Kühe der Weidelandfarm stehen auf der Weide in Rieben (Quelle: Weidelandfarm Rieben)
Audio: Antenne Brandenburg | 18.06.2019 | Susanne Hakenjos | Bild: Weidelandfarm Rieben

Stressfreier Tod für Tiere - Alternatives Schlachtverfahren für Weiderinder in Brandenburg

Der Familienbetrieb Engelhardt in Potsdam-Mittelmark hat eine Alternative zu Schlachthof-Transporten und industrieller Fleisch-Produktion gefunden. Noch ist das Verfahren ungewöhnlich in Brandenburg. Von Susanne Hakenjos

In Gummistiefeln, mit Fernglas und mit seinem Geländewagen, macht sich Ralf Engelhardt zweimal am Tag auf zu den großen Niedermoor-Weiden. Dort stehen ganzjährig die beiden Mutterkuh-Herden der "Weidelandfarm am Riebener See". Zwischen März und Juni kommen hier draußen, dank der vier ebenfalls in den Herden stehenden Simmenthaler Bullen, die Kälber zur Welt. Dabei kann einiges schiefgehen. Gerade muss er sich um ein Neugeborenes kümmern. Mit all seinen Tieren ist der Hofchef vertraut. Wenn sein Lockruf laut über die Weide der Jungrinder schallt, kommt gleich der ganze Trupp der "Jungen Wilden", der ein- bis zweijährigen Jungrinder angerannt.

Ihr gesamtes Leben verbringen die hellbraun-weiß-gefleckten Rinder auf den weiten Wiesen; der Hof bewirtschaftet insgesamt 300 Hektar Grünland. Doch für einige der Zweijährigen kommt in den nächsten Tagen ihr Ende. Nach ihrem Weideleben will der Hof den Tieren den angsterfüllten Transport zum Schlachthof ersparen, erklärt Doreen Engelhardt: "Wir machen das bereits in zweiter Generation. Bei meinem Vater war es so, dass er einmal im Jahr die Jungrinder an Mastbetriebe verkauft hat. Dabei habe ich gesehen, dass das doch sehr stressig für die Tiere ist. Ich habe immer davon geträumt, den Kreislauf am Ende zu schließen und ihnen ein stressfreies Ende zu ermöglichen." Dank eines alternativen Schlachtverfahrens gelingt dies jetzt.

Stressfreier Tod ohne Angst und Schmerzen

Ein Transport in den Schlachthof verursacht bei Rindern Stress. Sie werden eingefangen, separiert, müssen warten. Unbekannte Gerüche und Geräusche, fremde Menschen und fremde Artgenossen - all das löst bei den Tieren Furcht aus. Weil ihnen ihre Rinder am Herzen liegen, haben sich die Engelhardts über alternative Möglichkeiten der Weideschlachtung informiert. Fündig sind sie bei einem Bauern in der Schweiz geworden: Jetzt steht auf der Jungrinderweide ihre nachgebaute Einrichtung: ein besonderes Metallgitter mit Futtertrog, das stressfreie Weideschlachtung ermöglich. "Das sind sogenannte Selbstfang-Fressgitter. Zuerst werden die Tiere 14 Tage vorher an den Stand gewöhnt, indem sie dort besonderes Futter bekommen", sagt Doreen Engelhardt.

"Im Prinzip verschlafen die Tiere ihren Tod"

Am Schlachttag wird das Rind dort fixiert und von einem zertifizierten Schlachter aus Trebbin mit einem Bolzenschussgerät betäubt. Dann wird das Tier innerhalb von sechzig Sekunden mittels Stich ins Herz getötet. "Daneben steht der amtlich bestellte Tierarzt und kontrolliert, ob die Tiere auch tatsächlich betäubt sind und ob alles den Vorgaben entspricht", betont Doreen Engelhardt. "Also im Prinzip verschlafen die Tiere ihren Tod. Sie werden betäubt, während sie fressen und getötet, während sie betäubt sind. Man kann wirklich sagen, dass diese Art der Tötung sehr stressfrei für Tier und Mensch ist."

