Blaulicht eines stehenden Polizeifahrzeuges mit Polizisten im Hintergrund. Quelle: dpa/Annette Riedl
Bild: dpa/Annette Riedl

Berlin-Schmargendorf - Frau wegen Brandstiftung und Messerattacke festgenommen

In Berlin ist eine 26-Jährige wegen schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung festgenommen worden. 

Die Frau soll am Dienstagnachmittag in Schmargendorf einen brennenden Gegenstand durch ein geöffnetes Fenster einer Erdgeschosswohnung geworfen haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der 57-jährige Mieter der Wohnung, der gerade schlief, wachte durch den Brandmelder auf und konnte sich aus der Wohnung retten. Diese brannte komplett aus. Auch eine darüber liegende Wohnung geriet in Brand. Fünf Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Messerattacke und erneute Brandstiftung

Die mutmaßliche Brandstifterin ging anschließend in ein Geschäft in der Nähe, geriet dort mit einer Verkäuferin in Streit und soll diese mit einem Messer am Hals verletzt haben. Bevor die Polizei die Frau festnehmen konnte, habe sie noch ein Sitzkissen eines Stuhls in einem anderen Geschäft angezündet. 

Zeugen sagen, dass sich die Frau psychisch auffällig verhalten habe.

Sendung: Inforadio, 10.07.2019, 12 Uhr

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Nun die mutmaßliche Täterin mag hier zum ersten mal auffällig geworden sein und sicher sind die Umstände der Tat zu berücksichtigen. Am Ende wird die Dame wohl in Freiheit bleiben können.
    Vielleicht war sie aber auch schon generell stark auffällig, wenn auch nicht straftätig.
    In früheren Jahren war man schnell dabei, wenn es darum ging "Verrückte" wegzusperren. Dies war sicher falsch. Aber heute steht "Inklusion" über allem.
    Bei "deutlich erkennbar" Gestörten, frag ich mich jedoch, wieso diese Menschen allein ihren Alltag leben müssen (dürfen?). Inklusion sei dank.
    Ich möchte bestimmt nicht alle "wegsperren", die nicht der Norm entsprechen, allerdings ist die reine Inklusion halt auch nicht das Maß aller Dinge und oft nur ein Vorwand, sich nicht wirklich um die Probleme zu kümmern. Denn dies kostet deutlich mehr Geld. Sinnvoll wäre eine engmaschige Pflege und Betreuung durch Spezialisten und nicht etwa alle allein in den Alltag zu schicken. Hier sollte immer genau abgewogen werden.

  2. 2.

    Es gibt im allgemeinen viel zu wenig Psychologen. Wartezeit bis zu 3 Jahre auf einen Termin, da ist dann auch nichts mehr zu retten.

  3. 1.

    Vielleicht ja endlich ein Fall für die GSG9 oder doch eher etwas für T.K.K.G.?

    Den Opfern der Straftaten gute Besserung und baldige vollständige Genesung.
    Sowas kommt davon, wenn Berlin keine ausreichenden Plätze in ambulanter oder stationärer Psychaitrie zur Verfügung stellt und solche Leute einfach tagelang uffm S-Bahn-Rimg durch die Gegend gondeln ;-)

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