Rettungswagen der Feuerwehr mit Blaulicht (Bild: imago/Dirk Sattler)
Bild: imago/Dirk Sattler

Schwerer Unfall - Zwei Kinder in Reinickendorf von Auto erfasst

Zwei Kinder sind in Berlin-Reinickendorf beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die beiden sechs und elf Jahre alten Jungen liefen am
Montagabend zwischen geparkten Autos in der Waldstraße auf die Fahrbahn, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.

Eine 38-jährige Autofahrerin, die in Richtung Eichborndamm unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und erfasste die beiden Brüder mit ihrem Auto. Die Jungen kamen mit schweren Verletzungen an Kopf und Beinen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

15 Kommentare

  1. 15.

    Ja. Schlimme Aussage. Wir sollen den Bremsweg nicht vergessen...verkehrte Welt. Ja, Kinder sind oft unkonzentriert beim über die Strasse gehen. Weil es Kinder sind. Deswegen muss umso defensiver, rücksichtsvoller und langsamer gefahren werden. Sie sind das Wertvollste, was eine Gesellschaft hat.

  2. 14.

    "Diese Zeitspanne ist natürlich bei einem Rennfahrer wesentlich kürzer." - Das liest sich für mich wie die Art Selbstüberschätzung, die anscheinend Kudamm-Raser produziert...

  3. 13.

    Bitte vergessen Sie nicht bei allem Wenn und Aber, dass zum Anhalteweg sowohl der Bremsweg als auch der Reaktionsweg - also die Zeitspanne bis zum Treten auf die Bremse- hinzuzurechnen ist. Diese Zeitspanne ist natürlich bei einem Rennfahrer wesentlich kürzer. Leider beobachte ich auch sehr oft, dass Kinder und Jugendliche an Ampeln farbenblind sind und Rot mit Grün verwechseln. Hier hilft nur ständige Belehrung durch uns Erwachsene. Gute Genesung den Geschwisterkindern.

  4. 12.

    Unsere Kinder sind schon dressiert wie Tierchen im Zirkus. Weil sich alles nur noch um den Verkehr dreht. Lauf hier nicht, mach da nicht, hampel nicht...doch, Tempo 30 würde helfen, würde die gesamte Situation entschleunigen, für Groß und Klein. Und wem es zu langsam voran geht, der muss mehr Zeit einplanen, oder die Öffentlichen nehmen. Schaffen Hunderttausende täglich ohne ständig zu lamentieren.

  5. 11.

    Tempo 30 in ganz Berlin und innerhalb des Rings eine Maut. Es wird dann leiser, entstresster, ungefährlicher. Lärm macht krank, Stress auch. Dem Autowahn muss ein Riegel vorgeschoben werden. Unsere Kinder werden's uns danken. Und wir Alten danken's auch. Gute Besserung an die armen Kinder und Daumen drücken, dass die Menschen irgendwann wieder im Vordergrund stehen in dieser Stadt. So ist das ein Leben wie auf einer Autobahn. Laut, stinkig, hetzig. Entsetzlich!

  6. 10.

    Klar wären die Kinder auch bei Tempo 30 auf die Straße gerannt und vielleicht überfahren worden. Vielleicht auch nicht, weil ja der Bremsweg deutlich kürzer wäre. Sicher ist, dass bei Tempo 50 das Verletzungsrisiko um ein Vielfaches höher ist als bei Tempo 30. Schauen Sie zum Beispiel bei 1). Da wurde aus echten Unfalldaten aus China bei 30 ein Todesrisiko von 10%, bei 50km/h ein Todesrisiko von 48% ermittelt. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Verletzungen entwickelt sich ähnlich.

    Die Welt für Kinder sicherer zu machen anstatt auf korrekte Verhalten zu hoffen ist die Methode, die auch in anderen Lebensbereichen hilft. Sicherheitskappen auf Bleiche, statt den Kindern zu sagen, dass sie das Zeug nicht trinken sollen, bringt deutlich mehr.


    1) https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0001457509003078

  7. 9.

