Ein Person fährt auf einem E-Scooter. (Quelle: dpa/Roland Weihrauch)
Audio: Inforadio | 28.06.2019 | Bild: dpa/Roland Weihrauch

Friedrichshain und Mitte - Zwei schwere Unfälle mit E-Scootern an einem Tag

Seit Kurzem sind Elektro-Tretroller auf öffentlichen Straßen zugelassen. Doch in Berlin hat es jetzt innerhalb von nur 24 Stunden gleich zwei schwere Unfälle mit E-Sootern gegeben. Einzelne Politiker wollen die geltende Bundesverordnung bereits verschärfen.

In Berlin hat es einen weiteren Unfall mit einem Elektro-Tretroller gegeben. Eine 33-Jährige stürzte am Donnerstagabend mit einem gemieteten E-Scooter in der Singerstraße in Friedrichshain, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Frau sei gegen ein geparktes Auto gestoßen und anschließend von einem Kleintransporter überrollt worden. Die Ursache sei noch unklar. Sie kam mit Knochenbrüchen in eine Klinik.

E-Scooter-Fahrerin in Mitte schwer verletzt

Bereits am Donnerstagvormittag war die Fahrerin eines E-Scooters bei einem Unfall in Mitte schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei prallte die Touristin in der Friedrichstraße mit einem Lastwagen zusammen. Der 46 Jahre alte Fahrer des Lkw sei bei Grün über die Kreuzung gefahren, als die 26-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache von rechts gegen das Fahrzeug stieß. Die Frau stürzte und zog sich einen offenen Bruch am Unterschenkel zu. Sie kam in eine Klinik. 

Die E-Scooter sind seit dem 15. Juni auf öffentlichen Straßen in Deutschland erlaubt. Hersteller und Verleihfirmen brauchen eine Betriebserlaubnis des Kraftfahrtbundesamtes, um mit ihren Rollern zu starten.

Skeptische Töne aus der Politik

"Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Unfälle werden wir gemeinsam mit der Polizei die Lage analysieren, um zu beurteilen, ob die Bundesverordnung für diese Fahrzeuge verschärft werden muss, um mehr Sicherheit zu erreichen", erklärte Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese (Grüne) auf Anfrage. Er verwies aber auch darauf, dass es in Deutschland "von Anfang an strenge Regeln für E-Tretroller" gebe.

"Die E-Roller sind eine interessante und attraktive Ergänzung der urbanen Mobilität", erklärte der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Stefan Förster. Er forderte den Senat auf, alle Verkehrsteilnehmer für die Roller zu sensibilisieren und auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Vielen Nutzern seien Bedienung und Gefahren noch nicht bekannt.

Ungeübt fährt es sich unsicherer

Mehrere Verleiher bieten seit rund zwei Wochen E-Tretroller in Berlin an. Die Gefährte können mit ihren relativ kleinen Rollen bis zu 20 Kilometer pro Stunde schnell fahren. Mindestens 14 Jahre muss man dafür alt sein. Führerschein, Mofa-Prüfbescheinigung oder ein Helm sind nicht vorgeschrieben. Gehwege sind tabu, wie die Berliner Polizei in einem Youtube-Video betonte. Fahren darf man auf dem Radweg oder sonst auf der Straße.

Straßen mit Kopfsteinpflaster, große Durchgangsstraßen ohne Radweg und von Baumwurzeln durchzogene Radwege können für Tretrollerfahrer Gefahren darstellen. Außerdem dürfte die Fahrpraxis wie auch beim Auto, Motorrad oder Fahrrad eine Rolle spielen: Ungeübt fährt es sich unsicherer.

Sendung: Inforadio, 28.06.2019, 10:20 Uhr

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52 Kommentare

  1. 52.

    Wo gehobelt wird fallen Späne, denn jede Erneuerung fordert seine Opfer.

  2. 50.

