Symbolbild: Eine Frau fährt in Berlin auf einem E-Scooter. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Bild: dpa/Christoph Soeder

Berlin-Mitte - E-Scooter-Fahrerin bei Unfall mit Lkw schwer verletzt

Die Fahrerin eines E-Scooters ist bei einem Unfall mit einem Lkw in Berlin-Mitte schwer verletzt worden. Die 26-jährige Touristin zog sich einen offenen Bruch des Unterschenkels zu. Das teilte die Polizei mit. Demnach sei ein 46-jähriger Lkw-Fahrer am Donnerstagvormittag bei Grün aus der Chausseestraße auf die Kreuzung Torstraße/Hannoversche Straße abgebogen, um geradeaus in die Friedrichstraße zu fahren.

In der Friedrichstraße prallte die 26-jährige Touristin mit dem E-Scooter gegen die rechte Seite des Lkw, stürzte und brach sich den Unterschenkel. Die Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

E-Scooter seit dem 15. Juni in Berlin erlaubt

Die E-Scooter sind seit dem 15. Juni auf öffentlichen Straßen in Deutschland erlaubt. Wie eine Berliner Polizeisprecherin sagte, ist es höchstwahrscheinlich der erste bekannte schwere Unfall mit einem E-Scooter seitdem in der Hauptstadt.

Hersteller und Verleihfirmen brauchen eine Betriebserlaubnis des Kraftfahrtbundesamtes, um mit ihren Rollern zu starten. In vielen europäischen Ländern können die Roller schon länger gemietet werden. Die Scooter dürfen maximal 20 Kilometer pro Stunde fahren, erlaubt sind Radwege oder Straßen.

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17 Kommentare

  1. 16.

    Wenn jemand bei Rot in die Seite eines bei Grün geradeaus fahrenden LKWs ballert, lag die Gefahr wohl eher in der Ungeübtheit im Umgang mit diesen Dingern... Der LKW hätte auch ne Laterne sein können...

  2. 15.

    Und es geht fröhlich weiter. Soeben in der BZ gelesen:


    Vom eScooter gestürzt – und von Kleintransporter überrollt

    Gestern Abend stürzte eine 33-Jährige mit einem gemieteten eScooter in Friedrichshain, aus bislang noch ungeklärtem Grund. Die Polizei teilt mit, dass sie beim Sturz gegen ein geparktes Auto stieß. Sie wurde anschließend von einem Kleintransporter überrollt und mit Knochenbrüchen in die Klinik gebracht.

  3. 14.

    Der Senat sollte allen Mitarbeitern statt Dienst-Pkw einen E-Scooter als Dienstfahrzeug verpassen. Auch Herrn Müller. Dann käme vielleicht ein Umdenken zustande. So gelten nur die Einnahmen aus diesem Geschäft als Ergebnis für den Senat. Das dicke Ende kommt noch. Sagt ein Landei.

  4. 13.

    Kein LKW, keine schweren Verletzungen. Egal ob jetzt der Fahrer Schuld hat oder nicht. Unfälle zwischen Rollern und Fußgängern, oder Radfahrern und Fußgängern, oder auch Rollern und PKWs seind weitaus weniger gefährlich als alle Unfälle wo ein LKW beteiligt ist.

  5. 12.

    Was hat der Lkw-Fahrer falsch gemacht? Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?
    Wobei der RBB vielleicht besser die Worte der Polizeimeldung übernehmen sollte. Da steht nämlich nirgends etwas von "abgebogen". Was soll überhaupt heißen "abgebogen, um geradeaus..."?
    Entweder ich biege links in die Straße X Richtung Y ab oder ich fahre in den Kreuzungsbereich, um geradeaus weiterzufahren.

    Ich möche heute weder Lkw- noch Busfahrer sein. Was der Senat denen zumutet, weil nun auch noch E-Scooter auf der Fahrbahn erlaubt sind, ist unglaublich.
    Und dass E-Scooter massiv die schwächsten Verkehrsteilnehmer, nämlich die Fußgänger, gefährden, interessiert den Gesetzgeber leider überhaupt nicht.

