Illustration - Eine junge Frau wisch am Donnerstag mit einem Schwamm die Worte "Hauptschule + Realschule auf einer Tafel in einer Schule weg. (Quelle: dpa/Steffen)
Bild: dpa/Steffen

Bundesländer-Vergleich - Berlin hat die meisten Schulabgänger ohne Abschluss

Berlin hat bundesweit die höchste Quote an Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen. Das geht aus einer neuen Studie der Caritas hervor. Sie warnt, dass die Betroffenen oft auch weiterhin Unterstützung brauchen.

Bei der Zahl der Schüler, die ohne einen Schulabschluss abgehen, liegt Berlin im Ländervergleich an erster Stelle. Mit einer Quote von 11,7 Prozent hatte die Hauptstadt 2017 die meisten Schulabbrecher in ganz Deutschland, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Caritas hervorgeht [externer Link].

Bundesweit hätten 52.000 Jugendliche keinen Hauptschulabschluss gemacht, heißt es darin. Innerhalb von zwei Jahren sei die Abbrecherquote seit 2015 um einen Prozentpunkt auf 6,9 Prozent gestiegen. Damit liege sie auf demselben Niveau wie vor zehn Jahren, so die Studie.

Die Caritas betrachtet die Entwicklung mit Besorgnis. "Die weiter hohe Zahl junger Menschen, die ohne Abschluss ihre Schullaufbahn beenden, macht uns große Sorgen", erklärte die Caritas-Sozialexpertin Eva Welskop-Deffaa. "Viele von ihnen begegnen uns in den nächsten Jahren wieder - beispielsweise in der allgemeinen Sozialberatung, in der Schwangerenberatung oder aber in der Schuldnerberatung."

Kinder von Zuwanderern tun sich schwer in der Schule

Den Anstieg der Abbrecherquote führen die Studienautoren auch auf die gestiegene Zuwanderung zurück. Für viele zugewanderte Jugendliche sei es eine große Herausforderung, innerhalb kurzer Zeit eine neue Sprache zu lernen und einen Schulabschluss zu machen, erklärten sie.

Hinzu komme, dass die schulische Vorbildung der jungen Zuwanderer sehr unterschiedlich sei. Ein weiteres Hemmnis gerade auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche bestehe darin, dass sie während der Unterbringung in einer Erstaufnahmeeinrichtung häufig nicht sofort eine Schule besuchen können.

Nötig sei nun, "die Bildungschancen derer zu verbessern, die eine zweite Chance brauchen", erklärte Welskop-Deffaa. Dazu bedürfe es unter anderem der Lernförderung, der Begleitung von schulmüden Jugendlichen und vielfältiger Beratungs- und Unterstützungsangebote für Zuwanderer.

Caritas erfasste Daten bis auf die Kreisebene

In ihrer "Bildungschancen-Studie" richtet die Caritas nach eigenen Angaben den Blick auf junge Menschen, die kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Dafür werden die Daten der Abgänger ohne Schulabschluss bis auf die Kreisebene hinuntererfasst. Ausgewertet werden Zahlen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Laut Studie habe nach Berlin Sachsen-Anhalt mit 10,3 Prozent die meisten Schulabbrecher. Die niedrigste Quote habe Bayern - da machten lediglich 6 Prozent der Jugendlichen keinen Abschluss.

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65 Kommentare

  1. 65.

    Wie kommen Sie darauf, dass Sie Recht mit Ihren Äußerungen haben? Gibt es da Erhebungen zu? Links, die Sie uns netterweise nennen könnten? Das würde mich schon sehr interessieren. Weil wenn man sich so pauschal negativ über Menschen äußert, sollte das wenigstens Hand und Fuß haben und nicht nur der eigenen subjektiven Wahrnehmung oder Wunschvorstellung entsprechen. Vielen Dank :-)

  2. 63.

    Nur damit reißen sie alle herunter, am Ende kommt die Gleichmacherei z.B. bei der Rente oder Sozialhilfe, egal ob gearbeitet oder Nichtkönner. Die pochen dann auf ihre Grundrechte.

  3. 62.

    Kein Abschluss und keen Bock uff nix? Wird dann dich eher Neonazi. Die Aktivisten sind meist ziemlich gescheite Leut‘. Da sind se uffm Holzweg... Und ja, linksextreme Gewalt lehne ich ab. Aber Ihre Vorurteile sollten Sie mal auf den Prüfstand stellen^^

  4. 61.

