Symbolbild: Autos stehen im Stau auf einer Autobahn (Quelle: Imago/ Sorge)
Video: Brandenburg Aktuell | 19.04.2019 | Mark Albrecht | Bild: Imago/ Sorge

Lange Staus auf A9, A10 und A13 - Stockender Osterverkehr auf Brandenburgs Autobahnen

Der Osterreiseverkehr hat auf mehreren Brandenburger Autobahnen am Karfreitag zu Behinderungen geführt.

Wegen Räumungsarbeiten nach Unfällen musste am Freitagnachmittag die Autobahn 13 Dresden in Richtung Berlin an gleich zwei Stellen gesperrt werden. Betroffen war zunächst der Abschnitt zwischen Groß Köris und Bestensee. Wegen Räumungsarbeiten ging hier über mehrere Stunden nichts mehr, es bildete sich ein Stau von sechs Kilometern Länge. Später musste die A13 in Richtung Berlin auch noch zwischen Ortrand und Ruhland gesperrt werden. Hier gab es einen Unfall, an dem zwei Autos beteiligt waren. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Auch auf der Autobahn 10 am nördlichen Berliner Ring brauchten Autofahrer viel Geduld, hier stockte der Verkehr nach Angaben des ADAC am Freitagnachmittag zwischen der Anschlussstelle Oberkrämer und dem Dreieck Havelland auf fünf Kilometern Länge.

Auf der Autobahn 113 Berlin Richtung Dresden meldete der ADAC zwischen dem Dreieck Waltersdorf und dem Schönefelder Kreuz etwa vier Kilometer Stau.

Wer auf der Autobahn 9 von Berlin Richtung Halle/Leipzig fuhr, musste laut ADAC zwischen der Anschlussstelle Beelitz-Heilstätten und dem Parkplatz Borker Heide West ebenfalls mit vier Kilometer Stau rechnen.

Die Straßen in Berlin waren dagegen weitgehend frei, wie die Verkehrsinformationszentrale meldete.

Die Deutsche Bahn meldete keine Störungen, alles funktioniere fahrplanmäßig, wie ein Bahnsprecher sagte. An den Flughäfen Tegel und Schönefeld laufe es bisher ebenfalls reibungslos, sagte der Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg, Daniel Tolksdorf. Die beiden Airports rechnen über Ostern mit etwa 400.000 Passagieren.

Sendung: Inforadio, 19.04.2019

Kommentar

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5 Kommentare

  1. 5.

    Es geht nicht darum was Sie für richtig erachten, sondern die Menschen wollen augenscheinlich Auto fahren, sonst gäbe es keine Staus. Das ist der Bedarf!
    Die Regierungen behandeln die Autofahrer im Raum Berlin/Brandenburg im Gegensatz zu den anderen Bundesländern, wie Menschen zweiter Klasse.

  2. 3.

    Umstieg auf Bus und Bahn - leider auch nicht weniger stressfrei. Gestern waren die Regios Richtung Ostsee mal wieder so gerappelt voll, dass einige Reisende nicht mehr mitkamen und die Leute sogar im Oberdeck im Gang standen. Warum an solchen Hauptreisetagen nicht längere Züge eingesetzt werden und die Mitnahme von Fahrrädern, die Unmengen Sitzplätze wegnehmen, untersagt wird, ist mir ein Rätsel. Erst gestern wieder erlebt, dass in Schwedt eine Riesen-Radfahrergruppe (ca. 50 Personen) mit ihren Rädern einstieg. Kein Wunder, dass bei sowas die Züge überfüllt sind. Sollen die Leute sich halt or Ort Fahrräder leihen, dann können dafür mehr Leute im Zug mitfahren und sitzen.

  3. 2.

    Steigt auf Bus und Bahn um! Ist doch immer der gleiche Stress zu den Feiertagen. Die Roten und Grünen sollten auch weiterhin keine zusätzlichen Mittel für den Straßenbau ausgeben, denn der ÖPNV und Schienenveruehr verdient aus klimatischen und sozialen Gründen die Förderung.

  4. 1.

    Die Menschen wollen Autofahren und stehen im Stau weil man es nicht will mehr Spuren zu schaffen. Danke ihr Roten.

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