Qualm über dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog (Quelle: dpa / Christoph Soeder)
Video: rbb24 | 06.06.2019 | spät | Bild: dpa

Großbrand bei Jüterbog - Einsatzleitung gibt Entwarnung: Nur noch einzelne Glutnester

Der erste Regen brachte eine kurze Verschnaufpause, ein zweiter sorgte beim Großbrand auf dem Ex-Truppenübungsplatz bei Jüterbog für "deutliche Erleichterung". Nur einzelne Glutnester gebe es noch, meldete der Landkreis am Abend.

Hinweis: Dieser Beitrag wird nicht mehr aktualisiert. Die neue Meldung zum Waldbrand bei Jüterbog finden Sie hier.

Vom Großbrand auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Jüterbog (Teltow-Fläming) sind nach mehreren Regenfällen am Donnerstagabend nur noch einzelne Glutnester übrig geblieben. Das teilte der Einsatzleiter des Landkreises Teltow-Fläming, Tino Gausche, am späten Abend dem rbb mit.

"Der Regen hat uns jetzt hier deutliche Erleichterung gebracht", so Gausche. Insbesondere der zweite Regenschauer am Abend habe die Flammen auf der Brandfläche gelöscht. "Wir haben einzelne Glutnester noch, doch im Großen und Ganzen können wir hier zum jetzigen Zeitpunkt Entwarnung geben", sagte Gausche rbb24.

Abzug von Rettern nach Streit um Munitionsbelastung

Die Löscharbeiten auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz hatten sich am Donnerstag schwierig gestaltet und lange hingezogen. Dabei hatte sich der Brand auf eine Fläche von gut 800 Hektar ausgebreitet. Ein kurzer Regen am Nachmittag brachte zunächst nur wenig Entspannung für die Einsatzkräfte.

Die Einsatzkräfte standen auf dem Gelände wegen der Munitionbelastung vor besonderen Herausforderungen - die dann am Nachmittag auch noch für Streit sorgten. Der Bürgermeister von Jüterbog, Arne Raue, zog die 14 Feuerwehrleute der Stadt aus dem Einsatzgebiet ab. Die Situation für die Einsatzkräfte sei laut Raue wegen möglicher Reaktionen von Chemikalien im Boden zu gefährlich.

Der Landesfeuerwehrverband Brandenburg kritisierte die Entscheidung, die Feuerwehr ohne Abstimmung mit der Einsatzleitung unter Hinweis auf die Munition abzuziehen. Dies sei nicht nachvollziehbar. Schließlich heiße das, die anderen die Arbeit machen zu lassen, sagte Verbandspräsident Werner-Siegwart Schippel. Man lasse seine Kameraden nicht im Stich.

Keine chemischen Gefahrstoffe

Nach Angaben des Landkreises sind seit Donnerstag Experten des Kampfmittelräumdienstes mit Messtechnik vor Ort. Dessen Leiter Peter Ewler erklärte, es sei auszuschließen, dass sich uranangereicherte Munition auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes befinde. Diese Munition sei nach Kenntnis des Dienstes dort nicht verschossenen worden.

Vor Ort war nach Angaben des Erinsatzleitung des Landkreises auch die "Analytische TaskForce" (ATF) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: "Die ATF war mit einem Messwagen präsent, der mit einem Fernerkennungssystem über große Entfernungen chemische Gefahren ausmachen kann." Bei den Untersuchungen seien keine chemischen Gefahrstoffe nachgewiesen worden.

Großgefahrenlage: Kreis übernimmt Einsatzleitung

Der Landkreis Teltow-Fläming hatte das Feuer am Donnerstag als Großschadenslage eingestuft und die vollständige Einsatzleitung übernommen. Kreisbrandmeister Gausche sprach von einer "einmaligen Dimension" des Feuers. Das habe man so noch nicht gehabt, sagte er. Das Brandgebiet hatte sich da auf rund 800 Hektar ausgebreitet. Es ist der größte Waldbrand in Brandenburg seit Jahrzehnten. Die weitere Entwicklung der Lage im Waldbrandgebiet hänge nun weiter stark vom Wetter ab.

Am Donnerstagnachmittag zog dann ein Gewitter mit 15 Minuten Starkregen durch das Gebiet, doch die Niederschlagsmenge reichte nicht aus, um die Brandbekämpfung entscheidend zu unterstützen. Ein Feuerwehrmann sprach vom berühmten "Tropfen auf den heißen Stein". Die Einsatzleitung des Landkreises teilte mit, dass der Regen für "etwas Entspannung" gesorgt habe. Am späteren Abend kam es dann allerdings zu weiteren Schauern, die die Lage deutlich entspannten und einen Großteil der Flammen löschten.

