Symbolbild: Stau auf der A9 (Quelle: dpa/Karmann)
Bild: dpa/Karmann

Für eine Stunde Richtung Berlin gesperrt - A9 nach Unfall mit Polizeiauto wieder frei

Nach einem Unfall, an dem auch ein Polizeiwagen beteiligt war, musste die Autobahn 9 auf einem Teilstück in Richtung Berlin am Samstag für eine Stunde komplett gesperrt werden. Daraufhin bildete sich ein langer Stau, wie ein Sprecher aus dem Lagezentrum Potsdam der Brandenburger Polizei rbb|24 sagte. Gegen 16 Uhr sei die die Sperrung wieder aufgehoben worden. Der Stau löse sich jedoch erst nach und nach auf. Zwei Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zunächst war von einem Verletzten berichtet worden.

Vorangegangen war laut Polizei gegen Mittag ein Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen zwischen Klein Marzehns und Niemegk. Wegen der abgesicherten Unfallstelle auf der rechten Fahrspur sei ein Kleinstransporterfahrer hinter der Anschlussstelle Klein Marzehns abrupt nach links gewechselt, berichtete die Polizei am Sonntag. Sein Auto kollidierte dann zunächst mit einem anderen Auto, kam ins Schleudern und prallte auf ein weiteres Fahrzeug, bis es auf dem Weg zum Standstreifen mit einem Streifenwagen der Autobahnpolizei zusammenstieß. Der Fahrer des ersten Fahrzeugs, das auf das Auto des 54-Jährigen prallte und der Fahrer des Streifenwagens wurden laut Polizei leicht verletzt.

Komplette Fahrbahnsperrung nach zweiten Unfall

Am Samstag hatte es zunächst geheißen, während der Absperrarbeiten zur Sicherung der Unfallstelle seien einige Fahrzeuge hinter dem Streifenwagen zum Stehen gekommen. Ein Fahrzeug sei dann auf das letzte stehende Fahrzeug aufgefahren und habe dieses und die die beiden davor stehenden auf den Polizeiwagen geschoben. Dabei sei ein Polizist, der in dem Auto gesessen habe, leicht verletzt worden.  

Die Abweichungen in den Angaben zum Unfallhergang erklärte ein Polizeisprecher am Sonnntag gegenüber rbb|24 damit, dass die Informationslage sich aufgrund der beiden Unfälle mit jeweils mehreren beteiligten Fahrzeugen kurz hintereinander nur langsam geklärt habe. 

Nach dem ersten Unfall musste die Fahrbahn Richtung Berlin nur teilweise gesperrt werden. Komplett gesperrt werden musste die Fahrbahn Richtung Berlin nach Polizeiangaben nach dem zweitem Unfall, in den auch das Polizeiauto involviert war.

Sendung: Inforadio, 13.07.2019, 16:04 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Früher hat man mal die Leitplanke aufgetrennt, mit einer Verkehrssicherung in die Gegenfahrbahn geleitet, ist heute absolut nicht mehr drin.

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