Anwohnerin wirft braune und grüne Glasflasche in Buntglas-Container in Berlin ein. (Quelle: imago/Joko)
Video: Abendschau | 29.07.2019 | Susanne Bruha | Bild: imago/Joko

Neuer Recycling-Kurs - Senatsverwaltung zieht 30.000 Altglas-Tonnen aus dem Verkehr

Schon vor zwei Jahren sollten in Berlin die Altglas-Tonnen von Privatgrundstücken verschwinden - doch der Widerstand war groß. Nun macht Umweltsenatorin Günther ernst: Ab Anfang August sollen rund 30.000 Tonnen eingesammelt werden.

Von den Hinterhöfen und privaten Grundstücken in Berlin sollen in den kommenden Wochen zehntausende Altglas-Container verschwinden. Der Senat und die für Berlin zuständigen Recycling-Dienstleister ("Duales System") wollen damit erreichen, dass Altglas stärker als bisher in die großen Sammelcontainer an den Straßen eingeworfen wird. Das geht aus einer Mitteilung der Senatskanzlei an das Abgeordnetenhaus hervor, die dem rbb vorliegt.

Demnach sollen die Altglas-Tonnen auf Privatgrundstücken vor allem in Stadtvierteln außerhalb des S-Bahn-Rings verschwinden. Nach und nach sollen sie zurückgeholt und gleichzeitig mehr Groß-Container für Weißglas, Braun- und Grünglas aufgestellt werden. Bis Januar soll die Aktion abgeschlossen sein. Zuerst hatte die "Berliner Morgenpost" [morgenpost.de] darüber berichtet.

Weißes, braunes und grünes Glas besser trennen

Der SPD-Umweltexperte Daniel Buchholz sagte, betroffen seien vor allem der Westen und der Südwesten, also Spandau, Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf. Anwohner, zum Beispiel in Lichterfelde und Steglitz, bestätigten gegenüber dem rbb entsprechende Aushänge ihrer Hausverwaltungen. Buchholz zufolge sollen von den rund 92.000 Tonnen "mehr als 30.000" verschwinden.

Aus Sicht der Abfallwirtschaft funktioniert die Glastrennung bei großen Altglascontainern besser. So stünden auf privaten Grundstücken in der Regel nur Tonnen für weißes und buntes Glas. Braunes und grünes Glas würden in einer Tonne landen und müssten im weiteren Verlauf wieder getrennt werden.

Kritik von SPD, CDU und FDP

In der Vergangenheit waren Vorstöße für weniger Altglas-Tonnen und mehr zentrale Glas-Sammelstellen in Berlin gescheitert. Zuletzt hatte das Berliner Abgeordnetenhaus 2017 derartige Pläne abgelehnt.

Vor sechs Jahren sorgte eine Tonnen-Reduzierung in den Ost-Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Lichtenberg für Ärger. Damals sah sich die Berliner Stadtreinigung genötigt, darauf hinzuweisen, dass weder sie selbst noch ihre Tochter "Berlin Recycling" diese Entscheidung getroffen hätten: "Vielmehr beruht dies auf einer Abstimmung zwischen den Dualen Systemen und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt", hieß es in einer Pressemitteilung aus dem Dezember 2013.

"Klimapolitisch völlig falsches Signal"

Auch die jetzt getroffene Entscheidung stößt auf Kritik. Der SPD-Politiker Buchholz sprach von einer "echten Zumutung" und einem "klimapolitisch völlig falschen Signal".

Das Abgeordnetenhaus habe mehrmals bekräftigt, dass es die "haushaltsnahe Altglassammlung" erhalten will, teilte Henner Schmidt, infrastrukturpolitischer Sprecher der FDP, am Montag mit. Dies wünschten auch viele Bürgerinnen und Bürger. Dass Umweltsenatorin Günther mit den Dualen Systemen nun eine Vereinbarung zur weitgehenden Abschaffung der Tonnen getroffen habe, sei eine Missachtung des Abgeordnetenhauses.

Danny Freymark, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklärte, besser sei es, die Zahl der Altglas-Behälter zu erhöhen. "Der Modellversuch mit der Aufstellung von hunderten Depotcontainern, die eher als Orte der Vermüllung wahrgenommen werden statt als Sammelpunkte für Altglas in Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf, erbrachte 20 Prozent weniger Altglas."

Kommentar

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124 Kommentare

  1. 124.

    Tipp: Wenn die Glastonnen weggenommen werden, dann einfach die Flaschen in gelbe Tonne werfen!
    Erstens erhöhen sich dadurch die Müllgebühren der grauen Tonne nicht (die Kosten der gelben Tonne sind schon durch den Produktkauf bezahlt), zweitens können sie leicht durch den "Grünen Punkt" sortiert werden und drittens ist das Einwerfen erheblich geräuschärmer für alle Mitmieter. Dann stört es auch nicht mehr so, wenn die Flaschen in der Mittagsruhe eingeworfen werden. Ach, die Container im Straßenland und deren Abholung kann man auch einsparen.
    So ist allen geholfen. Eine Win-win-win-win-Situation.

  2. 123.

    Was für eine Sauerei,Glas ist ein wertvoller Rohstoff, und wo will der Senat die großen Behälter überall aufstellen, ist so schon kein Platz in der Stadt.???

  3. 122.

    Ausserhalb des S-Bahn-Ringes ist man inzwischen abgeschnitten von der Stadt. Die Glascontainer dürfen innerhalb des S-Bahnrings bleiben, ausserhalb nicht. Und die paar öffentl. Container sind hoffnungslos überfüllt. Im Nahverkehr bzw. Car-Sharing sind wir schon hier Süden abgeschnitten, jetzt kommt auch noch das Recycling dazu.

  4. 121.