Bergepanzer sollen Schneisen schlagen

Nach Angaben der Kreisverwaltung Teltow-Fläming kämpfen bis zum Donnerstagabend insgesamt rund 180 Einsatzkräfte mit 55 Fahrzeugen gegen die Flammen bei Frankenförde. Zwei Löschhubschrauber der Bundespolizei und ein Bundeswehr-Hubschrauber waren im Einsatz, die Einsatzleitung hatte zudem einen weiteren Löschhubschrauber der Bundespolizei angefordert.

Laut Einsatzleitung waren zuletzt auch zwei Bergepanzer angefordert worden, die Schneisen schlagen sollten.

Feuerwehrverband fordert Test von Löschflugzeugen

Der Landesfeuerwehrverband Brandenburg hatte sich am Donnerstagmorgen im rbb für einen Feldversuch mit Löschflugzeugen ausgesprochen, um die Waldbrände zu bekämpfen. Verbandspräsident Werner-Siegwart Schippel sagte im Inforadio, er sei dafür, ein solches Flugzeug "von jenseits der Alpen" anzufordern - "und dann einfach mal ausprobieren, wie die Wirkung ist". Innerhalb des Deutschen Feuerwehrverbandes sei das Thema aber umstritten, räumte Schippel ein.

Er forderte außerdem den Bund auf, die Freiwilligen Feuerwehren stärker zu unterstützen. "Es wird zunehmend schwieriger, weil die Belastung letzten Endes steigt", sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes. "Das betrifft sowohl die Kameradinnen und Kameraden, aber auch die Arbeitgeber." Die Freistellung der freiwilligen Feuerwehrleute von ihren regulären Arbeitsplätzen müsse bundesweit geregelt werden.

Feuerökologe: Landschaft brennbarer geworden

Der Feuerökologe Johann Georg Goldammer vom Global Fire Monitoring Center kritisierte auf Radioeins, in Brandenburg seien aus der absehbar steigenden Waldbrandgefahr nicht die richtigen Schlussfolgerungen gezogen worden.

Bei den Flächen, die nun brannten, habe es sich um Standorte gehandelt, die früher intensiv bewirtschaftet oder durchs Militär genutzt worden sind. Anschließend habe sich die Landschaft verändert, sie sei brennbarer geworden. "Auf diese Situation haben wir seit vielen Jahren hingewiesen und auch Konzepte erarbeitet. Passiert ist relativ wenig", so Goldammer. Noch 2016 habe es von der Brandenburger Landesregierung geheißen, es gebe keinen Handlungsbedarf.

Brand in Hennickendorf konnte gelöscht werden

Laut Umweltministerium war das Feuer bei Jüterbog der größte Waldbrand in Brandenburg seit der Wende. "Größere Brände gab es nur in den 1970er Jahren", sagte der Referatsleiter Wald und Forstwirtschaft im Ministerium, Carsten Leßner, am Mittwoch.

Ebenfalls im Landkreis Teltow-Fläming bei Hennickendorf, rund 30 Kilometer von Jüterbog entfernt, war am Montag ein weiterer Waldbrand ausgebrochen, der sich dann bis auf 60 Hektar ausgebreitet hatte. Dieses Feuer konnte die Feuerwehr in der Nacht zu Donnerstag löschen.

Im selben Landkreis brannten dann bei Altesorgefeld im Amt Dahme/Mark 20 Hektar auf munitionsbelastetem Gebiet.


Hinweis in eigener Sache: In einer früheren Version haben wir gemeldet, dass der Landkreis Teltow-Fläming den Brand bei Jüterbog als Katastrophenfall eingestuft habe - tatsächlich handelte es sich jedoch um eine sogenannte Großschadenslage. In beiden Fällen übernimmt der Landkreis die Einsatzleitung.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

40 Kommentare

  1. 40.

    Ich bin erstaunlicherweise halbwegs trocken und pünktlich nach Hause (Grünau) gekommen. Die S-Bahn war pünktlich, was mich sehr überrascht hat.

  2. 39.

    Zu DDr Zeiten hatte man Aggra Flieger die Dünger oder Schädlingsbekämpfungsmittel versprüten. Diese waren meist in Bereitschaft bei Waldbrandwarnstufe 4 heute 5. Die Maschinen wurden dann mit Wasser betankt . was sie aus der Luft abwerfen konnten. Sollte man mal wieder Einführen.

  3. 38.

    Der Wetterradar stimmt nicht. Es hat 1t Minuten geregnet und das nur sehr wenig. Es gab hier Kein Platzregen oder Hagel.

  4. 37.