Denn die Weiderinder bleiben in ihrer gewohnten Umgebung. Das Veterinäramt konnte – auch durch Probeschlachtungen – von der Methode überzeugt werden, und hat eine Sondergenehmigung mit bestimmten Auflagen erteilt.

Noch ist dieses Schlachtverfahren für ganzjährig im Freien gehaltene Rinder ungewöhnlich in Brandenburg. Es unterscheidet sich auch von der prinzipiell ebenfalls möglichen Weideschlachtung mit Bolzenschussbetäubung und anschließendem Kugelschuss. Er sei stolz, dass sie diese Ausnahmegenehmigung bekommen hätten, sagt Engelhardt.  

Bessere Fleischqualität

Kein Stress, kein Schmerz bedeutet auch: keine Ausschüttung von Stresshormonen bei den Tieren. "Das sorgt sogar für eine ganz andere Fleischqualität", sagt Ralf Engelhardt. Bei Stress stößt der Körper Stoffe aus, die zu einer Übersäuerung der Muskeln führen, die Reifung des Fleisches verhindern und seine Qualität mindern. Vor allem aber möchte Familie Engelhardt, die mit drei Generationen im umgebauten Stallgebäude auf dem Hof nahe des Rundwanderwegs um den Riebener See lebt, ihren Tieren ein Leben in der ammoniakhaltigen Luft der Spaltenböden-Ställe konventioneller Mastbetriebe und eingepferchte Transporte durch ganz Europa ersparen.

Konsequente Fortsetzung der artgerechten Tierhaltung bis in den Tod

"Wir wollen beweisen, dass es auch anders geht", erklärt der gelernte Maschinenbau-Ingenieur seine Entscheidung, den Betrieb nach dem Tod von Doreens Vater zu übernehmen und nach eigenen Vorstellungen weiter zu führen. Doreen Engelhardt betont: "Mein Anspruch an artgerechte Tierhaltung ist auch, dass unsere Rinder alle Jahreszeiten mindestens zweimal erlebt haben sollten, bevor sie dann tatsächlich getötet werden." Die 45-Jährige, die ursprünglich als Bauzeichnerin in der Landwirtschaftsplanung gearbeitet hat, hat die Vermarktung seit 2018 aufgebaut und kümmert sich seit März 2019 nun in alleiniger Verantwortung um die gesamte Direktvermarktung des Riebener Weiderinds.

Vermarktung der Riebener Weiderinder: Regional und direkt

Nach der Tötung des Tieres wird dieses zunächst fachgerecht von einem Trebbiner Fleischermeister zerlegt. Für die weiteren Schritte gibt es direkt auf dem Hof einen speziell zugelassenen Verarbeitungsraum. Hier stellt Doreen Engelhardt nach der 21-tägigen Reifung des Fleischs in einer Kühlzelle die Teile zu verschiedenen haushaltsfertigen Fleischpaketen nach dem Prinzip ganzheitlicher Verwertung zusammen, wie sie von Kunden vorbestellt sind.

Der Fleischer in Trebbin macht außerdem noch Wurst daraus, diese wird ebenfalls auch im kleinen Hofladen in Rieben verkauft. 70 Prozent einer Schlachtung sind jeweils bereits vorbestellt, der Rest wird über den Hofladen verkauft. Bei den Kunden kommt das Konzept gut an, auch wenn das Fleisch teurer ist als im Supermarkt, angesichts der artgerechten ganzjährigen extensiven Weideland-Haltung, bei der die Tiere auch weniger Masse ansetzen als in der konventionellen Rindermast. "Die Nachfrage ist absolut da, die Vorbestellungen reichen bereits bis in den Oktober. Es ist schön, wenn die Kunden wertschätzen, was wir tun. Dann macht es auch Spaß", freuen sich Engelhardts. "Denn da steckt neben jeder Menge Arbeit und Kosten eben auch ganz viel Herzblut drin."