    Unglaublich! In unserem Hause landen die Glasflaschen bereits in Unmengen in den Restmüll-Container. Was ist damit gewonnen? Bei uns wohnen viele ältere gehbehinderte Menschen. Aber sollte man auch an die jüngeren und kranken gehbehinderten Menschen und an all die Schwerbehinderten Menschen egal ob alt oder jung denken. All diese Menschen schaffen den Weg zum nächsten Glas-Container nicht. Natürlich gibt es auch einfach gesunde Menschen, die vielleicht überarbeitet sind oder zu bequem sind weitere Wege in Kauf zu nehmen. Zumal es Wohngegenden gibt, wo weit und breit kein Glas-Container in Sicht ist. Diese Entscheidung von der Senatorin ist unüberlegt, obwohl man sich wohl seit einigen Jahren damit befasst hat. Hat die Umweltsenatorin keine Berater, die klarer und empathischer auf das Problem sehen können? Und dann wundern sich die Politiker, wenn die Schulkinder auf die Straße gehen wg. des Klimaschutzes u. der Erdverschmutzung, um so manchen Politiker die Augen zu öffnen.

  5. 120.

    Bei uns im Prenzlauerberg sind selbst die Sammelcontainer verschwunden. Nachdem ich neulich ganz brav und schwer bepackt zu meinem Sammelcontainer gelaufen bin und dieser einfach weg war, habe ich die Flaschen an den Straßenrand gestellt. Ab sofort werden die Flaschen nun im Restmüll landen. Wie es wohl bei dieser gelungenen Flaschenpolitik ab sofort in den meisten Haushalten sein wird! Bravo sehr gut durchdacht

  6. 119.

    Die meisten werden wohl die Altgläser in Restmüll-Kontainer oder auf der Straße entsorgen, wenn in näherer Umgebung kein Alt-Glas-Kontainer zur Verfügung steht....so "einfach" und "folgenschwer" wird wohl die Konsequenz des unüberlegten Aktionismus sein.

  7. 118.

    Was für eine Entscheidung! Da wird der ‚Klimanotstand‘ ausgerufen und dieselben Verantwortlichen tragen massiv dazu bei, dass wieder ein großer Teil des Altglases im Restmüll landen wird.

  8. 117.

    In der letzten Woche , wurden in einer Nacht - und , Glascontainer im Schmargendorfer Kiez abgestellt. In 14193 Berlin,
    Salzbrunner Str. / Ecke Charlottenbrunner Str. Die Container stehen mitten auf dem schmalen Gehweg, sehr nah am Wohnhaus.
    Man könnte Flaschen fast aus dem Fenster in die Container werfen. Senioren mit Rollatoren, kommen auf dem Weg zu Edeka , kaum noch vorbei. Völlig unsinnig und so direkt an den Häusern sicher nicht zulässig. Bereits in unmittelbarer Nähe stehen bereits Container. Am Flinsberger Platz und Seesener Str. / Ecke Paulsborner Str.. Beide Standorte liegen jeweils keine 5 Minuten Fußweg von diesem, mitten im Kiez entfernt. Diese müssen hier weg !!! Leider reagiert das Ordnungsamt überhaupt nicht darauf, am Telefon wird der Hörer aufgelegt. So bürgernah ist Politik.....

  9. 116.

    Wir haben eine "fantastische Regierung", Glasentsorgung für "alte Menschen" ist optimal!
    200 Meter über die stark befahrene Clayallee zum Container und das mit 84! Danke.
    Da weiss ich, wen ich das nächste Mal wähle!

  10. 115.

    Heute wurden uns die Glastonnen "gestohlen". Bisher war ich ein Freund von Mülltrennung, aber eins ist klar, ich werde keine zehn Minuten mit Flaschen beladen zum nächsten Glascontainer laufen, mit dem Rad fahren und Tornister oder diese Umweltkatastrophe von E-Scootern nutzen! Da ich darüber hinaus kaum mit Auto unterwegs bin, werde ich die bisweilen geruchsintensiven Flaschen/Gläser auch nicht extra bis dahin in meiner Wohnung stapeln, ins Auto schleppen was mittlerweile immer weiter weg geparkt werden muss und deshalb herumfahren. Man könnte natürlich auch jede Flasche auswaschen. Wie bekloppt wäre das denn!? Das Glas landet entweder in der Restmülltonnen (was mir zu teuer wäre) oder einfach in oder vor den Straßenmülleimern an den Kreuzungen. Basta!
    Da bleibt wohl nur noch die gute alte Plastikflasche, die kann ja in die Wertstofftonne! Danke an unsere Spezialisten in der Politik! Weiter so! Schlimmer geht offenbar immer! Dem Unsinn wird in Berlin wieder mal keine Grenzen gesetzt.

  11. 114.

    Leider geht hier die Politik einen falschen Weg.
    Es ist jetzt schon zu sehen, das mehr Glas wieder
    in der Restmülltonne landet. Ständig hören wir von
    Klimazielen. Bei der Glasherstellung aus Recycling
    ist eine Menge Energie einzusparen und Quarzsand ist
    auch nicht ewig verfügbar. Wenn hier nicht schnell eine
    Umkehr vollzogen wird, sind Klimaziele dann ein Witz.

  12. 113.

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht:
    Nun habe ich in meiner 30 qm-Einzimmerwohnung (was Größeres kann ich mir leider nicht mehr leisten) neben meinem Fahrrad, den wiederverwendbaren Tüten für Altpapier, Bioabfälle, Restmüll, Recycling und Pfandflaschen halt noch drei weitere Sammeltüten für Weißglas, Grünglas und Braunglas zu stehen. Die bringe ich dann eben bei Gelegenheit mit meinem E-Scooter zum nächstgelegenen Glascontainer.
    Na und?

