Brandenburger Feuerwehr löscht im August 2018 einen Waldbrand (Bild: dpa)
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Angespannte Lage in Brandenburg - Feuerwehr bringt mehrere Waldbrände unter Kontrolle

An mehreren Orten hat in Brandenburg erneut der Wald gebrannt. In Königs Wusterhausen (Kreis Dahme-Spreewald) waren rund 1.000 Quadratmeter betroffen, berichtete der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes Brandenburg, Raimund Engel, am Freitag. Das Feuer brach am Donnerstagabend und dann erneut am Freitagmorgen aus, wie Engel rbb|24 sagte. Die Feuerwehr konnte den Brand inzwischen löschen.

Alle Feuer gelöscht - keine Verletzten

Nach Angaben der Leitstelle Lausitz gab es mehrere Einsätze bis zum Freitagmorgen. Auch in Elsterwerda (Kreis Elbe-Elster) brannten am Donnerstagabend nach Engels Angaben rund 1.000 Quadratmeter Wald. In Schlaubetal (Kreis Oder-Spree) erfasste ein Feuer am frühen Freitagmorgen rund 400 Quadratmeter Wald. In Uebigau (Kreis Elbe-Elster) brannten am Donnerstag sogar rund 3.500 Quadratmeter Wald.

Alle Brände konnten gelöscht werden, niemand wurde verletzt, wie Engel rbb|24 weiter sagte. Keines der Feuer stehe in Zusammenhang mit Osterfeuern, betonte er. Die meisten Osterfeuer in Brandenburg sind verboten.

Lage bleibt angespannt

Wegen der Trockenheit bleibt die Gefahr von Waldbränden in Brandenburg groß. Am Karfreitag gilt für die drei Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz zwar nicht mehr wie am Donnerstag die höchste Gefahrenstufe, sondern die zweithöchste. Für die nächsten Tage prognostiziert der Deutsche Wetterdienst aber eine zunehmende Gefahr für Brandenburg, teils auch für Berlin.

Wegen der Luftfeuchtigkeit seien die Gefahrenstufen für die drei Landkreise vorübergehend zurückgestuft worden. Das sei jedoch keine Entspannung, betonte Engel.

Sendung: Inforadio, 19.04.2019, 08:00 Uhr

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