Mit vielen Regenbogenflaggen ziehen Teilnehmer der CSC-Parade durch Berlin. (Quelle: imago/Carsten Thesing)
Video: Abendschau | 27.07.2019 | Arndt Breitfeld | Bild: imago/Carsten Thesing

"50 Jahre Stonewall" - Eine Million Menschen feiern in Berlin den Christopher Street Day

Bunt und doch politisch: Rund eine Million Menschen haben bei der CSD-Parade in Berlin gefeiert. Doch auch 50 Jahre nach dem Aufstand in der New Yorker Christopher Street gegen Polizeigewalt sieht die queere Community sich noch nicht gleichberechtigt.

Eine riesige Parade zum 41. Christopher Street Day hat am Samstag Hunderttausende Menschen in der Berliner City-West angezogen. Um für die Rechte von Lesben, Schwulen, Transpersonen, Inter- und Bisexuellen zu demonstrieren, setzte sich am Mittag ein bunter Tross mit knapp 100 Wagen vom Kurfürstendamm Richtung Brandenburger Tor in Bewegung. Konfetti wurde in die Luft geschossen, viele Teilnehmer schwenkten Regenbogenfahnen.  

Etwa 250.000 bis 300.000 Menschen hätten sich allein am Demonstrationszug beteiligt, sagte Mitorganisator David Staeglich-Büge dem rbb, er berief sich auf Angaben der Polizei. Dazu kamen noch weitere, die den Zug als Zuschauer begleiteten. Insgesamt waren beim CSD laut Veranstaltern rund eine Million Menschen auf der Straße. Nach Angaben der Polizei gab es keine Zwischenfälle. Allerdings musste der U-Bahnhof Nollendorfplatz wegen Überfüllung zeitweise geschlossen werden.

Bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor sprach auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Für musikalische Unterhaltung sorgten unter anderem die Sängerin Marianne Rosenberg und die Rapperin Sookee. Zudem wurden die beiden Gründer des lesbisch-schwulen Querverlags, Ilona Bubeck und Jim Baker, ausgezeichnet. Noch bis zum späten Abend sollte am Brandenburger Tor gefeiert werden. Danach wird sich die Feier in die Clubs der Stadt verlagern.

Das Motto des CSD lautete in diesem Jahr "50 Jahre Stonewall – Jeder Aufstand beginnt mit deiner Stimme". Damit sollten frühe Aktivisten gewürdigt werden, wie die Veranstalter sagten. Darunter sind die Malerin Lili Elbe (1882-1931) und die CSD-Gründerin Brenda Howard (1946-2005).

Projekt Maneo zählt gut 380 Angriffe auf Homosexuelle und Transgender

Zur Eröffnung der CSD-Parade wiesen einige Aktivisten der LSBTIQ-Bewegung auf immer noch bestehende Probleme hin. "Stell dir vor du bist eine Frau und keiner glaubt es dir. Stell dir vor du bist ein Mann, aber erst ein Richter muss dir das bescheinigen", sagte etwa Anastasia Biefang vom Arbeitskreis homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e.V.. Biefang wurde bekannt als erste transsexuelle Befehlshaberin der Bundeswehr. CSD-Organisatorin Dominique King forderte eine Änderung des Elternschaftsrechts: "Wenn zwei lesbische Frauen heiraten, ist es noch lange nicht so, dass die zweite Frau die zweite Mutter ist. Sondern das Kind muss dann adoptiert werden", so King.

Trotz Erfolgen, wie der Abschaffung des "Schwulenparagraphen", der gleichgeschlechtlichen Sex unter Strafe stellte und der Einführung der Ehe für alle, werden Homosexuelle und Transgender noch immer Opfer feindseliger Angriffe. 225 Fälle, die sich auf sexuelle Orientierung bezogen, zählte die Berliner Polizei 2018, im Jahr zuvor waren es 171. Das Beratungsprojekt Maneo registrierte im vergangenen Jahr sogar 382 solcher Fälle, was einem Anstieg um ein Drittel binnen zwei Jahren entspräche, wie es in einer Mitteilung heißt.

Erinnerung an NS-Opfer

Zum Auftakt des Christopher Street Days wurde zunächst an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) legte am Denkmal in Tiergarten einen Kranz nieder. 

Neben Vertretetern aus der Politik nahmen auch zahlreiche Schwulen- und Lesbeninitiativen teil. Sie warnten vor einer Stigmatisierung bestimmter Gruppen und riefen zu Wachsamkeit auf. Geschichte dürfe sich nicht wiederholen. Schätzungen zufolge kamen in in der NS-Zeit rund 7.000 Homosexuelle durch Lagerhaft oder Mordaktionen ums Leben.