  13. 112.

    ich kann mich so vielen nur anschließen.
    zusätzlich schwindet mir meine motivation zum erhalt und wiederverwertung von rohstoffen jahr um jahr - dank meiner lokalen erfahrungen und der globalen entwicklungen.
    warum sollte ich die flaschen mit vor die tür nehmen? ich hätte den ganzen tag eine zusätzliche tasche, die zudem stinkt wie ein Flaschenautomat beim einzelhändler. oder ich müsste das quäntchen extra-motivation finden, um einfach mal so zum vermüllten Container zu schlendern.

  14. 111.

    Es ist ein Hohn im Rahmen der Nachheiltikeit diese Möglichkeit zur direkten Glasentsorgung abzuschaffen. wir bringen unsere Flaschen jetzt mit zusqmmengebissen Zähnen zum Großcontainer, aber wir haben ein Auto.Iin unseremHoff habe ich festgesetellt, dass die Flaschen im Hausmüll landen. das ist doch mehr al kontraproduktiv. Viele Leute, vor allem ältere. rennen doch nicht mit ihren Flaschen zum Container) Diese absurde Entscheidung muss sofort zurück genommen werden. Was für ein Rückschritt in der Glasentsorgung!

  15. 110.

    Was für ein enormer Rückschritt! Noch mehr Ressourcen, die nun im Haushaltsmüll landen statt recycelt zu werden.
    Der nächste Glas-Iglu ist 900m entfernt. Na, da muß ich mir jetzt wohl doch ein Auto anschaffen und Berlin noch mehr verstopfen und zur Luftverschmutzung beitragen. Super für die Umwelt. Klasse gemacht, Frau Günther! Wie klein gedacht...

  16. 109.

    Danke, Frau Günther, ich laufe mit meinen 82 Jahren bestimmt nicht durch Borsigwalde um die Glasflaschen los zu werden, also weiter Plastik und Tetra Pack bzw. Restmüll

  17. 108.

    Hier lässt sich der Effekt schon sehr gut sehen. Es landet nun relativ viel Glas im Restmüll, denn hier leben relativ viele, die froh sind, wenn sie mit Rollator zum Bus kommen. Diejenigen nun zu den Containern zu schicken, die mit der BVG auch zumindest hier in der Gegend nicht gut erreichbar sind, ist an sich schon eine Frechheit. Und das ausgerechnet bei dem sehr gut verwertbaren Altglas? Schade, dass ausgerechnet bei grüner Regierungsbeteiligung eine solche Umweltsünde angefangen wird... Statt sich für besseres Recycling und bessere Mülltrennung einzusetzen wird das Gegenteil gemacht.

  18. 107.

    Ich liebe es, wenn die Glas-Iglus direkt neben dem Radweg aufgestellt werden. Wenn dann eine Flasche zu Boden fällt, ist es eine besondere Herausforderung für den Radreifen. Überlebt er es? Oder habe ich einen Platten?

  19. 106.

    Das ist ja mal wieder eine Superidee der Umweltsenatorin Günther! Wer läuft denn schon 600 oder 800 Meter Umweg um Flaschen zu entsorgen. Was sollen denn alte Leute machen mit Stock oder Rollator? Irgendwann merken die Herren und Damen aus der Politik dann, dass die Restmülltonnen überquellen und sind schätzungsweise ganz verwundert. Oder die Leute stecken die Flaschen auf ihrem Weg in die orangefarbenen Mülleimer an den Straßenecken oder oder...

  20. 105.

    Uns wurde es von der Hausverwaltung mitgeteilt und wir konnten es zuerst nicht glauben.
    Hier leben viele Menschen die alt, krank oder beides sind. Jedenfalls schlecht zu Fuß.
    Tapfer haben sie getrennt. Jetzt geht es nicht mehr. So weite Wege können sie nicht laufen.
    Hat da mal jemand dran gedacht.
    Anderes Thema- zum Nachdenken- schaut mal bei den"Pfandflaschen" im Supermarkt. Wirklich alle auch die Mehrweg sind aus Plastik!!!

  21. 104.

    Bei uns sind auch keine Glascontainer mehr ,man was ist dabei sie auf dem Weg zur Arbeit ob mit Auto oder zu Fuß mitzunehmen, nimmt ja nun keine Stunden in Anspruch

  22. 103.

    Irgendwie scheint das Thema an mir vorbeigegangen zu sein. Ich wundere mich warum seit gut zwei Wochen keine Glascontainer mehr da sind. Wenn ich durch Zufall gut erreichbare Container finde werde ich die in Anspruch nehmen. Ansonsten mache ich es wie alle anderen. Ab in den Restmüll....

  23. 102.

    Es ist doch unglaublich, wir als Bürger werden aufgefordert ökologisch und umweltbewusst zu handeln und dann diese Entscheidung von unserer Umweltsenatorin Frau Günther. Total am Thema vorbei. Wenn Frau Günther diese Entscheidung trifft, bitte ich darum, zusätzliche Flaschencontainer vor Einkaufsmärkten aufzustellen, so dass Pfandflaschen und Glasflaschen in einem Zuge der "WIEDERVERWERTBAREN RESSOURCEN " in den Kreislauf zurück geführt werden könnte.
    Einfach nur traurig.

  24. 101.

    Seit einigen Tagen sind auch hier keine Glastonnen auf dem Hof.

    Wir laufen jedenfalls nicht mit dem Altglas 15 Minuten zum Asternplatz zum großen Glascontainer. Das kann man von 80 bzw. 83jährigen Bürgern nicht verlangen. Die jüngeren werden es mit Sicherheit auch nicht machen. Wir sehen regelmäßig die Abfälle neben den großen Glascontainern. Einfach schön.

    Bisher haben wir immer Mülltrennung gemacht, jetzt landen die Glasflaschen usw. eben wieder im Restmüll.!!

    Unser Senat ist einfach Spitze!

  25. 100.

