Blick auf die Bahntrasse und den möglichen Bahnhof, dahinter das Rieselfeld "Buch VI" (Quelle: rbb)
Video: rbb|24 | 21.06.2019 | Material: Abendschau | Bild: rbb

"Bürgerstadt Buch" - Initiative plant riesiges Stadtgebiet in Berlin-Buch

Eine Gruppe von Planern, Architekten und Wohnungsbauexperten will das Berliner Wohnungsproblem lösen. Dafür hat sie im Berliner Nordosten riesige Flächen ausfindig gemacht: 100.000 Menschen könnten hier wohnen. Von Kirsten Buchmann

Noch wogt im Nordosten Berlins entlang von Bahnschienen und der Bucher Straße ein Maisfeld im Wind. Genau an dieser Stelle schwebt dem Stadtsoziologen Winfried Hammann der Startpunkt für ein neues riesiges Stadtgebiet vor, die "Bürgerstadt Buch". Von einer Brücke über die Bahntrasse aus sieht er um sich: '"Hier auf diesen ganzen Feldern könnte eine Stadt mit 35.000 bis 40.000 Wohnungen und 100.000 Einwohnern auf einer Fläche von 1.000 Fußballfeldern entstehen. Das sind mehr als 700 Hektar."

Karte der Bebauungspläne für Buch (Grafik: rbb|24)
Das Areal iegt im Berliner Nordosten nahe der Autobahnausfahrt Bucher Straße von der A114 . | Bild: rbb

"Es bietet sich an, eine Bürgerstadt Buch zu bauen"

Winfried Hammann ist Vorstand der Projektentwicklung Bürgerstadt Aktiengesellschaft, die Bürger auf genossenschaftlicher Basis in Bauprozesse einbeziehen oder auch zu Bauherren machen will. Das will Hammann nun auf dem Areal an der Bucher Straße erreichen: "Es bietet sich hier an, eine Bürgerstadt Buch zu bauen, auf der vorrangig Baugruppen, Genossenschaften und sozial orientierte Unternehmen angesiedelt werden."

Das Gelände durch drei, vier Großinvestoren entwickeln zu lassen wie andernorts in der Stadt, lehnt er dagegen ab. Sein Mitstreiter Günter Fuderholz sieht Chancen für das Bürgerstadtprojekt vor allem, weil die Flächen zu rund 70 bis 100 Prozent im Eigentum des Landes Berlin seien. Zufrieden blickt er über das Maisfeld: "Alles, was Sie hier sehen, ist in Berlin-Besitz. Das haben wir an keiner anderen Ecke in der Stadt in dieser Dimension. Die 70 Prozent kommen zustande, wenn man sich das gesamte Gebiet von Buchholz bis Buch anguckt. Da gibt es auch noch größere private Teile. Aber hier gehört alles Berlin."

"Wenn man sich ranhält, wäre das zu schaffen"

Auf seinem Plan ist das Feld, auf dem es aus seiner Sicht losgehen soll, mit Buch VI beschriftet. Wenn es nach ihm ginge, sollte der Senat sich rasch entschließen, die Bürgerstadt an dieser Stelle zu realisieren. Der früheste Baubeginn wäre – zunächst auf einem sogenannten Starterbereich an der S-Bahn – ohnehin erst in drei Jahren. "Wenn man sich ranhält, wäre das zu schaffen", rechnet Fuderholz vor. Aber dafür müssten schnelle Entscheidungen fallen.

Karte der Bebauungspläne für Buch (Grafik: rbb)
Insgesamt zwölf Flächen haben die Projektentwickler ausgemacht - nach ihrer Vorstellung könnten dort bis zu 40.000 Wohnungen entstehen. | Bild: rbb

Neben dem Feld ist eine Bahntrasse

Große Wohngebiete seien hier schon einmal geplant gewesen, zu DDR-Zeiten und auch noch in der ersten Zeit nach der Wende. Doch das Vorhaben sei 2002 auf Eis gelegt worden, weil damals die Bevölkerungszahlen sanken.

Immerhin sei das Gebiet für den Verkehr gut angebunden, sagt Winfried Hammann. Er zeigt auf die Bahntrasse neben dem Feld: "In der DDR hat man hierfür eine Planung gemacht, die ähnlich wie Marzahn aussah. Man wollte hier eine neue große Stadterweiterung." Deshalb sei die gesamte Infrastruktur schon vorhanden.

