Ein Auto wird in Berlin in einer engen Straße auf den LKW eines Abschleppdienstes geladen. (Quelle: dpa/Kalaene)
Bild: dpa/Kalaene

Bilanz der Schwerpunktaktion - Berliner Polizei erwischt 6.500 Falschparker in fünf Tagen

Bei einer fünftägigen Schwerpunktaktion gegen verbotswidriges Halten und Parken hat die Berliner Polizei vergangene Woche 6.500 Falschparker erwischt. Rund die Hälfte der Fälle betrafen Radschutzstreifen, Radwege, Busspuren und Verstöße in zweiter Reihe, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. 288 Fahrzeuge wurden bei der Aktion abgeschleppt. Im Oktober 2018 waren laut Polizei bei einer ähnlichen Aktion rund 7.500 Verstöße festgestellt und 370 Fahrzeuge abgeschleppt worden.

Die Aktion, die am Freitag zu Ende ging, sollte für mehr Sicherheit sorgen und für Rücksichtnahme im Straßenverkehr werben. Gemeinsam mit dem BVG und den Ordnungsämtern kontrollierten die Beamten besonders intensiv diejenigen Straßen, die in der Vergangenheit häufig von Falschparkern blockiert wurden.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

27 Kommentare

  1. 27.

    Danke für die Zensur. Immer wenn Ross und Reiter genannt werden, wird beim RBB zensiert, peinlich.
    Einfach mal bei Google Maps nachsehen, in der Gropiusstadt wurden fast alle Parkdecks stillgelegt, das sind sicher weit über 1000 Parkplätze.

  2. 26.

    Solche Aktionen sollte die Berliner Polizei jeden Monat durchführen und auch gleich eine mobile Schrottpresse mitbringen! Siehe beigefügten Link: https://youtu.be/WOdZkSdNKSM
    Gruß
    U.M.

  3. 25.

    Wenn man sich mal umschaut, wieviel Raum parkenden Autos zur Verfügung steht, wie viel schöner Berlin dann sein könnte.
    Aber nein, statt dessen eine einzig häßliche riesige Blechschlange, die Dank größerer Autos immer breiter, höher und länger wird. Aber dem Individualverkehr sei Dank.

  4. 24.

    'Parkplätze wegrationalisiert' läßt sich nur schwer beweisen, Fakt ist aber, daß sie aus den unterschiedlichsten Gründen weniger geworden sind, z. Bsp. Walter-Benjamin-Platz vor seiner Bebauung, Wilmersdorfer Str. Ecke Zillestr. neben dem Supermarkt Hit, Düppelstr./Florastr. am Parkhaus neben Werken-Spielen-Schenken, Fasanenstr. am Seiteneingang der UdK Theater- und Probenbühne, Rathaus Reinickendorf dort der Platz vor dem Ernst-Reuter-Saal bevor alles zubetoniert wurde, undundund... Es ließen sich noch abertausende von Beispielen in Berlin auflisten. Wegfall und zunehmender Individualverkehr sind eben irgendwie kontra-diametral-entgegen, na also jdenfalls tuts der Parkplatzgesamtsituation nicht gut. Bushaltestellen, Behindertenparkplätze, Feuerwehrein- und ausfahrten, Taxistände, Rad- und Busspuren etc. sind nunmal tabu; ansonsten war man in Berlin schon immer irgendwie gezwungen etwas kreativer zu parken als andrswo.

  5. 23.

    wegrationalisierte parkplätze, um geld zu verdienen? echt jetzt? und gar als grund für‘s falschparken? - daß Ihnen das so vorkommt, liegt wohl eher an den über 100.000 mehr in berlin zugelassenen kfz seit 2009 (1.088.211 kfz im jahr 2009 zu 1.210.790 jetzt). wir haben eindeutig zu viele autos in berlin! und die stehen dann die meiste zeit rum.

  6. 21.

    Sie haben eine genau so "bescheidene" Einstellung wie Radfahrer, die meinen, sie MÜSSTEN auf dem Gehweg radeln, weil es ihnen auf der Straße zu gefährlich ist.

    Ja, Philipp, Sie parken absichtlich falsch. Vielleicht sollten Sie einfach mal überlegen, was zu tun ist, wenn Sie keinen Parkplatz finden.

    A: weiter weg parken
    B: das nächste Mal gleich die Öffentlichen benutzen
    C: ins Parkhaus fahren (Ohje, kostet ja auch Geld)
    D: Vor A bis C Hirn einschalten und nicht als einzige Lösung einen Verkehrsverstoß ansehen

  7. 20.

    Ich gehe mal davon aus , dass Sie das ironisch meinen,was Sie hier zum Besten geben, vielleicht um die Diskussion ein wenig anzuheizen.Ansonsten müsste man davon ausgehen, das ihr kindlicher Intellekt die Problematik nicht erfassen kann,und es u.U. besser wäre ,wenn Sie einfach weiter mit Ihrem Blechspielzeug versuchen Ihr Selbstwertgefühl zu heben, anstatt unreife Kommentare zu liefern.

  8. 19.

