Lkw erfasste Fußgängerin
Audio: Inforadio | 07.06.2019 | Holger Hansen | Bild: Morris Pudwell

Berlin-Karlshorst - Fußgängerin wird von Lkw erfasst und stirbt

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Berlin-Karlshorst ist eine Fußgängerin von einem Lastwagen erfasst worden und gestorben. Das teilte die Berliner Feuerwehr am Freitag mit. Der Unfall ereignete sich an der Eginhardstraße Ecke Ehrlichstraße.

Der Notarzt habe bei der Frau nur noch den Tod feststellen können, sagte ein Sprecher der Feuerwehr auf Anfrage von rbb|24. Der Fahrer des Lastwagens erlitt einen Schock, er wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. 

Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Die Ermittlungen hat die Polizei übernommen. 

Die Ehrlichstraße war zwischenzeitlich auf Höhe der Eginhardstraße komplett gesperrt. Inzwischen ist die Unfallstelle geräumt - Autos und die Straßenbahn können wieder durchfahren. Laut BVG kann es bei der Tram zunächst noch zu Unregelmäßigkeiten kommen.

Sendung: Inforadio, 07.07.2019, 10.20 Uhr

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10 Kommentare

  1. 10.

    "Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Die Ermittlungen hat die Polizei übernommen."
    So weit...

    Der Lkw steht auf der Straße, nicht abgebogen, keine Ampel, Halteverbot, also hat wahrscheinlich die Frau beim Betreten der Fahrbahn Mist gebaut. Das kann doch die Polizei an die Presse geben. Oder sucht man jetzt vergebens eine Teilschuld?

  2. 9.

    offenbar kommen die meisten Kommentatoren nicht aus Karlshorst. Sonst würden sie wissen dass die Ehrlichstr. nichts mit den Arbeiten in der Treskowallee und erst recht nichts mit der Alfred-Kowalke-Str. zu tun hat.
    Die Ehrlichstr. ist nahezu durchgehend 30er Zone ohne Baustellen.

  3. 8.

    Ein Bus ist ein Auto? Was für ein Whataboutism-Dreck ist das denn? Selbst in der plakativ "autofreien" Stadt wird es Fahrzeuge geben. ÖPNV, Lieferverkehr, gezielte Ausnahmen für Schwerstbehinderte. Was es aber nicht mehr geben wird: Bequemliche Mimimis, die meinen, der Stadtgesellschaft das Leben mit tonnenweise Blech, mit Enge und mit Raserei verleiden zu dürfen. Nur damit da ein einzelner Egomane einen der besten Nahverkehre der Welt wegen Wischiwaschi-"Argumenten" ablehnen kann.

    Die Zeit von "1,1-Mensch-in-2-Tonnen-Stahl" geht vorbei.

  4. 7.

    In dem Bereich des Unfalls ist aktuell keine Baustelle.
    Der Unfall passierte (wenn ich das Bild richtig interpretiere) als die Frau die Ehrlichstraße überqueren wollte(Hauptstraße mit Tempo 30). Ob parkende Autos die Sicht versperrt haben kann ich nicht sagen, aber auf der Straßenseite des Unfalls gilt Halteverbot.

  5. 6.

    Ich habe die Polizei bereits vor Wochen darauf hingewiesen, dass diese Baustelle, wenn es so weiter geht, Todesopfer fordern wird. Ich rief vor einigen Tagen abends die Polizei an, da etliche PKW's aber auch LKW's ungebremst eine der vielen Baustellen durchquerten anstatt die, allerdings sehr schlecht ausgewiesene,einspurige Ausweichfahrbahn zu benutzen. Die Beamten erwiderten darauf arrogant, dass sie das nichts angeht, ich solle das dem Verkehrssenator melden und die Baustelle kann ich doch selber sichern. Dieses Treffen kann ich übrigens nachweisen und werde wohl eher den Innensenator benachrichtigen!. Einfach eine Riesenschlamperei nach der anderen in Karlshorst!!!

  6. 5.

    Furchtbar! Aber auch billigend in Kauf genommen, vom Verkehrssenat! Die Baustelle sollte seit Jahren abgeschlossen sein, ebenfalls sollte, meines Wissens, die Tangentialverbindung Ost auch fertig sein (hätte die Treskowallee entlastet). Leider ist nichts fertig. BVG* und Landesregierung haben es geschafft, das Chaos perfekt zu machen! An der Treskowalle haben ALLE das nachsehen, aber für Fußgänger und Fahrradfahrer ist es die Hölle! Dort wird/werden sofort, eine "fahrbare" Route für Fahrradfahrer und übersichtliche "Straßenquerungen" für Fußgänger benötigt! Der Fokus bei der Durchleitung des Verkehrs, liegt nur auf der BVG, für diese hat man Vordrängelspuren bis an die Baustelle geführt. Radfahrer sollen mehrmals zu Fuß die Seite queren, oder gleich laufen! Super....negativ!
    * Laut damaligen Presseberichten, wurde die Fertigstellung wegen einer Umplanung der Gleisanlagen gekippt, da das Planfeststellungsverfahren erneuert werden musste.

  7. 4.

    Das war eine Frage der Zeit. Ich bin täglich in Karlshorst unterwegs mit Firmentransporter, was sich dort abspielt geht auf keine Kuhhaut. Baustellen ohne Ende, Enge und zugeparkte Strassen, die Fussgänger wissen teilweise nicht wohin. von den ganzen Baustellen wird nicht eine fertig, in den Nebenstrassen diverse Kanalarbeiten , nur arbeitet dort niemand irgendwas. Alfred Kowalke sollte schon längst fertig sein, nix. Und so geht es dort Tag ein Tag aus. Furchtbar.

  8. 3.

    Na Mandy, dann sehen Sie mal zu, wo Sie demnächst am Stadtrand mit Ihrem gesponserten Lastenfahrrad Ihre Lebensmittel und Getränke einkaufen. Den Bus können Sie ja nicht nehmen- ist ja auch ein Auto.

  9. 2.

    Mein herzliches Beileid und viel Kraft den Hinterbliebenen.

  10. 1.

    Mehr und mehr komme ich zu der Überzeugung, dass eine autofreie Stadt die Zukunft sein sollte!

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