Karte der Bebauungspläne für Buch (Grafik: rbb|24)
Mit dem Bau soll nach dem Willen der Planer zunächst in einem "Starterbereich" des Gebiets Buch VI begonnen werden. | Bild: rbb

Ein Befreiungsschlag für Berlin?

In Hörweite verläuft die Autobahn. Hammann sieht zudem die Möglichkeit, gleich neben der Bürgerstadt einen – baulich bereits vorbereiteten – Bahnsteig für einen neuen Bahnhof zu errichten. "Das ist die einmalige Situation in Berlin. So ein erschlossenes Gebiet mit Naturressourcen drum herum haben wir an keiner anderen Stelle."

Hammann, Fuderholz und die drei weiteren Mitstreiter aus der Gruppe von insgesamt fünf Planern, Architekten und Wohnungsbauexperten sehen ihr Projekt einer "Bürgerstadt Buch" angesichts des enormen Wohnungsbedarfs in Berlin als Befreiungsschlag. Sie wollen daher eine breite Diskussion darüber anstoßen.

wer will was in der "bürgerstadt buch"?

  • Wer will die "Bürgerstadt Buch"?

  • Wo könnte die Bürgerstadt Buch entstehen?

  • Was beinhaltet der Vorschlag?

  • Wie groß soll die Bürgerstadt werden?

  • Welche Schritte sieht die Initiative vor?

  • Wann könnte der Bau starten?

Sendung: Abendschau, 20.06.2019, 19:30 Uhr

Beitrag von Kirsten Buchmann

Kommentar

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Antwort auf [Marcel R.] vom 21.06.2019 um 15:18
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46 Kommentare

  1. 46.

    Wenn die Infastruktur „parallel“ hochgezogen wird und die Häuser schön aussehen, wäre das für mich ok. Es ist immer das gleiche Problem, Alle schreien nach bezahlbaren Wohnungen und wollen dennoch den Luxus freistehender Flächen bei sich nicht freigeben. Eine gute Stadtplanung sollte im Stande sein Natur und Wohnungen zu verbinden. Bitte Geld in die Hand nehmen lieber Senat! Enteignung ist Quatsch! 10x mehr bezahlen, alte Häuser und kein Quadtratmeter Wohnraum mehr...

  2. 45.

    Auf hochkontaminierten Rieselfeldern Wohnungen bauen? Das ist eine Schnaps-(oder besser Blei-)Idee.
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltatlas/d110_03.htm

  3. 44.

    Klasse, Buch wird zur Großstadt gemacht. Grünflächen braucht der Mensch nicht, Erholung durch einen Spaziergang im grünen, ach quatsch wozu denn? Man kann ja auch durch eine Landschaft bestehend aus Häusern wandeln.
    Warum wird sich nicht mal der ganzen leer stehenden Gebäude befasst?
    Warum wird in Buch nicht was vernünftiges für die Jugendlichen getan? Was sie auch gut nutzen können?

    Ne lieber die Natur zerstören uns den Rest grün nehmen.

    Ich kann es nicht mehr verstehen warum nicht mal weiter als bis zum nächsten Konto gedacht wird.

  4. 43.

    Das mit dem Abstand bei Windrädern wurde politisch vor ein paar Tagen schon wieder in Frage gestellt. Man will auf ein paar hundert Meter runter und auch wieder Wald abholzen, weil der Platz in Dt. sonst nicht ausreicht, weil man die Leistung landesweit vervielfachen will. Wenn die Anlagen bei mittlerem Wind wegen Netzüberlastung abgestellt werden müssen, gibt es aber auch keinen Strom.

  5. 42.

    An ALLE und den RBB

    schaut mal hier

    www.gemeingut.org

    da wird richtig recherchiert und gehandelt. Vielleicht berichtet der RBB mal über den GiB !!! anstatt über die Heuschrecken.
    Der Verein schrieb bereits Geschichte.
    Es gibt Informationen zur Berliner Schuldenbremse, den Berliner Schattenhaushalten und Öffentlich-Privaten Partnerschaften, sowie den wahren Mitproblemlösungen!!!!
    Gemeingut in Bürgerhand, nicht in Genossenschaftshand, wie Buch VI !!! WICHTIG Die Genossenschaft ist eine Aktiengesellschaft !!!

  6. 41.