Lederer: CSD ist immer noch politisch

Kritiker beklagen, der CSD werde zunehmend kommerzieller. So fuhren bei der diesjährigen Parade auch Trucks der Konzerne Coca Cola, Amazon, Google oder Paypal  mit. Der CSD-Vorstand hat eingeräumt, die Parade sei kommerziell. Aber es würden nur Firmen auf dem CSD zugelassen, deren Initiative für queere Menschen ernsthaft sei, sagte Monique King, eine von fünf Vorstandsmitgliedern.

Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sieht den Christopher Street Day (CSD) nach eigener Aussage weiterhin vor allem als politische Demonstration. Die Menschen, die auf der Straße seien, zeigten queere Sichtbarkeit, sagte Lederer am Freitag dem rbb. Sie wiesen außerdem auf unerledigte Themen hin. So sei das Transsexuellen-Gesetz noch immer entmündigend, so Lederer. Auch seien Therapien zur Umerziehung von Lesben und Schwulen noch immer nicht verboten.

Zu den Forderungen des diesjährigen Berliner CSD gehörte etwa, die Ausgrenzung HIV-positiver Menschen zu stoppen oder Menschen der LSBTIQ-Community, denen in ihren Heimatländern Verfolgung droht, ein Bleiberecht in Deutschland einzuräumen.

Erster Berliner CSD 1979 mit 400 Demonstranten

Sendung: Radioeins, 27.07.2019, 14 Uhr

Kommentar

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Antwort auf [Dave] vom 29.07.2019 um 13:28
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96 Kommentare

  1. 96.

    „Und bin auch nicht gegen den CSD und vergleichbare Karnevalsveranstaltungen“. Der CSD ist für Sie NICHTS? Solch ein ignorantes Verhalten Ihrerseits um die wichtige Bedeutung dieser alljährlichen Demonstration zeigt Ihr wahres Desinteresse um die Belange von LGBTIs. Deshalb bewerte ich Ihren Kommentar mit dem schönen Song von Billy Preston Nothing for Nothing is Nothing.

  2. 95.

    Durchatmen ist nicht nötig, da ich dieses Thema gänzlich unaufgeregt betrachte.
    Und ich bin auch nicht gegen den CSD und vergleichbare, karnevalistische Veranstaltungen.
    Nur halte ich dieses Zusammensein für überbewertet.
    Und wer Nichts feiert, muss meiner Meinung nach auch mit dem Hinweis leben, dass er genau das tut.
    Make sense, not love. :-)

  3. 94.

    Einfach mal tief durchatmen und Menschen machen lassen. Jedwede friedliche Veranstaltung ist zu tolerieren. Und wer das nicht kann, soll wegsehen oder hat einfach Pech gehabt. Fashion Week, Radrennen, Fußball und und und...jeder ist genervt von irgendwelchen Events. Iss nunmal so in sona Stadt wie Berlin. Und ob politisch genug oder Peng, es gibt ja nun noch genug Homophobe, die sich echauffieren. Alleine dafür muss der CSD weiterhin statt finden. Einmal im Jahr ist zu schaffen^^. Make Love not War :-)

  4. 93.

    Ich stamme aus Monterey. Und bin jedes Jahr bei meinen Eltern. San Francisco ist mir also sehr bekannt. Nun ja, Deutsche haben meist eine andere Sichtweise. Und über Geld spricht man ja in Deutschland auch nicht....

  5. 92.

    Lieber Nick,
    das ist mir durchaus klar. Doch wer eine Meinung äußert, sollte diese auch konkretisieren und ggfs. begründen können, wenn er sich nicht den Vorwurf purer Polemik gefallenlassen will.
    Eine politische Forderung kann ich in einem derartigen Happening (das bitte konkret WAS bewirken soll?) nicht erkennen.
    Glaubt irgendwer ernsthaft, dass eine solche Verherrlichung der eigenen Sexualität irgendwen zu irgendeinem Umdenken veranlassen wird?
    Für Sie und manch anderen mag das ein Ausdruck von irgendetwas sein - für mich ist es eine in Massen zelebrierte Selbstdarstellung ohne jeden Effekt.
    Nebenbei bemerkt ist es mir schlichtweg egal, wer warum mit wem zusammenlebt.
    Sexualität ist Privatsache und darf es auch gerne bleiben.

  6. 91.