Sendung: Antenne Brandenburg, 18.06.2019, Susanne Hakenjos

Kommentarfunktion am  25.06.2019, 12.00 Uhr geschlossen. Die Kommentare dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien.

Beitrag von Susanne Hakenjos

35 Kommentare

  1. 35.

    Weisst Du, Europastolz, ich bin wahrlich ein Kaninchen, ich esse nur ganz wenige Fleischgerichte mit Genuss, den Rest lehne ich ab, ich rasple mich total gerne durch vegane Rohkost, also kurz und gut: ich finde es lecker, sich vegan oder vegetarisch zu ernähren.

    Aber wenn da so eine hysterische Gestalt immer wieder den gleichen toten Esel durchs Dorf drischt, mir immer und immer wieder erklären will, warum vegan tiergewaltfrei ist (aber eben nicht Pflanzengewaltfrei), dann verliere ich glatt die Freude an meinem Kaninchendasein und sympathisiere mit der Gegenseite. Und alles nur, weil dein missionarischer Eifer etwa 150 % über die Stränge geschlagen hat.

    Schade, so kann man echt die Leute vertreiben, obwohl man für eine anständige Sache Partei ergreift. Übertreibung nützt halt in Glaubens- und Gewissensfragen eher wenier...

  2. 34.

    Cool :-).

    @Europastolz
    Es sind Ferien - es warm draussen- vll. mal die Stirne am Fenster kühlen

    Ich bin auch raus ....

  3. 33.

    Es soll doch ein jeder nach seiner Facon glücklich werden, und essen was er will, und wenn es Gummibärchen sind (ohne Gelatine bitte).

    Eins, zwei, drei, vier,
    viele Leute essen Tier.
    Vier, drei, zwei, eins,
    Veganer essen keins.

    Und damit bin ich raus ...

  4. 32.

    Ich stelle fest, daß Ihnen erwartbar schnell die Argumente ausgehen, Sie vom Thema ablenken und noch unsachlicher werden. Offenbar haben Sie also die beiden verlinkten Artikel zur Kenntnis genommen.

    Der Zelot hier sind allein Sie.

    Der Rest Ihrer Gedichte interessiert nicht.

  5. 30.

    Tom MuellerBonnMontag, 24.06.2019 | 17:15 Uhr
    Antwort auf [EUROPASTOLZ]

    Egal ob Weideschlachtung oder Retortenfleisch, sobald Tiere für die Ernährung leiden müssen, muss man darüber nachdenken dürfen, ob das denn NOTwendig ist.

    Gewaltfreie, also vegane Ernährung ist die Möglichkeit, sich gesund und schmackhaft zu ernähren, ohne dass massenhaft Tiere zerstört und ausgebeutet werden müssen und die Ressourcen unseres Planeten einschließlich des Klimas erheblich geschont werden können. Wo genau haben Sie damit ein Problem?

    Da darf - nicht muss - jeder Mensch sofort und ohne Komfortverlust mit machen.

    "Dass Sie mit diesem Gedicht ein Zeichen setzen wollen, haben wir alle zur Kenntnis genommen. Nun ist aber gut."

    Es fällt leichter sich danach zu richten, wenn man diese Zusammenhänge versteht und das geht nun mal in Reimform leichter - und wann "gut ist", bestimmt genau wer?

    Egal ob Eins, ob Zwei, ob Drei oder Vier,
    nur Vegan schützt
    Klima, Meer, Mensch und Tier!

  6. 29.

    Neues Verfahren?! Schlachtung vor Ort mit Bolzenschuss-Gerät gibt es seit Jahrzehnten auf Deutschlands Bauernhöfen ... Und warum gibt es Schlachthöfe? Weil die Vor-Ort-Kapazität (bei Landwirten und Metzgern) für Schlachtung, hygienische Zerlegung und Weiterverarbeitung eben nicht ausreicht. Daher löst auch diese Schleichwerbung das Problem nicht.

