ächtliche Gewitter haben die Berliner und Brandenburger Einsatzkräfte auf Trab gehalten. (Quelle: imago/Andreas Friedrichs)
Video: rbb|24 | 12.06.2019 | Bild: imago/Andreas Friedrichs

Unwetter Berlin und Brandenburg - Nach dem Gewitter ist vor dem Gewitter

Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume: Nächtliche Gewitter haben die Berliner und Brandenburger Einsatzkräfte auf Trab gehalten. Während noch die Schäden beseitigt werden, kündigt sich schon das nächste Unwetter an.

Zum Thema "Unwetter und kein Ende" sendet das rbb-Fernsehen heute ein rbb spezial um 20.15 Uhr. Unsere aktuelle Berichterstattung zum Wetter am Mittwoch finden Sie hier.

Heftige Gewitter mit starken Regenfällen in der Nacht auf Mittwoch haben für Probleme in Berlin und Brandenburg gesorgt. Straßen wurden überflutet, Blitze schlugen ein, Bäume stürzten um und Keller liefen voll. Am Morgen standen zahlreiche Pendler im Berufsverkehr dadurch im Stau oder warteten länger auf die S-Bahn.

Und: Am Mittwoch soll es weitergehen. Laut Vorhersage wird der Tag zunächst sonnig und bis zu 35 Grad heiß. Ab dem Nachmittag sind laut dem Wetterdienst Meteogroup jedoch wieder kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zu erwarten.

Der Deutsche Wetterdienst warnt ebenfalls, schwere Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h, Starkregen bis 25 l/qm in kurzer Zeit und Hagel seien möglich. Vereinzelt könnten auch Orkanböen bis 120 km/h dabei sein, heftiger Starkregen und Hagel mit großen Körnern.

Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume

In Berlin war in der vergangenen Nacht gegen Mitternacht der "Ausnahmezustand Wetter" ausgerufen worden. Dabei werden Einsätze nach Wichtigkeit bearbeitet, nicht nach dem Zeitpunkt des eingehenden Notrufes. Die Berliner Feuerwehr wurde innerhalb von drei Stunden zu rund 160 Einsätzen wegen des Gewitters gerufen, wie ein Sprecher sagte.

Die Niederschläge fielen allerdings regional unterschiedlich heftig aus: In Staaken wurden bis zu achtzig Liter Regen pro Quadratmeter gemessen, in Köpenick waren es nur vier Liter.

Geflutete Straßen mussten gereinigt werden

Für Verkehrsprobleme sorgten vor allem heftige Niederschläge. Die A115 (Avus) musste zwischen Spanischer Allee und Kreuz Zehlendorf in beiden Richtungen voll gesperrt werden, weil die Fahrbahnen gereinigt werden mussten. Hier wurde der Verkehr abgeleitet, und es gab lange Staus. Ebenfalls voll gesperrt war die Schlichtallee in Rummelsburg zwischen Haupt- und Lückstraße. Im gesamten Stadtgebiet fielen Ampeln aus, wie die Verkehrsinformationszentrale mitteilte.

Wegen Überflutungen war auch der Stadtring (A100) Höhe Kaiserdamm in Richtung Neukölln gesperrt, weil die Fahrbahn nach der Überflutung gereinigt werden musste. Hier platzte während der Arbeiten ein Schlauch einer Reinigungsmaschine, Öl trat auf die Fahrbahn. Der Verkehr wurde über die Ausfahrt Kaiserdamm umgeleitet - dadurch bildete sich ein langer Stau.

Auf dem Kaiserdamm sowie dem Sachsendamm mussten die Einsatzkräfte in der Nacht zudem mehrere Fahrzeuge aus den Wassermassen ziehen.  

Ein Pkw fährt nach einem Gewitter mit heftigem Regen durch die überflutete Breite Straße in Berlin-Schmargendorf. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Überflutete Straße in Berlin-Schmargendorf | Bild: dpa/Paul Zinken

Einschränkungen auf Flughäfen

Auch auf den Flughäfen Schönefeld und Tegel kam es zu Einschränkungen. Zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen konnten Passagiere an den beiden Airports für mehrere Stunden weder ein- noch aussteigen, wie ein Flughafensprecher sagte. Die sogenannte Vorfeldabfertigung war eingestellt gewesen. Starts und Landungen seien aber möglich gewesen. Wie viele Passagiere betroffen waren, konnte er zunächst nicht sagen.