    Alle Schulen die ich kenne, führen nach wie vor in der 3. Klasse Schwimmunterricht durch. Und das sind einige, verteilt auf mehrere Bezirke. Alle Kinder in meinem Umfeld, inkl. meiner und meiner Enkel, hatten oder haben diesen Unterricht mit dem Ziel das Seepferdchen zu bekommen. Genauso wie sie in die Jugendverkehrsschule gingen oder gehen werden, um den "Fahrrad-Führerschein" zu machen. @Berliner: Innerhalb des Rings dicht machen für den Verkehr. Hart und schmerzvoll. Sehe ich genauso.

  3. 49.

    Schwimmunterricht gab es auch im Westen, Grundschule, vierte Klasse. Zu teuer, wurde eingespart.

    Keiner der Unfälle lässt sich auf Unkenntnis der Verkehrsregeln zurückführen, sondern auf Rücksichtslosigkeit, Ignorieren von einfachsten Dingen, die uns der normale Menschenverstand sagt und schlicht und ergreifend Sorglosigkeit. "Außerdem dürfte die Fahrpraxis [...] eine Rolle spielen".

    Bei Radfahrern, die sie ansprechen, sieht es anders aus, dort ist in der Mehrheit der motorisierte Verkehrsteilnehmer an Unfällen schuld und der besitzt einen Führerschein, wenn auch nicht zwingend Kenntnisse über Verkehrsregeln, sonst gäbe es nicht so viele Verkehsverstöße.

    Sie besitzen also einen Führerschein und offenbaren eklatantes Unwissen über die StVZO? Die StVZO schreibt im § 67a die "lichttechnische Einrichtung" bei Fahrrädern vor. https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__67a.html

    Ihren letzten Ausführungen schließe ich mich ausdrücklich an.

  4. 47.

    Autoverkehr verbieten. Nur noch Lieferverkehr und Fahrradverkehr. Gut is.

  5. 46.

    Es gibt viele Radwege, aber nicht genug. Und nicht wenige der vorhandenen Radwege sind nur teilweise nutzbar. Dreck, Müll, parkende Autos und Baumwurzeln sind nur ein paar Beispiele dafür. Und auch wenn Schilder abmontiert wurden, müsste jeder zurechnungsfähige Verkehrsteilnehmer wissen, wo er wie fahren darf. An der Ignoranz der Verkehrsteilnehmer ist nicht der Senat schuld, sondern jeder trägt für sich selber die Verantwortung. Ich kann keinen Ansatz in Ihrem Kommentar entdecken, der irgendwie hilfreich wäre, sorry.

  6. 45.

    Ein Radweg bleibt ein Radweg auch ohne Schild. Es ist nur die Benutzubgpflicht aufgehoben. anders sieht es z.B. auf der Halenseebrücke aus. Dort ist der Radweg gesperrt worden. Es kommt dort häufig ab den Bushaltestellen zu Konflikten beim Fahrgastwechsel. Mittlerweile stehen dort doppelte Absperrungen, die aber auch kaum helfen. Zwei Rambos auf dem Leihrad in einer nicht für Radfahrer freigegeben interssieren die vor den Streifenwagen wartenden Polizisten überhaupt nicht etc. In Soandau sind gerade zwei Radfahrer ins Krankenhaus eingeliefert worden, einer war als Geisterfahrer unterwegs, neulich verstarb einer auf einem unbefestigten Weg in einer Grünanlage.

  7. 44.

    Das ist MEIN Fußweg, ganz sicher nicht. Kinder, Rollkoffer, Rollatoren, Hunde
    Wäre die Entscheidung pro Fußweg gewesen, auch logisch da es einen 5km/h Mode und einen 20km/h Mode gibt, was hätten Sie dann gepredigt? Eben nur Glück gehabt...

  8. 43.

    Habe übrigens heute morgen auf dem Weg zur Arbeit beobachten können wie die illustren alkoholisierten Partynachhausefahrer E-Scooter auf der Linken Fahrbahn im Slalom gefahren sind. Wo ist die Polizei?

  9. 42.

    Kommt davon wenn man die Radweg-Schilder(VZ 237) überall abmontiert und behauptet man hätte nicht genug Radwege in Berlin. Die Senatsverwaltung ist wahnsinnig und trägt eine Mitschuld.

  10. 41.

