Protest-Rave auf der Berliner Elsenbrücke (Quelle: dpa/Zinken)
Bild: dpa/Zinken

Protest auf der Elsenbrücke - 100 Menschen tanzen gegen A100

In Berlin-Friedrichshain haben A100-Gegner am Samstagnachmittag tanzend gegen den geplanten Weiterbau der Stadtautobahn demonstriert.

An der Protestaktion auf der Elsenbrücke nahmen nach Angaben der Polizei mehr als 100 Menschen teil. Die Musik kam aus einem Truck mit Lautsprechern. Auf Transparenten stand: "Nein zum Weiterbau der A100" und "Elsenbrücke für alle! A100 stoppen!"

Die Verlängerung der Autobahn durch Treptow, Friedrichshain und Lichtenberg bedrohe auch viele Clubs in ihrer Existenz, hieß es in einem Aufruf der Organisatoren. Die Brücke war wegen der Demonstration bis etwa 19 Uhr gesperrt. Rund um die Elsenbrücke kam es am frühen Abend noch zu Staus.

Sendung: Abendschau, 25.05.2019, 19:30 Uhr

Kommentar

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17 Kommentare

  1. 17.

    Ganz mieser Journalismus hier. Extrem unsachliche, man könnte sogar sagen: gezielt irreführende Berichterstattung. Von der angeblichen Anzahl der Besucher (es waren mindestens 3000, zahlreiche Fotos belegen das eindrucksvoll), über die Auswahl des Fotos (warum nur eine Detailaufnahme mit einem 'Freak' zeigen wenn es sehr gutes Fotomaterial gibt was eine große Menschenmenge mit einem sehr gemischten und angenehmen Publikum zeigt?), bis hin zur Fokussierung im Text auf die Clubs (es ging auch um andere Aspekte)

  2. 16.

    Warum schreiben Sie so völlig verfälschte Nachrichten?? Es waren tausende Menschen da, die gegen den Bau demonstriert haben. Was für eine schlechte Berichtserstattung! Ich schicken Ihnen gerne Fotos, wenn es dafür nicht mehr gereicht hat.

  3. 15.

    Die Anzahl der Besucher*Innen ist völlig untertrieben. Zudem sollte vielleicht erwähnt werden, dass die Verdrängung einiger Clubs zwar erwähnt wurde, jedoch auch andere zentrale Aspekte wie Zerstörung von Wohnraum, Schneise durch bestehende Kieze oder soziale Auswirkungen auf die Anwohner von Autobahnen im Vordergrund standen. Aber klar, dass nur ein paar eingefleischte Raver gezeigt und einzig die Clubs in diesem Artikel aufgeführt werden. Nächstes Mal bitte etwas sachlicher!

  4. 14.

    Es waren ca. 3000 Teilnehmer. Das gezeigte Foto gibt nicht die Anzahl der Menschen wieder, sondern zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des Demo-Rave.

  5. 13.

    Auto stehen lassen, ÖPNV nutzen. Schonmal davon gehört? Dann braucht's keine neuen Strassen und Autobahnen mehr. Und Ihr Spruch über die jungen Leute ist empörend. Pfui.

  6. 12.

    Es waren eher über 1000 Menschen - Null vergessen? Wir liefern gerne Beweisfotos!
    Freundliche Grüße, Inge lechner von A100stoppen

  7. 11.

    Die Autobahn entlastet Nebenstraßen, so lange die Autos auf ihr fahren. Aber sie wollen ja doch nicht auf der A100 parken, oder? Das wäre allerdings eine Lösung für den 16. Bauabschnitt!

  8. 10.

    Interessant. rbb24 meint, "100 Menschen tanzen gegen A100". Da wurde wohl nicht richtig hingeschaut oder es wurde vor Beginn des Raves gezählt? Es waren viel, viel mehr. Die Bilder zeigen das eindrucksvoll. Das einfach zu ignorieren, spricht nicht gerade von fairer Berichterstattung.

  9. 9.

    Ich wohne da wo die Autobahn lang soll. Ich habe keinen Bock den Autopup einzuatmen, unsere Atmosphäre noch weniger. Wie man am täglichen Stau auf dem Westteil der A100 sieht brauchen wir nicht mehr Strassen sondern weniger Autos. Autobahn, sach mal gehts noch?! Ich war übrigens auch bei der Demonstrations und es waren tatsächlich 100 Teilnehmer so ca. eine halbe Stunde nach Beginn. Um 17 Uhr als ich ging waren es gefühlt 1000.

  10. 8.

    Ebenso kann ich Sie fragen: schon vor Ihrer eigenen Haustür gekehrt? Unterirdisch Ihr Kommentar. Schließe mich dem User Maio an.

  11. 7.

    Naja, frag mich überhaupt ob eine Autobahn an der Stelle noch zeitgemäß ist. Planung und co erfolgten ja schon vor über 20 Jahren, Stichwort autogerechte Stadt. Ausserdem sind die Kosten absurd. Wie war das 150.000 Euro pro METER.

    Wer will denn als Anwohner direkt an einer Stadtautobahn wohnen? Das Geld und den Platz hätte man lieber für Wohnungsentwicklung bzw. den Ausbau vom ÖPNV nehmen sollen.

  12. 6.

    Das Bild spricht Bände und sagt sehr viel über die demonstrierende Klientel aus. Von daher: nicht wundern.
    Was in Berlin abgeht in Sachen rechtsfreie Räume geht auf keine brandenburgische Kuhhaut mehr. Nicht mal auf eine Biokuhhaut.

  13. 4.

    Ja, lieber den ÖPNV bedarfsgerecht ausbauen. Während im Südwesten Autobahnbrücken abgerissen werden sollen für Verkehrsberuhigung und Wohnungsbau. Entsteht hier die teuerste Autobahn ever! Nach dem BER hat uns das noch gefehlt ;) Bald kommt dann der teuerste Autobahndeckel und ... nur auf die Straßenbahn dürfen wir noch Jahrzehnte warten.

  14. 3.

    Geld lieber in ÖPNV und Fahrradwege = auch Entlasutng der Nebenstraßen :)

  15. 2.

    wohl alles keine Autofahrer ?????
    eine Autobahn entlastet doch Nebenstrassen
    aber heutztage muss ja gegen alles protestiert werden
    haben die meist jüngeren leute nix anderes zu tun ?
    Hilfe bei der Pflege in Altenheimen, etc.
    oder Berlin säubern ( statt Dreck und Unrat bei der Demo zu hinterlassen )
    wären mal zwei von vielen Alternativen

  16. 1.

    Ich wünsche den tanzenden Protestlern viel Erfolg bei ihrem ANliegen. Das Geld für die A100 kann man für Bus+Bahn viel sinnvoller ausgeben und den Verkehr viel besser ans Ziel bringen.

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