    Kein Abschluss?
    Na und?
    Dann wirste eben Aktivist.
    Schwänzenden und kiffende Schüler, mit dem Segen von R2G, können schon Mal im Bundesdurchschnitt den Sieger bestimmen.

  5. 60.

    Das Hauptproblem liegt doch darin, das jeder neue Bildungssenator (m/w) eine Reform ins rollen bringt ohne ab zu warten was die vorherige Reform gebracht hat. Dadurch kann nichts entstehen bzw es kann nichts richtig vollendet werden. Bleibt auch die Frage offen, warum fragt Berlin nicht mal die erfolgreichen Bundesländer oder scheitert das am Parteibuch?

  6. 59.

    Richtig. Nach 30 Jahren traut sich auch der böse West-Berliner ein Urteil zu. Was Sie grad pauschal einer ganzen Bevölkerungsgruppe unterstellen, haben Sie in doppeltem Maße grad selber gemacht. Sie maßen sich an, West-Berlin zu beurteilen. Zzzzz... Frechheit^^ Das frühere Bildungssystem war gut. Die Gründe für die jetzigen Probleme sind vielfältig. Und in den letzten 20 Jahren wurde billigend in Kauf genommen, dass Berlin diesbezüglich kaputt gespart wird. Z.t. zugunsten der Wiedervereinigung. Müssen wir jetzt durch. Trotzdem ich es früher viel schöner fand, unser West-Berliner Leben ein besseres war, bin ich trotzdem okay damit, dass die Mauer fiel. In den Köpfen ist sie bei vielen scheinbar doppelt so hoch wie vorher. Doof gelaufen...

  7. 56.

    Ihre persönlichen Erfahrungswerte zweifle ich nicht im geringsten an, im Gegenteil.
    Das Wort bildungsnah bzw. bildungsfern kann man natürlich als Erklärung bewerten , gleichwohl ist es aus meiner Sicht eine Bewertung. Nur mal angenommen : Sie suchen einen Mitarbeiter mit Kenntnissen, worin auch immer. Geben Sie dem Bildungsfernen oder Bildungsnahen den Zuschlag ? MfG

  8. 55.

    Daß sich ausgerechnet Westberliner anmaßen, über ein Land zu urteilen, das sie im Grunde nur von BILD und RTL kennen, ist Realsatire. Aber so ist das: Um weiterzukommen, braucht man hier kein Wissen, sondern nur einen großen Rand. Und das kriegt man in diesem Land schon in der Schule vermittelt. Armutszeugnis.

  9. 54.

    Das entspricht unseren Erfahrungen in den Schulen unserer Kinder. So schlimm es ist, so wahr ist es aber. Und auch die Sprösslinge, die ganz genau wissen, dass sie Vatis und Muttis Firma übernehmen werden. Wozu lernen, die Knete stimmt doch trotzdem.

  10. 53.

    Gab ja in der DDR auch keine Arbeitslosigkeit und keine Obdachlosen. Das war einfach das bessere Deutschland^^ Es lebe der Mythos DDR. Wie Sie schon schreiben, in einer Diktatur läuft es in den Schulen ja immer besser. Keiner zuckt, keiner muckt, keine Extratouren. Wählt alle schön die AfD, dann klappts bestimmt auch bald in Berlin wieder mit den Schulen ;-) Spaß beiseite: Dass Berliner Eltern langsam Angst kriegen, ist doch nicht verwunderlich. Aber wie gesagt, es liegt nicht an einem Faktor. Das ganze System krankt. Was haben z.b. leistungsschwache Schüler, die von Anfang an durchhängen, auf einem Gymnasium zu suchen? Durch den I-Status reingerutscht, unter dem Deckmäntelchen der Möchtegern-Inklusion. In der Klasse meines Kindes sind zwei Schüler dieser Art auch ohne Abschluß, kurz vor dem MSA, von der Bildfläche verschwunden. Die tun mir auch sehr leid. 4 Jahre Frust und dann das.

  11. 52.

    Viele Kinder lernen schon von ihren Eltern, dass man ohne Lernen und ohne Arbeit hervorragend durchs Leben kommt. Außerdem delegieren viele zu viele Eltern die Erziehung ihres Nachwuchses an die Schule und tun selbst viel zu wenig für die Bildung und Erziehung ihrer Kinderchen. Daher verblöden einige so langsam aber sicher.