    Warum steht der RBB so hinter diesem Projekt, wie er darüber berichtet hat, habe ich den Eindruck hier sind schon Sachen bekannt, die noch garnicht fest stehen.
    Danke für die klaren Worte unseres Bürgermeisters Herr Benn.
    Schade das der RBB in der Abendschau nicht auf den Naturschutz und die fehlende Infrastruktur hinwies.
    Das einzige was passieren wird, ist Buch wird noch größer und damit zum größten Ghetto Berlins.
    Danke Ihr Verantwortlichen der Genossenschaft AG für diese blöde Idee und dem RBB für die schlechte Berichterstattung.
    Das dürft Ihr gerne Senden.

  7. 40.

    Berlin braucht Wohnungen und das Konzept ist im Prinzip nicht schlecht.
    Angesichts der Verkehrssituation im NO zu schreiben, die Verkehrsanbindung für 100 000 Leute (+ x aus den anderen Planungen) ist schon da, ist etwas dreist.
    Es wäre die journalistische Aufgabe des RRB, zu recherchieren, nachzubohren und nicht nur vorgefertigte Meinungen wiederzugeben.
    Niemand im NO traut dem Senat zu, den Willen zu haben, die Verkehrsproblematik im NO anzupacken.
    Nur mit einem echten Verkehrskonzept wäre die Akzeptanz bei den Bürgern vor Ort vorhanden.
    Lieber RRB, mach da weiter und sei nicht nur „Regierungsrundfunk“.

  8. 39.

    Das geplante Gebiet hat im übrigen mit Buch nicht das geringste zu tun (bestenfalls Französisch Buchholz). Wenn also schon die Benamung orientierungslos ist, erwarte ich nicht allzuviel.
    Aber einen Vorschlag hätte ich schon. Gründen wir eine Initiative für einen Kreisverkehr an der Kreuzung Pankgrafenstraße, es geht ja um landeseigene Grundstücke. Kostet natürlich, die Wartezeit im Stau der Handwerker, oder Berufspendler hingegen gibt es umsonst. Bis dahin, liebe BucherInnen und BrandenburgerInnen, wenn sie wieder mit "grün" von A 114 kommend fahen, geben sie doch ab und an einen nach Karow abbiegenden die Vorfahrt. Ein Dank ist ihnen sicher, dass kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Dieser Senat wird Berlin in ein Dorf verwandeln, also frage ich mich ob es nicht besser ist, Buch wird eine eigenständige Großstadt. Gewerbe gibt es ausreichend und uns fallen vermutlich z.B. bessere Verkehrslösungen, bis hin zu Fahrradparkplätzen in Buch ein, als einem Rot-Rot-Grünem Senat.

  9. 38.

    Manche Leute haben echt an jedem Furz etwas auszusetzen. Da steht doch 700 HEKTAR! Ich denke, dass sich viele Menschen unter 1.000 Fußballfeldern plakativ mehr vorstellen können, als mit Angabe einer Hektar Einheit...

  10. 37.

    '"Hier auf diesen ganzen Feldern könnte eine Stadt mit 35.000 bis 40.000 Wohnungen und 100.000 Einwohnern auf einer Fläche von 1.000 Fußballfeldern entstehen. Das sind mehr als 700 Hektar."

    Ist "Fußballfeld" die neue Flächenmaßeinheit? Warum dann nicht Tennis- Handball- oder sonstige Feldflächen als Vergleich. Es interessiert sich doch nicht jeder ausgerechnet für Fußball.
    Es ist in D üblich, metrische Maßeinheiten anzugeben. Also Hektar oder Quadratkilometer.

    Noch eine Frage, wie steht es denn um die aktuelle Schadstoffbelastung der ehemaligen Rieselfelder am Berliner Stadtrand und im Umland?

  11. 36.

    Ein paar reaktivierte Stadtplanungsrenter, die ihr Taschengeld wohl von Baubuden aufgebessert bekommen, haben doch tatsächlich in Pankow einen unbewohnten Kontinent von 700 Hektar entdeckt, auf dem man pronto mal so 40.000 Wohnungen raufbetonieren kann. Baugenehmigung ist quasi schon in der Tasche.
    Dass da Natur- und Landschaftsschutzgebiete sind, ein geförderter Gewerbepark, Windräder, um die man kilometerweit nicht bauen darf-alles egal. Keine Ahnung und davon jede Menge.
    Was für ein schmieriges Affentheater, das jeder Grundlage entbehrt.
    Und der rbb flatscht da drauf, wie eine üble Propagandakampagne. Und ein SPD-Menshc , der das ganz toll findet, kommt auch gleich um die Ecke..
    Was für eine gequirlte Grütze.

