ARCHIV - 12.07.2017, Berlin: Ein Polizeibeamter steht in Berlin vor einem Haus in Neukölln, in dem ein Mann dreieinhalb Monate nach dem spektakulären Diebstahl einer 100-Kilo-Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum festgenommen wurde. Rund ein Jahr nach der Beschlagnahme von 77 Immobilien in Berlin und Brandenburg (Quelle: dpa/Zinken)
Bild: dpa/Zinken

Beschlagnahmte Immobilien - Berliner Justiz ermittelt gegen 20 Clan-Mitglieder

Im Kampf gegen das organisierte Verbrechen ermittelt die Berliner Justiz gegen 20 Mitglieder mutmaßlich krimineller Großfamilien. Im vergangenen Sommer hatten die Behörden im Zusammenhang mit diesen Clans rund 70 Immobilien beschlagnahmt.

Rund ein Jahr nach der Beschlagnahme von 77 Immobilien in Berlin und Brandenburg, die einem arabischstämmigen Clan gehören sollen, wird inzwischen gegen 20 Verdächtige ermittelt. Es sei aber keiner von ihnen in Untersuchungshaft, teilte eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Objekte im Wert von neun Millionen Euro

Die im Juli 2018 vorläufig sichergestellten Objekte im Wert von rund neun Millionen Euro werden einer arabischstämmigen Großfamilie zugerechnet. Die Ermittler vermuten, dass Häuser und Grundstücke mit Geld aus Straftaten gekauft wurden. Die Summen können so in den legalen Wirtschaftskreislauf gebracht worden sein.

Bislang hatte es geheißen, es werde gegen mehr als ein Dutzend Verdächtige der Großfamilie oder aus deren Umfeld ermittelt. Eine Prognose zum Abschluss der 2016 begonnenen Geldwäsche-Ermittlungen könne nicht gegeben werden.

Sendung: Inforadio, 11.07.2019, 10 Uhr

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