Symbolbild: Ein Auto blockiert einen Radstreifen in Berlin (Quelle: dpa/ Gora)
Bild: Symbolbild: dpa/ Gora

Otto-Braun-Straße in Mitte - Auto setzt zurück - Radfahrerin in Berlin schwer verletzt

Eine Radfahrerin ist in Berlin-Mitte von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden.

Die 36-Jährige war am Montagnachmittag auf der Spur für Radler auf der Otto-Braun-Straße unterwegs, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag mitteilte. An der Kreuzung von Otto-Braun-Straße und Greifswalder Straße fuhr ein Auto auf dem Radweg rückwärts - und erfasste die Radfahrerin mit dem Heck.

Die Frau stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um eine Antwort zu verfassen.

Antwort auf [Emma] vom 12.06.2019 um 14:35
Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

11 Kommentare

  1. 11.

    Natürlich ist das Fahren auf dem Gehweg verboten. Völlig richtig. Ich kann Sie aber verstehen. Es gibt bei uns z.b. Strassenabschnitte, wo es erstens keinen Radweg gibt und die Fahrbahn durch Spurrillen oder Ansenkungen für Radler definitiv unzumutbar und zu gefährlich sind, denn der Mindestabstand wird fast nie eingehalten. Dort weiche ich auch auf den Gehweg aus. Muss aber dazu sagen, dass zu den Zeiten, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, der Fußweg meist leer ist. Und oberstes Gebot ist selbstverständlich die Rücksicht auf den Fußgänger. Und jetzt können wieder alle Moralapostel rumquaken, die selbstverständlich immer Punkt Höchstgeschwindigkeit fahren, natürlich immer die 1,50 Abstand zu Radfahrern halten und noch nie falsch geparkt haben. Eigene Nase! ;-)

  2. 10.

    Gerade wenn man nach hinten schlechte Sicht hat, verbietet es sich ja wohl, auf einer Hauptstraße rückwärts zu fahren. Erst recht auf der Fahrradspur!

  3. 9.

    Vielleicht wären auch regelmäßige Nachprüfungen angebracht, wo die alternde Gesellschaft zeigen muss, dass sie den Hals noch drehen kann oder den Führerschein verliert.

  4. 8.

    Interessant, wie hier scheinbar einige Menschen genau wissen, was passiert ist. Leider konnte ich aus dem Text nicht entnehmen, wie genau der Unfall abgelaufen ist. Ist aber auch nicht wichtig - jeder Unfall ist einer zu viel.
    Ich möchte hier nur mal darauf hinweisen, dass seitens der Autohersteller meiner Meinung nach darauf hin gearbeitet wird, dass solche unfälle häufiger passieren. Bei neuen Autos wird die Schulterlinie immer höher gezogen, C- und D-Säulen immer breiter, Heckscheiben immer kleiner - das trägt nicht unbedingt zu einer guten Rundum-Sicht bei. Wenn dann noch ein Fahrer aufgrund altersbedingter Verschleißerscheinungen den Hals nicht mehr ganz so weit gedreht kriegt, wird es schwierig. Vielleicht wäre hier auch mal ein Appell an die Autobauer angebracht, wieder übersichtlichere Autos zu bauen.

  5. 7.

    "wegen meines Grundsätzlichen Fahrens auf dem Gehweg.." Sie beschweren sich ernsthaft darüber, wenn Sie angesprochen werden, weil Sie auf dem Gehweg radeln? Und offenbar machen Sie das vorsätzlich. Na Danke.... Tolle Einstellung

  6. 6.

    Nicht mal `ne Rückfahrkamera? Dann sollte man doch Spiegel und Kopf benutzen.

  7. 5.

    Was war wohl der Grund für die Eile, die so groß war dass es zu viel verlangt war in den Spiegel zu schauen?

  8. 4.

    Eine Verrohung der Sitten!
    ich 60+ kann mittlerweile darauf Vertrauen, von unseren Polizisten wegen meines Grundsätzlichen Fahrens auf dem Gehweg, von mir imFahrweg stehenden Ordnungskräften, angesprochen zu werden.
    Weil diese wohl das kleinere Übel gewählt haben und mich sicher am Ziel sehen wollen.

  9. 3.

    Der Radstreifen ist allgemein zugeparkt, Überholspur, Roller- bzw. Motorradspur.
    Kontrollen? Keine!
    Wir haben ja jüngst von der Einstellung der Polizei zum Radverkehr gelesen...

  10. 2.

    Hier gibt es m. E. ein Ahndungsdefizit. Zu offenbar vergangenen Zeiten wurde stärker darauf geachtet, dass die Ladung den Blick nach hinten nicht versperrte. Soweit eine Rückwand den Blick nach hinten versperrt, muss ein Zweiter den Einweisenden spielen und den Fahrweg nach hinten hin absichern. Allenfalls 6 Meter darf ein Kfz. zurücksetzen und das auch nur in mäßiger Geschwindigkeit.

    Manchmal habe ich den Eindruck, keine dieser Regeln wird mittlerweile beachtet.

  11. 1.

    Für mich als Autofahrer völlig unverständlich. Dafür gibt es ausreichend Spiegel im Auto und mir als Autofahrer ist es durchaus zuzumuten mich umzudrehen. Und nicht nur zuzumuten, ich bin dazu sogar verpflichtet. Wenn ich zurücksetze oder rückwärts fahre, muss ich dies unter Berücksichtigung der allgemeinen, beim rückwärtsfahren sogar der besonderen Sorgfaltspflicht tun.
    Aber immer wieder schießen zurücksetzende Autofahrer förmlich aus den Parkhäfen, ohne Rücksicht auf Verluste. Und wehe man erdreistet sich sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Fehler machen ja immer nur andere.

    Kurioser Fall. Vor ca. 1 Jahr hatte ich einen Unfall in einer ebensolchen Situation mit einem in Berlin lebenden Mexikaner. Er war völlig verdattert und auch erbost, als ich wegen des enormen Blechschadens die Polizei gerufen habe. Er wäre sich keiner Schuld bewusst, er ist es gewohnt das in Mexiko immer das größere/teurere Auto Vorrang hat.

Das könnte Sie auch interessieren