  12. 51.

    Wir hatten ja nun 30 Jahre um den Westen zu evaluieren, das hat nichts gebracht. Die Bildung wird schlechter und schlechter, zumindest hier in Berlin!

  13. 49.

    Dass es in der DDR keine Analphabeten gegeben haben soll, ist einer von vielen Mythen, die kursieren. Es wurden tatsächlich auch alle Untersuchungen und Erhebungen darüber verboten. Daher ist das eine verwegene, unbeweisbare Aussage, die lediglich der Glorifizierung dieses diktatorischen Staates dient. Dass Schule in einer Diktatur wie auf Schienen läuft, ist logisch. Denn wer aufmuckte, hatte Konsequenzen zu befürchten. Ich frage mich immer öfter, wer eigentlich die Mauer fallen sehen wollte. Denn was man hier z.t. lesen muss, spricht eine ganz andere Sprache. Wenn es denn so schön war, warum wollten so viele rüber machen? Die Mauer muss weg? Das wird noch dauern. Die Mauer ist sowas von noch da...

  14. 48.

    Bravo! Guter Kommentar. Man bekommt, wenn man die verstörenden Nachrichten über Berlins Schüler, Pisa, Inklusion, Unterrichtsausfall uvm. liest, den Eindruck, dass ganz Berlin voll mit Losern ist. Und dem ist nicht so. Man bekommt fast Mitleid mit den braven Kindern und Jugendlichen, die in dem ganzen Chaos untergehen und trotzdem ihren Weg schaffen. Nun sollen 170 Millionen für die nächsten zwei Jahre und weitere 257 Mio. für das Digitalpaket kommen. Ob das nun das marode Berliner Bildungssystem retten kann, wage ich aber zu bezweifeln. Denn es ist nicht mehr zeitgemäß. Es kann nicht unterrichtet werden wie in den 70-er Jahren und sich dann gewundert werden, wenn es nicht hinhaut.

  15. 47.

    Die Unterstellung, die Institutionen hätten alles abgefangen, ist natürlich Unsinn. Allerdings war die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Eltern wesentlich enger. So beschrieb es auch meine Mutter, die Jahrzehnte in der Mittelstufe unterrichtet hat. So suchte der Klassenlehrer die Eltern auch regelmäßig zuhause auf, um mit ihnen in Ruhe Probleme besprechen zu können. Obendrein war der Lehrer auch viel eher eine Respektsperson als heute - natürlich _auch_ in Abhängigkeit von seinem Auftreten. Heute hingegen ist der Lehrer gemeinhin eine Zielscheibe, die von allen angegriffen wird und weder Handhabe noch Autorität hat. Das kann ja nicht funktionieren.

    Mein Vater berichtete über seinen Dorflehrer (40er bis 50er und _kein_ Nazi), der als junger Lehrer schon meinen Opa zu Kaisers Zeiten unterrichtet hat, daß er im Dorf etwas galt und sehr geachtet wurde. Den grüßte man respektvoll zuerst und lüpfte den Hut. Heute können Lehrer froh sein, wenn sie nicht verprügelt werden.

  16. 46.

    Da hat Ihre Freundin aber Pech gehabt, denn Auflehnen war riskant. Das wusste man. Wenn man studieren wollte, durfte man nicht auffallen. Sie konnte nicht studieren, weil der Vater es vergeigt hatte... das ist bitter.

    "gezwungen Melkerin zu "lernen""? sehr unglaubwürdig, alle Arten von Ausbildungsberufen standen jedem ansonsten zur Verfügung.
    "Ihre Träume von der angeblich tollen DDR sind eine Trotzreaktion"
    Das Bildungsniveau ab der Schule ff war einfach höher, das hat mit Träumen wenig zu tun.

  17. 45.

    Oh, das kann ich nur bestätigen. Auch bei uns wurde sehr häufig der Vorwurf geäußert, dass diese Dinge in der DDR Angelegenheiten der Schulen und Horte waren. Und, man mag es kaum glauben, wir haben nach 30 Jahren Mauerfall, viele Freunde und Kollegen, die in der DDR aufwuchsen. Und da erzählt man sich das. Wie war es denn Ihrer Meinung nach in der DDR? Erzählen Sie doch mal, wenn Sie @Huberts Äußerungen anzweifeln.