    Ich fordere sofort eine weitere Tonne für blaues Glas!

    Rhavin Grobert
    Müllpolitischer Sprecher der Parte
    Die PARTEI
    Spandau bei Berlin

  26. 99.

    Das sehe ich genauso – ich bin eigentlich sehr sorgsam in der Mülltrennung. Aber mit meinem Glas-Müll quer durch die Siedlung zu laufen – auf keinen Fall. Auch ich werde in Zukunft das Glas wohl im Restmüll entsorgen (müssen).

  27. 98.

    Natürlich ist das Mist, wenn die Flaschencontainer, die bisher auf dem Grundstück unseres Mietshauses gestanden haben, auf einmal weg sind. Das sehe ich genauso. Aber zum einen ist es sowieso nachhaltiger, so viele Pfandflaschen wie möglich zu nutzen, die in der Regel 50 Mal und mehr genutzt werden können. Und zum anderen werde ich die paar Einwegflaschen, die wir ´mal vom Gurkenglas, Wein oder Apfelmus haben, dann auf dem Weg zum nahegelegenen Supermarkt mitnehmen müssen, weil dort die großen Sammelcontainer auf der Straße stehen. Von den großen Klimazielen, um die es bei steigendem CO2-Verbrauch, brennenden Wäldern und steigenden Temperaturen geht, sind wir noch Lichtjahre entfernt, wenn schon so vergleichsweise kleine Dinge wie die Einwegflaschen um die Ecke in den Sammelcontainern mitzunehmen so große Probleme bereiten.

  28. 97.

    So, unsere Container sind jetzt auch weg. Na, dann werfe ich meine leeren Gläser halt in den Restmüll. Der nächste öffentliche Container ist ewig weit weg. Da die Gegend hier eine ziemlich eng bebaute Wohngegend ist, wird es wohl auch in Zukunft keine näher gelegenen Container geben. Warum hat man eigentlich nicht ERST die zusätzlichen öffentlichen Container aufgestellt und DANN die von den Privatgeländen weggenommen? Dann wäre vielleicht jemandem was aufgefallen...

  29. 96.

    Gestern wurden die Glascontainer aus unserer Siedlung entfernt. Heute steht das erste Altglas auf der Erde im Müllhaus. Die Wenigsten werden bereit sein, gesonderte Wege zu machen. Künftig wird der allergrößte Teil des Altglases in den grauen oder gelben Containern/Tonnen landen. SCHADE! Diese Aktion geht nach hinten los. Auch und gerade für die Recyclingunternehmen.

  30. 95.

    Also, meine Flaschen gehen jetzt auch in den Restmüll, meine Freizeit ist mir viel zu kostbar, als daß ich hier rumrenne und einen Glascontainer suche. Diese Frau Günther ist die unfähigste Person, die jemals im Berliner Senat war. Schickt sie nach Kaiserlautern zurück, dort hat sie auch schon fast alles zerstört.

  31. 94.

    Dann lassen Sie doch Ihren Glasmüll von Frau Günther abholen, das wird ihr sicher gefallen!

  32. 93.

    Die Glastonnen wurden heute abgeholt. Schöne Grüße an den Berliner Senat, unser Glas landet in Zukunft im Restmüll oder in der Gelben Tonne.

  33. 92.

    Wegen dem Kreislaufwirtschaftsgesetz gar nicht machbar. Es heißt übrigens nicht Grün- oder Braunglas - es heißt Buntglas. Eure recherchen- und sinnfreien Artikel sind echt der Hammer.

  34. 91.

    Was ein überflüssiger Kommentar ist entscheidet der-/diejenige für sich selbst und die die anderer Meinung sind.

    Per Gesetz soll sämtlicher Müll NICHT ins Freie/Natur entsorgt werdensondern in die Mülltonne, damit bin ich als Bürgerin vertraut. Was die Müllentsorgungsunternehmen dann mit dem Müll veranstalten ist ihr Geschäftsgeheimnis.

    Der Bußgeldkatalog Berlin sieht KEINE Mülltrennung vor, in anderen Städten schon.
    In Berlin wird man lediglich bestraft, wenn man jeglichen Müll in die Freie/Natur "entsorgt".
    https://www.bussgeldkatalog.org/umwelt-muell/#ber

    Die schwarze Tonne ist m.E. daher eine legale Entsorgung.
    Wenn die Müllentsorgungsunternehmen sich mit dem Senat wieder einig sind, eine Altglas-Tonne bereitzustellen, bin ich gerne wieder mit im Boot, Folge zu leisten. Aber SO nicht, dann eben ab damit in den Hausmüll!
    Wir sind hier nicht bei den Jungpionieren oder Timur und sein Trupp.

  35. 89.

    Mein Gott ,welche Zumutung für sie.Ich bin erschüttert und weine mit Ihnen.
    Mit dem Auto jeden Tag zum Bäcker oder zur Arbeit,da bleibt natürlich keine Zeit.

  36. 88.

    Was glaubt wohl der Senat was ich damit machen werde? Ich renne damit sicherlich nicht noch durch die Gegend und suche mir Altglascontainer. Dann landen die Gläser halt im Restmüll. Der Senat hat sie nicht mehr alle und dafür zahlt der Bürger Steuergelder. Scheinbar wurde denen in der Schulde nur Klatschen und Singen bei gebracht.

  37. 87.

    Also Glas wird nicht mehr abgeholt, dafür haben wir jetzt ne Biotonne. Und die wird nicht benutzt. Macht diese Politik Sinn?

  38. 85.

    Weil Menschen ihre "Shopping Tour" auf dem Heimweg von der Arbeit machen? Weil Sie von mir aus gern demnächst auch Ihren Plastikmüll oder Ihr Altpapier ein paar Hundert oder auch Tausend Meter durch die Gegend schleppen können, auf Ihrer "Shopping Tour", nur damit die ehemaligen Dienstleister weniger Arbeit haben und demnächst womöglich Personal wegrationalisieren können.

