Symbolbild: Stau auf der A10 in Brandenburg (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Video: rbb|24 | 27.06.2019 | TV News Kontor | Bild: TV News Kontor

Fahrbahn Richtung Schönefelder Kreuz - Monatelange Baustelle auf der A10 nach Hitzeschäden

Die Hitze macht auch Brandenburger Straßen zu schaffen: Akute Fahrbahnschäden auf der Autobahn A10 südlicher Berliner Ring sind vermutlich darauf zurückzuführen. Am Mittwoch mussten auf der linken Richtungsfahrbahn - Richtung Schönefelder Kreuz - zwei von drei Fahrstreifen gesperrt werden, teilte der Landesbetrieb Straßenwesen am Donnerstag mit.

Die Fahrbahn in diesem Bereich ist eine mit Asphalt überbaute Betonfahrbahn. Durch eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion - umgangssprachlich Betonkrebs genannt - wurde sie geschädigt.

Baustelle voraussichtlich bis Jahresende

"Die Hitze hat nach unseren Erkenntnissen das Schadensbild verstärkt", sagte der Sprecher des brandenburgischen Infrastrukturministeriums Brandenburg, Steffen Streu rbb|24. In dem Abschnitt war bereits damit begonnen worden, den schon früher entstandenen sogenannten Betonkrebs, die Folgen einer Alkali-Kieselsäure-Reaktion, zu beseitigen.

Auf einem Abschnitt der linken Richtungsfahrbahn wird werde nun eine Baustelle eingerichtet, um den schlechten Zustand zu beseitigen, hieß es. Die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn vom Anschluss Rangsdorf bis zum Schönefelder Kreuz beginnen am Montag und sollen voraussichtlich bis zum Jahresende dauern.

In Brandenburg besteht derzeit nach Angaben des Infrastrukturministeriums auf mehr als 220 Kilometer der insgesamt 1.600 Kilometer Fahrbahnen der Verdacht auf Betonkrebs. Seit 2015 hat das Land etwa 1,9 Milliarden Euro für die Verbesserung der Straßen, Radwegen und Brücken im Land investiert. In diesem Jahr kommen nach den Angaben weitere 618 Millionen Euro für Bau und Unterhalt hinzu. 460 Millionen Euro davon kommen vom Bund.

Sendung: Abendschau, 26.06.2019, 19.30 Uhr

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6 Kommentare

  1. 5.

    Da sieht man mal wieder , welchen Belastungen deutsche Autobahnen ausgesetzt sind. Komischerweise redet da keiner von Solidarität seitens der EU. Bezahlen darf den Mist der deutsche Steuerzahler und alle anderen karren munter da weiter!!!!
    Und! Wenn Pfusch am Bau, dann sollte man ml langsam die sog. Fachleute der Ministerien ins Visier nehmen!! Da stimmt was nicht. Man schaue sich unsere Schrottarmee an.

  2. 4.

    Da würde vom Bund wieder Milliarden Euros verschwendet, warum nimmt man nicht das Bauunternehmen in Regress, aber wer zu spät handelt... Aber abgesehen davon habe ich schon vor über 1 Jahr die strassenmeisterei bekannt gegeben, dass gefährliche spurrillen und asphaltverschiebungen in dem Bereich stattgefunden hat, da würde lapidar geantwortet, steht unter Beobachtung. Soetwas ist wie eine Grippe, das muss man rechtzeitig bekämpfen und nicht erst wenn es zu spät ist.

  3. 3.

    ....hey das sind neue Straßen , da werden Dehnungsfugen eingebaut . Wer baut und plant solchen Mist ? Da müssen neue Straßen saniert werden, die Nutzungsdauern von Jahrzehnten haben sollten , bevor man mit den Bedürftigen angefangen hat. Das ist nur lächerlich. Armes Deutschland!

  4. 2.

    Und hoffentlich denken sie dieses Mal daran, dass die Fahrbahndecke für Extremtemperaturen ausgelegt sein muss, nach oben wie nach unten.

  5. 1.

    Was denn nun? In Richtung Schönefelder Kreuz, oder vom Schönefelder Kreuz in Richtung Rangsdorf?

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