Mann mit tätowiertem Gesicht (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Audio: rbb24 | 24.06.2019 | O-Ton Tätowiererin Anche | Bild: dpa/Paul Zinken

Interview | Tattootrends - "Mit einem normalen Tattoo ist man kein Outlaw mehr"

Seit Freitag läuft in Berlin wieder die "Tattoo Convention" - dabei treffen Tätowierer potenzielle Kunden. Was diese wollen? Neben Kindernamen und Katzengesichtern werden gern auch auch Totenköpfe, das eigene Konterfei und viele martialische Motive verlangt.  

rbb|24: Hallo Anche, Sie sind schon lange als Tätowiererin im Geschäft. Früher waren Tattoos ja was für Knastbrüder, Seefahrer und andere in irgendeiner Form verwegene Typen. Inzwischen hat gefühlt jeder zweite Mensch eins. Wer lässst sich heute tätowieren?

Anche: Das ist vollkommen bunt durchmischt. Die meisten Kunden sind bei uns so zwischen Mitte 20 Jahre bis 60 Jahre alt. Männlein und Weiblein Hälfte-Hälfte. Es gibt aber auch immer mal wieder Kunden, und das sind dann meistens Männer, die erst mit dem Renteneintritt anfangen, sich auch oft großflächig tätowieren zu lassen. Manchmal, weil sie es vorher nicht durften wegen der Arbeit. Oder sie hatten eine Frau, die das nicht wollte. Wenn die dann irgendwann gegangen oder gestorben ist, legen die los.

Braucht man unter 18 Jahren denn die Erlaubnis der Eltern?

Ja, wobei wir unter 18-Jährige möglichst gar nicht mehr tätowieren. Die Erfahrung hat einfach gezeigt, dass die Motivwahl in so jungen Jahren noch relativ wacklig ist. Und tätowieren ist – auch wenn es Methoden der Tattoo-Entfernung gibt – eine Entscheidung für den Rest des Lebens. Oft ist die mit 16 Jahren noch nicht wirklich zu treffen. Deshalb ist es mir lieber, wenn die Leute etwas älter sind und im Leben stehen. Weg geht das nämlich nicht mehr. Und wenn, ist es mit sehr viel Kosten, Aufwand und auch Schmerzen verbunden.

Gibt es bestimmte Motive, die immer wieder verlangt werden?

Von Kundenseite wird fast alles an uns herangetragen. Es gibt immer mal Moden. So wie es früher die Arschgeweihe gab, gab es jetzt eine Phase, wo Mandalas und gepunktete Tattoos sehr angesagt waren. Aber sonst geht das kreuz und quer. Genau, wie man es am Badesee auch sehen kann. Ich persönlich finde es ungewöhnlich, wenn ich ein Selbstporträt des Kunden tätowieren soll. Das kommt gelegentlich vor und das verstehe ich inhaltlich nicht.

Aber da sich die Tattoo-Szene entwickelt hat und sehr viel künstlerischer ist als beispielsweise vor 20 Jahren, gibt es handwerklich fast nichts, was nicht umsetzbar ist. Wenn genügend Platz auf dem Körper ist. Von daher kann man eher sagen, dass jeder Tätowierer sich im Laufe seines Arbeitslebens bestimmte Steckenpferde anschafft.


Der Totenkopf scheint ja ein Standardmotiv zu sein. Warum eigentlich?

Totenköpfe kommen immer wieder vor. Sie sollen, denke ich, einerseits sehr martialisch nach außen sein. Andererseits ist ein Totenkopf bei ganz vielen Menschen aber auch Teil eines Verarbeitungsprozesses beim Tod eines verstorbenen geliebten Menschen. Also im weiteren Sinne eine Auseinandersetzung mit dem Tod.

Paar mit großflächigen Tattoos auf dem Rücken an einem Brandenburger See (Quelle: rbb/privat)
Paar mittleren Alters mit großflächigen Rücken-Tattoos an einem See in BrandenburgBild: rbb/privat

Raten Sie manchmal auch von einem konkreten Tattoo-Wunsch ab?

Öfter, als man vielleicht denken mag. Da sind wir manchmal verantwortungsvoller als die Kunden oder die Erziehungsberechtigten der Kunden selber. Gerade junge Leute kommen oft mit Tattoo-Wünschen auf Gesicht, Unterarm oder Händen. Die schicken wir alle wieder nach Hause. Viele bedenken gar nicht mit, dass ihnen das Probleme bei der Jobwahl bringen könnte. Und das Tätowiert sein soll ja Spaß machen. Wenn man da erst hinterher merkt, dass man mit seinem Tattoo nicht mal mehr nachts auf der Tankstelle arbeiten kann, ist der Spaß eben schnell vorbei. Das versuchen wir schon zu verhindern. Aber die Beratung ist sonst eher handwerklicher Natur. Manche Motive brauchen einfach viel Platz, damit sie auch in zehn oder zwanzig Jahren noch gut aussehen.