  39. 84.

    Es gehört weder in den Restmüll, den die Mieter bezahlen, noch in die gelbe Tonne, die das duale System bezahlt....... Also bitte nicht in den Restmüll, weil das den Müllpreis in der Miete erhöhen kann.

  40. 83.

    Ich mache es pragmatisch. Nach einer Fete schmeiß ich Glasmüll ins Auto und fahre es zum Container. Im normalen Alltag landet die einzelne Flasche etc. im Restmüll. Zuhause sammeln tue ich nicht.

  41. 81.

    Guten Morgen, RBB.
    Unsere Tonnen wurden bereits vor 6 Wochen abgeschafft. 500m ausserhalb des S-Bahn Ringes.
    Seit dem landet alles Glas im Restmüll. :-(

  42. 80.

    Dann also in den Restmüll?

  43. 79.

    In der Nähe meiner Supermärkte steht so etwas nicht, außerdem gehe ich auf dem Rückweg vom Büro einkaufen. Ich trage meinen Müll nicht den ganzen Tag spazieren. Alles weltfremd was die Senatorin dort macht. Also ab in die graue Tonne damit.

  44. 78.

    Wo wohnen sie denn, in der Stadt gibt es überall Glascontainer? Vielleicht sollte man sich bessere Ausreden ausdenken, als entgegengesetzte Richtungen.

  45. 77.

    Und innerhalb des S Bahnrings? Wie ist es dort?

  46. 71.

    Stimmt. Und unser Restmüll ist eh nie voll. Kleinere Tonne gibt es nicht. Wenn wir schon den vollen Preis zahlen, dann kann ich auch nun die Flaschen reinwerfen.

  47. 70.

    Kann mir mal jemand erklären, warum wir überhaupt noch Glasflaschen ohne Pfand haben, wenn sie sich wiederverwerten lassen? Es kann doch nicht so schwer sein, auch auf Wein- und Saftflaschen Pfand zu erheben. Oder grundsätzlich auf jedes wiederverwertbare Glas (bspw. Joghurt- und Marmeladengläser).

    Und bei allem guten Willen - es ist doch wirklich absehbar, dass anschließend mehr Menschen ihren Glasmüll im Hausmüll entsorgen werden.

  48. 67.

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Ich kaufe die Flaschen doch auch zentral im Supermarkt und schaffe es die Flasche mit Inhalt klappernd nach Hause zu bringen. Warum ist es dann so unmöglich bei der nächsten Shopping Tour die leeren Flaschen im Sammelcontainer einzuwerfen?

  49. 66.

    Das geht doch weiter mit der Entsorgung alter Elektrogeräte. Hier in der City West gibt es keinerlei Sammelstelle dafür. Soll ich mich jetzt in mein Auto setzen und den alten Fön zur BSR fahren? Wie umweltfreundlich. Noch dazu schaffen unsere Regierenden ja gerade das private Fahrzeug komplett ab.

    Alles, was einen Stecker hat, muss bei den Sammelstellen abgegeben werden. Okay, Stecker ab und Hausmüll.

  50. 65.

    Sie sind mir ja einer..... Also extra mit dem Auto mal zum Container fahren. Das ist echter Umweltschutz. Versuchen Sie es nochmal. Möglichst ohne diese Meckerei über Meckerer. Mit Freundlichkeit kommt man weiter. Sie könnten ja einen privaten Sammelservice aufmachen.

  51. 64.

    Ergebnis wird sein, dass durch den Wegfall der Altglas- Container auf Privatgrundstücken mehr Altglas im Restmüll landet. Solche "Erziehungsmaßnahmen funktionieren nicht, schon gar nicht in Berlin!

  52. 63.

    Also, all Ihr Meckerer, Querulanten und sonstigen feindlich-negativen Elemente: Auf mit Eurem Altglas nach Steglitz, Filandastraße! (Passenderweise ist gleich in der Nähe eine Autobahnausfahrt.)

  53. 62.

    Fragen Sie doch die Senatorin. Was soll denn der Mist? Da nimmt man den Leuten die Container... Demnächst bringen wir alles noch direkt zur BSR oder wie? Ich latsche bestimmt nicht 1,5 km zu einem Glascontainer.

  54. 60.

    Falsch, wir sind einfach zu viele Menschen. Das Bevölkerungswachstum ist das Dilemma. Warum meckern Sie nicht über Menschen, die unendlich Kindern produzieren?

  55. 59.

    Wir haben noch nie eine Glastonne geordert, da wir nicht einsehen, mehr Geld zu bezahlen und um obendrein einem Müll- und Recyclingunternehmen die Arbeit abzunehmen. Geld muss man sich verdienen, wir auch.

  56. 58.

    Gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen "Einfach den Preis um 30 Cent erhöhen" und dem Müll-Recycling? Nö.
    Es sei denn Sie denken an Pfand.

  57. 57.

    Was ein eindrucksvolles Fachwissen und was ein erwachsenes Verhalten! Interessiert's hier auch nur eine/n, ob unsere Kinder hier in 30 Jahren noch leben können? Jeder für sich und Gott gegen alle. Kein Wunder, daß die Welt mit solchen Mitbürgern von Tag zu Tag mehr zu einer stinkenden Müllkippe verkommt.

  58. 56.

    Eig sollte man es den Menschen so einfach wie möglich machen, um einen größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Der Mensch ist von Natur aus bequem. Und die Politik sollte das endlich mal berücksichtigen.

  59. 55.

    Wenn deine Flasche zu Bruch geht, kannst du sie trotzdem noch in den Glascontainer schmeißen. Es geht bei Glasscherben darum, dass diese normalerweise nicht von Flaschen kommen. Trinkgläsern haben z.B. eine andere Glaszusammensetzung und würden den Recycling-Prozess stören.

