Gewitter mit Blitz im Zentrum von Berlin-Mitte
Video: rbb|24 | 21.07.2019 | Material: NonstopNews | Bild: imago/Dirk Sattler

60 Einsätze der Feuerwehr Berlin - Schwere Gewitter über Berlin und Brandenburg

Über Berlin und Brandenburg sind in der Nacht schwere Gewitter mit Starkregen und Sturmböen hinweggezogen.

Die Berliner Feuerwehr rückte nach eigenen Angaben am Samstagabend und in der Nacht knapp 60 mal wegen Wetterschäden aus. Gründe waren unter anderem umgestürzte Bäume, Wasserschäden oder herabgefallene Bauteile. Ab 22.00 Uhr gingen den Angaben zufolge vermehrt Notrufe bei der Feuerwehr ein, woraufhin diese vorsorglich den Ausnahmezustand ausrief. "Im Vergleich zu anderen wetterbedingten Einsätzen war in der Nacht aber wenig los", sagte der Sprecher.

Einen größeren Einsatz gab es laut Feuerwehr im Ortsteil Zehlendorf. Dort war in einem Haus, das gerade renoviert wurde, das Dach abgedeckt und nur mit einer Folie verschlossen gewesen. Da diese bei dem Gewitter beschädigt wurde, sei im Haus ein erheblicher Wasserschaden entstanden, berichtete der Sprecher. Die Feuerwehr habe das Dach notdürftig abgedeckt.

Auch in Brandenburg rückten Feuerwehren dutzende Male zu wetterbedingten Einsätzen aus. Vor allem mussten umgestürzte Bäume beseitigt werden. In Schlieben und Frankenhein (Elbe Elster) schlugen Blitze in Wohnhäuser ein und lösten Brände aus, verletzt wurde dabei niemand. In Friedland (Oder-Spree) hielt eine Scheune den Sturmböen nicht stand und stürzte ein.

Die Gemeinden Tauer und Turnow (Spree Neiße) waren in der Nacht von einem kompletten Stromausfall betroffen. Eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes ist am Morgen wieder aufgehoben worden.

Sendung: Inforadio, 21.07.2019, 7.00 Uhr

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