Störungen bei der S-Bahn

Bei der Berliner S-Bahn kam es ebenfalls zu witterungsbedingten Störungen. Betroffen war unter anderem die Linie S25. Die Bahn teilte mit, aufgrund eines Blitzeinschlages in Alt-Reinickendorf könne es zu Verspätungen und eventuellen Zugausfällen kommen.

Brandenburg, Potsdam: Feuerwehrleute räumen Äste in einer Straße weg.
Aufräumarbeiten in Potsdam | Bild: dpa

Potsdam besonders betroffen

Besonders betroffen von dem Gewitter mit Starkregen war auch die Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam - dort musste die Feuerwehr fast 200 Mal ausrücken. Viele Keller und Tiefgaragen liefen mit Wasser voll, Straßen wurden überflutet, Bäume stürzten um und beschädigten Autos. Unter anderem die Zeppelinstraße musste streckenweise gesperrt werden.

Durch Blitzeinschläge wurden zwei Brände verursacht: an einer Solarthermieanlage auf einem Dach in Bornim und durch einen Kabelbrand in einem Wohnhaus. Ein Pkw mit Insassen blieb an einer Bahnunterführung in Babelsberg im Wasser stecken; alle Personen wurden durch die Feuerwehr gerettet.

Wie Feuerwehrchef Ralf Krawinkel am Morgen dem rbb in Potsdam sagte, waren die Kolleginnen und Kollegen seit 21 Uhr durchgehend und pausenlos im Einsatz. Das habe sämtliche Kräfte der freiwilligen und der Berufsfeuerwehr gefordert.

Gärten und Parks bleiben geschlossen

Die schweren Gewitter haben auch zu Schäden in Gärten und Parks des Unesco-Welterbes in Potsdam geführt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg schloss nach eigenen Angaben am Mittwoch den Neuen Garten, den Pfingstberg und den Park Babelsberg. Ein Besuch des Marmorpalais, des Schlosses Cecilienhof im Neuen Garten sowie des Belvederes auf dem Pfingstberg sei daher nicht möglich.

Auch aus den Landkreisen Havelland und Teltow-Fläming sowie aus dem Nord-Osten des Landes meldete die Feuerwehr zahlreiche wetterbedingte Einsätze, hier lag der Schwerpunkt im Barnim. Einsatzkräfte mussten auch hier umgestürzte Bäume von den Straßen holen und vollgelaufene Keller auspumpen.

In Oranienburg und Schildow (beides Oberhavel) sowie in Schöneiche bei Berlin (Landkreis Oder-Spree) brannten nach Blitzeinschlägen mehrere Dachstühle, hieß es von der Polizei weiter.

Die Gewitter entluden sich vor allem über Ostdeutschland. In Sachsen und Brandenburg fielen örtlich Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern zu Boden. Nach Angaben des Blitz-Informationsdienstes von Siemens blitze es in der Nacht über ganz Deutschland bis zu 800 Mal pro Minute. Etwa jeder zehnte Blitz traf auf den Erdboden, wie Sprecher Stephan Thern sagte.

Die aktuellen Warnungen für alle Städte und Landkreise in der Region finden Sie beim Deutschen Wetterdienst [externer Link].
 

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59 Kommentare

  1. 58.

    @ J.K.
    Nun ist aber mal langsam gut, Sie und die anderen hier können sich Ihre Beißreflexkommentare sparen. Nörgler gibst überall aber auf dieser Seite sind ein paar Prachtexemplare dabei.
    Ich wünsche mal schon ein schönes WE soll schön warm werden und vergessen Sie nicht zur Klimademo zu gehen. Tschüs....

  2. 57.

    Dann kommen SIE endlich einmal zum Thema. Eigentlich sind Sie bisher nur am Stänkern und bringen kein einziges Argument. Gewitter sind normal, aber nicht in den Ausmaßen. Diese tropische Hitze und das meist wochenlang, ist auch nicht mehr angemessen. Ebenso die furchtbare Dürre des letzten Sommers, die auch dieses Jahr bald wieder zuschlagen wird. Die Zusammenhänge kann man sich erlesen, aber einfach zu behaupten, das wäre Quatsch und die jungen Menschen, die sich stark.für die Umwelt machen seien hormongesteuert...Du meine Güte, geht' s ne Nummer kleiner? Zu respektlos ist auch kein Weg. Guten Abend.

