Vegane Mensa in der TU Berlin (Quelle: rbb)
Bild: rbb

TU Berlin - Vegane Mensa hat doppelt so viele Besucher wie erwartet

Beliebter als erwartet: Die vegane Mensa an der TU Berlin hat inzwischen doppelt so viele Besucher wie zum Zeitpunkt der Eröffnung erwartet. Das Studierendenwerk Berlin rechnete damals mit rund 500 Besuchern am Tag - inzwischen sind es durchschnittlich fast 1.000.

Verdoppelung der Besucherzahl durch rein veganes Essen

Das Feedback sei sehr positiv, so die Sprecherin des Studierendenwerks Daniela Kummle gegenüber rbb|24. Seit der Eröffnung am 23. April habe die vegane Mensa 45.000 Besucher bewirtet. Bevor diese auf ein rein veganes Menu umgestellt wurde, waren es im selben Zeitraum nur rund die Hälfte der Besucher.

"Veggie 2.0 – die tiefgrüne Mensa" bietet jeden Tag mehrere rein pflanzliche Gerichte, eine Suppe sowie Vorspeisen und vegane Nachtische an. Dafür hat das Studierendenwerk die ehemalige Cafeteria in der Hardenbergstraße umgebaut. Es sind allerdings nicht alle TU-Studenten zur tierleidfreien Kost verdonnert – im selben Gebäude gibt es eine andere weitaus größere Mensa, die weiterhin Schnitzel und Würste anbietet. Es ist die zweite rein vegane Mensa in Deutschland.

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43 Kommentare

  1. 43.

    Ich bin begeistert, bin seit vielen Jahren Veganer und freue mich über jeden Fortschritt , der in diese rich

    Richtung geht.

  2. 42.

    Entschuldigung, aber was soll bitte dieser Satz: "Es sind allerdings nicht alle TU-Studenten zur tierleidfreien Kost verdonnert."

    Klar wird niemand gezwungen tierleidfrei, klima- und umweltfreundlich zu essen. Aber cooler ists halt schon.

  3. 40.

    Ausnahmsweise haben Sie es hier schon sehr richtig beschrieben. Stimme Ihnen zu. Besonders Veganerinnen gehen tatsächlich davon aus, wenn diese dann Mütter werden, ihrem Kleinkind selbiges Essen sogar weiter zuführen zu müssen. Und das ist nicht richtig. Das kann sehr gravierende gesundheitliche Folgen beim Kind nach sich ziehen. Alles weitere hierzu haben Sie gut ausgeführt.

  4. 39.

    Das habe ich mir gedacht. Vielleicht ein bisschen vom Thema abgekommen, aber vielleicht lesen Sie meinen Kommentar richtig. Eine Studentin ernährt sich jahrelang vegan. Studium fertig. Und irgendwann kommt der Wunsch nach Familie und Kinder......das ist das Trauma. Vielleicht jetzt verstanden? Aber wenn nicht macht auch nichts.

  5. 38.

    Es geht hier aber gar nicht um Säuglinge, sondern um Studenten?! Eine Mensa?!? Die sind fast ausnahmslos erwachsen. Und brauchen keine Muttermilch mehr. Hoffe ich zumindest. Thema verfehlt?^^

  6. 37.

    Sie haben mit allem was Sie schreiben natürlich vollkommen recht. Denken Sie. Wenn ein klar denkender Erwachsener vegane Ernährung für sich als Philosophie und Lebensart entdeckt hat, soll es so sein. Rein pflanzlich ernährte Säuglinge weisen oft einen schlechten Ernährungsstatus auf. Die Muttermilch vegan lebender Frauen ist vielfach arm an Vitamin B12 und Vitamin D. Auch der Gehalt anderer Nährstoffe in der Muttermilch kann unzureichend sein, wenn die Mutter bereits mehrere Jahre vegan lebt. Ohne Vitamin-B12- und Vitamin-D-Präparate und eine besonders sorgfältige Nahrungszusammenstellung halten Ernährungswissenschaftler eine sichere Versorgung der Babys nicht für möglich. Eine Beikost ohne Milch, Fleisch und Ei kann außerdem zu Problemen mit der Eisen-, Zink-, Kalium und Calciumversorgung führen. Das nenne ich nicht Philosophie und Lebensart sondern ein Trauma........die armen Kinder.

  7. 36.

