Versuchte Brandstiftung: Polizisten betrachten die Verbrannte Jacke des Täters (Quelle: Morris Pudwell/rbb)
Bild: rbb/Morris Pudwell

Berlin-Tempelhof - Mann zündelt im Hauseingang - und gerät selbst in Brand

In der Nacht zu Montag wollte ein Unbekannter in Berlin-Tempelhof einen Hauseingang in Brand setzen - und hat sich dabei selbst angezündet.

Das teilte eine Polizeisprecherin rbb|24 auf Anfrage mit. Zeugen beobachteten demnach, dass der Mann gegen 0:30 Uhr vor der Haustür eines Mehrfamilienhauses in der Hoeppnerstraße zündelte.

Dann soll laut Zeugen plötzlich eine Stichflamme entstanden sein, welche die Jacke und das Oberteil des Mannes in Brand setzte. Der Mann streifte seine brennende Oberbekleidung ab, die einen parkenden Kleinwagen beschädigte.

Anschließend rannte er in Richtung Werner-Voß-Damm und verlor während der Flucht sein Smartphone. Die Kriminalpolizei hat es beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen. Wie es zu der Stichflamme kam, ist unklar.

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4 Kommentare

  1. 4.

    Sie wiedersprechen sich in Ihre zuvor recht deutlichen getroffenen Aussage. Das ist Ihnen doch wohl sicherlich klar. Zudem frage ich mich, wie Sie das bewerkstelligen wollen, all diese, wie Sie es bezeichnen, gemeingefährlichen Deppen von der Straße zu entfernen um diese wegzusperren. Oftmals sieht man es solchen Personenkreis zuerst gar nicht mal an. Ebenso könnte man auch geradewegs jetzt Vermutungen anstellen, weshalb diese Person überhaupt so etwas macht. Es ist nicht unsere Aufgabe, das jetzt herauszufinden. Zuerst mal wird jetzt wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Zu recht, wie ich finde. Und sprechen wir hier von Glück, das kein weiteres Unheil stattgefunden hatte.

  2. 3.

    Die Strafgesetze sind mir durchaus bekannt. Bei Anzünden des einzigen Fluchtweges zu einer Zeit, wo vermutlich alle Hausbewohner bereits fest schlafen, wünsche ich mir allerdings eine entsprechende Würdigung. Wo ist real der Unterschied, wenn jemand den Fluchtweg in Flammen und giftigen Rauch setzt und wenn jemand einen Molotovcoctail gegen die Fassade wirft? Insofern, nein, nicht die Strafe steht für mich im Vordergrund sondern die Stadt vor solchen Irren zu schützen und das so lange wie möglich, gern auch nicht in einer JVA sondern einer psychiatrischen Einrichtung.

  3. 2.

    'Gemeingefährlicher Vollpfosten' = Ja!
    Soweit gehe ich noch mit aber schwere Brandstiftung (im Versuchsstadium!) mit einem qualifizierten Totschlagsdelikt in einen Topf zu werfen offenbart schon grobe Unkenntnis des StGB. Hier war wohl eher der rigorose Sanktionierungswille die treibende Kraft des Autors --> völlig realitätsfern.

  4. 1.

    Da sollte die Identität dieses gemeingefährlichen Deppen doch schnell feststellbar sein. Bitte wegen versuchten Mordes ganz lange wegsperren.

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