  3. 56.

    Gegen Ihre Kommentare habe ich nichts. Wäre ja auch Unfug. Ich habe etwas gegen den Inhalt Ihrer Kommentare, denn der ist total daneben.

  4. 55.

    @ Matthias nun mal schön beim Thema bleiben es geht um Gewitter und nicht um Ihre persönliche Abneigung meiner Kommentare.

  5. 54.

    Schlimm genug, dass junge Leute sich solche Sorgen um ihre und meine Zukunft machen müssen.

    Dies aber nach Ihrer Meinung nur wegen Pubertätsproblemen tun sowie Ihre Wortwahl zu "schleichenden" alten Leuten zeigt nur eines: Sie haben die Umweltprobleme nicht verstanden und wollen offenbar nur stänkern. Auch Ihr letzter Kommentar ist in seiner Wortwahl voll daneben, pöbelnd und respektlos.

  6. 53.

    Krea, Sie schreiben den Unsinn. Niemand sonst. Allein das Geschwafel von pub(!)ertären Jugendlichen ist sowas von übel. Gut, dass die jungen Menschen um ihre eigene Zukunft besorgt sind. Sie sind es nachlesbar nicht.

    Es stimmt schon, Sie schreiben respektlos. Gegen Jugendliche und alte Menschen.

  7. 52.

    Es gibt viel sehr spannende und aufklärende Lektüre zum Thema Klimawandel und wie er die Menschen beeinflusst bei der bpb. Sehr empfehlenswert. Nichts für ungut ;-)

  8. 51.

    So ein Unsinn was Sie da schreiben. Hören Sie bitte mit Ihren Unterstellungen auf. Wenn Sie nicht in der Lage sind ein Kommentar richtig zu verstehen sollten besser nicht darauf reagieren. Wünsche schöne sonnige Festwoche Gruß Krea

  9. 50.

    Wie bösartig...Da die Hitze und Schwüle bereits morgens beginnt und auch meist nachts nicht weicht, ist Ihr Kommentar sehr respektlos alten Menschen gegenüber. Es gibt auch Menschen mit Herzproblemen, Sonnenallergien, Schwangere usw., die extrem unter der Hitze leiden. Kleine Kinder sind bei solchen Wetterbedingungen nachmittags oft völlig durch. Wenn es Ihnen gut geht ist das ja schick, aber bestimmen Sie nicht so arrogant wie andere Menschen sich fühlen dürfen. Anstatt zu stänkern schlage ich vor, dass Sie sich informieren. Der Klimawandel ist da. Auch wenn Sie ihn negieren.

  10. 49.

    @HeleneZ
    na da sollte man aber schon wissen was man da machen kann. Ich sehe 90 jährige mittags in der prallsten Sonne zum einkaufen schleichen dann brauch man sich nicht zu wundern wenn der Kreislaug schlapp macht. Wie schaffen es die Leute die alle arbeiten müssen?! Nicht jammern einfach das beste draus machen.

  11. 48.

    Na Tunnelblick würde ich es nicht nennen. Eher absolute Ignoranz unseren hausgemachten Umweltproblemen gegenüber.

    Dass junge Menschen sich um ihre Zukunft (und auch Ihre, so Sie überhaupt noch eine haben) sorgen und dann deren Versuch des Aufrüttelns als pubertär (nicht pupertär) zu negieren, ist einfach nur böse. Was ist eine Apokralypse? Meinten Sie Apokalypse? Ich kann dem RBB-Bericht keine diesbezügliche Tendenz erkennen.

    Aber es gibt offenbar noch immer viele Menschen, die nicht begriffen haben, dass es nicht mehr fünf vor, sondern bereits nach 12 ist.

  12. 47.

    Und auch hier...es lebe der Tunnelblick. Natürlich ist Regen wichtig für die Natur, den Klimawandel gibt es aber trotzdem. Sie möchten unbeschwert genießen? Bitte sehr. Wir haben Kinder, die berechtigte Fragen stellen. Da weiter den Kopf in den Sand zu stecken ist unmöglich. Die Informationslage spricht eine zu deutliche Sprache.

  13. 46.