    Der erste Satz Ihres Kommentars impliziert, dass der Besitz eines Doktorgrads allwissend macht. Bitte lassen Sie mich, und alle anderen Leser wissen, auf welchen empirisch erhobenen Daten Sie diese Aussage stützen.
    Wie ich bereits ausführte, und Hannes in Kommentar Nr. 29 genauer erläutert, wird Tieren in Zuchtbetrieben ebenfalls B12 zugefüttert. Bitte lassen Sie doch die Leser, und mich ebenfalls, wissen wie es kommt, dass das den Tieren zugefütterte B12 für Sie bedenkenlos zu akzeptieren ist, aber als Nahrungsergänzungsmittel direkt in die menschliche Ernährung mit eingebaut, eine "Chemiebombe" sein soll. Der Begriff "Chemiebombe" ist umgangssprachlich negativ besetzt, und ich habe den Eindruck, dass für Sie Worte wie "vegan" und "vegane Ernährung" ein rotes Tuch sind. Bitte legen Sie doch dar wie es dazu kommen konnte. Wurden sie durch Verhalten von sich vegan ernährenden Menschen oder eventuell durch den Verzehr tierproduktfreier Lebensmittel traumatisiert?

  8. 35.

    Na na na...wo wird denn da Neid aufkommen? Es ist auch gut so, dass der Nachwuchs gefördert und gespeist wird. Das sollte man schon gönnen können^^

  9. 33.

    Oh wie recht Sie doch mit Ihren Ausführungen haben.
    Ich danke sogar der TU Mensa für diesen sehr wichtigen Schritt und das eben diese in meiner Nachbarschaft liegt. Eine ausgewogene Ernährung ist gerade heutzutage ganz besonders wichtig. Früher in jungen Jahren habe ich darüber nur gelächelt. Typisch. Schon mehr Obst und Gemüse macht das Leben sehr viel angenehmer. Ich merke es bei meiner Verdauung, beim Stuhlgang und was viel wichtiger ist, beim weniger Zuckerverbrauch. Ich bin sogar so streng mit mir selbst, das Süßigkeiten erst gar nicht mehr in meine Wohnung gelangen. Ab und an nasche ich noch, doch das habe ich voll im Griff. Sehe es immer wieder an meiner Waage.

  10. 32.

    Da haben Sie allerdings recht. Bei der Post AG mußte auch die Gewerkschaft Verdi mit „gehörigem Druck“ dafür sorgen, das wir Nachtschichtler im Briefzentrum 10 eine von Mitternacht bis 3 Uhr morgens geöffnete Kantine hatten und noch haben. Gilt bis heute. Das betrifft nicht alle Briefzentren der Post AG in Deutschland.

  11. 31.

    Und wieder ein Ahnungsloser mehr, der oberflächlich etwas negiert, von dem er ganz offensichtlich viel Meinung bei wenig Ahnung hat. Ihre Phrasen sind einfach zu platt und durchschaubar. Und jeder, der sich gesünder, umweltbewußter, nachhaltiger und ausgewogener ernährt als Sie, ist traumatisiert. Vor allem die Babys^^ Im Ernst: Natürlich bedarf es sehr viel Wissen und Engagement, seine Ernährung umzustellen. Es geht auch nicht um schwarz oder weiss, sondern um ausgewogene Ernährung, die auch den Umweltproblemen entgegen kommt. Aber da fühlen sich viele sofort angegriffen wie Sie, obwohl es keinem schaden würde, sich zunächst zu informieren, ehe man dem Anderen gleich die Keule über den Kopf haut. Sie müssen nichts, machen Sie wie Sie meinen, aber bitte nicht mehr so aggressiv andere angehen, die es anders halten. Jeder hat das Recht auf seine Meinung, nicht nur auf die Ihre ;-)

  12. 30.

    Aber Sie können von Glück reden, dass Sie noch eine Betriebskantine hatten und das in der Nacht!
    Bei der BVG z.B. gibt es selbst auf den großen Betriebshöfen kaum noch Kantinen und schon gar nicht in der Nacht geöffnete.

  13. 29.

    Selten so gelacht. Mehr toxisch-maskulines Klischee kann man in das kurze Kommentar nicht packen.

    Eine ausgewogene Ernährung braucht vor allem Zeit und eine andere Einstellung zum Leben, die wir uns in dieser Leistung-Kapital-Gesellschaft nicht mehr nehmen. Hunderte Millionen Menschen weltweit (vor allem in Indien) ernähren sich vegetarisch/vegan und arbeiten oft schwer auf dem Acker.