  7. 28.

    "Egal ob Eins, ob Zwei, ob Drei oder Vier,
    nur Vegan schützt
    Klima, Meer, Mensch und Tier!"
    Ständiges Wiederholen von sinnlosen Parolen
    Fünf, Sechs, Sieben,Acht
    man, hab' ich gerade abgelacht!

    Hey, Fleisch mit Gemüse geht auch ;-) .

  8. 27.

    Tom MuellerBonnMontag, 24.06.2019 | 17:15 Uhr

    "Glauben Sie wirklich, dass das von freundlichen Bauern per Handarbeit erledigt würde, an diese Heile-Welt-Ideologie der Radikalveganer?" Warum nicht? Wenn er doch dafür bezahlt würde...?

    "In den USA wurde neulich ein veganer Burger präsentiert, der auch innen blutig war, damit es total echt ausschaut. Diese Häme (Stoff des Hämoglobins) wurde dadurch gewonnen, dass man Kalbsföten ohne Betäubung eine Spritze ins Herz stach und den Stoff absaugte. Soviel also zu Vegan ist gewaltfrei und Heile-Welt." Das hat mit vegan soviel zu tun, wie Kuh mit Eierlegen. Bei den tatsächlich veganen Lebensmitteln wird keinem Tier was "entnommen". Sonst ist es nicht vegan - so einfach ist das. Das wovon Sie sprechen ist "Retortenfleisch".

  9. 26.

    Durch weltweite Umstellung auf vegane Ernährung würden die Weideflächen für Schlacht-Tiere nicht mehr benötigt, richtig. Da die Menschheit aber viel mehr Ackerfläche als jetzt zum Nahrungsanbau benötigen würde, würde dies mehr als kompensiert. Die Arbeit, um die Nahrung zu ernten und zu verarbeiten, die würde mindestens so maschinell wie heute erledigt werden, das heißt, es würden weiterhin Tiere bei der Mahd zu Tode kommen.

    Glauben Sie wirklich, dass das von freundlichen Bauern per Handarbeit erledigt würde, an diese Heile-Welt-Ideologie der Radikalveganer?

    In den USA wurde neulich ein veganer Burger präsentiert, der auch innen blutig war, damit es total echt ausschaut. Diese Häme (Stoff des Hämoglobins) wurde dadurch gewonnen, dass man Kalbsföten ohne Betäubung eine Spritze ins Herz stach und den Stoff absaugte. Soviel also zu Vegan ist gewaltfrei und Heile-Welt.

    Dass Sie mit diesem Gedicht ein Zeichen setzen wollen, haben wir alle zur Kenntnis genommen. Nun ist aber gut.

  10. 25.

    Nein, einzweidrei - nix. Wenn wir alle nur vegan essen, haben wir ein Problem, so viele (bio-)Lebensmittel anzubauen, dass wir alle ernähren können. Das Welternährungsproblem ist nicht mit vegan oder Fleischfresser zu lösen, sondern über Geburtenkontrolle. Wir Menschen schaffen uns selber ab. Aber nicht durch Fleisch und Blümchen retten das nicht.

  11. 24.

    "Angenommen, Ihr Idealzustand wäre erreicht, und alle Menschen dieser Erde wären Veganer." Dann gäbe es genügend zu Essen und zu Trinken für alle Menschen und keiner müsste mehr hungern, zumindest wäre die Zahl der durch pflanzliche Ernährung satt zu bekommenden Menschen erheblich höher. Dazu würde der Ressourcenverbrauch massiv sinken, sowie der Flächenverbrauch entgegen Ihren Annahmen auf ca 25 % der derzeit für Weideflächen und Futteranbau verbrauchten Flächen sinken! Besser biovegane Landwirtschaft!