    @Krea.... schon mal an die gedacht, denen die - aktuell auch noch schwülwarme - Hitze nicht so gut bekommt? (Manch einem gibt das den Rest.)
    Senioren, Kranke, Kleinkinder?
    Ständig Ü30°C ist definitiv NICHT durchschnittlich, also WAR nicht durchschnittlich.
    Der neue Durchschnitt sieht evt. anders aus.

  14. 43.

    Ich kann diese Beiträge betreffs Klimawandel nicht mehr lesen. Der Regen ist doch wunderbar für die Natur. Die letzten Jahre waren viel zu trocken und jetzt wird das aufgeholt. Regnet es wird gemeckert scheint die Sonne wird gemeckert.
    Ist doch im Moment wunderbar tagsüber Sonne pur und nachts Regen . Das die Menschheit gleich immer in Hype verfällt wenn da irgendwelche pupertären Jugendliche nun meinen sie müssen die Welt verbessern oder wenn die Medien und dazu gehört auch der rbb die Apokralypse einläuten. Bleibt doch alle mal auf den Teppich und geniesst eure Zeit es ist SOMMER

  15. 42.

    Ich habe mal den Artikel nach "Klimawandel" durchsuchen lassen. Mein Feuerfuchs meldete mir 0 Treffer. Von daher verstehe ich die Aufreger hier nicht? Es werden wieder Gespenster gesehen, die es nicht gibt. Der Beitrag steht unter "Panorama" nicht unter Klimawandel! :-)

  16. 41.

    Das ist doch genau das was die Klimawissenschaft schon vor über 10 Jahren voraus gesagt hat. Der Westen säuft ab und der Osten vertrocknet verbunden mit Extremereignissen.
    Aber keine Sorge, es wird noch heftiger und es wird noch dauern bis der Letzte kapiert wie hoch die von der Natur gestellte Rechnung ist.

  17. 40.

    Da wird Leuten das Mikro unter die Nase gehalten, die dann erzählen, was sie erlebt haben bzw. wie das für sie war. Kost' nix, braucht keine Recherche und Sendezeit ist gefüllt.

  18. 39.

    Stelle gerade mal ein zusammenfassendes Filmchen (Himmel) der Ereignisse gestern zusammen. Hoffe, ich komme hinterher, geht ja dann heute weiter. Hoffentlich, wenn ich von meinem Outdoortermin zurück.
    Für selbige ist es sehr hilfreich, wenn die Angaben halbwegs zutreffen, wann es denn los geht. Rechnen tue ich ab 18:00 Uhr.
    Schön, dass es mal satt Nass von oben gab, für die Natur versteht sich, die das hoffentlich überhaupt an- und aufnehmen kann. Für die dann nun "Behinderten" im öffentlichen Raum natürlich nicht so schön.

  19. 38.

    Oder lieber einfach mal eine anspruchslose, bunte Wildblumenwiese?! Wir leben im Zeitalter des Insektensterbens, besonders Bienen brauchen Hilfe. Die Zeit des toten Nagelscherenrasens sollte vorbei sein, zumal man für diesen Unmengen an Wasser verschwenden muss. Unsere Wiese sieht wundervoll aus und es summt und brummt überall. Libellen, Hummeln, Bienen...was kann es schöneres geben? Absaufen geht fast gar nicht und man muss wenig sprengen.

  20. 37.

    Danke, doch geht leider nicht:
    Ich mache immer erst im Herbst Urlaub.
    Und da bin ich mit dem berliner Wetter auch meist zufrieden.

    @Lothar:

    Noch eine Ergänzung: In meinem Ventilator ist ein Luftfilter bereits eingebaut.
    Technisch kann ich also nicht mehr viel machen (auch wenn ich über den Kauf einer Deckenlampe mit Ventilator nachdenke).
    Und ich verstehe auch nicht so ganz, warum man zwar Kälte innerhalb eines Kühl-/Gefrierschrankes erzeugen kann, aber offenbar nicht außerhalb.

  21. 36.

    @TremorBerlinMittwoch, 12.06.2019 | 10:39 Uhr
    "würde mich mehr freuen, würde es tagsüber regnen"

    Machen Sie doch mal Urlaub in Südwestfalen. Wir hatten in diesem Jahr bereits 80 Regentage mit zusammen über 450mm Niederschlag, und einen Mai, der 2°C unter dem langjährigen Mittel, sowie 6°C unter dem letztjährigen lag. Aktuell regnet es wieder, nachdem es gestern geregnet hat.

  22. 35.