  60. 54.

    Bevor man mit den klappernen Flaschen und Gläsern einen kilometer zum nächsten Sammelkontainer latscht, wandert das Zeug in den Hausmüll. Wetten dass?

  61. 52.

    Zu DDR-Zeiten konnte man die Flaschen sammeln und beim Altstoffhandel abgeben. Besonders Kinder taten dies mit großem Eifer. Dabei gab es bis zu 30 Pfenning pro Flaschen/Glas als Sammellohn für die Kindersparbüchse. Das hat gut funktioniert und der Umwelt hat es genutzt. Aber alles, was in der DDR existierte, ist ja schlecht gewesen, ich weiß ja Bescheid...
    Einfach den Preis um 30 Cent erhöhen und die Flaschen finden ihren geordneten Recyclingweg - wenn man nur wollte.

  62. 51.

    Nur mal als Tipp.... Glasscherben gehören in den Hausmüll.... Hehe. Wenn meine Flaschen zu Bruch gehen ....

  63. 50.

    Ich bevorzuge dann die Glascontainer am Straßenrand. Ich werde schon nicht sterben wenn ich etwa einmal die Woche ein paar 100 Meter zum Container laufe. Passiert ja mir mit den Pfandflaschen auch nicht.

  64. 49.

    Da bekommt man schon witzige Ideen 1,5km laufen um Glas zu entsorgen und wieder zurück. Ganz ehrlich dann werde ich alles, wenn überhaupt alles aus Prinzip in das Weißglas rein hauen und zur Verschönerung noch Kupfersulfat dazu geben gibt's dann nur noch Blauglas dort. Da hat doch wer nee schraube locker. Zentral Tonnen führen weniger zur Trennung als dezentrale da will die bsr nur geld sparen.

  65. 48.

    Da in Frohnau die Sammelglasbehälter schon vor Jahren abgeschafft wurden!!, landet mein Glas im Restmüll. Man fährt doch nicht damit spazieren.

  66. 47.

    Hannelore schwelgt gern im Hier und gestern. Da hat sie noch nie getrennt, was für ein großartiger Trend.

  67. 46.

    Tipp! Da gehört es aber nicht rein, das Glas. Denn aus dem gelben Sack oder Tonne wird es nicht wiederverwendet. Und farbgemischt schon garnicht. Danke für ihre Mitwirkung beim Thema Ressourcenschonung

  68. 45.

    Man könnte ganz einfach SERO-Wagen (wieder) einführen, wo Kiddies die Gläser und Flaschen abgeben könnten.
    Es gibt doch genug Langzeitarbeitslose die man dafür in den Abgabestellen einsetzen könnte.
    https://www.spiegel.de/einestages/schnapsflaschen-fuer-den-frieden-a-949079.html
    Aber die Idee hinkt ja schon bei den Millionen von Varianten an Glas-Formen um den Rückgabewert festzulegen.
    Außerdem machen sich heute die Kinder einen Kopf wie sie an die nächste Playstation für über 500 Euro kommen, damit könnten sie sich das Geld selbst verdienen.

  69. 43.

    Wir haben noch nie den Müll getrennt und werden es auch in Zukunft nicht tun.

  70. 42.

    Kann mich dem nur anschließen. In Steglitz Filandastr sind schon zig Jahre getrennte Container am Straßenrand. Hier kann man sein Glas immer loswerden.

  71. 41.

    Eine dumme Idee. So wird das Glas wieder im Restmüll landen, denn ich werde keine Taschen voller Glas zu einem Großcontainer schleppen.

  72. 40.

    Wo bitte gibt es Altglascontainer ?

    Jahrelang sand einer vorm alten Finanzamt, dann wurden da Büros und Dachgeschoss Wohnungen gebaut.

    Soll ich jetzt kilometerweit laufen oder die Flaschen im Normalmüll entsorgen.

    Schon mal was von Menschen ohne Auto gehört ?

  73. 39.

    ...dann werden wohl die "Umweltsäue" in den Wohnanlagen wohl die Flaschen in den Hausmüll entsorgen: Kurze Wegw, wenig nachdenken. Mit dem Nachdenken klappt es ja gut, besonders im Abgeordnetenhaus.

  74. 38.

    "Erfreulich! Bedeutet es doch weniger Lärm. Für mich. Im Hinterhof sind diese Tonnen - besonders frühmorgens - eine Lärmbelästigung."
    Tipp: wenn man Glas in die gelben Tonnen wirft, dann macht das keinen Lärm.

  75. 37.

    1. Find ich gut, Glas ist ein Wertstoff und gehört in die gelbe Wertstofftonne !
    2. Warum soll ich Glasflaschen kaufen wenn ich die nur (obwohl für den Service bezahlt) unter Schikane los werde. dann kaufe ich Plaste. (Hallo Umwelt)
    3. Warum gibt es noch pfandfreie Flaschen und Gläser? Da war ja die DDR weiter.
    Jetzt haben die Grünen wohl einen nen Anfall von Größenwahn bekommen. Hört lieber auf mit roten Wellen die Energie verschwenden und Parkplatzvernichtung was zum Suchverkehr und damit CO2, Dreck und Krach führt.
    Sorry aber scheinbar können die Grünen nicht mal von 12 bis Mittags denken. Lass mich ich kann das ohhhh kaputt !

  76. 36.

    Es gibt so vieles nicht auf Stralau. Alles zugebaut ohne passende Infrastruktur. Wobei das mit den Glascontainer leicht zu ändern ist. Dazu aus der Meldung: "Gleichzeitig sollen mehr Groß-Container für Weißglas, Braun- und Grünglas aufgestellt werden."

  77. 35.