    Nur wenn man mindestens bei jedem zweiten Regelverstoß damit rechnen muss zur Verantwortung gezogen zu werden wird sich an den massenhaften Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung etwas ändern. Und die Strafen für Falschparken müssen spürbar die Geldbörse leeren. Realistisch wären 40 Euro für Falschparken und 80 Euro für Falschparken mit Behinderung. Nur wenn die Wahrscheinlichkeit monetär schmerzlich bestraft zu werden tagtäglich "Fifty-Fifty" ist wird die StVO umzusetzen sein.

  9. 18.

    @Alerta.
    Kommentare die @Phillip sind das beste Beispiel für unsere egoistische Vollkaskogesellschaft. Immer sind die anderen an allem Schuld. Ich selber mache ja keine Fehler. Warum sollte ich also Verantwortung für mein Handeln übernehmen. I.d.R. sind sich Falschparker sehr wohl bewusst das sie nicht korrekt handeln, es ist ihnen schlicht egal und sie nehmen die Behinderung und Gefährdung anderer Personen in Kauf.

    Aber mal ehrlich, wie kann man es denn Autofahrern (ich bin selbst einer) zumuten, mehr als 50 Meter vom Auto zur Haustür zu laufen? Was auf dem Weg alles passieren könnte. Wilde Bären, Schneestürme, Wegelagerer, usw. Und was erdreistet sich der Senat eigentlich mir nicht in unmittelbarer Nähe einen Parkplatz zur Verfügung zu stellen? Unfassbar.

  10. 17.

    Ich finde die Frechheit und Ignoranz der Falschparker grenzwertig. Solche Aktionen gegen diese Typen müssten alltäglich sein und vor allem teurer. Im Wiederholungsfall, sofort das Auto wegnehmen für eine befristete Zeit.

  11. 16.

    Nicht nur Radfahrer*innen werden in brenzlige Situation "genötigt"..auch Fussgänger*innen.

    Beispiele: Clayallee werden regelmäßig die Sperrflächen, die als Übergang für das laufende Volk gelten, zugeparkt. Eine Mutter (mit 3 kleineren Kinder) musste die Kinder um das Auto (hier auch noch ein VW Bus) "rumzirkeln". Zwischenzeitlich waren die Auto,s kommend von der Zehlendorfer Welle, von der Ampel losgefahren. Wie die Fußgänger*innen mit Kinderwagen oder diese mit Geheinschränkungen hinüber kommen sollen..gar nicht.

    Oder Wochenmarkt samstags am Mexikoplatz: der Taxistand wird von den Marktbesuchern zugeparkt; ein auffäliger roter SUV eines Berliner Radiosenders parkt an der Bordsteinabsenkung (mit Sperrfläche), lässt seine Kinder aussteigen und geht "shoppen" .Ordnungsamt? Die kommen nur, wenn man 5 Minuten eigentlich ordnungsgemäss parkt ("Besuch" der dortigen Reinigung), aber die Parkscheibe vergessen hat sichtbar zu hinterlegen....

  12. 14.

    Fast alle Falschparker parken absichtlich falsch. Manchmal muss man halt ein paar Schritte vom nächsten Parkplatz gehen. Die meisten Radwegparker sind “nur mal schnell” Brötchen holen oder ähnliches.

  13. 13.

    Gefühlt seh in 6500 Falschparker auf dem Weg zur Arbeit. Da brauch ich keine 5 Tage. Und übrigens gefährden die Falschparker (zweite Reihe, Feuerwehreinfahrten)auch viel andere Verkehrsteilnehmer/Menschen nicht nur die Radfahrer (nicht falsch verstehen). Es bilden sich zudem auch unnötige Staus und deshalb auch mehr Abgase. Gute Aktion!

  14. 12.

    Stimmt, man parkt ja aus Versehen falsch...und nicht etwa egoistischerweise, damit man nicht so weit laufen muss. Und natürlich sind dann immer die anderen Schuld daran - versteht sich ^^

  15. 11.

    Super, dafür sind ne Menge Verkehrsteilnehmer mit dem Handy am Ohr ungestraft davongekommen.

  16. 10.

    Jetzt ergibt es auch einen Sinn, dass ich letzte Woche das erste mal erlebt habe, wie 2 Transporter vorschriftsmäßig auf dem rechten Fahrstreifen geparkt hatten (ein- und ausladen von Ware) und nicht wie sonst üblich den rechts daneben abgeteilten Radweg blockierten. Ich dachte schon soviel Glück an einem Tag - das gibts doch gar nicht.
    Jetzt kenne ich den Grund.

  17. 9.

    Wenn Se sich keinen SUV leisten können ist dss nich meine Schuld, irgendwo muss ich ja parken zum Cola kaufen!
    Die Busspur ist ok, sind ja nur Busse, was soll's.

  18. 8.

    @Frizze, so richtig kapiert haben Sie immer noch nicht, dass Autofahrer, die auf dem Radweg parken, mich als Radfahrer in große Gefahr bringen, oder?

    Denn ich muss die stehenden Autos dabei zwangsweise überholen und mich entsprechend mit meinen ca. 20-25 km/h in den laufenden Verkehr von ca.50-60 km/h einfädeln. Können Sie nachvollziehen, dass das für mich gefährlich ist?

Das könnte Sie auch interessieren