  18. 44.

    Ein Dankeschön von dieser Seite aus an alle Lehrer, die nicht resignieren, an alle Schüler, die fleißig lernen, an alle Eltern, die ihre Kinder motivieren und schulisch unterstützen und an alle Bürger dieser Stadt, die differenzieren können. Es gibt nämlich sehr viele Schüler, die sich täglich durch das Schlamassel durchboxen, gute Schulabschlüsse machen und problemlos Berufe erlernen. Für die möchte ich eine Lanze brechen, die gehen nämlich immer unter. Danke, Kopf hoch und weiter so und einen guten Start ins neue Schuljahr!

  19. 43.

    Die skandinavischen Länder haben sich am DDR-Bildungssystem orientiert mit dem Ergebniss die besten Bildungssysteme bekommen zu haben,nur in Deutschland ging es nicht, das Beste aus beiden deutschen Staaten zu nehmen, mit dem Erfolg das es jetzt im Osten auch die bisher nicht vorhandenen Analphabeten gibt,ein guter Fortschritt.

  20. 42.

    Ach, war das so. Und das wissen Sie jetzt genau woher? Dass man das „dort“ eben so gewohnt war, dass die Institutionen alles aufgefangen hätten? Woher haben Sie diese „Kenntnis“, wenn doch offensichtlich nicht aus eigener Erfahrung?

  21. 41.

    Es könnte auch an den unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern liegen, wann ein Schüler wegen Minderleistung keinen Schulabschluss mehr erreicht. Da sind die Regelungen etwa in Berlin und NRW recht unterschiedlich.
    In NRW hat man einen "Sozialindex" erfunden, der auch als Maßstab für Mittelzuweisungen für "Förderung" verwendet wird.
    Der Sozialindey wird gewonnen aus Hartz4 Konzentration, Migranten Konzentration und geringem Anteil von Wohnungen in Einfamilienhäusern.
    "Spitzenreiter" ist Gelsenkirchen mit 100 Indexpunkten, gefolgt von Hagen, Herne und Wuppertal und- auch Bielefeld. Die Ausländer-Problembezirke von Berlin, wo nur noch einstellige Prozente an Schülerschaft mit deutschstämmigen Eltern vorhanden sind, ist in dieser Kategorie einzuordnen.

  22. 39.

    Das sind meine Erfahrungswerte. Zudem von zwei Lehrerinnen im Bekanntenkreis. Dass man derzeit viel über das Thema spricht, liegt ja auf der Hand. Ich finde es nämlich ganz wichtig, nicht nur "Second Hand News" zu haben. Wer sitzt näher an der Quelle, als Eltern und Lehrer? Das Wort bildungsnah stößt Ihnen auf? Wieso? Es umfasst kurz und knackig, was gemeint ist. In meinem Sprachgebrauch nicht wertend, sondern erklärend eingesetzt.

  23. 38.

    In Berlin schafft jeder Neunte (!) mit Tendenz zu jedem Achten (!) keinen Schulabschluss! Wahnsinn! Hier läuft aber ganz mächtig was schief. Die Erklärung mit den Zuwanderern klingt zwar erst mal plausibel, nur fragt man sich dann, warum in Hamburg nur jeder Siebzehnte keinen Abschluss erreicht und das relativ konstant. Die Gegebenheiten mit Zuwanderern sind dort sehr ähnlich wie in Berlin. Damit ist für mich die Begründung der Benachteiligung von Zuwanderern nicht wirklich plausibel, zumal die Zahlen bei ausländischen Schülern ohne Abschluss in beiden Metropolen gar nicht so weit auseinanderliegen. Nein, die Ursachen liegen wohl woanders. Hier bleiben definitiv mehr inländische Schüler als in anderen Bundesländern auf der Strecke!

  24. 37.

    " unter dem geringen Bildungsniveau von Entscheidungsträgern zu leiden ... "

    ungeschickte Satzstellung, trotzdem zutreffend

  25. 36.

    diese Kenntnis haben Sie von Ihren Kindern, von Freunden und Verwandten . Die Greta von fff plant jetzt einen Besuch in den USA , mit einem Segelboot !! will sie den Antlantik überqueren , ein Kamerateam ist auch dabei zur Dokumentation,
    Begleitschiffe für enen etwaigigen Notfall werden nicht erwähnt

  26. 35.