    Die Tiere, die beim Mähen von großen Flächen umkommen, kommen nicht wegen veganer Ernährung zu Tode, sondern wegen der maschinellen Bearbeitung der Felder, die es aus rein wirtschaftlichen Überlegungen bisher nicht zuließ, die Tiere vor der Maht zu retten.

    Dieses Gedicht hat den Sinn, eine Antwort auf die unsägliche "Lebensmitteltierhaltungskennzeichnung" 1-4 darzustellen:

    Egal ob Eins, ob Zwei, ob Drei oder Vier,
    nur Vegan schützt
    Klima, Meer, Mensch und Tier!

  12. 23.

    Mit großem Interesse habe ich bisher die Diskussion hier verfolgt. Leider muss ich feststellen, dass Sie außer ständig heruntergebeteter Veganer-Ideologie und sinnfreien Gedichtchen nichts neues zu bieten haben.
    Angenommen, Ihr Idealzustand wäre erreicht, und alle Menschen dieser Erde wären Veganer. Was wäre dann?
    - Riesige Flächen der Erde würden gebraucht, um die Nahrung der Menschen anzubauen.
    - Die Tierpopulation würde sich ungehemmt vermehren, da die Menschen keinen Grund mehr hätten sie zu töten. Viele Tiere sind Pflanzenfresser. Hier würden Mensch und Tier in Nahrungskonkurrenz geraten.
    - vegane Ernährung ist auch nicht gewaltfrei. Was denken Sie, wieviele Tiere beim Mähen des Feldes umkommen? Die überbordende Tierpopulation, der entstehende Nahrungskonflikt würde sicher dazu führen, dass der Mensch dann doch Tiere tötet, auch wenn er sie nicht isst.
    Fazit: Störung des natürlichen Gleichgewichts, und zwar gewaltig.

  13. 22.

    BerlinerinMontag, 24.06.2019 | 00:43 Uhr

    "Was genau veranlasst Veganer ...immer wieder von gewaltlosigkeit zu schreiben?"

    Na, was denn wohl? Für das vegane Essen wird nicht wie in der Tiermast die sechsfache Menge an Pflanzen "gebrochen". Ein Kilogramm Fleisch "verbraucht" ca. fünf Kilogramm Pflanzen. Der gesamte Ressourcenverbrauch ist insgesamt erheblich geringer (Ein Kilogramm Fleisch verbraucht ca 16.000 Liter Wasser). Ca. 20 % des menschengemachten Anteils des Klimawandels wird durch Massentierhaltung und Massentierzerstörung und Verbrauch von tierischen Produkten herbeigeführt.

    Wie gesagt, es ist ja nicht verboten, Fleisch und Milch oder andere tierische Produkte zu verzehren - wirklich intelligent ist es deswegen aber noch lange nicht.

    Zum Beispiel das sinnlose Töten von 45 Millionen Tieren jedes Jahr, weil die Aufzucht "zu teuer" ist.

    Es bleibt hingegen so:

    Egal ob Eins, ob Zwei, ob Drei oder Vier,
    nur Vegan schützt
    Klima, Meer, Mensch und Tier!

  14. 21.

    Sie können und dürfen ja so sehr daran glauben wie Sie wollen - Sie kämpfen ja um Ihr "Fleischessen" wie um eine Religion. Das habe ich bei Fleischessern schon oft in Diskussionen erlebt, bis hin zu Aggressionsausbrüchen, wenn die Argumente nicht mehr gereicht haben.

    Ich persönlich habe mich entschieden, meine Ernährung gewaltfrei zu gestalten und meinem Respekt vor dem Leben lebensfähiger, gesunder Tiere nicht meinen anerzogenen Geschmacksvorlieben unterzuordnen.

    Auch deshalb ist bei allem Bemühen der Protagonisten die Weideschlachtung keine wirklich gute Alternative. Daher halte ich es für intelligenter, wenn endlich die entsprechenden Fachminister beginnen, die unnötige Konditionierung von Kindern in Kindergärten und Schulen auf fleischlastige Ernährung (die übrigens angeblich aus Kostengründen beibehalten wird) sowie die unselige Subventionierung von Tierhaltung und Schlachthöfen zu beenden und einer gewaltfreien Ernährung zum Durchbruch zu verhelfen.

