Die Fassade der Wasserrettungsstation Forsthaus am Tegeler See in Berlin ist von Unbekannten mit Farbbeuteln beworfen worden. (Quelle: Felix Schönebeck)
Bild: Felix Schönebeck

Vandalismus - Unbekannte attackieren mehrfach DLRG-Station in Tegel

Eine Wasserrettungsstation der DLRG am Tegeler See in Berlin ist in den vergangenen Tagen mehrfach von Vandalismus betroffen gewesen. An der Wasserrettungsstation Forsthaus seien die gerade erst sanierte Fassade mit Farbbomben beworfen, das Eingangstor zerstört, eine Bootsplane zerschnitten und technische Anlagen auf dem Dach der Station beschädigt worden, teilte Felix Schönebeck von der zuständigen DLRG Reinickendorf rbb|24 mit.

Demnach ereigneten sich die Taten an vier verschiedenen Tagen zwischen dem 30. Mai und dem 10. Juni. Zwar habe der Vandalismus keine unmittelbare Auswirkung auf die Einsatzfähigkeit, hieß es. Allerdings müsse die DLRG die Beseitigung der Schäden aus eigenen Rücklagen finanzieren, so Schönebeck: "Daraus sollte eigentlich das dringend benötigte, neue Wasserrettungsboot realisiert werden. Diese zusätzliche Belastung stellt uns vor große Herausforderungen."

Die Polizei hat den Angaben zufolge die Ermittlungen aufgenommen.

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5 Kommentare

  1. 5.

    Im Grunde gebe ich Ihnen absolut recht. In Grund und Boden klagen bis es raucht. Das geht weit über einen Dummen-Jungen-Streich hinaus. Die Täter stellen sich dann im Beisein ihrer Anwälte der Polizei. Und dann geht der Tanz los.

    Das erste was ein Anwalt anfechten wird, werden die Bilder aus der Wildkamera sein. Wer hat sie da warum aufgehängt? Sind diese Bilder zulässig, werden Persönlichkeitsrechte verletzt, Recht am eigenen Bild, Vorverurteilung, etc. Vorrangig müssen solche Fragen geklärt werden, bevor es auch nur im Ansatz um die Straftat geht. Dann kommen noch ein paar lustige Anträge auf Befangenheit und ähnliches...

    ...und am Ende gibt ein völlig überarbeiteter Richter entnervt auf, weil er sich auf vermeintlich wichtigere Dinge konzentrieren muss.

  2. 4.

    Wie krank müssen diese Menschen sein? Klar haben wir früher auch mal Blödsinn gemacht, aber nie andere ihre Sachen beschädigen. Es ärgert mich, dass die Lebensretter auch noch mit sowas belastet werden. Ich hoffe sehr, dass Ihr Unterstützung vom Land erhaltet, denn Ihr rettet im Ernstfall auch das Leben derer, die eure Wasserrettungsstation beschädigt haben! Weiter so!

  3. 3.

    Nicht genug, das die DLRG kaum noch Leute findet, die diesen ehrbaren Job machen wollen, immerhin zum Wohle vieler Wasserfreunde, ob schwimmend oder bootfahrend. Nein, da gibt es noch unterbelichtete Idioten, die den Rettern durch solche fiesen Aktionen den Job vermiesen und durch die Zerstörung von technischem Equipment die Einsatzfähigkeit der Retter einschränken. Da bleibt dem Unbeteiligten nur noch Kopfschütteln. Besonders dann, wenn man die schnellen und freundlichen Retter schon selber, in meinem Fall auf dem Wannsee, dringend benötigte.

  4. 2.

    Einfach mal gut versteckt eine Wildkamera aufstellen. Fotos an die Polizei schicken. Täter identifizieren, anzeigen und Schadensersatz einfordern. Und dann ab zum Staatsanwalt. Zusätzlich eine dicke Rechnung schicken. Wenn die Rüpel die Schäden nicht bezahlen können: Dann kann man einen Schulden-Titel eintragen lassen. Der ist 30 Jahre lang gültig. Sobald die Typen zu Geld kommen, wird es einkassiert.

  5. 1.

    Sie hätten nicht streichen dürfen. Sowas gilt in Berlin als böse Gentrifizierung.

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