    " bildungsnah , bildungsfern "

    was für Neologismen, die einfach gebildet u. ungebildet in einem besseren Licht erscheinen lassen sollen, die Sprach akrobatik schlägt immer neue Volten ( das richtet sich aber NICHT gegen Ihren Kommentar , sondern gegen das Modewort )

  27. 34.

    " Es darf doch nicht sein, das Menschen schon seit 10 Jahren oder länger hier leben und noch nicht einmal die einfachsten Sachen wie einen Einkauf in Deutsch erledigen können. "

    aber so ist es leider, ob es sein darf oder nicht, völlig egal

  28. 33.

    Die meisten Schüler, die demonstrieren gehen sind aus bildungsnahen Elternhäusern und stehen schulisch meist auf stabilen Füßen. Denn inzwischen genehmigen Lehrer nur Schülern das Fernbleiben, wenn diese sich das erlauben können und zuverlässig nacharbeiten. So in den Gymnasien meiner Kinder, denen von Freunden und Verwandten. Also: fff ist womöglich ein Garant für die richtigen Attitüden der Schüler ;-)

  29. 32.

    vor einiger Zeit berichtete der rbb , dass die Unis die mangelhafte Vorbildung der angehenden Studenten beklagen.
    Jetzt die neue Studie der Caritas , auch deprimierend. Es hat sich dann wohl, aller Klagen und Warnungen unerachtet, nichts zum Positiven verändert

  30. 31.

    " Die niedrigste Quote habe Bayern - da machten lediglich 6 Prozent der Jugendlichen keinen Abschluss. "

    was machen die Bayern anders ?

  31. 30.

    Ein Glück, dass mein Enkelkind nicht Freitags demonstrieren geht und überhaupt, es ist zum Glück noch fast so erzogen, wie ich es wurde und wie meine Eltern! Bloß nicht darüber nachdenken, die Karre ist im Dreck!

  32. 29.

    Bildung muss endlich Bundessache werden. Es kann nicht sein dass in Berlin sehr viele Einwohner unter dem geringen Bildungsniveau von Entscheidungsträgern zu leiden hat.

  33. 28.

    Was hat es mit Hetze zu tun, wenn man von Menschen die in Deutschland leben wollen, erwartet das sie die deutsche Sprache erlernen. Es darf doch nicht sein, das Menschen schon seit 10 Jahren oder länger hier leben und noch nicht einmal die einfachsten Sachen wie einen Einkauf in Deutsch erledigen können. Und selbstverständlich gilt das Kürzen des Kindergeldes auch für deutsche Familien. Und ich würde noch weiter gehen, wer gesund und arbeitsfähig ist müsste mindestens 10 Stunden in der Woche fürs Gemeinwohl arbeiten, wenn er Sozialleistungen bezieht. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten werden überwiegend von Rentnern oder Arbeitenden in ihrer Freizeit erledigt und diese würden sich bestimmt über Unterstützung freuen. War das jetzt "explitit" oder ausführlich genug für Sie?

  34. 27.

    Es geht um Bildung. Und wenn Bildung von Personen gestaltet wird, welche kritisiert ist, ist das die Bildung der alten Westberliner bzw. Westdeutschen. Also weshalb sollten "gebildete" Westberliner solch einen Mist bauen?

  35. 25.

    Wow. Null Kritikfähigkeit gepaart mit völlig unzutreffenden Schnellschüssen. Sie wissen alles und sind jenseits aller Kritik? Hatte Jesus eine Schwester?:-D Hey Heike, Sie überraschen mich immer wieder. Zum Thema: Ich kann die Äußerungen einiger User hier nur bestätigen. Die Berliner Schüler gehen in diesem, eigentlich schon lange gescheiterten „Konzept“ kaputt. Wer noch die Möglichkeit hat sein Kind auf ein gutes Gymnasium mit noch nicht zuviel resignierten Lehrern zu schicken, hat Glück. Inzwischen geht die Tendenz für Schulanfänger immer mehr zur Privatschule. Die Bürger lesen diese ganzen Hiobsbotschaften und bekommen Angst. Wen wundert‘s?!

  36. 24.