Wenn jemand zu mir kommt und möchte das Abbild seiner Kätzchen auf dem Körper tragen, dann bekommt er das natürlich.

Und wenn jemand ein illegales bzw. verfassungsfeindliches Motiv haben möchte?

Es ist bestimmt schon 25 Jahre her, dass jemand mich nach so einem Motiv gefragt hat. Das setze ich natürlich nicht um.

Wenn man sich so umschaut, entsteht der Eindruck, dass vermehrt auch im Gesicht tätowiert wird?

Solche Tattoos werden tatsächlich etwas mehr angefragt. Früher wollten sich Menschen mit Gesichtstattoos optisch von der Masse abgrenzen und eine bestimmte Haltung nach außen repräsentieren. Dadurch, dass sich jetzt so viele Menschen tätowieren lassen, ist das ein wenig verloren gegangen. Man ist mit einem Tattoo einfach kein Outlaw mehr und auch nicht die coolste Socke im Dorf. Dazu sind Tattoos viel zu normal geworden. Deswegen wird die Wahl der Körperstellen immer krasser. Denn so kann man diesen früheren Effekt doch nochmal erreichen. Wer sich das Gesicht tätowieren lässt, hat den Effekt, dass er irgendwo reinkommt und die Leute beeindruckt sind. Einen tätowierten Oberarm hat ja inzwischen jeder zweite.

Apropos Wahl der Körperstellen. Wo tut es besonders weh?

Tätowiert werden tut überall weh. Denn wir arbeiten ja nicht auf, sondern in der Haut. Wie gut das jemand aushält, hat mit dem individuellen Schmerzempfinden zu tun. Von zehn Leuten, denen ich die Rippen tätowiere, tut es fünfen weh, drei finden es vielleicht nicht so schön, einer liegt da und schläft und der nächste geht. Man kann das vorher eigentlich gar nicht sagen.

Trifft man als Tätowiererin die Tattoos, die man gemacht hat, auch mal zufällig im Alltag wieder und erkennt sie?

Ja! Besonders als ich noch in Brandenburg gearbeitet habe und meine Kunden recht dicht um mich herum lebten. Die trifft man überall – und erkennt sie natürlich auch. Tatsächlich erkenne ich eher das Tattoo als das Gesicht der Kunden, denn das Tattoo habe ich ja viel länger angeschaut.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Das Interview führte Sabine Prieß. Es wurde erstmals am 29.06.2019 veröffentlicht.

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41 Kommentare

  1. 41.

    rbb-24-nutzer, Berlin, Samstag, 29.06.2019 | 22:37 Uhr:
    "Vom Vorhandensein eines Tattoos auf den Bildungsstand zu schließen, auf Nähe zu Kriminalität, auf Körperkult, auf niedriges Selbstbewusstsein etc. - es ist alles pauschal und damit per se falsch, einfach vorverurteilend. Beurteilen kann man das nur im Einzelfall und im Kontext der Person."

    Natürlich kann man im Einzelfall nicht vom Vorhandensein eines Tatoos auf den Bildungsstand schließen. Aber statistisch dürfte es prozentual unter den Hochschulabsolventen weniger Tätowierte geben als unter den Türstehern, Zuhältern, Drogendealern und Menschen mit Kansterfahrung.

    Bei manchen Tatoo-Motiv kann man schon anhand des Motivs auf den Bildungsstand schließen. Und bei NS-Symbolen kann man natürlich sofort auf die darunter befindliche Ideologie schließen. Das so jemand Probleme bei Jobsuche hat, ist naheliegend und erzeugt bei mir keinerlei Mitleid. Über solche Tatoos bin ich dankbar. Da weiß man gleich, woran man ist.

  2. 40.

    Nein, das ist die Meinung von Möter.

    Wer bestimmt eigentlich, wer was wann denken darf und was von vorgestern sein soll?

    Ich mag Tattoos auch nicht. In unserem Freundeskreis hat niemand ein Tattoo und es gibt auch niemanden mit künstlichen Wimpern, Gummibusen oder Schlauchbootlippen. Wer so etwas macht, drückt eine bestimmte Lebensform, einen bestimmten Lebensstil, eine bestimmte Ansicht aus. Soll er.

    Aber es ist kein Lebensstil, der zu meinem passt.
    Wie heißt es immer so schön? Gleich und Gleich gesellt sich gern.

  3. 38.

