wie abhängig er von den LKWs ist.

  6. 8.

    Gab es sogar früher auch in der BRD und bis zur Wende in der DDR. Ist heute aber zu teuer und für die Amazonier zu langsam.Ausserdem, auf welchen Schinen soll die Bahn denn fahren , der Ausbau ist so gut wie unmöglich. Als erstes Protestiert der besorgte Anrainer und danach die Grünen , weil irgendein Käfer seinen Lebensraum verlieren könnte. Auch ein Blick auf die Europakarte offenbart das wir irgendwie an der falschen Stelle Liegen .Also wird das mit den Osteuropäern nicht weniger, eher mehr. Bei der Sped auf dem Bild handelt es sich um ein Unternehmen aus Litauen mit mehreren Tausend LKW , da wird wohl auch jeder fahren der sich einigermaßen unfallfrei am Lenkrad festhalten kann.
    Und noch was zu @Neo . Die Section Control wurde gerade erst in Hannover durch ein Gericht Verboten. Ausserdem, jeder nicht Manipulierte LKW ist auf 89 km/h begrenzt (0-6 km/h Straf frei, 3km/ Toleranz ),deshalb darf man diese Geschwindigkeit auch legal fahren.

  7. 7.

    Was glauben Sie wie alles was Sie verwöhnter Mensch benötigen in ganz schneller Zeit bei Ihnen ist?
    Mit der Bahn?
    Bestimmt nicht.
    Wir, die Endverbraucher haben es in der Hand den Verkehr und die Umwelt zu regulieren.
    Verzichten sie auf Produkte die ausserhalb der BRD hergestellt werden.
    Upps, entschuldigung. Sie müssten ja Ihren Lebensstandart von 100 % auf 10% runterfahre.
    Erst überlegen und dann was verlangen

  8. 6.

    Hier zeigt es sich wieder mal, das der Güterverkehr auf die Schiene müsste. Hatten wir mal gehabt. Da hilft auch keine Maut, Ausbau der BAB und Kontrollen. Schluss mit den übermüdeten polnischen Fahrer, die enorm unter Zeitrduck stehen. Kontrollen??? Wer soll das machen. Dazu keine ausreichende Parkplätze, zum regenerieren. Es wird noch schlimmer werden!

  9. 5.

    Es zeigt sich einmal mehr das Versagen der verantwortlichen Politikerkaste. Wann endlich wird dieser unsäglich zuviel stattfindende LKW-Wahnsinn nicht auf die Schiene gezwungen? LKW nur noch für unmittelbar regionalen Verteiler- / Endlieferverkehr?
    Tempolimis müssen ristriktiv kontrolliert werden mit Methoden, die, nicht vorhersehbar, auf Abschnitten die Durchschnittsgeschwindkeit erfassen - rigososere Strafen und absolutes Überholverbot für LKW, Tags und Nachts.

  10. 4.

    Leider ist das ein schlechtes Argument.
    Die LKW - Fahrer sollten sich an die STVO (Abstand, Geschwindigkeit, Beschilderung und Rücksicht) halten.
    Ich war mal wieder auf der A2 entsetzt, wie sich dort die LKW - Fahrer verhalten. Dicht auf den Vordermann auffahren (zum Teil kein Meter Platz zwischen den LKW), ohne Rücksicht auf die mittlere Spur ausscheren und der Oberhammer, ein LKW auf die dritte Spur ausgewichen, weil ein anderer auf die Mittelspur wollte.

    Solange dieses Verhalten nicht geahndet wird, werden Unfälle passieren, egal wie breit die Straße ist.

    Mein Fazit: mehr Rücksicht hilft dabei, Menschenleben zu retten! Alles andere ist nur Geschwätz!

  11. 3.

    Stimmt, das ist ja auch unsere Erfahrung der letzten Jahrzehnte: Mehr Platz für motorisierten Verkehr sorgt langfristig für mehr Entspannung... ach neeeee, falsch: FÜR MEHR VERKEHR!!!

  12. 1.

    daskommt davon:
    hätte man die A12 ab Polen bis zum Kreuz und umgekehrt gleich 3-spurig ausgebaut----
    bei dem zu erwaarteten Verkehr---ABER nee

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