Polizist mit Waffe (Bild: imago/Gora)
Audio: Antenne Brandenburg | 02.05.2019 | Ronald Schleif | Bild: imago/Gora

Mann war mit Messer bewaffnet - Polizist schießt mutmaßlichem Räuber ins Bein

In Fürstenwalde (Oder-Spree) hat die Polizei am Mittwochnachmittag einen mutmaßlichen Räuber mit einem Schuss außer Gefecht gesetzt. Der Mann trug den Polizeiangaben zufolge ein Messer bei sich und ging damit auf die Beamten zu.

Zuvor soll der mutmaßliche Täter gegen Mittag einen 68-jährigen Mann mit dem Messer bedroht und Bargeld von ihm gefordert haben. Als sich der Mann zu seinem Auto drehte, soll der mutmaßliche Räuber ihn zu Boden gestoßen und verletzt haben. Daraufhin durchsuchte er das Auto seines Opfers. Als er darin kein Bargeld fand, zerstörte er, den Angaben zufolge, mehrere Autoscheiben und flüchtete.

Der Tipp eines Zeugen führte die Polizei etwas später zu dem Mann. Er trug noch immer ein Messer, das er laut Polizei auch nach mehrfacher Aufforderung nicht weglegte. Durch den Schuss, den ein Polizist abgab, wurde der 51-jährige Berliner am Bein verletzt. Er wurde festgenommen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizisten blieben unverletzt. Nun ermittelt die Polizeidirektion Ost in dem Fall.

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Liebe Maria, nur um dich zu beruhigen. Man benennt es so wie es ist. Wer unter Gewaltanwendung versucht, anderen Gegenstände zu entwenden, ist ein "Räuber" (abgeleitet vom Straftatbestand "Raub"). Also vor Kommentaren nicht nur das Märchenbuch, sondern evtl. auch mal im StGB lesen.

  2. 2.

    Wieso Räuber? Kenn ich nur aus dem Märchenbuch.
    Wieso heißen diese Leute mit Messer in der Tasche heutzutage "Räuber"?
    Kann man das nicht einfach so benennen, wie es ist?

  3. 1.

    So sollte es immer sein: Guter Cop!

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