    Unmöglich hier auf Stralau ohne Auto Glas zu entsorgen.
    Es gibt mitten in Fhain auf der ganzen Halbinsel keinen einzigen Glascontainer!! keinen !
    Ich lass mich so nicht gängeln, kommts halt in die gelbe Tonne. Darf man gar nicht drüber nachdenken wie sinnlos hier geplant und vielleicht auch umgesetzt wird in Berlin

  78. 34.

    Und wieso sehe ich vermehrt Personen in den Glas Containern mit einen Stock herumstochern? Wohl nicht aus Freizeitvergnügen.

  79. 33.

    Ich werde das schwere Glas bestimmt keine 10 Minuten zum nächsten Glascontainer schleppen. Dann kommt es eben in die Restmülltonne.

  80. 32.

    @ BSR und politische Entscheider*innen Bitte ALLE Mülltonnen runter von den Privatgrundstücken und auf die Straße stellen. Wenn die privaten Autos im Müll landen ist da reichlich Platz. Funktioniert in Athen mit 5 Millionen Einwohner*innen trotz vieler Autos sehr gut. Doch politisch durchgesetzte Müllvermeidung könnte vielleicht noch ökologischer sein als die politisch unterstützte Müllproduktion und Müllverwertung durch das "Duale System", insbesondere die Plastikindustrie und die Abfallwirtschaft.
    Der Sperrmüll wird hier ja bereits regelmäßig durch die BSR von der Straße abgeholt, auch ohne Tonnen oder zugewiesene Orte ;)
    Danke an alle BSR Mitarbeiter*innen, die trotz andauernd zugeparkten Einfahrten regelmäßig und zuverlässig die Unmengen an Müll (10 große Tonnen und mehrere kleine unter anderem für Glas) bei uns vom Hof abholen.

  81. 31.

    Erfreulich! Bedeutet es doch weniger Lärm. Für mich. Im Hinterhof sind diese Tonnen - besonders frühmorgens - eine Lärmbelästigung.

  82. 30.

    Ich bekenne mich schuldig. Bei uns im Hof gibt es zwar Glascontainer, aber diese haben riesige Klappdeckel (es gibt auch Tonnen mit einem kleinen halben Klappdeckel). Diese riesigen Klappdeckel bekomme ich kaum auf. Meine und die Bitte anderer Hausbewohner, doch Tonnen mit halbem Klappdeckel aufzustellen, wurde ignoriert. Also muss ich notgedrungen im Hausmüll entsorgen.

  83. 29.

    Es wird immer schwieriger, den Müll richtig umweltgerecht zu entsorgen. Es fing an mit der Wertstofftonne, in die nicht mehr vieles darf. Dann der Versuch, der öffentlichen Wertstofftonne. Sperrmüll wird auch nicht mehr am Straßenrand gesammelt. Glas soll ich nun auch weit weg bringen. Ich bin es leid, vieles landet inzwischen im Restmüll. Wo soll ich die ganze Mülltrennung denn in der Wohnung machen? Oder rennt wirklich jeder mit einem kaputten Kleinelektrogerät sofort zur BSR? Bringt jeder sofort die leere Weinflasche zum Glasmüll? Ich habe keinen Platz, um das alles zu sammeln.

  84. 28.

    Ich bekenne mich schuldig. Bei uns im Hof gibt es zwar Glascontainer, aber diese haben riesige Klappdeckel (es gibt auch Tonnen mit einem kleinen halben Klappdeckel). Diese riesigen Klappdeckel bekomme ich kaum auf. Meine und die Bitte anderer Hausbewohner, doch Tonnen mit halbem Klappdeckel aufzustellen, wurde ignoriert. Also muss ich notgedrungen im Hausmüll entsorgen.

  85. 27.

    Omg... deswegen ja auch der Hinweis auf die Pfandflaschen. Es bleibt nicht mehr viel sonstiges. Wir reden aneinander vorbei

  86. 26.

    Grün- und Braunglas werden mit jeweils verschiedenen Stoffen eingefärbt, die vor der erneuten einschmelzung getrennt werden müssen. Ansonsten ergibt das Gemisch nach dem Recycling weder grüne, noch braune Flaschen.

  87. 25.

    Hier in Adlershof gibt es in ca. 400 m Entfernung in verschiedenen Richtungen zwei Möglichkeiten der Entsorgung von Glas. Wir sind Rentner, sammeln ein wenig und bringen es etwa einmal im Monat weg. Da es in der Nähe eines Discounters ist, kann man Entsorgung und Einkauf verbinden. Für Meckerer, denen 300 m schon zu weit sind,fehlt mir jegliches Verständnis. Wir waren froh, als die Container vom Hof entfernt wurden. Auf das Gescheppere habe ich gern verzichtet.

  88. 22.

    Icke werde garantiert nicht zig km lofen, dann wandern die Pullen eben in die mausgrauen Tonne.Den schäppert och nicht so und is mir vollkommen ejal! Bin doch nicht behämmert und mach nun noch jeden Grünen-Zirkus mit. Ihr könnt mir jerne mal kreuzweise kommen.

  89. 21.

    Nun ja, eine Frage, was Sie als Restmüll definieren. Aber die Müllinspektion übernimmt gerne der „Blockwart“

  90. 20.

    Ich bin einer dieser Charakterschweine. Vielen Dank für diese Einschätzung. Sie können gerne die wenigen Flaschen bei mir abholen. Das meiste ist doch eh Pfand. So, jetzt lasse ich Sie mal weiter mit Ihrer Kommode spielen, immer schön die Menschen in Schubladen stecken, gell?

  91. 19.

    Das ist ein Alptraum für gehbehinderte Menschen! Insbesondere Rollstuhlnutzende mit Luftreifen haben dann ein Problem, denn meist liegen Glasscherben am Container. Ob sich der Einwurf aus sitzender Position überhaupt noch bewerkstelligen lässt, ist dann auch egal. Also landet das Glas im Hausmüll.
    Super Umweltschutz!