    Ja, theoretisch müsste man Radlern und Rollerfahrern nicht ausweichen. Aber manche kommen von hinten, da geht das ohnehin nicht und manche fahren einfach zu schnell und offensiv, da lege ich mich nicht mit an. Meine Gesundheit ist mir wichtiger, als mein Recht um jeden Preis durchzusetzen. Zumal ich oft auch noch meinen Enkel dabei habe und es zu eng für Manöver solcher Art ist. Ich mag auch ehrlich gesagt nicht den Hilfssheriff spielen. Ich sage situativ angemessen etwas, aber als ältere Frau unerzogene und sozial inkompetente Ignoranten zu massregeln muss ich nicht haben.

  11. 40.

    Wer Radfahrern auf dem Fußweg ausweicht, der ist selbst schuld und fördert es noch.

    Das ist MEIN Fußweg und ich weiche ganz sicher nicht aus.

    Gerade eben habe ich 2 Rollerfahrer vom Fußweg gescheucht. Der eine war mit Latschen unterwegs, der andere höchstens 10 Jahre alt (also auch nicht erlaubt). Macht aber nichts, denn das Kind hatte auch noch sein Handy in der Hand. Wenn schon, denn schon.

    Sorry, aber mit durch eigenes Verschulden verunglückten Rollerfahrern habe ich Null Mitleid.

  12. 39.

    Der gesamte Gesprächsverlauf ist noch da und hier nachzulesen. Sie können sich direkt zu den Kommentaren navigieren, auf die geantwortet wird, indem sie die rot hinterlegte Zeile nach "Antwort auf" mit Namen, Datum und Uhrzeit klicken.

  13. 38.

    Ich kann Ihr Ursprungsnachricht nicht mehr finden. Scheint gelöscht worden zu sein. Hier um rbb24 Forum werden halt nur die Trolle gefüttert, deren Äußerungen ins Redaktionsbild paasen. Nicht neu...

  14. 37.

    Schwimmunterricht ist in Berlin in der 3. Klasse ein Jahr lang.
    Jedes Fahrrad muss laut StVO eine helltönende Glocke (Klingel) haben - auch Mountainbikes. Feste Beleuchtung kann durch Batterieleuchten ersetzt werden.
    Was ich mich allerdings frage, ist: Haben die Scooter eigentlich eine Klingel? Und wie sieht es da mit Beleuchtung aus? Es ist ja nicht ewig Sommer und lange hell.

  15. 36.

    Die Fahrradprüfung in der 4. Klasse gibt es immer noch. Es gibt sogar die Jugendverkehrsschulen, also Übungsplätze mit kleinen Straßen, Ampeln, Verkehrsschildern usw. Das hilft aber nicht viel, wenn die Kinder sich im Alltag den ganzen Blödsinn abgucken, den erwachsene Radler vormachen.

  16. 35.

    Nunja, ich gucke nicht aufs Smartphone und muss schon relativ oft und ziemlich schnell Radfahrern auf dem Fußweg ausweichen. Und ich würde mich das auch gar nicht trauen, so oft wie ich bei grün von sehr eiligen und genervten Autofahrern genötigt werde, die fahren einem fast die Hacken ab. Handy und Kopfhörer sollten ein absolutes Tabu für alle Verkehrsteilnehmer sein.

  17. 34.

    Das kommt davon wenn man Hunz und Kunz ohne StVO-Kenntnisse machen lässt. Die fahren nicht mal am Rand, einfach auf der linken Spur, dann über den Fußweg, quer zur nächsten Straße, und dann wieder diagonal über die Kreuzung.
    Der Senat oder das Kraftfahramt müsste wegen fahrlässiger Tötung haftbar gemacht werden. Und für die E-Fanboys kein Mitleid.

  18. 33.

    Lasst die Leute kiffen. Kiffer fahren so vorsichtig, die wären aufm Roller kaum schneller als Fußgänger. ;)
    Spaß beiseite... die E-Scooter sind eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.. Behörden, Ärzte, Rettungskräfte und natürlich die hersteller und Vermieter haben neue Augaben und Beschäftigung und ganz nebenbei dezimiert man heimlich noch paar Leute mit vorhersagbaren Unfällen.
    Ein hoch auf Den der das erlaubt..... nicht!