    Zufällig habe ich seit 1975, wo ich das ganze Jahr hindurch in San Francisco gelebt hatte und mehrfach dort Jahre später immer wieder dort meinen Urlaub mit meinen amerikanischen Freunden verbracht habe, diese schleichende Entwicklung miterleben dürfen. Zu Ronald Reagans Zeit campierten die Obdachlosen protestierend in Zelten vor dem Rathaus. Jetzt gehört die Innenstadt und die dazugehörenden wunderschönen alten Viktorianischen Häuser zu den teuersten Gegenden in San Francisco. Und ja, es sind eben diese Neureichen Yuppies( Sillicon Valley läßt schön grüßen) die jetzt überwiegend das Stadtbild dort prägen und für Normalsterbliche die Mieten unerschwinglich gemacht haben. Noch etwas, wäre auch ich vermögend, so würde ich schon lange nicht mehr in Berlin wohnen. San Francisco und Umgebung sind für mich schon zur zweiten Heimat geworden. Waren Sie vielleicht überhaupt mal länger als nur 2 Wochen dort? Die Kalifornier dort, sind etwas besonderes. Ich liebe dieses Mellow Feeling.

  7. 90.

    Lieber Tremor, es ist nicht meine Aufgabe, Ihre Wissens- und Deutungslücken zu schließen und Ihre Frage habe ich bereits mit meinem ersten Beitrag beantwortet. Kern Ihrer Aussagen und provokativen Fragestellung ist eine Einstellung, die nicht teile und auf die ich mich nicht einlasse, weil es mir zu plakativ ist. Wer bin ich (oder Sie), dass ich darüber urteilen darf, wie Menschen zusammenleben dürfen oder welche Beweggründe sie haben, auf Demonstrationen zu gehen? Eine Million Menschen auf dem CSD sind der Meinung gewesen, ein Zeichen für Toleranz, Freiheit, Diversität, Anti-Diskriminierung und Selbstverwirklichung setzen zu wollen und das ist großartig. Warum müssen politische Botschaften und Forderungen immer langweilig verpackt werden? Lassen Sie die jungen Menschen doch dabei tanzen und Freude schenken... Besser als diese griesgrämige Diskussion, die Sie hier anstoßen.

  8. 89.

    Sie ist WAS ofensichtlich nicht?
    Besonderheit (wenn man stolz darauf sein sollte: Leistung) oder Alltag (wenn man sich nicht dafür interessiert: Banalität)?
    Kurzum: Ist es etwas, auf das man (beispielsweise mit einer solchen Veranstaltung) hinweisen sollte oder etwas, auf das man nicht hinzuweisen braucht, weil es ja etwas ganz Normales ist?
    Was betont der CSD?
    Den Wunsch, aus der Masse hervorzustechen (und ehrlich gesagt: genau diesen Eindruck habe ich)?
    Oder den Wunsch, als Normalität angesehen zu werden (wobei ich Egozentrik eher kontraproduktiv fände)?

  9. 88.

    „ ..da ja San Francisco jetzt mit Yuppies überzogen und sündhaft teuer geworden iSt.....“ Da redet jemand über eine Stadt, ohne sie offenbar zu kennen. Bitte einfach mal dieses Klischee sein lassen. Die Stadt ist immer noch offen und lebenswert. Ihre Yuppi-Allergie können Sie daheim lassen. BTW, teuer ist immer relativ

  10. 87.

    Das ist es ganz offensichtlich nicht, wenn man sich die glaubwürdigen Schilderungen der Interviewgäste vom rbb angesehen hat. Das, was bis jetzt für die Homosexuellen in Deutschland erreicht wurde, ist gut und richtig, aber es ist fragil, weil Ausgrenzung und Diskriminierung zunehmend wieder en vogue werden und die Errungenschaften gesellschaftlich noch nicht vollends angekommen und angenommen werden.

  11. 86.

    Wenn fast eine Millionen Menschen für Toleranz und Anti-Diskriminierung in Zeiten wie diesen auf die Straße gehen, verbietet sich m.E. jede egoistische und kleinbürgerliche Aufregung über Straßensperrungen und Pipi und Kacka in den Ecken. Wie kann man in Anbetracht dieser großartigen Veranstaltung, die wie keine andere Veranstaltung für Freiheit und Selbstverwirklichung steht, sich öffentlich über diese Banalitäten aufregen? Liebe Leute, freut euch, dass ihr Teil von etwas Größerem ward und dass unsere Stadt mit ihrer wechselhaften Geschichte ein Leuchtturm der Liebe geworden ist! Ich bin stolz auf den CSD in Berlin!

  12. 85.

    Ich zog zwei Stiefkinder groß. Problemkinder, um die wir vor Gericht hart kämpfen mussten. Zu einer Zeit, als es nicht selbstverständlich war, dass die Mutter das alleinige Sorgerecht bekommt. Nach vielen zähen und zermürbenden Gutachten und Verhandlungen konnten wir die Beiden zu uns nehmen. Obwohl ich, im Gegensatz zur leiblichen Mutter, die Kinder fürsorglich und liebevoll durch ihre Kindheit begleitete, hatte ich nie Rechte. Denn für eine Adoption hätte es wiederum Anträge, Verhandlungen, Anwälte und jede Menge Stress gebraucht. Die Kraft hatten wir nicht mehr. Das hat sich hoffentlich inzwischen geändert. „Normal“ sind Eltern, die ihre Kinder in verbindlicher Geborgenheit, liebevoll großziehen. Egal welche sexuelle Orientierung sie bevorzugen. Es gibt unzählig viele schlechte, unfähige Eltern, die heterosexuell sind.