    Es ist einfach das Ende der Fahnenstange erreicht. Man will und kann nicht noch mehr Geld für "Förderung" ausgeben. Ihre Feststellungen teile ich durchaus. Der Begriff "Willkommensklassen" ist ein Euphemismus; schon mangels Personal und Sachausstattung werden die Probleme an den Lehrerschaft weiter gereicht und zu Lasten der Schülerschaft (Niveauabsenkung etc) im Sinne von Rot-Rot-Grün abgearbeitet, heruntergewirtschaftet wäre vielleicht passender.

    Man kann es den Eltern, die um die Lebenschancen ihrer Sprösslinge bedacht sind, nicht verdenken, dass sie notgedrungen aus dem staatlichen Schulsektor flüchten und für Privatschulen zahlen. Macht ja schließlich die SPD Chefin von Mecklenburg-Vorpommern auch.

  37. 23.

    Das neue Weihnachtsgeschenk von liquiden Großeltern? Schulgebühren für eine Privatschule. Hört man immer öfter. Nein, die Zuwanderer oder anderen Kinder mit Migrationshintergrund brauchen eine bessere Förderung, nicht noch mehr Ausgrenzung. Der Frust der Bevölkerung sollte sich gegen unsere Regierung richten, nicht gegen diejenigen, die auf der Strecke bleiben.

  38. 22.

    Ich brauche ja nicht einstecken, ich weiß ja wie es ist, ich habe ja schließlich beide Staaten als Einwohner kennengelernt.

  39. 21.

    Und Sie kennen definitiv das alte West-Berlin nicht, wahrscheinlich sind Sie nicht einmal eine „Berlinerin“. Wir hatten viele fantastische Schulen, das West-Berliner Abitur wurde auch in anderen Bundesländern gerne gesehen. Sie pöbeln hier die User an und verherrlichen die Honecker-Diktatur. Das spricht Bände. Was das überhaupt soll, hier Berlin mies zu machen, das bringt nur Unfrieden. Überflüssig. Es muss dringend etwas geschehen. Unser Enkel kommt jetzt in die Schule. Wir werden ein Auge drauf haben. Da wir bei unserer Tochter ärgerlicherweise schon Defizite zu Hause ausgleichen mussten, weil sehr viel Unterricht ausfiel und ganze Themenbereiche nicht vermittelt wurden, befürchten wir natürlich, dass die nächste Schülergeneration noch mehr Unterstützung brauchen wird. Wie kann das sein? Eltern werden Hilfslehrer, oder die Schüler stehen doof da. Schlimm.

  40. 20.

    Nö. So wie Sie dreist über das West-Berliner Schulsystem schnoddern, äußere ich mich über die Kehrseite. Austeilen können, aber nicht einstecken? Doof^^ Ick bin Wessi. Ausm echten, coolen West-Berlin. Und hab ne supa Schule besucht, n supa Abi jemacht undn supa Beruf studiert. So wie meene Kumpels ooch. War voll jut, det Wessi Schulsystem. Ob in Bremen, weeß ick nich. In Berlin aber janz jewiss :-) Ich habe übrigens eine sehr gute Freundin. Ehemals DDR. Die dürfte nicht studieren, weil ihr Papa sich mehrfach öffentlich regimekritisch geäußert hatte. Trotz blendender Zensuren wurde sie gezwungen Melkerin zu "lernen". Ihre Träume von der angeblich tollen DDR sind eine Trotzreaktion. Bin Ihnen aber nicht böse. Allet jut :-)

  41. 19.

    Das Forum ist in Teilen mal wieder ein Fest der Vorurteile. Nein, Migrant*innen oder Geflüchtete sind nicht von sich aus doofer als Andere. Es ist die Zusatzbelastung, die auch Jahre nach Ankunft in Deutschland eine Belastung bedeutet, die sich allen Anderen nicht stellt. Bisher sieht der Kurs deutlich institutionell rassistisch aus: Entweder es gibt segregierende "Willkommensklassen" oder die Mehrfachbelastung wird auf die Betroffenen geschoben, individualisiert. Das Ergebnis ist schulsystembedingte "Bildungsferne", mit allen sozio-ökonomischen Folgen, von geringeren Aussichten auf gutbezahlte Arbeit über das daraus resultierende niedrigere Einkommen und die von der sozialen Herkunft abhängigen Schulempfehlungen der Kinder.

    Schule wird von den Ämtern für Statistik, aber auch von der Caritas nicht als Selektionsort erkannt. Ein schwerer Fehler, denn unsere Schulen müssen(!) solidarisch aufgebaut sein. Stattdessen sieht man immer mehr Abgrenzung, s. Privatschulen.