  19. 32.

    Hoffentlich lässt sich bald ein schlauer Kopf etwas einfallen, wie das Helmtragen zur Selbstverständlichkeit wird, denn bislang haben in Berlin Radfahrende mit Helm leider Seltenheitswert. Bin häufig mit dem Rad in Berlin unterwegs und kann mir nahezu täglich ein Bild davon machen. Dafür sind mir binnen 2 Tagen jeweils ein Erwachsener mit ca. 5-7 jährigem Kind auf einem E.tretroller auf der Fahrbahn nahe Hackeschem Markt begegnet (ohne Helm).

  20. 31.

    Leiden Sie unter Wahrnehmungstörung?
    Sie werfen mit unsubstantiierten Vorwürfen um sich, als wären sie die Weisheit in Personalunion?
    Hätten Sie meine Worte nach dem Lesen auch verstanden, hätten Sie begriffen, dass niemand verhöhnt wurde; das hätte anders geklungen und wäre nicht veröffentlicht worden. Aber das liegt mir fern.
    Und wenn Sarkasmus bei ihnen ein Fremdwort sein sollte, Wiki oder Herrn Google befragen.
    Tja, das Internetz birgt Risiken und Nebenwirkungen.

  21. 30.

    Da der Verkehr- egal ob Auto, Fahrrad oder die m. E. überflüssigen E-Roller - immer mehr zunimmt bin ich der Meinung, dass auch Radfahrer nur noch mit Versicherungsschild fahren und eine theoretische Prüfung ablegen sollten. Viele scheinen die Verkehrsregeln gar nicht zu kennen oder glauben sie gelten nicht für die.

  22. 28.

    Ja, ich staune auch, wie sehr Fußgänger, statt auf den Verkehr zu achten, lieber auf das Smartphone schauen. Und jetzt auch noch die Roller. Bin gespannt, wie sich das entwickelt.

  23. 27.

    Ich glaube in gleicher Zeit wurden mindestens die doppelte Anzahl Fußgänger von Radfahrern angefahren... Aber das interessiert niemanden.

    Abgesehen davon die Bremsen der Dinger sind so schlecht, das ist echt Wahnsinn. Klar wären die stärker fliegt man übern Lenker wenn man es nicht kann, aber lieber so als einfach nicht anhalten zu können und andere umzufahren. Und sowas ist zugelassen vom Bundesamt, klasse...

  24. 26.

    Ist ja traurig diese Unfälle. Wünsche gute Besserung. Aber der Hang zur Bequemlichkeit und damit verbunden zur Geschäftemacherei mit den E-Rollern ist unumstritten ! Zu Fuss, mit Bus oder mit Fahrrad kann man auch Berlin besichtigen !

  25. 25.

    Ist Ihr Fahrzeug lauter als ein Tretroller? Ich persönlich mag die Geländefahrzeuge mit den grobstolligen Reifen. Da hört man wenigstens die Abrollgeräusche.

  26. 24.

    Bei allen unterschiedlichen Meinungen, die man zu E-Scootern haben kann: Sind Sie noch bei Trost? Sie machen sich hier öffentlich über die Verunfallten lustig? Selbst wenn diese Unfälle selbstverschuldet wären, sind es immer noch Menschen, die da u.U. dauerhaft von den Unfällen gezeichnet wurden. Woher Sie allerdings das Wissen nehmen, direkt beurteilen zu können, dass die Rollerfahrenden schuld seien und zudem diesen Spott verdienen, das bleibt Ihr ganz persönliches, menschenverachtendes Geheimnis. Solche Kommentare wie Ihrer gehören gesperrt. Solange sie lesbar sind, stellen sie eine Verächtlichmachung, Beleidigung und Entwürdigung der Verunfallten dar.

  27. 23.

    Doch, gibt auch andere Dinge zu melden, passiert ja auch.

    Zwingt Sie ja niemand ausgerechnet diesen Artikel hier zu lesen

  28. 22.