  92. 18.

    [Ironie]
    Ich mach das ganz einfach, alle Produkte die man aus Glas bekommt, gibt es auch aus Plastik.
    Also steige ich von Glas auf Plastik um und kann mit guten gewissen alles im Grünen Punkt direkt vor der Haustür entsorgen.

    So einfach ist das!
    [/Ironie]

  93. 17.

    Finde ich gut. Im Restmüllcontainer ist sowieso immer noch viel Platz. Außerdem macht es nicht soviel Lärm, wenn man das Glas dort hineinwirft. Danke, Grüne!

  94. 16.

    Was für eine Posse. Mal wieder eine Spitzenidee von Fr. Günther.

    Einerseits nachvollziehbar. So brauchen die Mannschafen der Müllautos nur an zentralen Stellen anhalten und nicht an jedem Haus. Spart Zeit, damit Geld und evt. kann man die eine oder andere Stelle einsparen.

    Aber erwartet Fr. Günther denn allen Ernstes das die Mieter mit Tüten oder Kisten voller Altglas die nächsten 100, 150 oder 200 Meter zum nächsten Sammelcontainer laufen? Statt dessen werden die Glasabfälle im Hausmüll landen, wo sie nichts zu suchen haben.
    Aber vermutlich wird es dann bald Müllinspektoren geben, die Zwangsgelder gegen die Vermieter verhängen.

  95. 15.

    Also bei mir in Grünau gibt es Glastonnen, die gut von mir erreicht werden können und die ich auch nutze. Andere Standorte im Bezirk sind mir auch bekannt. Wie kommen Sie also darauf, in Treptow-Köpenick gibt es seit Jahren keine Glastonnen mehr?

  96. 14.

    https://www.berlin-recycling.de/service/standorte-glasiglus
    Hier gibt es übrigens die Standorte. Es gibt eigentlich keine Ausrede, dass Glas nicht zu so einen Container zu bringen.

  97. 13.

    Sie kaufen ihr Glas ja irgendwo ein, dann könnten sie es auch einfach dort wieder entsorgen. Meistens gibt es Glascontainer in der Nähe. Ich glaube ehr, dass es ihnen egal ist, ob das Glas in den Hausmüll oder in den Glascontainer kommt. Die Entfernung hat damit nichts zu tun.

  98. 12.

    Super Einfall mal wieder. Als ich den Artikel gelesen habe, wußte ich auch gleich, wie ich reagieren werde. Ich lauf doch nicht mit Leergut aus Glas scheppernd fünf Straßen bis zu den Containern.

  99. 11.

    Ja, das wird lustig. Ich denke grad an den Lärmfaktor an den zentralen Großtonnen und die Anwohner dort...

  100. 10.

    Auch in Wilmersdorf soll die Haussammlung von eingestellt werden. Ich halte die angegebenen Gründe für vorgeschoben. In dem Haus, in dem ich wohne, funktioniert schon die Trennung zwischen weiß und bunt nicht richtig. Vmtl. sind eher die Kosten der Hausentsorgung zu hoch. Warum hat die Verwaltung eigentl. die Bewohner nicht befragt? Sonst wird doch immer die Bürgerbeteiligung so hoch gehalten. Viele ältere Menschen werden den Weg zum Strassencontainer nicht auf sich nehmen; es wird wohl wieder mehr Glas im Restmüll landen.
    Warum gibt es hierbei eigentl. so wenig Kritik von anderen AH-Pateien?

  101. 9.

    Seit wie vielen Jahren gibt es in treptow köpenick keine Glastonnen mehr?man gewöhnt sich an alles...irgendwann wurde es Normalität.Was soll man auch tun,auf den kleinen Bürger hört niemand...

  102. 8.

    Sie scheinen den Artikel nicht gelesen zu haben. Die Abfallwirtschaft sagt, die Glastrennung funktioniert mit großen Containern besser.
    Und Menschen die Glas in den Hausmüll werfen sind sehr spezielle Menschen. Charakterlich nicht gerade Vorbilder in vielen Lebensbereichen.

  103. 7.

    Bei uns steht der nächste öffentliche Glascontainer 300m weit weg am Ende der Straße. Ich bezweifle, dass sich irgendjemand die Mühe macht 600m zu laufen, wenn die Hausmülltonne neben dem Eingang steht. Die Rentner im Haus mit Stöcken und Gehhilfen denken sich erst gar nicht daran.

  104. 6.

    Kann mir jemand erklären, was der Sinn der unterschiedlichen Buntglasfarben ist?

  105. 5.

    So wird es auf jeden Fall kommen!
    Ich bin Hauswart. Meine Mieter werden fast alle ihr Altglas in den Hausmüll werfen. Teils aus Faulheit , oder weil es einfach zu beschwerlich ist, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat. Das erinnert mich stark an die Posse mit der orangenen Tonne. Man sollte doch mal die Leuge fragen, die damit täglich zu tun haben!

  106. 2.

    Nicht nur in den Außenbezirken sondern auch innerhalb des S Bahn Rings z.b. in Nord - Neukölln und Alt Treptow werden die Glastonnen entfernt . Ich bin ein großer Fan der Mülltrennung bzw. der Wiederverwertung aber wenn nicht gleichzeitig , ausreichend und im nahen Umfeld also maximal 100 m von unseren Müllplatz entfernt Alternativen zur Verfügung gestellt werden entsorge ich zukünftig meine Gläser und Flaschen im Hausmüll . Ich werde nicht durch den halben Bezirk laufen !!

  107. 1.

    Wahrlich wieder ein Supereinfall. Ich wage zu prognostizieren, dass dann ein Großteil im Hausmüll landet.

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