    Herr Arne Raue der Bürgermeister aus Jüterbog soll seine Feuerwehrleute sofort wieder zum Einsatz schicken!! Nun ist es offiziell, es gibt keine Uran belastet Munition dort und gab es auch nie. Er kommt doch von hier und müsste es wissen.
    Schick dein Leute wieder zum Einsatz, sowas gab es ja noch nie!!! Eine Schade!!

  5. 36.

    Bei dieser Größenordnung würde ich auch für Löschflugzeuge plädieren. In Spanien sind diese z.B. auch mit großem Erfolg im Einsatz. Und es werden keine Einsatzkräfte gefährdet.

  6. 35.

    Hacknix, auch Du liest nur, was Du lesen willst (oder kannst). Denn das, was Du meinst, was ich geschrieben hätte, habe ich nicht geschrieben. Und btw: Spandauer legen immer überaus großen Wert darauf, keine Berliner zu sein, trotz Eingemeindung vor 99 Jahren :-)

    Ich habe übrigens schon viele Hausfrauenpanzerfahrer verteufelt hier wegen ihres Mindsets, aber bei Dir geht was ganz anderes schief, denn sonst würdest Du in Deinen Antworten Fließtext verwenden. Das klappt nicht. In keiner Deiner Antworten heute. Kann wiederum an Spandau liegen, oder auch am KFZ (oder bist Du Jäger, Förster oder Schlachter und brauchst das Ding? Sonst würde auch ein Smart für die Stadt reichen...)?

    Auf jeden Fall läuft bei Deinen Pöbeleien einiges schief. Und das nicht nur grammatikalisch.

  7. 34.

    "Stehe gerade auf dem Schlauch: Was meinen Sie mit "Umweltsau"? Ihr Auto?" Ja - ist wohl so. Ich hätte auch "SUV" oder gar "Geländewagen" schreiben können - egal ob bivalent, also Benzin- wahlweise - Flüssig- oder auch nur Erdgas "befeuert" (kein Diesel!), ein "E-tauglicher Stoppelhopser" ist mir nicht bekannt. "Bin hier in Westend." ... also kurz vor Spandau. " Es regnet zwar, ein Kajak brauche ich aber noch nicht." ... verlassen sie ihr Dorf - mal so grobe Richtung S/O, S/W, - so grobe Richtung KB oder Richtung Potsdam, Kladow, öhm ... Gatow war schon wesentlicher trockener. "Werde in Kürze mal die Öffis versuchen..." Na denn viel Spass dabei ... Kettensägen, Äxte, Beile (den Unterschied können sie bei Google suchen), Reservekanister mit "Bio-Sprit", Tauchpumpen, Generator usw. - ich wünsche ihnen viel Spass dabei. Wohnen sie auch in "Merseburg"?

  8. 33.



    Und denkt mal an die Bomben in Oranienburg, die kann der Trump gleich wieder abholen, hat sowieso nicht funktioniert der Mist

  9. 32.

    Stehe gerade auf dem Schlauch: Was meinen Sie mit "Umweltsau"? Ihr Auto? Bin hier in Westend. Es regnet zwar, ein Kajak brauche ich aber noch nicht. Werde in Kürze mal die Öffis versuchen...

  10. 31.

    Es wird mir unwohl bei unserer abgebranten welt,
    wie soll ein mensch dass ganze ertragen wenn ihm bewusst wird
    Wie seine Enkel leben werden lernen mûssen.

  11. 30.

    Eine unwissenschaftliche Antwort. Feierabend in Kreuzberg - froh, das meine "Umweltsau" 23 cm Bodenfreiheit hat - ok - beruflich brauche ich das Ding nunmal. Ich hätte auch mit meinem Kajak fahren können - die Wassertiefe auf den Strassen hätte überwiegend locker ausgereicht. Ab Autobahndreieck Funkturm ... etwas heftiger Nieselregen ... im "Dorf" einen Fingerbreit Wasser in den Regentonnen. Etwa 25 "Streckenkilometer" - "Luftlinie" deutlich weniger. Wo ist nochmal "Merseburg"?

  12. 29.

    Sie benutzen quasi das "Unwort" der hoffentlich kommenden Jahrhunderte - "Fake...". Geht imho gar nicht. Gleich danach kommt "Für Heide und Co tut es mir leid. Um alle Tiere." Eine Gegenfrage. Glauben sie wirklich, das in Kiefernwäldern keine Tiere leben? Oder sind das für sie nur "Kollateralschäden"?
    Allerdings muss ich ihnen hier "Streng genommen müssen sogar Moore wieder geflutet werden..." ... fast zustimmen. Ein trockenes Moor ist nicht nur eine erhebliche Brandgefahr (auch durch die Blödheit der Besucher) - es setzt im trockenem Zustand erhebliche Mengen von CO² frei - also "Streng genommen" ist falsch.