    Hallo,

    erstmal den Verletzten gute Besserung.
    So eine Prüfung gab es auch in den 90ern, habe ich selbst damals abgelegt. Da kam die Polizei in die Schule (4. Klasse) baute einen Verkehrsgarten und Hindernisparcour auf und wer das alles und ein paar Fragen zu den Regeln beantworten konnte, hat einen „Führerschein“ fürs Fahrrad bekommen. Wurde aber auf Grund der Kosten vom Senat eingestampft. Wenn die Verkehrserziehung wieder so in die Schule kommt wäre das sehr zu Begrüßen!

  29. 21.

    Scheint selbstlimitierend zu sein. Mal schauen, wann der Spuk vorbei ist, bzw. verboten wird.
    Gestern hatte ich die erste Begegnung. Wie erwartet auf dem Gehweg.

  30. 19.

    Ich bin selbst als Radfahrerin unterwegs. Das Schlimme ist, man hört die E-Roller kaum. Also eigentlich keine Chance auszuweichen. Alle elektrisch betriebene Fahrzeuge gehören nach meiner Meinung auf die Straße, mit unbedingter Helmpflicht. Das man mit den Dingern ohne Führerschein unterwegs sein darf, finde ich grenzwertig. Hoffe inständig weiter auf gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer... hoffen darf man ja ;-)

  31. 17.

    Drei schwere Unfälle mit E-Scootern in Berlin sind der Polizei bekannt. Zwei davon geschahen bei roter Ampel auf Fußgängerfurten.

  32. 16.

    Echt jetzt? Wie kann das denn sein? Wo es doch einen "Modellversuch" in so irgendeinem bayrischen Nest gab, und da ist nichts passiert ...?

  33. 15.

    In den Schulen meiner beiden Kinder und jetzt meines Enkels gab und gibt es in der 3. Klasse Schwimmunterricht mit abschließender Seepferdchenprüfung. Verbindlich, floss in die Sportnote ein. Ist das nicht überall so, berlinweit? Die Verkehrsregeln zu überprüfen täte allen Verkehrsteilnehmern gut, da gebe ich Ihnen recht. Bei vielen Autofahrern primär die Vorfahrtsregelungen. Teils gruselig, wie verunsichert viele sind und dreist, wie oft einem die Vorfahrt genommen wird. Passiert nicht täglich, aber viel zu oft. Die Rollerfahrerin, die in den Lkw fuhr-ich maße mir nicht an beurteilen zu wollen, was da los war, ich war nicht dabei. Aber wenn man so Revue passieren läßt wie Radfahrer oft unterwegs sind...Handy oft in Gebrauch, fast immer Musik in den Ohren, Verkehrsregeln gelten eher nicht...Selbstüberschätzung gepaart mit Ablenkung? Ich bin gespannt wie es weitergeht. Mir tun alle Opfer leid, aber das war doch zu erwarten.

  34. 14.

    Ich hoffe, Sie meinen nicht, auf dem Bürgersteig wäre besser !
    Mal ganz krass formuliert - wer sich auf einen e-Roller schwingt, der geht ein Risiko ein, dass er in Kauf nimmt. Wenn er gegen ein Auto prallt, gegen eine Laterne oder einfach nur stürzt, dann hat er in erster Linie den körperlichen Schaden.
    Wenn die Dinger auf dem Fußweg wären, würde andere Menschen direkter mit verletzt.
    Finde ich definitiv nicht besser.

  35. 13.

    "Hersteller und Verleihfirmen brauchen eine Betriebserlaubnis.."
    ... und vor allem Fahrer brauchen eine Fahrerlaubnis!
    Viele dieser Spaßmobilisten denken echt, diese Roller haben eine eingebaute Vorfahrt. Und besoffen darf man sowieso nicht fahrend am Straßenverkehr teilnehmen! Ich hab gestern einen mit ner Bierbüchse in der Hand rumdüsen sehen. Fehlt nur noch Joint rauchen beim Fahren, damits noch easyer, lockerer, fluffiger und ringsherum scheißegaler wird... Hauptsache wir haben immer und überall Spaß im Leben ohne Rücksicht auf andere und Verluste.

  36. 12.