    Ich habe das bei meinen beiden anderen Postings zum Thema nicht explizit geschrieben, habe aber das Bedürfnis, das ohne jeden Kontext mit anderen Diskussionen zu schreiben:

    Ich fühle mit der Familie und hoffe, dass die beiden Jungs vollständig genesen! Gute Besserung!!

  8. 8.

    "[...] sind doch bestimmt wieder ein Grünen-Wähler, [...]" - Köstlich! Wo ist mein Popcorn?!

    Aber ganz im Ernst:
    - Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Verkehrs in Berlin beträgt 11km/h (!!!!) 1) - da sind 30 km/h mit deutlichem Abstand drüber.
    - Der Anhalteweg beträgt bei 50 km/h (27,7m) und 30 km/h (13,3 m) 2) - Also bei 30 km/h nicht einmal halb so lang. Können SIe SICHER sein, dass dieser (im wahrsten Sinne) kindische Fehler gleichermaßen ausgegangen wäre bei 30 km/h Max.geschwindigkeit?

    _______
    1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/994676/umfrage/innerstaedtische-durchschnittsgeschwindigkeit-im-autoverkehr-in-deutschen-staedten/
    2) http://www.vcd-bayern.de/texte/Tempo_30_50_Visualisierung_Anhaltewege_KV_LA.pdf

  9. 7.

    "Tempo 30 hätte mit Sicherheit die Unfallfolgen mindern können" - ich vermute, dass es Adrian genau darum ging. Mir jedenfalls geht es um diesen Aspekt. Vollkommen egal, wem welcher Fehler, Unachtsamkeit oder was-auch-immer passiert. Wenn dann mal was passiert zwischen Blech und Lebewesen, dann sind die Auswirkungen bei 30 km/h geringer. Und die Chance, dass ein Zusammenstoß vermieden werden kann, steigen.

  10. 5.

    Genau, die ganze Stadt mit Tempo 30 lahmlegen! Damit man gar nicht mehr vorwärts kommt! Super! Solche Unfälle passieren leider immer wieder...auch wenn dort Tempo 30 gegolten hätte...die Jungs hätten die Fahrbahn bestimmt trotzdem betreten und es wäre zum Unfall gekommen. Nur mit nicht ganz so schweren Verletzungen.
    Sie, Adrian, sind doch bestimmt wieder ein Grünen-Wähler, der diesen Senat und seinen verkehrspolitischen Quatsch auch noch unterstützt...

  11. 4.

    Tempo 30 hätte mit Sicherheit die Unfallfolgen mindern können, allerdings ändert das nichts daran, dass die Kinder laut Artikel anscheinend einfach auf die Straße gerannt sind. Damit will ich niemandem die Schuld geben, schon gar nicht Kindern. Aber es bringt nichts, nur die Autofahrer "erziehen" zu wollen. Eine vernünftige Verkehrsbildung muss endlich für Kinder verpflichtend sein.

  12. 3.

    Selbst bei Tempo 30 kann es dazu kommen - da nicht bekannt gemacht wurde, wo der Unfall geschah und vor allem, wie schnell die Unfallfahrerin war, ist jegliche Spekulation und jedes Bashing oder Fordern von Irgendwas einfach mal unsinnig.

  13. 2.

    Erstmal allen Beteiligten gute Besserung.

    @ Adrian, das Tempo der Autofahrerin ist doch völlig Rille. Im Beitrag steht das die Kids zwischen geparkten Autos auf die Straße gegangen sind. Es gibt Ampeln und Verkehrsregeln, da haben sich auch Kinder dran zu halten. Wenn Eltern so etwas besser üben würden und wir übrigen Fußgänger gute Vorbilder wären, gäbe es m.E. weniger Unfälle. Man sollte die Schuld nicht immer beim Autofahrer suchen egal mit welchem Tempo dieser unterwegs war.

  14. 1.

    Wann gibt es endlich überall in der Stadt Tempo 30? Mit Blitzern?

Das könnte Sie auch interessieren