  12. 35.

    Die Idee ist nicht neu, denn schon die DDR wollte hier weiterbauen. Der rudimentäre Bahnsteig an der Bucher Straße steht schon seit einer Zeit, da die Mauer noch stand! Über das Projekt, das damals wohl auch schon als Buch IV geplant war, schrieb ich seit Jahren schon an diverse Gazetten - Beachtung fand es bis heute nicht. Übrigens: Karow NORD ist auch schon ein "Schuß in den Ofen": Im Zuge des Ausbaus der A10 erfolgte kein Anschluß an die Autobahn. Die teure und ehemalige Baustraße zur B2 ist die teuerste Sackgasse Berlins. Eine TRAM fährt erst überhaupt nicht und in Bälde gehen in Buch und Malchow durch die Sanierungen der B2 - ohne Vorher eine Umgehung zu bauen - eh "die Lichter" aus.
    Schon heute haben wir das perfekte Chaos um Buch herum - der S-Bahnbrücke Karow und die Sperrung der Schönerlinder Straße sei Dank, aber auch der Umbau der A114 ist noch zu erwähnen.

  13. 34.

    Keine gute Idee. Es kann nicht sein, auf Kosten der Natur, Felder und Grünflächen alles bebaut wird. Dann fehlen noch die Kleingärten und das Elend ist perfekt. Es stehen in Berlin genug Gebäude leer. Unwillige und unfähige Eigentümer enteignen, den Mietwucher stoppen, das ist der bessere Ansatz.

  14. 33.

    Was für eine tolle Idee, die nicht zu Ende gedacht ist. Es staut sich jeden Tag in Blankenburg, bei der Abfahrt A114, Pankgrafenstraße sowie auf der Prenzlauer Allee. Die S-Bahn ist jeden Tag voll, falls sie fährt und jetzt zu den Bebauungsplänen von Buch, Karow und Blankenburg noch eine weitere Idee wie die Menschen herziehen können. Selbst bei den derzeitigen kleineren Projekten konnte noch nicht geklärt werden wie die Verkehrsanbindung sich verbessern soll. Da wird denen bei solch einem großen Projekt erst recht nichts einfallen. Irgendwann wird es hier oben nur noch Beton geben, Parkraumbewirtschaftung und alles was die Region ausgemacht hat, verschwindet. Wurde ja nicht schon genug bebaut..

  15. 32.

    Richtig erkannt und umso schlechter die Luft und das Klima in solchen Wohnghettos, siehe die ganzen Plattensiedlungen hüben wie drüben.
    Dann weint auch nicht wenn ihr immer mehr schwitzt.
    Natur brauchts halt nicht, wo Menschen leben.....
    *Kopfschüttel *

  16. 31.

    Ich weiß noch nicht ob ich Bauen an dieser Stelle gut oder schlecht finde. Allerdings egal was man diesem Senat anbietet, er wird es zu verzögern/verhindern wissen (Pankower Tor, Elisabethaue, Greifswalder u.s.w.)
    Die Verkehrssituation egal ob ÖPNV, Pankeradweg -Teilstrecken oder mit dem Auto ist im Nordosten auf lange Zeit dermaßen schlimm und unkoordiniert, das ich mich manchmal frage wann die Geduld dafür aufgebraucht ist.
    Interessant auch, es ist also ein Landeseigenes Grundstück auf das mehrfach im Jahr tonnenweise Gülle ausgekippt werden & die dort jährlich "parkenden" Kraniche werden sich auch bald einen anderen Fleck suchen. Das Güllegeld fließt demnach in Strömen an einen rot grünen Senat. Besser kann man es nicht beschreiben.

  17. 30.

    Soso, da hat also eine "Initiative" eine "Idee". Natürlich ganz uneigennützig will man eine neue Großstadt hochziehen. Angebunden über eine S-Bahnlinie, bei der man allmorgendlich jetzt schon kaum einen Stehplatz bekommt.

  18. 28.

    Brav, RBB-Redaktion: immer schön "Bürgerstadt" schreiben, am besten fünf, sechs Mal pro Beitrag. Was wäre der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch ohne ordentliches Wording und Framing.

  19. 27.

    eine großartige idee, solange der soziale aspekt wirklich überwiegt und die spekulanten außen vor bleiben. allerdings muss eine gute anbindung der bvg und s bahn gewährleistet sein, von der mittelfristig evtl. auch die französisch buchholzer profitieren könnten..

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