  42. 18.

    Sie irren,das ist keine Hetze, es ist die Realität.
    Sie haben offenbar keinerlei Bezug, reden Sie mal mit Lehrern/innen.

  43. 17.

    Also deine verwandschaftlichen Anekdoten von irgendwo her spiegeln das Bild besser ab als eine Studie ?
    Das Scheeres eine Niete ist, ist natürlich wahr. Kan ich aus erster Hand berichten. Die sitzt aber fest im Sattel. Bei Behörden ist halt niemand irgendjemanden Rechenschaft schuldig.

  44. 16.

    Türsteher vor Clubs und Geschäften werden immer gesucht. Dazu braucht man keinen Schulabschluss.

    Ja ja, die Bayern. Irgendwas müssen die wohl richtig machen.

  45. 15.

    An dich und den Nutzer "andrae" adressiert.
    Schämt ihr euch nicht für diese widerliche Hetze? Im Artikel ist alles EXPLITIT erklärt, warum es Defizite gibt. Du hast nichts besseres zu tun als anderen Menschen Blödsinn zu unterstellen, den du dir gerade ausgedacht hast, damit du Stimmung machen kannst. Nichts weiter.
    Und hätte man sich mal die Mühe gemacht und den Artikel auch ganz gelesen und auf den Link geklickt, dann hätte man gesehen, dass der ganze Osten bis auf Brandenburg betroffen ist. Also da, wo die wenigsten Einwanderer leben.

  46. 14.

    "Kinder von Zuwanderern" Also die Hipsterkinder aus Westdeutschland?

  47. 13.

    Nicht verwunderlich. Man hat doch noch schön BQL (Hauptschulabschluss nachholen) abgeschafft seit diesem Schuljahr. Abendschule soll es richten. Aber damit spricht man keine Jugendlichen an. Verstehe bis heute nicht, warum man das gemacht hat.
    IBA (Realschulabschluss) auch nur einmal machbar. Erste Anlauf nicht geschafft und man fliegt. Nachhilfe gibt es kaum an den Schulen. Nur privat. Alles nicht förderlich.

  48. 12.

    Ja, es gibt ja wohl eindeutige Zusammenhänge, dass sich Kinder von Zuwanderern schwer tun. Dann muss sofort gehandelt werden. „Wir schaffen das“, das ist lange her. Nun muss angepackt werden, Notfahrplan samt Strategie. Wir sind selber mittendrin, haben zwei Teenager im Gymnasium. Die problematischen Elternhäuser sind dort aber eine andere Klientel. Nämlich diejenigen, die der Auffassung sind, dass Erziehung und Bildung der Schule obliegt. Bei jedem Elternabend fordern die Lehrer mehr Engagement und Kooperation mit der Schule seitens der Eltern. Manche kommen deswegen schon gar nicht mehr zu Elternabenden. Unserer Erfahrung nach sind das meist Eltern, deren Familien meist aus den neuen Bundesländern kommen. Dort war man das halt so gewohnt. Dass die Institutionen alles auffangen, was zu Hause nicht ablief. Im Hier und Jetzt läuft das aber anders, es läuft für die Anderen dadurch auch schlecht. Die Probleme sind vielschichtig. Daher müsste es eine komplette Reform geben.

  49. 11.

    Wie lange will Caritas eigentlich "unterstützen"? Wie mir Verwandtschaft, im Berliner Schuldienst beschäftigt, schildert, handelt es sich bei den Schulabgängern ohne Abschluss in großer Mehrzahl um Leute, die schon vorher durch längeres Schulschwänzen in Erscheinung getreten sind und die noch zehnjährige Schulpflicht formal absitzen müssen. Es gibt für die Lehrer kein Instrumentarium, diese "Schüler", die natürlich auch die "Gesamtkultur" der Klasse prägen, irgendwie loszuwerden oder zu normalem Schulbesuch zu bewegen. "Schulversäumnisanzeigen" gibt es zwar, sie sind in der Praxis ungeeignet. Drei Kreuze macht jeder Lehrer, der sie dann schließlich nach zehnjähriger Schulpflicht nicht mehr in der Klasse hat. Das Thema ist in Berlin ein bekannter Scheeres-Flop.

  50. 9.