  13. 28.

    Wir erkundigen uns und schreiben ein Update dazu in den Artikel, sobald wir etwas erfahren.

  14. 27.

    Ihr Beitrag ist absolut unterirdisch. Sie wollen "Berlinerin" sein - ja, ne, schon klar. In "Berlin" freut man sich wohl öfters, wenn was brennt. Als "Spandauer" sehe ich das "etwas" anders. Warum soll erst etwas brennen, damit, vll. irgendwann mal, was Neues entstehen kann? "Phönix aus der Asche" - oder wie? "Munitionsbelastet" - "wo keiner sich traut, hinzugehen". Werte Dame, haben sie schonmal vor einem "Badeofen" gestanden, der plötzlich drei Zünder hat? Ich ziehe meinen Hut vor den Feuerwehrwehrleuten vor Ort, auch vor den "Kampfmittelräumern" und jedem der dort versucht zu helfen. "Und in dem neu entstandenen Urwald wird dann auch weiter keiner die Munition wegräumen...." ... und dann ist ihr Urwald, verzeihen sie bitte die folgende, harte, Formulierung, erneut "im Arsch". Bei einer Brandbombe, -granate, können sie auch große Teile eines gesundes Mischwaldes einfach nur "abhaken" - Menschenleben u.U. auch. Aber es ist ja alles so einfach.

  15. 25.

    Die Feuerwehr vor Ort schätzt, dass es 24 Stunden lang am Stück regnen müsste, damit es für die Löscharbeiten wirklich einen Unterschied macht. Wir sind außerdem ständig dabei, den Artikel zu aktualisieren. Gleich wird es eine Pressekonferenz zum Waldbrand geben - dann können wir neue Informationen ergänzen, bestimmt auch zur gefallenen Regenmenge.

  16. 24.

    Seit ein paar Stunden verfolge ich das "Regenradar" bei ARD.de und sehe immer wieder auch im Bereich Teltow/Fläming Schauertätigkeit mit zum Teil roter Einfärbung. Nun bin ich über obige Aussage sehr erstaunt, dass diese geringe Regenmenge nur ein Tropfen auf den sogenannten heißen Stein sei. Vielleicht könnte man den Artikel mal aktualisieren und die einfach zu messende Regenmenge, die tatsächlich dort gefallen ist, mitteilen. Entweder die Aussage über die Regenmenge oder das Wetterradar sind hier nämlich unzutreffend.

  17. 23.

    Nun gut, diese Luftbilder lassen einfach vermuten, dass es ein WALDbrand ist: https://www.rbb-online.de/zibb/archiv/20190605_1830/waldbrand.html

    Grundproblem bleibt: es brennt, weil es zu trocken ist. Trocken ist es, weil wir keinen Mischwald haben. Mischwald haben wir nicht, weil wir Nutzwald in Form von Kiefernmonokulturen haben.

    Bitte Waldumbau. Jetzt.

  18. 22.

    Unsere Bilder sind natürlich kein Fake, zeigen aber auch nur einen Ausschnitt des Waldbrandgebiets. Ergo: Bloß weil man bei uns nur Kiefern sieht, heißt es nicht, dass da ausschließlich Kiefern wachsen. Die Kiefern in Monokultur sind allerdings in vielerlei Hinsicht ein Problem für Brandenburgs Wälder:
    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/05/brandenburg-aufforstung-nadelbaeume-mischwald-agrarministerium.html

  19. 21.

    Zunächst einmal allen eingesetzten Menschen "Alles Gute!". Und denkt nicht an das,was ihr euch für Pfingsten vorgenommen hattet.Bleibt vor allen Dingen gesund!
    Da ich 1975 beim Brand in Niedersachsen als Soldat einer Panzerpioniereinheit eingesetzt war, weiß ich wovon ich rede.
    Einige meiner rumnölenden Vorkommentatoren können sich wahrscheinlich nicht vorstellen, dass es piepegal ist,
    ob die brennende Fläche 100 oder 1000 ha groß ist, wenn man mit dem Fahrzeug hinein muss.
    Übrigens konnte man einen Brand schon melden bevor es Smartphones gab.
    Wer dazu mehr wissen möchte lese den Spiegel 34 von 1975.

Das könnte Sie auch interessieren

Flecken auf dem Chemisett (Quelle: Marcus Behrendt)
Marcus Behrendt

Adventskalender 2019 - 8. Tür: Flecken auf dem Chemisett

Wenn das Ragout fin auf der gestärkten Hemdbrust landet, wird klar, was die Berliner den Hugenotten alles zu verdanken haben. Und das gilt nicht nur kulinarisch - merken die Lebenmänner spätestens beim abendlichen Amüsement.