Symbolbild: Fahrradfahrer in einem Park. (Quelle: dpa/Tobias Hase)
Bild: dpa/Tobias Hase

Stadtpark Prenzlau - Radfahrer fährt Kind um und verletzt es schwer

Ein Radfahrer ist in Prenzlau (Uckermark) mit einem Kind zusammengestoßen und hat
es dabei schwer verletzt.

Der 19-Jährige wollte am Montag auf einem Weg im Park mit seinem Fahrrad an dem vierjährigen Mädchen vorbeifahren. Dabei kam es jedoch zu einer Kollision. Das Kind wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

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34 Kommentare

  1. 34.

    Richtig. Kinder sind uneinkalkulierbar und der Abstand zu ihnen muss groß genug sein, dass man jederzeit ausweichen kann. Aber auch für alte Menschen gilt das, die mal unsicher laufen könnten, torkeln u.ä. @Peter1: "Man" braucht im Stadtgebiet kein Auto. Es sei denn man ist körperlich gehandicapt oder beruflich darauf angewiesen (dazu zählt nicht der Weg ins Büro^^). Ansonsten kann jeder gesunde Mensch es innerhalb des Rings ohne Auto schaffen. Hunderttausende machen das täglich vor, darunter unzählige Schüler.

  2. 33.

    den letzten Absatz hätten Sie sich sparen können. Bis dahin dachte ich, endlich mal ein Kommentar, dem ich zustimmen kann. Es geht hier um ein verletztes Kind. Auf Kinder muss jeder, der sich ihnen mit fahrbarem Untersatz nähert achten. Kinder verhalten sich unberechenbar. Dicht an ihnen vorbeizufahren ist schon grob fahrlässig. Egal ob auf dem Radweg, auf der Straße oder im Park oder gar auf dem Gehweg.

  3. 32.

    Die Autofahrer argumentieren ähnlich, wenn die auf dem Radweg parken. Nur jammern die nicht so laut wie die Radfahrer.

    Das sollte beiden Seiten einfach nur peinlich sein. Es gibt keine Grund, sich rücksichtslos zu Verhalten. Die Gesetzeslage ist trotz medialen Rückenwindes eindeutig.

  4. 31.

    Traurig und gute Besserung für das Kind.
    Allerdings:
    ... ist schon vor mehr als einem Jahrhundert passiert... (also: mir = Kind, Berlin im Park, allerdings "nur" Schulter angebrochen)
    Unfälle gab es schon immer und wird es immer geben. Natürlich besser, wenn man versucht, sie zu vermeiden oder vermeidbar zu machen. Aber totale Sicherheit wird es niemals geben.
    Dem Kind alles Gute!

    Zu der "üblichen Diskussion" hier unten: alle Argumente sind ja bereits oft und hinreichend benannt. Ich mache nun schon länger Fotos, aus denen eindeutig hervorgeht, wie Radfahrer genötigt werden vom (versperrten) Radweg auszuweichen, bzw. die Nutzung desselben gemeingefährlich oder gesundheitsschädlich ist oder schlicht gar nicht mehr möglich. Aktuelles Beispiel: man befahre die Sundgauer Straße vom Dahlemer Weg aus kommend. Der Radweg ist so zugewachsen, dass dort niemand mehr durchpasst.

  5. 29.

    Da wird rücksichtslos auf Fußgängerampeln geradelt und auf stark befahrenen Wegen und Plätzen müssen Fußgänger sich in Sicherheit vor diesen rücksichtslosen Radlern bringen.

    So etwas will man natürlich noch nieee beobachtet haben und verleugnet es natürlich, wenn man nur eine stoische Forderung nach Radwegen und Abschaffung des Autos von sich geben kann.

    "Also, im Berliner Stadtgebiet nur, da man hier kein Auto nicht braucht und wegen der Klimasache! " Stimmt schon, was M. schreibt. Man braucht im Stadtgebiet auch ein Auto. Und was soll das Geplapper von "Klimasache". Fundierter geht es nicht?

  6. 28.

    Bitte legen Sie Ihre Scheuklappen ab und beobachten Sie den kompletten Verkehr.

    In der genannten Stunde können wir genauso viele Verkehrssünden auf Seiten der Autofahrer, Fußgänger oder Rollerfahrer entdecken. Ihre Wahrnehmung ist sehr einseitig.

  7. 27.

    Am Bundesplatz in Friedenau brauchen sie höchstens eine halbe Stunde um 100 Regelverstöße festzustellen. Fußwege und Fußgängerüberwege werden als Radweg missbraucht. Geisterradlern auf Radwegen - immer mehr eine Selbstverständlichkeit.

  8. 26.

    es gibt ein grünflächengestzet. "radfahren im park erlaubt, fußgänger haben vorrang". bedeutet, die radfahrer müssen rücksicht auf die fußgänger nehmen. kennen die meisten nicht.
    Eltern passen auf ihre kinder auf, aber im park müssen die radfahrer rücksicht nehmen, auch auf kinder!
    ich fahre rad, bin fußgängerin und fahre auto und kann nur sagen, alle sollten mher rücksicht auf einander nehmen. es sind nicht "die" böden radfahrer, es gibt auch händyabgelenkte fußgänger die auf radfaher los gehen die auf dem rad weg fahren oder mal klingeln, weil man sie nicht um fahren möchte, da man gar nict immer so schnell bremsen kann.
    deshalb rücksicht un nachsicht, dann klappt es auch besser miteinander! aufeinader schimpfen hat noch niemanden weiter gebraucht.

  9. 25.

    Sie brauchen keine Stunde um am Südstern in Kreuzberg, am S-Bhf. Hohenzollernplatz, am S- und U-Bhf. Heidelberger Platz in Wilmersdorf oder an der Kreuzung Akazienstraße/Belziger Straße in Schöneberg mehr als HUNDERT VERKEHRSSÜNDER auf zwei Rädern zu zählen.