    Mich muss keiner schön finden und ich möchte andere auch finden dürfen, wie ich meine. Was muss ist Höflichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander. DAS ist Toleranz. Tattoos mögen viele Gründe haben, Statements sein und Menschen glücklich machen, so soll es sein, ich mag Tattoos nicht. Was mich manchmal stört ist, dass man das oft nicht sagen darf, ohne geteert und gefedert zu werden. Aber wenn ich gefragt werde, heuchle ich bestimmt nicht herum. Ich mag alle Menschen, die ein gutes Herz und einen starken Charakter haben. Nur schön finde ich halt nicht alles an jedem^^

  4. 36.

    Ich persönlich finde Tattoos nur an authentischen und schönen Menschen sensationell und interessant.
    Blasse Schwabbel Extremitäten passen nicht zum Tattoo oder umgekehrt.
    Dann lieber Hafenmilleu, Biker, Knacki und Kämpfertypen die ihr Leben auf ihren Körper festgehalten haben.
    Meine Meinung.

  5. 35.

    Jeder Mensch sollte bemüht sein andere Menschen nicht oberflächlich,nur wegen optischer Merkmale,zu bewerten oder gar abzulehnen.Das müsste oberstes Gebot sein.Aber Toleranz darf keine Einbahnstrasse sein.Ich respektiere jeden Menschen,der sich sozialkompetent und respektvoll anderen gegenüber verhält und verantwortungsbewußt durchs Leben geht.Ob Schlauchbootlippen,zu riesigen Ballons operierten Brüste oder tätowiert.Das sagt zunächst nichts über seinen Charakter und seine Fähigkeiten aus.Aber schön finden,das muss ich es nicht.Genauso wie markante Schönheits-Operationen,verändern offensichtliche,großflächige Tattoos die gesamte Erscheinung eines Menschen.Da ich im Vorübergehen diesen Menschen nicht kennenlernen kann,bleiben nur rasche Emotionen und Gedanken.Und die sind bei mir dann schon Skepsis und immer wieder die Frage,warum dieser Mensch sich so durch Tattoos verändern,verdecken möchte.Ich habe das Recht,so zu fühlen.Das bedeutet aber nicht,dass ich Ablehnung empfinde.Mir gefallen Tattoos einfach nicht,warum auch immer.Ich bevorzuge halt die durch die Natur gegebene Erscheinung.

  6. 32.

    Dann aber bitte bei Schnupfen nicht gleich zum Arzt rennen, der Sommer bietet genug Zeit alles zu zeigen.
    Das meinte ich.

  7. 31.

    "Penetrant ist aber, wenn jemand bei 13°C im Tank Top seine Errungenschaft zur Schau stellt."

    Wie war das? Wer sich daran stört, ist selbst schuld.

  8. 30.

    Ich gucke mir schöne Tattoos gerne an (mein Arbeitskollege neben mir hat ein schönes...). Aber mich selbst tätowieren lassen würde ich mich nicht....

  9. 29.

    Sie haben so was von Recht. Tattoos sind in meinen Augen eine Lebensart. Wer sich daran stört ist selber daran schuld. Und ob ein Tattoo schön ist oder nicht, es kommt immer auf die Sicht des Betrachters an.

    Früher waren kleine Tattoos wie Kreuze, Anker, Symbole, Punkte die im Knast gerne gestochen worden sind.
    Der heutige Hype ist aus Amerika (wie LA Ink)und Asien (Lotus, Dragons) übernommen worden.
    Mit der Computertechnik und der Vielzahl von Grafikmöglichkeiten sind immer mehr Vorlagen auf dem Markt zu haben oder selbst zu erstellen, welche aneinander gereiht, gestochen werden. Manch einer zeichnet auch noch von Hand vor.
    Aber jeder wie er es mag.

    Penetrant ist aber, wenn jemand bei 13°C im Tank Top seine Errungenschaft zur Schau stellt.

  10. 28.

    Ach so...., na da muß man erstmal drauf kommen.
    Dann ist diese dralle blonde Studentin mit den bedruckten Händen/Armen und den bunten Farben auf dem sehenswerten Dekolleté, die zwei Tage inner Woche beim Supermarkt in Meiner Nähe arbeitet, gar keine [angehende] Akademikerin sondern saß früher mal im [Jugend-]knast. Is ja'n Ding!

  11. 27.

    Frank Pankow, Deine Frage kann doch immer nur einer im Hinblick auf sein ganz persönliches Tattoo beantworten. Jeder Einzelne wird dafür seinen ganz persönlichen Grund haben, sich etwas auf der Haut zu verewigen.
    Gegenfrage: Wieso heiraten denn erwachsende Menschen? Da habe ich lieber 50 Jahre dasselbe Bild im Wohnzimmer hängen. Das sieht nach 50 Jahren wenigstens noch genauso frisch aus wie am Anfang.