  13. 84.

    Ich begreife es nicht:
    Ist Nicht-Heterosexualität nun eine ganz normale Sache, die nicht weiter erwähnenswert und ganz alltäglich ist, oder eine Besonderheit, auf die man aus irgendeinem Grund stolz sein und ausdrücklich hinweisen sollte?

  14. 83.

    Ein Blick nach San Francisco Kalifornien genügt schon, um zu verstehen worum es bei der Demonstration eigentlich geht. Um eine politische Veranstaltung. Nicht mehr und nicht weniger. Nichts dort wird maßlos übertrieben. Da kommen sogar die Nachbarn aus ihren Häusern aus Solidarität mit dem Marsch. Naja, jetzt vielleicht auch nicht mehr, da ja San Francisco jetzt mit Yuppies überzogen und sündhaft teuer geworden ist. Aber nein, man will ja, wie in anderen großen Städten mit der größte, schönste Umzug sein. Übrigens gilt der CSD Pride in Sydney als der schönste Weltweit. Dann wundern Sie viele hier in Berlin, was das noch mit dem CSD zu hat und stellen Verbindungen her zur vergangenen Loveparade.

  15. 82.

    Falsch. Ein Stiefelternteil hat so gut wie keine Rechte. Um weiterreichende Rechte zu erhalten muß das Kind adoptiert werden. Und mit "normal" habe ich Nichts und Niemanden ausgegrenzt. Jedes Kind hat genau eine biologische Mutter und einen biologischen Vater. Das ist normal, da können Sie hoch und niedrig springen. Für alle anderen Konstellationen gibt es einen gesetzlichen Rahmen. Man kann Änderungen daran einfordern, aber eben nicht nur für eine bestimmte Klientel.
    Im zitierten Fall ist die geheiratet Frau eben die Stiefmutter. Wo ist das Problem?

  16. 81.

    Ich vermute, hinter Ihrem Synonym verbirgt sich Lotte? ;-)
    Das ist genau das, was ich meine. Wenn man es ohne eigene Gelder weiter so groß aufzieht, läuft man Gefahr, den Status als Demo irgendwann zu verlieren. So wie damals die LoveParade. Das wäre schade! Stattdessen wäre es aus meiner Sicht tatsächlich sinnvoller, das Ganze etwas kleiner aufzuziehen, dann eben ohne Wagen oder zumindest mit weniger. Irgend jemand aus der Community wird doch wohl einen Klein-LKW oder Traktor beisteuern können. Dann wäre das Event auch wieder glaubwürdiger. Für die Kostüme und fröhliches Tanzen braucht es keine Sponsoren. Meine Meinung.

  17. 80.

    Ich weiß was er meint. Man kann auch einfach leben und muss sich nicht um alles kümmern. Das heißt nicht, dass man eine andere als die eigene Lebensweise ablehnt. Und manches wird einem aufgedrängt ohne dass man sich dafür interessiert.

  18. 79.

    Ich stimme Ihnen hier sogar zu was Sie kommentieren. Nur der Unterschied zu den amerikanischen Gay Demonstrationen ist der, dass dort nur die vielen Clubs Wagen stellen und somit auch viel Geld sponsern, was in Deutschland überhaupt nicht machbar ist. Deshalb sucht immer wieder der CSD Vorstand nach Geldern um eine solch bunte und vielfältige Demo auf die Beine zu stellen. Und Sie können mir glauben, auch ich hätte es dann lieber ne Nr. kleiner. In der Community gehen auch darüber die Meinungen weit auseinander. Siehe extra Demo der Lesben oder diese Alternativ Demo.

  19. 78.

    Mit diesem Problem? Da weiß man ja gleich, wie Sie ticken.
    Wahrscheinlich sind für Sie schon Menschen, die die falsche Straßenseite benutzen, Außenseiter und ein Problem.
    Möglich, dass Sie Ihr Wesen ohne Medien entfalten konnten. Weit hat Sie das allerdings nicht gebracht. Einfach mal über den scheinbar doch recht hohen Tellerrand schauen.

  20. 77.

    Ich bleibe lieber bei einer gesunden Toleranz. Also den Hinnehmen. Bei Akzeptanz müsste ich meine Gesinnung aufgeben. Eine gesetzlicher Zwang zur Akzeptanz würde Indoktrination (ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung) bedeuten die bekanntlich verfassungswidrig ist.

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