  10. 24.

    Genau so ist es. Hier wurde eine Fahrspur zum Radstreifen umgewandelt. Wo fahren die Radfahrer? Auf dem Fußweg, kommen aus einer Einbahnstraße verkehrtherum raus (aber selbstverständlich ist der böse Autofahrer schuld, wenn der nicht mit solchen Chaoten rechnet, sie fahren generell in falscher Richtung und von der Anhaltepflicht an Bushaltestellen haben diese Chaoten doch auch noch nie was gehört.

    Ich bin langsam so sauer über solche Radfahrer, am liebsten würde ich die alle mit Farbe besprühen.

  11. 23.

    Es ist überfällig dass alle Fahrradfahrerinteressenvertretungen die Fahrradfahrer eindringlich zur konsequenten Einhaltung der Straßenverkehrsordnung auffordern! Die Ordnungsbehörden müssen endlich die StVO durchsetzen.

  12. 21.

    Ganz explizit jeden Satz kann ich als tagtägliche Fußgängerin in Berlin und Potsdam unterschreiben. Trotz ordentlichen Radwegen und neuen Radstreifen wird massenhaft egoistisch auf Fußwegen gefahren. Eine Rücksichtslosigkeit mit dem Fahrzeug Fahrrad ohnegleichen die sich immer weiter ausbreitet. Wenn man Polizei und Ordnungsamt darauf anspricht wird immer wieder auf Personalmangel verwiesen.

  13. 20.

    Ja und deshalb sollten die Strasden halt zu Radwegen werden.
    Also, im Berliner Stadtgebiet nur, da man hier kein Auto nicht braucht und wegen der Klimasache!

  14. 19.

    So ist es und man merkt dabei auch, dass die Leute eben nie eine Fahrschule von innen gesehen und etwas von "vorausschauendem Fahren" gehört haben - gerade wenn Kinder in der Nähe sind, müsste bei jedem halbwegs intelligenten Menschen die "Lampe" an gehen und der Verstand sagen "Abstand halten", aber statt dessen wird das Egos bedient,

    Ein Kennzeichnungspflicht für Fahrräder und mindestens ein Grundkurs in Sachen Verkehrssicherheit ist längst überfällig.

  15. 18.

    Wenn Fussgänger nicht schnell genug zur Seite gehen oder springen würden, gäbe es ganz bestimmt mehr Unfälle auf Fusswegen. Und nicht jeder angefahrene Fussgänger erstattet eine Anzeige.
    Die Ignoranz der Radfahrer habe ich gerade auf dem Grossen Arber erlebt. Dort ist Radfahren verboten. Das wird als Piktogramm und in Schrift angezeigt. Nicht zu übersehen.

  16. 17.

    Ich halte es schlicht für Faulheit, wenn auf dem linken Gehweg zum Bäcker gefahren wird. Analog zu Ihrer Argumentation müssen sie auch Autofahrern das Recht zugestehen, auf den Radstreifen während eines schnellen Einkaufs zu parken. Einzelzeitfahren würden bei KFZ unter Strafe gestellt. Warum nicht ähnliches für Radfahrer, die in Papageienanzügen rote Ampeln ignorieren und bestenfalls einen kleinen Schlenker um die Fußgänger machen? Auch die haben mit ihren Sportgeräten unter Mißachtung der StVO schon Menschen tödlich verletzt. Ich erinnere nur an die alte Dame, die an einer Bushaltestelle von einem fahrerflüchtigen Montainbiker tödlich verletzt wurde.

  17. 16.

    Nein, aber ich gehe mit offenen Augen umher und erlebe tagtäglich die geschilderten Vorfälle zuhauf. Egal ob verkehrsberuhigte Straße mit glattem Asphalt, vorhandene breite Radspur auf der Straße oder normale Radwege - trotzdem wird in sehr vielen Fällen auf dem Gehweg gefahren, und da hört mein Verständnis nun wirklich auf. Bei holperigem Kopfstein, gefährlichen, engen Straßen oder kaputten Radwegen kann man das ja noch halbwegs verstehen, aber doch nicht, wenn die pure Ego-Schiene gefahren wird - und vor allem, wenn dann auf freundliche Hinweise und Bitte um Rücksichtnahme der Stinkefinger gezeigt oder vulgär rumgepöbelt wird. Bei solchen Leuten erreicht man nur durch Sanktionen etwas, mit Vernunft oder Bitten ist denen nicht zu kommen. Traurig, aber wahr.

  18. 15.

    Gerade die GdV hat durch Datenabgleich mit den Münsteranern Krankenhäusern und der Polizei ermittelt, dass 86% der Radunfälle mit KFZ-Beteiligung der Polizei gemeldet werden. Ohne diese sinkt die Melderate auf bis zu 2%. Die Unfallstatistik in Berlin spricht auch eine klare Sprachen. Nach den Abbiegefehlern der Kraftfahrer ist dies zu geringer Sicherheitsabstand der Radfahrer.

    Erinnern Sie sich noch an den Beitrag des RBB über die Orankenburger Strasse? Dort wurden Radfahrer massiv von ihresgleichen bedrängt und mit dem Lastenrad der linke Gehweg befahren. An der Oberbaumbrücke zeigte der RBB ein Foto, wie Radfahrer das Gehweg-Schild und den daneben stehenden Polizeiwagen ignorieren. In einem Bericht über unsichere Schulwege in Kreuzberg sah man viele Gehwegradler, gerne auch wieder auf der linken Straßenseite und solche, die bei Rot abbogen etc.

    Sie sollten die Augen nicht vor den Fakten verschließen.

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