    Den Leuten muss bewusst sein, daß der e scooter kein roller ist, den man als Kind gefahren ist, dieses Gefährt ist viel zu schnell unterwegs, um damit umzugehen benötigt man Geschick und umsichtig Fahrweise im strassenverkehr, aber kein rüpelhaftes Rasen mit tunnenblick, trotzdem gute Besserung an die verunglückten.

  37. 11.

    ..... Bei Risiken und Nebenwirkungen......
    Mir tun die Unbeteiligten leid, die dabei zusehen mussten, und die Fahrzeugnutzer, die offenbar unschuldig in dieses Dilemma hineingezogen wurden.

  38. 10.

    Das ist natürlich zu bedauern. Andererseits: Jeder Verkehrsteilnehmer mit Fahrzeugen sollte eine Kenntnisprüfung der Verkehrsregeln absolviert haben. Das gilt auch für Fahrradfahrer. (Seit ich Auto fahre, weiß ich, wie gefährdet ich als Radfahrer unterwegs bin.) Das MUSS der Gesetzgeber schleunigst regeln. Warum nicht eine kostenfreie schulobligatorische Prüfung bei der (finanziell wieder zu stärkenden) Verkehrswacht? (Nebenbei: Ebenso sollte auch der Schwimmkurs mit Prüfung wie zu DDR-Zeiten innerhalb des Sportunterrichts obligatorisch sein.) In diesem Zusammenhang: Warum lässt der Gesetzgeber zu, dass Fahrräder ohne Lichtanlagen und Klingeln sowie weiterer Warntechnik auf unseren Straßen fahren dürfen (Stichwort Mountenbikes)? Bevor man den Straßenverkehr mit E-Scootern u.ä. noch unübersichtlicher gestaltet (oder eben auch nicht gestaltet!), sollte man solche und ähnliche Fragen lösen. Im Übrigen: Weniger PKW-Individualverkehr bei besserem ÖPNV würde die Situation entspannen und Raum für (der Stadt gut tuenden, weil auch entschleunigenden) Alternativverkehr erschließen.

  39. 9.

    Wie viele Unfälle gab es zeitgleich bei Motorradfahrern, Fahrradfahrern, Autofahrern, Fußgängern usw.?

  40. 8.

    Gestern parkte ein e-Roller schon auf einem personifizierten Behindertenparkplatz in der Fritz-Riedel-Strasse. Die Roller-Nutzer sind jetzt schon mehr als dreist und offenbar mit der Technik überfordert.

  41. 7.

    Na fängt ja gut an. Zum Glück keine tödlichen Unfälle,
    Beiden eine gute Besserung

  42. 6.

    Auf diese schweren Unfälle brauchten wir ja nicht lange warten. Und Dank der Nicht-Helm-Pflicht kommt da noch einiges an Schwerstverletzten und sogar Toten auf uns zu.

    Diese e-Roller gehören auf den Müll, klein genug für die Container sind sie ja.

  43. 5.

    Echt jetzt? Wird wirklich wegen jedem Unfall mit den Dingern jetzt ein Beitrag erscheinen? Naja, wenn es nichts anderes zu melden gibt...

  44. 4.

    Ich hoffe, dass ich so einem Teil nicht begegne, egal wie ich grad unterwegs bin. Es ist schon chaotisch genug auf unseren Straßen , Rad - und Fußwegen.

  45. 3.

    Auch wenn es lästig ist, aber die Teile müssten Helmpflicht haben. Aber zu dieser Erkenntnis werden hoffentlich nicht zukünftige Unfälle führen.
    Ansonsten müssten nämlich bald die Fussgänger Helm tragen. Was passiert, wenn so ein Teil ein Kleinkind auf dem Fussweg mit 20 km umfährt, darüber hat sich Keiner wirklich Gedanken gemacht. Leider fahren die ja in Mitte auch oft auf Gehwegen oder über Fussgängerampeln.

  46. 2.

    Gratulation an die Politiker, die entschieden haben, das die E Roller auf dem Radweg und wenn nicht vorhanden, auf der Straße fahren dürfen. Die Zahl der Unfälle und auch Toten wird steigen.

  47. 1.

    Oh je, die Menschen sind so berechenbar.

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