    Sondersendung "Unwetter und kein Ende"? Das Team des RBB sollte sich bei die Worte des Hausmeteorologen zu Herzen nehmen: "Beim Klimawandel wäre ich immer ein bisschen vorsichtig, gleich die ersten Gewitter wieder darauf zu beziehen. Es sind schon kräftige Gewitter. Die gab es aber auch schon in der Vergangenheit, bevor wir das Thema Klimawandel überhaupt hatten."
    und tiefer in die Wetterarchive steigen. Ich befürchte aber, dass es eher eine boulvardeske und oberflächliche Sendung wird.

  23. 34.

    Danke für die Tipps. Aber Luftfilter ändern leider wenig daran, dass die Luft verbraucht, heiss und stickig ist.
    (Ich habe übrigens einen Ventilator, in den man Wasser und zusätzlich Kühlakkus einfüllen bzw. -legen kann.)
    Und im Schlaf einen Fächer zu benutzen, erfordert vermutlich viel Übung. ;-)
    Ich versuche einstweilen, mit halbwegs gesunder Ernährung gegenzuhalten: Viel trinken (freilich nicht zu kurz vor dem Schlafengehen), nur leichte Kost, wenig Salz, per Durchzug die verbrauchte Luft auszutauschen.
    Auch versuche ich, meine Tage möglichst ereignislos zu halten, um gedanklich unbelastet zu bleiben.
    Die Hitze ist schlimm genug - da sollte man nicht auch noch weitere Störfaktoren hinzukommen lassen.

  24. 33.

    Sind jetzt eigentlich die Schulschwänzer am schlechten Wetter schuld? Die Klimasktivisten haben uns ja den tollen Sommer 2018 nicht gegönnt.

    Leider hilft gegen das schlechte Wetter auch kein Autofahren, da Klimaänderungen nicht anthropogenen sind.

    Also auch Freispruch für die Schulschwänzer.

  25. 32.

    Hallo Tine.
    Vermutlich war in der Sahara sogar NOCH weniger los.
    Ich sprach von Berlin.
    Hat es da nicht in der letzten Zeit in mehreren Nächten Gewitter/Regenfälle gegeben?
    Und ist das in jedem Jahr der Fall?
    Genau DA ist die höhere Frequenz.

  26. 31.

    Von Wien wegen der Sturmwarnungen für Berlin verspätet startend begann wegen dem Berliner Nachtflugverbot der Wettlauf, ob Leipzig angeflogen werden muss. Statt in Tegel setzten die Räder um 23:58 in Schönefeld auf. Das Gewitter tobte, die Fluzeugfenster wurden gefühlt zu Bullaugen des Flugschiffs auf offener See. Das Flughafenpersonal hatte regulär ab 24 Uhr Feierabend. Ersatzpersonal musste organisiert werden. An Bord kontinuierlich Infos(nicht erfreulich, aber wir saßen im Trocknen) und kostenlos ein Getränk sowie einen Snack. Da weitere 8 Maschinen das Schicksal teilten, konnten wir gegen 3:40 die Maschine verlassen. Ein Bus fuhr uns von weit weit draußen übers Rollfeld  zum Terminal. Am Taxistand eine riesige Schlange, aber Berliner Taxifahrer sind gut vernetzt, so dass man in frischer kühler Morgenkuft ausharrte. Letztlich ist alles gut gegangen und GROßER DANK gilt den Fluglotsen, der Crew (insbesondere dem Piloten) und dem außerplanmäßigen Nachtpersonal!!!

  27. 29.

    Natürlich haben Sie recht. Auch ich hätte sehr gerne bei geöffnetem Fenster geschlafen. Hatte es auch bis zum Zubettgehen weit geöffnet gehalten. Kleiner Tipp vielleicht für Sie. Es gibt kl. aber feine Raumluftfilter. Oder wie ich es immer mache, vorher lauwarm Duschen und zudem habe ich einen sehr effektvollen Palmfächer aus Asien, dieser hilft mir beim Lesen im Bett sehr gut bei diesen Temperaturen. Einen anderen aufklappbaren Handfächer, billig beim Chinesen zu kaufen, trage ich auch mit mir, wenn ich unterwegs bin. Hilft enorm, besonders in der U-Bahn. Meine Sitznachbarn haben sich sogar mal bedankt dafür.

  28. 28.