  6. 11.

    Nur weil Lkw's die größere Gefahr darstellen, ist es nicht weniger schlimm mit den Scootern. Wer hat denn tatsächlich daran geglaubt, dass ausgerechnet die Rollerfahrer sich nun an die Regeln halten? Genausowenig wie mit den verfluchten Leihrädern, werden die Scooter überall fahren und dann rumliegen. Und klar, viele fahren auf den Fußwegen, die Strassen sind schließlich zu gefährlich. Und die Wenigsten werden ihr Auto dafür stehen lassen, es sind Touris, die uns damit beglücken. Keiner interessiert sich für uns Bürger. Wirtschaftliche und politische Interessen stehen immer im Vordergrund. @Paul/Bernau: Klar wird über jeden Unfall berichtet. Wie bei Motorradunfällen und verunglückten Radfahrern auch. Gibt es da einen Unterschied?

  7. 10.

    Danke für den Hinweis! "Abbiegen" ist in diesem Fall die falsche Formulierung. Wir haben korrigiert.

  8. 9.

    Gibt es jetzt bei jedem Unfall mit den Dingern eine Sondermeldung bzw. einen Bericht?

  9. 8.

    Wieviele Kommentare wurden doch wegen der Gefahr, die durch die Roller ausgeht, geschrieben. Stellt sich wiedermal heraus, dass es die LKW sind, die in Berlin die eigentliche Gefahr darstellen.

  10. 7.

    Es sind hier vornehmlich Touristen, die mit den E-Scootern in Gruppen auf dem Fußweg! rund um den Checkpoint Charlie unterwegs sind. Es wird zwangsläufig zu weiteren Vorfällen kommen. Ich wünschte mir hier die Polizei auf Fahrrädern zur Kontrolle!!!

  11. 6.

    Viele Leser/ Hörer/ Zuschauer, die sich evtl. so ein Fahrzeug selbst zulegen wollen sind denke ich verunsichert, weil in allen Medien von einer Betriebserlaubnis des Kraftfahrtbundesamtes gesprochen wird. Das ist, besonders angesichts der Tatsache, das ein Großteil dieser Roller aus China kommt, falsch. Vielen Fahrzeugen dieser Art ist eine COC- Bescheinigung beigefügt und diese reicht zum Erwerb der Versicherung und zur Teilnahme am Straßenverkehr. Das KBA bleibt dann außen vor.

  12. 5.

    @rbb
    "...aus der Chausseestraße auf die Kreuzung Torstraße/Hannoversche Straße abgebogen, um geradeaus in die Friedrichstraße zu fahren."
    Was nun, abbiegen oder geradeaus. Wollte in Ihrer Redaktion jemand den LKW-Fahrer erst einmal schuldig aussehen lassen? Von der Chausseestr. geht es geradeaus in die Friedrichstr.. Bitte nächstes Mal etwas sorgfältiger.

  13. 4.

    Heute in Mitte, Mohrenstraße/Ecke Glinkastraße. Die Fußgängerampel wird grün, 2 E-Rollerfahrer rasen zwischen sehr sehr vielen Fußgängern durch und auf dem Fußweg weiter. Ich habe gedacht, ich schaue nicht richtig. Das war sowas von rücksichtslos. Ein Wunder, dass keinem Fußgänger etwas passiert ist.

    Wäre ich dichter dran gewesen, hätte ich die Typen vom Roller geholt.

  14. 3.

    War nur eine Frage der Zeit.

  15. 2.

    Ist halt gefährlich. Derzeit sind in Berlin solche Spirenzchen auch nicht zu empfehlen. Muss ja auch nicht alles, was kann. Natürlich trotzdem gute Besserung!

  16. 1.

    Hat ja nicht lange gedauert bis zum ersten Unfall, verstehe auch die Leute nicht die nun jeden Mist mitmachen müssen. Trotzdem gute Bessereung an die Rollerfahrerin

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