  12. 26.

    Hallo Jens, vielen Dank fuer Ihre offene und interessante Antwort! Schoen, dass es Menschen gibt, die ueber das nachdenken, was sie tun, darueber reden koennen - und nicht gleich einschnappen, wenn andere Leute andere Ansichten haben. - Ihren Wunsch nach Bestaendigkeit kann ich grundstzlich gut nachvollziehen: Auch ich lege in allen zwischenmenschlichen Bereichen Wert auf Verlaesslichkeit und Dauerhaftigkeit - im Arbeitsleben, im ehrenamtlichen Engagement, in Freundschaften und in der Liebe. Andererseits weiss ich mit Mitte 40 auch, dass vieles eben doch nur eine Zeitlang haelt: Wo vor 10, 20 oder 30 Jahren heisses Feuer brannte, ist heute vielleicht angenehme Glut - oft aber auch nur noch ein Haeufchen Asche. In der Musik z.B. ist das aehnlich: oft reizen mich heute ganz andere Klaenge als mit 30. Und aus diesem Bewusstsein und auch der Akzeptanz von Vergaenglichkeit will ich meine 2 qm Haut nicht fuer die Ewigkeit praegen lassen. Aber vllt probier ich ja jetzt mal ein Mehndi aus...

  13. 25.

    Ihre ganze Art der Fragestellung impliziert, dass Sie Tattoos nicht tolerieren. Sagen Sie das doch gleich. Sie würden ohnehin jedwede Erklärung ablehnen. Drauf zielt es doch bei Ihnen ab. Jemand soll sagen, warum er es macht, damit Sie ihm dann erläutern, warum er falsch liegt. Sie sind nicht wirklich interessiert.

  14. 24.

    Hallo Frank,
    Ich glaube, dass Menschen sich tätowieren lassen, weil sie sich gerne auf etwas festlegen und gerade WEIL sie es ihr Leben lang behalten wollen. Das, was für Sie ein Grund gegen eine Tätowierung wäre, ist also für andere ein Grund dafür.
    Das nachzuvollziehen mag vielleicht nicht einfach sein. Aber viele Menschen heiraten auch, obwohl sie sich damit auf einen Partner festlegen, der möglichst ein Leben lang der gleiche bleiben soll und mit den Jahren auch nicht mehr so jung und frisch aussieht. "Warum sollte ich mich auf einen Partner festlegen, wenn ich ihn doch wechseln kann, wenn er mir nicht mehr gefällt?" fragen sich kritische Geister.
    Ich selber bin verheiratet und habe meinen Ehering tätowieren lassen, damit ich ihn nicht verlieren kann. So viel zu meiner Motivation für dieses Tattoo ;-)

  15. 23.

    Eine Anmerkung habe ich noch zu Ihrer Bemerkung, Tattoo Tinte( schwarz) sei gefährlich. Das stimmt so nicht. Bei der Farbwahl sollte man aber schon aufpassen, was man dafür nimmt, das stimmt. Das kann ges. Folgen haben. Da diese mit der Zeit verblassen und nach einer gewissen Zeit wieder nachgestochen werden müssen. Darüber habe ich auch was gelesen.Habe erst gestern auf Arte TV einen wunderbaren Bericht über die Tattoo Kunst in Tunesien gesehen. Eine uralte Tradition. Allerdings benutzen die nur schwarze Tinte. So wie auch die Ureinwohner Neuseelands. Und hat nichts mit Gangsterepos auch nur ansatzweise irgendwas zu tun, wie hier auch schon ein User schrieb. Was Sie im übrigen über Henna schreiben, stimme ich Ihnen auch hier zu. Doch leider haben viele eine Allergie auf dieses Produkt. Ich leider auch.

  16. 22.

    O je, lieber Trend, Sie fuehlen sich also angegriffen, weil in meiner ehrlich interessierten Frage nach dem "Warum" wohl zu deutlich mitschwang, dass ich eine Dauerbemalung fuer mich persoenlich (!) ablehne? Das tut mir ehrlich leid; ich hatte Tattoo-Traeger fuer cooler gehalten. Na ja, so ist das mit den Vorurteilen: Stimmen nicht alle. Der Rest Ihrer Antwort allerdings bestaetigt den Rest meiner Vorurteile dann umso besser: Leute machen Dinge selbst mit langanhaltenden Folgen "einfach nur weil es geht" - und offenbar, weil es eben alle machen. Wie ja auch schon Ihr Nickname sagt...
    Gut jedenfalls, dass die Krankenkassen Tattoo-Entfernungen nicht zahlen.

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