Haussperling (Bild: imago/M. Kuehn)
Bild: imago/M. Kuehn

Nabu-Zählaktion - Der Haussperling ist Berlins häufigster Vogel

Der häufigste Vogel in Berliner Gärten ist der Spatz - auch Haussperling genannt. Das ist eines der Ergebnisse der diesjährigen Zählaktion "Stunde der Gartenvögel", die der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am Dienstag veröffentlicht hat [berlin.nabu.de]. Mit über 10.000 Meldungen im Mai wurde der Spatz demnach häufiger gezählt als in den Vorjahren.

Nach dem Spatz folgen in Berlin mit einigem Abstand der Star mit mehr als 5.100 Meldungen, die Amsel mit mehr als 4.100, die Kohlmeise mit rund 3.400 und die Blaumeise mit rund 2.700 Meldungen.

Mehr als 2.000 Berliner haben mitgezählt

Fluginsektenfresser (zum Beispiel Schwalben oder Mauersegler) seien jedoch sehr viel seltener gesehen worden, hieß es. Durch den Schwund an Insekten und Sämereien würden die Nahrungsgrundlage fehlen. Zudem fänden Gebäudebrüter in Siedlungen weniger Nistmöglichkeiten, auch Dörfer würden immer städtischer werden, so der Nabu.

Laut Nabu beteiligten sich rund 2.300 Berliner an der 15. Nabu-Vogelzählung und zählten in rund 1.600 Gärten 45.500 Vögel. Deutschlandweit nahmen mehr als 76.000 Freiwillige teil. Gemeldet wurden insgesamt 1,6 Millionen Vögel. Trotzdem seien nicht alle Zugvögel am Zählwochenende in ihren städtischen Brutrevieren angekommen gewesen, erklärte Katrin Koch vom Nabu. Darunter seien beispielsweise der Mauersegler und die Mehlschwalben.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 04.06.2019, 19.30 Uhr

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6 Kommentare

  1. 6.

    Sie machen Ihrem Namen alle Ehre; ich musste echt lachen. Ich arbeite in Westend und sah neulich einen Silberreiher den Spandauer Damm langfliegen; da hab ich nicht schlecht geguckt. Grüße nach Zehlendorf!

  2. 4.

    Was hat mich verraten? :) Jetzt im Ernst: Ich wohne in Köpenick und sehe jedes Jahr mehr Grün- und Schwarzspechte; das freut mich sehr.

  3. 3.

    Tschiep tschiep tschiep;-)

  4. 1.

    War es nicht eher der Schluckspecht? Den sehe ich relativ oft.... :)

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