Ein ausgebranntes Auto in Berlin (Quelle: dpa/Pedersen)
Bild: dpa/Pedersen

Brandstiftung - Neue Polizeigruppe soll Autobrände in Berlin aufklären

Die Berliner Polizei hat eine neue Ermittlungsgruppe mit dem Namen "Nachtwache" eingerichtet, um die zuletzt häufiger auftretenden Brandanschläge auf Autos aufzuklären. 

Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, wurden fünf Beamte des Landeskriminalamtes mit dieser Aufgabe betraut. Außerdem sollten Polizeistreifen verstärkt die Orte im Blick behalten, an denen es zu Brandstiftungen kommen könnte. Der "Tagesspiegel" [tagesspiegel.de] hatte zuerst über die neue Ermittlergruppe berichtet.

Nach Polizei-Angaben wurden in diesem Jahr bereits mehr als 280 Fahrzeuge angezündet (Stand 16. Juli) oder beschädigt. Das sind mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Bei knapp einem Fünftel der Fälle geht die Polizei von einem politischen Motiv aus.

Sendung: Abendschau, 23.07.2019, 19.30 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Schade, Schade, Schade. Sachschäden sind der Polizei offenbar weiterhin wichtiger als Personenschäden. Wo bleiben die versprochenen neuen Fahrradstaffeln der Polizei für die anderen Bezirke?! Nachweislich hat die Fahrradstaffel in Mitte zu einer massiven Verringerung von Unfällen mit Personenschäden beigetragen. Beim Vergleich der Anzahl von Verletzten und Schwerverletzten im Verkehr (besonders mit Beteiligung von Autofahrern) erscheint die Anzahl von zerstörten Autos durch Brandstiftungen klein. Verkehrsunfallstatistik Berlin: 45 Tote, 2542 Schwerverletzte und 15.630 Leichtverletzte. Trotzdem wird nur die bestehende Fahrradstaffel dieses Jahr um eine Kollegin (1 !) aufgestockt und in 2020 sollen wohl nur 4 KollegInnen dazukommen. Also genauso viele, wie sich jetzt um die Sachbeschädigungen kümmern sollen. Sehr traurige Prioritätensetzung, die das angebliche Ziel "Null Verkehrstote" leider weiterhin auf den Sankt Nimmerleinstag verschiebt.

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