Autos fahren am 04.09.2015 in Berlin auf der Schönhauser Allee in Richtung Schönhauser Allee Arcaden in Berlin. (Foto: dpa / Paul Zinken)
Bild: dpa

Umfangreiche Bauarbeiten ab 2024 - Schönhauser Allee-Brücke muss abgerissen werden

Die Brücke über den S-Bahnhof Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg muss offenbar abgerissen werden.

Laut einem Bericht der "Berliner Morgenpost" von Freitag hat die Brücke ihre Belastungsgrenze fast erreicht und kann nicht saniert werden. Die Bauarbeiten sollen demnach 2024 beginnen und mindestens bis 2030 dauern. Das bestätigten die Senatsverwaltung für Verkehr und das Bezirksamt Pankow der Zeitung.

Wegen des Brückenabrisses sei mit eheblichen Verkehrseinschränkungen in der Berliner Innenstadt zu rechnen. Inwiefern die U-Bahnlinie 2 und der S-Bahnverkehr sowie das Einkaufszentrum an der Schönhauser Allee betroffen sein werden, ist noch unklar.

Sendung:  rbb24, 14.06.2019, 13.00 Uhr

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8 Kommentare

  1. 8.

    Leute, denkt mal bitte über eure Klugscheisser-Ideen nach.

    Ihr meint also eine solche Brücke in 6 Monaten neu bauen zu können?
    Inkl. S-Bahnhof, U-Bahn-Zugang, Tramgleise?

    Und dafür würdet ihr 6 Monate folgenden Verkehr komplett unterbrechen?
    - Nord-Süd ÖPNV (U-Bahn + Tram)
    - Ost-West ÖPNV (Ringbahn + S8)
    - Ein-/Aussetzende Fernzüge
    - Güterverkehr
    - Nord-Süd Pkw-Verkehr

  2. 7.

    @Matze P.: Eine einfache Lösung wäre natürlich, den Bau so weit es geht vorzubereiten und dann den kompletten Bereich (ungefähr) ein halbes Jahr für den Autoverkehr zu sperren, während man die Brücke austauscht. Das spart vermutlich sogar Geld, weil man nicht nach Abschluss der Baumaßnahmen sechs Jahre später die zuerst fertig gestellte Fahrspur gleich wieder sanieren muss.

  3. 6.

    Ich schlage vor, alle desolaten/baufälligen Brücken, als Holzbrücken wieder aufzubauen. So wie im Mittelalter. Geht schneller und Holz aus Brandenburg ist auch gleich da. Diese genügen für Fußgänger, Kinderwägen, Roller, Radfahrer, Sänften, Rikschas, Lastenräder. Kein PKW, SUV, LKW und Busse werden zu Leiterwagen umgebaut, die natürlich nicht von Ochsen und Pferden (Tierschutz) gezogen werden, sondern nur von fröhlichen Menschen, ähnlich wie den Wolga-Treidlern von Ilja Repin.

  4. 5.

    Ich widerspreche Ihnen, denn vieles hätte schon früher geschehen können und müssen. Natürlich hat es mit den Ausgaben zu tun und Berlin hat vieles kaputt gespart.

  5. 4.

    6 Jahre für Bauvorbereitung (Kabel und Rohre verlegen etc.), Abriss und Neubau und das ohne die Ringbahn, U-Bahn und ggf. den Autoverkehr dauerhaft zu unterbrechen. Das dauert natürlich länger als bei einem Autobahn-Neubau auf freiem Feld eine Überführung hochzuziehen.

    Das Ostkreuz hätte man auch in deutlich kürzerer Zeit neubauen können, nur eben nicht unter rollendem Rad mit abertausenden Fahrgästen jeden Tag.

  6. 3.

    Das hat wenig mit "sparen, sparen, sparen" zu tun sondern damit, dass viele Brücke in Berlin nun einmal recht alt sind (der Bahnhof wurde z.B. 1897 eröffnet) und irgendwann ein Neubau ansteht.

    Dass die Brücken bei steigender Verkehrsbelastung so lange durchgehalten haben, ist eigentlich eher ein gutes Zeichen. Zumindest können wir schwer davon ausgehen, dass die Brücken damals nicht dafür ausgelegt wurden, dass Hinz und Kunz meint, einen 2-Tonnen-SUV zu brauchen, um in der Stadt einzukaufen oder die Kinder zur Schule zu bringen.

  7. 2.

    Wow, 6 Jahre Bauzeit für eine Brücke, Wahnsinn. Denkt man da gleich an die "BER-Planungstruppe"?

  8. 1.

    ..sieht ja beinahe erst nach der Spitze des Eisberges aus..
    Hatten wir nicht aktuell eine der Brücken in Köpenick?
    Aber sparen, sparen, sparen (wegen der Diäten) ist ja in im Berliner Senat usus. Was war gestern mit dem Tarifvertrag und der BVG?
    Hallo Senat, gibt es eigentlich bei euch auch eine Bestrafung wegen Arbeisverweigerung?
    Man hat das Gefühl, es geht mit der Hauptstadt irgendwie bergab. Ist der Senat einfach nur überfordert..?

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