    Hallo Tremor,
    am Montagabend war doch nüscht in Brandenburg los, außer ein paar Tropfen. Ja, zu heute Nacht war ein kräftiges Gewitter. Wo ist jetzt die häufige Frequenz?

  29. 27.

    Haha, dasselbe "Leid" hat mein Mann nun auch. Vielleicht ein kleiner Trost, dass die Rasensaat woanders aufgeht... :)

    Und ja - der Dank gilt all denen, die das Ganze koordinieren und all die Schäden beseitigen - Tag und Nacht.

  30. 26.

    Von Wien wegen der Sturmwarnungen für Berlin verspätet startend begann wegen dem Berliner Flugverbot der Wettlauf, ob Leipzig angeflogen werden muss. Statt in Tegel setzten die Räder um 23:58 in Schönefeld auf. Das Gewitter tobte, die Fluzeugfenster wurden gefühlt zu Bullaugen des Flugschiffs auf offener See. Das Flughafenpersonal hatte regulär ab 24 Uhr Feierabend. Ersatzpersonal musste organisiert werden. An Bord kontinuierlich Infos(nicht erfreulich, aber wir saßen im Trocknen) und kostenlos ein Getränk sowie einen Snack. Da weitere 8 Maschinen das Schicksal teilten, konnten wir gegen 3:40 die Maschine verlassen. Ein Bus fuhr uns von weit weit draußen übers Rollfeld zum Terminal. Am Taxistand eine riesige Schlange, aber Berliner Taxifahrer sind gut vernetzt, so dass man in frischer kühler Morgenkuft ausharrte. Letztlich ist alles gut gegangen und GROßER DANK gilt den Fluglotsen, der Crew (insbesondere dem Piloten) und dem außerplanmäßigen Nachtpersonal!!!

  31. 25.

    Gänseblümchen und Roter Mohn haben schon lange nicht mehr so groß und kräftig auf meinem Rasen ausgesehen. Spandau ist ganz gut mit Gewitter und Regen davongekommen.

  32. 23.

    Mein Dank gilt allen Feuerwehrleuten, der BSR, den Polizisten die in dieser Nacht Dienst hatten. Sie hielten, sofern überhaupt noch möglich, die Stadt am Laufen.

  33. 22.

    Dass es das früher schon gab, bedeutet nicht, dass es "schon immer" so war.
    Ich kann mich nicht erinnern, dass es in den letzten Jahren in so häufiger Frequenz vorgekommen wäre.

    @ Rainer P.:
    Ihre Kindheit liegt - bei allem Respekt - ja nun auch schon ein Weilchen zurück. Daher: Siehe oben.
    Und die Gewitter im Winter wundern mich weniger als das Ausbleiben desselben.
    Wann lag denn das letzte Mal in Berlin Schnee, der länger als eine halbe Stunde liegenblieb?

    @Lothar:
    Beneidenswert.
    Ich empfinde geschlossene Fenster in Nächten mit hochsommerlichen Temperaturen als sehr unangenehm und würde mich mehr freuen, würde es tagsüber regnen.
    So unterschiedlich sind die Menschen.

  34. 21.

    Mehr Klima?
    Klingt toll.
    Auch die Renaturierung der Autobahnen.
    Ich wäre auch dafür, diese so zu lassen, wie sie von Natur aus gewachsen sind.
    Schön lang und grau.
    ;-)

  35. 20.

    Mandy, entweder machen Sie sich hier mit Ihrem sinnfreien Geplapper einen Spaß oder irgendjemand, der sich mit Ihnen einen Spaß gemacht hat, hat Ihnen eingeredet, das Auto sei an allem Schuld. Mandy, ich zerstöre nur ungern Ihr konditioniertes Feindbild, aber das Auto ist nicht hauptverantwortlich. Es ist die Industrialisierung, die für alles verantworlich ist.

    Zum Beispiel gehört dazu auch der Verbrauch elektrischer Energie. Mein Rat an Sie, liebe Mandy: Ab und zu mal denken, dann erst tippen und den PC öfter abstellen. Spart Strom. Den brauchen wir ebenso sinnfrei für Elektroautos wie z.B. Elektrobusse, die zwar ein Schweinegeld kosten, aber alles andere als umweltfreundlich sind.

  36. 17.