  15. 20.

    Bitte unterlassen Sie es, Zitate zu verfälschen. Daß Sie so etwas nötig haben, beweist, wie schwach Ihre Position ist. Ich habe nicht geschrieben "nur durch Fleischkonsum wurde der Mensch zum Menschen" sondern "ohne ihn wäre er nicht zum Menschen geworden". das ist einerheblicher Unterschied. Daß Sie sich sogar weigern, mal zu googeln und wissenschaftliche Fakten zur Kenntnis zu nehmen, ist peinlich.

    https://www.welt.de/geschichte/article153842714/Nur-durch-Fleischkonsum-war-die-Menschwerdung-moeglich.html

    https://www.scinexx.de/news/geowissen/ebnete-fleisch-den-weg-zum-menschen/

  16. 19.

    Ich empfehle diese Buch: https://www.nikorittenau.com/vegan-klischee-ade/
    Das ist voller Fakten mit Fußnoten und Literatuerverzeichnis zu wissenschaftlichen Quellen. Ich kann es nur empfehlen. :-)

  17. 18.

    Ach, ich stelle hier ja auch keine kruden Behauptungen a la "der Mensch ist nur durch Fleischessen intelligent geworden...".

    Wenn Tiere die Fleisch essen dadurch intelligent würden, wären gebarfte Hunde bestimmt mindestens so intelligent, wie ihre Herrchen und Frauchen
    - nun ja, kann schon stimmen ;))

    Die Krankenhäuser sind dafür voll mit unterer- und fehlernährten spaßbremsenden Veganern - oder sind es doch eher die adipösen, mit Herz- und Kreislaufbeschwerden und Hirnschlägen gepeinigten Fleischesser?

    Mir ist egal, was Sie und andere essen, tatsächlich vollkomen egal! Von mir aus auch Fleisch.

    Es wäre nur schön, wenn Sie für Ihr Essen nicht andere lebensfähige und gesunde sowie friedfertige Tiere massenhaft quälen und zerstören würden, egal ob im Schlachthof oder auf der Weide - ist das denn wirklich zu viel verlangt?

    Gewaltfrei Ernähren geht zum Beispiel so:

    Egal ob Eins, ob Zwei, ob Drei oder Vier,
    nur Vegan schützt
    Klima, Meer, Mensch und Tier!

  18. 17.

    Was genau veranlasst Veganer und deren Freunde immer wieder von gewaltlosigkeit zu schreiben? Hallo? Wer bricht die Pflanze, die eigentlich den Tieren als Nahrung dienen könnte, aber viel lieber ungebrochen bliebe? Und wer genau erzählt abends dem Wolf die Geschichte vom Wolf und den sieben Geißlein - damit er lernt, dass er keine Tiere fressen soll?

    Wir müssen die Schöpfung verfluchen, denn Tiere fressen Tiere, Pflanzen wachsen auf Humus aus - genau, auch toten Tieren, und deren Ausscheidungen, und Tiere essen Pflanzen, Menschen auch. Das geht so nicht weiter.

    Die einzige Hilfe ist, das Essen komplett einzustellen. Sie säen nicht, sie ernten nicht... und der liebe Gott.... ob er das auch bei uns tut?

  19. 16.

    Ihre Bemerkungen belegen, daß sie von diesen Themen NULL Ahnung haben. Und nein. Ich werde für Sie nicht die Recherche übernehmen. Das schaffen Sie selbst, wenn Sie wollen und wenn Sie bereit sind, Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Obwohl das damit bei solchen Ersatzreligionen ja immer etwas kritisch ist.

    Woran erkennt man einen Veganer? Er wird es Dir erzählen.

Das könnte Sie auch interessieren