Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, berührt bei der Eröffnung des "CityLAB Berlin" im ehemaligen Tempelhofer Flughafen am 12.06.2019 einen sprechenden Roboter, der irgendwann in der Verwaltung den Besuchern helfen soll. (Foto: dpa/Paul Zinken)
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Audio: Inforadio | 13.06.2019 | Annette Miersch | Bild: dpa/Paul Zinken

Citylab Berlin - Müller eröffnet Zentrum für Berlins digitale Erneuerung

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat am Mittwochabend im ehemaligen Flughafen Tempelhof das Digital-Labor Citylab Berlin [externer Link] eröffnet. Das Zentrum, das die digitale Erneuerung der Hauptstadt unterstützen soll, befindet sich im ehemaligen Offiziershotel am Platz der Luftbrücke.

Ziel des Projektes ist es, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürger zusammen zu bringen, um digitale Lösungen für die Herausforderungen der wachsenden Stadt zu entwickeln. 

Man werde hier zeigen, was in Berlin bereits möglich sei in den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Verwaltung, sagte der Müller bei der Eröffnung. Zudem gehe es darum herauszufinden, was in Zukunft möglich sein soll. "Wir müssen ein besseres Dienstleistungsangebot machen über die Verwaltung, wir müssen Schritt halten auch mit anderen Städten", so Müller.

Finanzierung bis Dezember gesichert

Bürger, Initiativen und Projektgruppen können ihre Ideen einreichen und sich um kostenlose Co-Working-Plätze bewerben. Das Citylab Berlin wird von der Technologiestiftung Berlin und der Senatskanzlei betrieben.

Zum Beispiel soll das Citylab dazu beitragen, die Digitalisierung von Dienstleistungen deutlich zu beschleunigen, hieß es im Mai aus der Berliner Staatskanzlei. Das Projekt ist Teil des sogenannten "Zukunftspakts", den Senat und Bezirke Mitte Mai beschlossen haben.

Das Digital-Labor ist vorerst für die nächsten drei Jahre konzipiert. Allerdings ist die Finanzierng laut Senatskanzlei vorerst nur bis Ende dieses Jahres gesichert. Im aktuellen Doppelhaushalt stehen demnach eine Million Euro für den Betrieb, Miete und Projektförderung zur Verfügung.

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Jetzt wird ein "Zentrum für Berlins digitale Erneuerung" eröffnet! Ich könnte mich kaputtlachen, wie "Sieben Meilen hinterm Mond" Deutschlands Hauptstadt überhaupt ist!! Da werden U-Bahnen für die nächsten 40 Jahre geordert, aber einen Fahrer brauchen diese immer noch. In anderen Ländern gibt es schon zig Jahre automatisierte fahrerlose Metros!
    Selbst in Polen gibt es Parkscheinautomaten, wo man mit Kreditkarte kontaktlos zahlen kann und wo man ggf. das Knöllchen auch an der Säule dort vor Ort gleich per Kreditkarte begleichen kann. Alles in Berlin undenkbar. Nur noch Nichtskönner in der Verwaltung!

  2. 2.

    Wahrscheinlich ließ sich keine schwammigere Umschreibung dieses ominösen Zentrums finden.
    Es soll "zusammenbringen", "Lösungen entwickeln" und "digital erneuern".
    Und was bedeutet das nun KONKRET?
    Was tut diese Zentrum genau?
    Für wen?
    In wessen Auftrag?
    Wer tut dort was und mit welcher Zielsetzung?
    Entwickelt es neue Hardware? Software? Beides?
    Sollen sich Bürger oder Ämter dorthin wenden, wenn sie irgendwelche Anliegen oder Vorschläge haben?
    Wenn ja: Worum sollte es dabei gehen?
    Neuentwicklungen? Neuanschaffungen?
    Dieser Bericht bedeutet zusammengefasst:
    "Man tut irgendwas (das was mit Computern zu tun hat) für irgendwen und der Bürgermeister findet das gut."

  3. 1.

    Den Herrn Müller gibt es auch noch?

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