    Komisch. Habe geschlafen bei geschlossenem Fenster wie ein Murmeltier. Im übrigen bin ich heil froh über den Regen. Auch wenn dieser zur Überflutung von Straßen geführt hat. Denn merke, den Ratten in der Kanalisation hat das ganz und gar nicht gefallen. Auch ich bedanke mich selbstredend bei den fleißigen Helfern für ihren Einsatz.

  37. 16.

    Ist es nicht etwas übertrieben, der Meldung von Gewitter und Starkregen gleich wieder einen Link zu „Klimawandel“ anzuhängen (jetzt nur noch noch auf der Startseite)?? Was soll das?? Ja, das waren heftige Gewitter und sehr viel Regen - aber das nennt man einfach nur Wetter! Wetter, dass es schon immer gibt. Auch solche Gewitter gab es schon immer ...
    Und wenn man die Städte immer mehr zubetoniert und zubaut, Flächen versiegelt und Grünflächen nur noch ehemalige Grünfächen sind, dann schafft das eben die Kanalisation nicht mehr und es gibt Überschwemmungen. Wo soll das Wasser denn auch hin??
    Und jaaaaaa!! Ein großes Dankeschön wieder an alle Einsatzkräfte!
    (P.S.: Vielleicht klappt es beim zweiten Versuch mit der Veröffentlichung)

  38. 15.

    Hallo,das mit den Gewittern in der Nacht gab es schon immer,nicht erst jetzt.Ich bin 70 Jahre und weiss,das es Früher auch schon so war.Am Tag schönes Wettar und in der Nacht Regen und Gewitter.

  39. 14.

    "Nächsten Sommer gibt es Rollrasen..."
    und ein Radio zum Hören des Wetterberichts.

    Auch wenn ein angekündigtes Gewitter nicht immer tatsächlich kommt, etwas Vorsicht walten lassen, hat noch nie geschadet.

    "Klima" hatten wir schon immer. Ist wohl nur für Mandy was Neues.

  40. 13.

    Faszinierend allemal!

  41. 12.

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Ihr Kommentar hat uns heute morgen alle zum Lachen gebracht. Danke dafür und Ihnen einen schönen Tag!

  42. 10.

    "Nächsten Sommer gibt es Rollrasen..."
    und ein Radio zum Hören des Wetterberichts.

    Auch wenn ein angekündigtes Gewitter nicht immer tatsächlich kommt, etwas Vorsicht walten lassen, hat noch nie geschadet.

    "Klima" hatten wir schon immer. Ist wohl nur für Mandy was Neues.

  43. 9.

    "in letzter Zeit so häufig.." Ich selbst bin Jahrgang 1951, in meiner Kindheit hatten wir in den Sommern nahezu jeden Abend die Sommergewitter mit kurzen, kräftigen Regengüssen. Sehr oft hatten wir, wie viele andere auch dann im Keller einige Zentimeter Wasser. Seltsam dagegen finde ich die zunehmenden Gewitter im Winter.

  44. 7.

    Es war ein Unwetter mit Starkregen und wie seit Jahren haben wir dann Keller, Straßen usw leer gepumpt. Sicher ist das Klima im Wandel, aber die Klimakatastrophe, wie teilweise dieses Unwetter deklariert wird, ist zum Modebegriff geworden und verliert dadurch an Kraft und bewirkt leider Desinteresse.

  45. 5.

    Da ja im vorletzten Absatz von "nächtlichen Gewittern" die Rede ist:
    Wie kommt es eigentlich, dass diese in der letzten Zeit so gehäuft auftreten?
    Purer Zufall?
    Ansonsten freue ich mich darauf, dass das hoffentlich bald wieder aufhört, denn momentan hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera:
    Versucht man bei geöffnetem Fenster zu schlafen, sind Gewitterlautstärke und die Gefahr des Reinregnens hinderlich.
    Und bei dem Wetter das Fenster geschlossen zu lassen... das ist auch nicht gerade angenehm.

  46. 3.

    Nun ist das Klima da.

  47. 2.

    Über Pfingsten im Garten gearbeitet. Rasen gemäht. Rasen vertikutiert. Alten Rasen eingesammelt. Neue Rasensamen ausgestreut, anschließend vorsichtig eingeharkt.
    Letzte Nacht Rasen komplett unter Wasser. Pfützen ohne Ende. Rasensamen weggespült.
    Nächsten Sommer gibt es Rollrasen...

  48. 1.

    An der Stelle mal ein Dankeschön an alle Helfer für ihren Einsatz.

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