Cottbuser Ostsee (Quelle: imago/Weisflog)
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Wasserzufuhr bleibt ausgesetzt - Cottbuser Ostsee erst zu fünf Prozent geflutet

Die Flutung des Cottbuser Ostsees bleibt aufgrund der anhaltenden Trockenheit weiter ausgesetzt. Die genehmigte Flusswassermenge betrage weiterhin null Kubikmeter pro Sekunde, teilte das Energieunternehmen Leag als Betreiber mit. Vorrang hätten weiterhin die Versorgung von Industrie und Fischerei sowie Schifffahrtswege. Das Wasser für den neuen See kommt zu etwa 80 Prozent aus der Spree, etwa 20 Prozent werden aus dem Grundwasser bezogen.

Flutung soll fünf bis sechs Jahre dauern

Mitte April hatte die Flutung des ehemaligen Tagebaus begonnen, war aber nach knapp zwei Wochen wegen der Trockenheit wieder unterbrochen worden. Nach aktuellen Angaben wurden bislang rund 729.000 Kubikmeter Spreewasser in den Ostsee eingeleitet. Das entspricht nach Angaben des Betreibers einem derzeitigen Füllstand von fünf Prozent. Voraussichtlich fünf bis sechs Jahre wird es dauern, bis das Seebecken vollständig gefüllt ist.

Die Füllmenge des Sees wird durch die Flutungszentrale des Bergbausanierers Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) gesteuert. Der Tagebau war Ende 2015 stillgelegt worden.

Kommentar

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2 Kommentare

  1. 2.

    Naja die Frage ist ja, was kan nan sonst machen?

    Es gibt ja keinen Mutterboden mehr, keine Ahnung ob es überhaupt möglich ist neuen Boden auf zu schütten und selbst wenn der musss ja auch irgendwo her kommen

    und dann muss irgendwas angepflanzt werden, damit der hypothetische neue Boden nicht sofort wieder erodiert und ,und ,und .

  2. 1.

    Diese Flutung sollte verboten werden in Anbetracht unserer immer verheerender werdenden Wasserprobleme. Das alles ist lediglich eine herrlich kostengünstige Methode der Kohle-Industrie ihre desaströsen Hinterlassenschaften einfach unter den Teppich, bzw See zu kehren, statt zu renaturieren und wirklich brauchbare Landschaft daraus zu machen. Wir brauchen keine riesigen Seen, die lediglich das kostbare Wasser verdunsten lassen.

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