    Auf die Idee, das West-Berliner Schulsystem und die daraus resultierenden Leistungen sei total o.k. gewesen, kommt auch nur ein echter Mauerberliner. Ganz West-Deutschland war da anderer Meinung... Aber keine Sorge, den Bremern geht es genau so, ganz ohne Mauer :-)

  51. 8.

    Oooch...so ein bißchen Zwang ist auch nicht soooo verkehrt, oder? Meine Kinder MÜSSEN zur Schule, lernen, HA machen und stehen definitiv unter dem Zwang, Schulabschlüsse zu machen. Möglichst gute! :-DDD

  52. 7.

    Also: Mauer wieder hoch, die tolle DDR wieder aktivieren und alles wird gut:-) So ein Nonsens. Vor dem Mauerfall war auch die Qualität an West-Berliner Schulen eine ganz andere. Ich verkneife mir jetzt aber, dazu eine Statement zu liefern^^ Obwohl sich immer weiter "nach unten" (sry) orientiert wird, geht es immer weiter bergab mit der Bildung in unserem schönen Berlin. Auf der Strecke bleiben übrigens nicht nur die Schüler, die irgendwann ohne Abschluß dastehen, sondern auch die Kids, die so gerne Leistung erbringen möchten und genauso wenig eine Lobby haben, weil sie in dem Klassen-Zirkus fast untergehen. Tja, und nun? Frau Scheeres??? Hallo? Einer zu Hause???

  53. 6.

    Das ist ein wirklich sinnvoller Vorschlag. Müsste sofort eingeführt werden. Wer das nicht akzeptieren will, keinerlei Unterstützungen mehr für die Eltern. Es kann und darf nicht sein das unsere Einzahlungen in den Sozialetat so ausgenutzt werden.

  54. 5.

    Warum wohl wundert mich das jetzt nicht.. ..

  55. 4.

    ... und außerdem gibt's da noch die Probleme mit dem Arbeiter- und Bauernstaat, der zusammenbrach. Da entstand ein schulisches Loch. Früher war da alles geregelt, jeder ging mit einem Abschluss heim, meist war die Schule noch besser als im Westen, aber das wurde ja umgehend eingestampft. Die nun schon nächste Generation hat Eltern, die nicht mehr gebildet wurden, und können diesbezüglich auch nix weitergeben...

    Gibt schon einiges, was hätte besser laufen können. Aber so ist das bei den "Unterlegenen" - bei denen war ja angeblich alles Mist... *nachträglichfremdschäm*

  56. 3.

    Wenn man Sozialleistungen an das Erlernen der deutschen Sprache koppeln würde und es Kindergeld nur beim Besuch des Kindergartens und der Schule geben würde, wären schon einmal große Anreize geschaffen sich um das Mindestmaß an Integration zu bemühen.

  57. 2.

    Die Jugendlichen sollen sich mal nicht so viele Gedanken machen. Man kann, man muss aber nicht.? Zum Glück gibt es in Deutschland noch ein gut funktionierendes Sozialsystem und ich stehe jeden Morgen auf, damit ich dort auch gut einzahlen kann. In Bremen zum Beispiel ist es ja auch nicht viel Besser mit dem Abschluss. Auch da funktioniert das Sozialsystem. Die bayrische Jugend wird bestimmt gezwungen.

  58. 1.

    Es liegt nicht nur an den neu hinzugekommenen Migranten, sondern daran, daß viele auch aus der Türkei bereits 20 Jahre in Deutschland leben und zwar besonders Frauen und immer noch nicht richtig Deutsch sprechen können und schon gar nicht schreiben. Wie sollen diese Frauen einen Blick auf die Hausaufgaben ihrer Kinder werfen oder sie mal zu einem Thema abhören. Es ist bequemer, sie vor den Fernsehapparat mit setzen, wo gerade eine Sendung aus ihrem Heimatland mit Muttersprache ausgestrahlt wird.
    Vor einiger Zeit wurde ich von einer Türkin mit Kindern, als ich im Supermarkt beim Einkaufen war angesprochen um ihr etwas zu erklären. Nach meinen Ausführungen sprach ich sie darauf an, ob es nicht sinnvoll wäre, vielleicht mal einen Deutschkurs für Ausländer an der Volkshochschule zu belegen, das wäre auch gut für ihre Kinder . Dann bekam ich nur Antwort "ihr Mann wolle das NICHT".

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