Berliner Stadtautobahn bei Nacht (Quelle: imago/Panthermedia)
Bild: imago stock&people/Panthermedia

Tempo 80 war erlaubt - Raser mit 222 km/h auf Berliner Stadtautobahn unterwegs

Ein Raser ist auf der Berliner Stadtautobahn mit 222 Kilometern pro Stunde erwischt worden. Dabei sei der Toleranzabzug schon berücksichtigt, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. In dem Bereich seien nur 80 km/h erlaubt.

Der 20-Jährige fuhr demnach gegen 2:45 Uhr auf der A100 zwischen den Anschlussstellen Jakob-Kaiser-Platz und Beusselstraße, als eine Streife der Autobahnpolizei die überhöhte Geschwindigkeit feststellte. Der junge Mann konnte erst in der Seestraße in Wedding gestoppt werden.

Der Fahrer muss nun mindestens mit einem dreimonatigen Fahrverbot sowie zwei Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg sowie einem Bußgeld von 680 Euro rechnen. Da die Probezeit des 20-Jährigen bereits wegen Geschwindigkeitsverstößen verlängert worden war, dürfte die Strafe noch deutlich höher ausfallen.
 

Sendung: Inforadio, 25.05.2019, 16.40 Uhr

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12 Kommentare

  1. 12.

    Ist doch keine Autobahn.
    80 km/h ist echt zu wenig, besser wäre 130km/h Links, 110km/h in da Mitte, 80km/h rechte Spur, echt!
    Nur ich würden viele Auffahrten dicht machen, die sind zu eng aneinander und so unwichtig.

  2. 11.

    Möglicherweise gehört der Wagen gar nicht ihm, ggf. gemietet, wie bei Vielen, die bei Autorennen gestellt werden. Nachdem der Fahrer ja wohl Wiederholungstäter ist ( Probezeit verlängert) , sind hier wohl drastischere Strafen gefragt. Langer Fühererscheinentzug und MPU plus Zustzschulung und Sozialstunden, neben hoher Geldstrafe, damit irgendwas als Konsequenz hängenbleibt. Aktuell ist der Typ jedenfalls charakterlich nicht geeignet, mit einem motorisierten Fahrzeug am Straßenverkehr teilzunehmen. Nicht mal mit einem E-Roller!!!

  3. 10.

    In der Schweiz müsste er für ein Jahr (ohne Bewährung) ins Gefängnis und sein Auto würde auch eingezogen werden. Der Führerschein wäre natürlich auch weg.

    Völlig unbegreiflich, wieso bei uns die Strafen so lächerlich sind. Selbst wenn er künftig ohne Führerschein weiterfährt, hätte er kaum etwas zu befürchten. Übrigens kostet es etwa 2.000€, wenn man dem Raser den Stinkfinger gezeigt hätte. Das wird nämlich hart bestraft. Der Rechtsstaat setzt halt Prioritäten. Die falschen leider.

  4. 9.

    Wie kommt ein 20jähriger mit Führerschein auf Probe zu einem Wagen, der mehr als 220km/h fahren kann. Auch noch wegen weiterer Verfehlungen bereits Probezeitverlängerung hat. Was haben wir für lasche Gesetze?? Dieser Verkehrsrowdy darf den ÖVP benutzen oder seine Beine, sonst nix-nie mehr!!

  5. 8.

    Wegnehmen die Pappe und das auf Lebenszeit.

  6. 7.

    Bei dem Tempo gibt es nur eine Massnahme, Führerschein für immer weg und auch das Recht jegliche Art von Fahrzeugen zu führen (z.B. Zweiräder, Fahrräder oder Roller).
    Es muss endlich richtig weh tun!

  7. 6.

    Pappe und Auto weg....für immer,über alles andere lachen solche Typan doch

  8. 5.

    Schein für immer weg !!!!

  9. 4.

    Warum nicht § 315d und § 315f StGB? War kein Staatsanwalt greifbar oder war die Autobahn leer?

  10. 3.

    Ich verstehe nicht, warum dieser Person jemals wieder erlaubt werden sollte, ein Fahrzeug zu führen.

  11. 2.

    Fuhr die Streife der Autobahnpolizei schneller, um den Raser zu stoppen?

  12. 1.

    3 Monate ist entschieden zu wenig. Ein Jahr wäre das Minimum verbunden mit einer neuen Prüfung.

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