    Und Ihr B12 bekommen Sie auch nicht mehr aus den steril produzierten Tierprodukten. B12 wird von Bakterien gebildet, die tierische Lebensmittel zersetzen. Selbst Massentierhaltungswesen wird B12 und allerlei andere Nahrungsergänzungsmittel zum Futter zugesetzt, damit die aus Ihnen gewonnenen Lebensmittel überhaupt noch den Nährwert haben, den Sie hier so anpreisen. Jeder vernünftige Arzt oder Apotheker wird Ihnen als Fleischesser eine jährliche B12-Kur empfehlen.

    Die Pauschalisierungen beider Lager sind dermaßen ermüdend. Vegan funktioniert sicher nicht für jeden, weil jeder Körper anders ist.

  14. 28.

    Nur Fleisch mit Gemüse bringt eine klaren Verstand, eine gesunde Gesichtsfarbe und einen runden Po.
    Energiereserven sind zu allem nötig, da der Tag nie gleichbleibend verläuft.
    Alles andere ist ein Experiment an der eigenen Gesundheit.

  15. 27.

    .... schreibt der Doktor, der alles weiß.
    Ich esse lieber von allem etwas und benötige daher keine Chemiebomben, damit mein Körper gesund bleibt.
    Schlimm genug das man B12 zuführen muss. Alle anderen Bausteine können eben laut Wissenschaftlern nicht auf natürliche Weise zugeführt werden. Deswegen boomt ja der Markt für Nahrungsergänzungsmittel. Desweiteren ist die vegane Ernährung schon für ein Baby fatal, da in der Muttermilch schon viele wichtige Zusatzstoffe fehlen. Das wird Ihnen ein jeder guter Arzt bestätigen. Es lebe der Egoismus. Und ich bezweifle ganz stark, das Sie eine vegane Erziehung genossen haben, eher ein Trauma.

  16. 26.

    "Halbwegs" körperlich gesund kann schon ein deutliches Zeichen dafür sein, seine Lebensweise verändern zu müssen. Halbwegs gesund ist mit 35 vielleicht noch hinnehmbar, ab 50 schon alarmierend. Ich bin kein Veganer, lebe eigentlich wie früher, als es keine tierquälerische Massentierhaltung gab, was implizierte, dass man sich Fleisch nur selten finanziell erlauben konnte, weil es deutlich teurer war. 1-2/Woche Fleisch oder Wurst, ansonsten möglichst regional und saisonal, gerade jetzt gibt es so vielfältig sättigende, nährende, gesunde Lebensmittel direkt aus der Umgebung. Natürlich wird auch mal genascht, aber selten und wenig, die Bauchspeicheldrüse dankt es. Altersdiabetis kommt meist ohne Vorankündigung^^. Also ab in die Mensa, wer kann und will, die Vorbehalte gegen vegan/vegetarisch sind Unfug, man sollte einen gesunden Mittelweg finden :-)

  17. 25.

    Niemand. Vollkommen richtig. Nur habe ich als Single 25 Jahre lang im reinen Nachtdienst gearbeitet und war leider somit oftmals gezwungen, das sehr schlechte Essen aus der Betriebskantine zu nutzen.Und in den 25 Jahren hatten wir X Wechsel von Kantinenpächter. Zudem habe ich in meiner Nachbarschaft, wie unter anderem auch im Rathaus Charlottenburg, die Kantinen mal getestet. Die meisten davon sind Grottenschlecht ausgefallen. Deshalb finde ich nun insbesonders dieses tolle vegane Angebot in der TU Mensa besonders einfallsreich und saulecker.

  18. 24.

    Das sich nicht jeder, in diesem Fall Sie, auf diesem Gebiet "auskennt", haben Sie mit Ihrem Kommentar klar gezeigt.
    Das Vitamin B12 ist das einzige "Nahrungsergänzungsmittel" welches bei dauerhafter ausgewogener und vielfältiger veganer Ernährung notwendig ist zuzuführen. Alle anderen "Bausteine" etc. für den reibungslosen Betrieb des Körpers, können durch den Verzehr und die Verdauung pflanzlicher Nahrungsmittel bereitgestellt werden.
    B12 wird den Nutztieren in den Tierzuchtbetrieben ebenfalls zugefüttert, da die natürlichen Aufnahmewege des Vitamins, aufgrund der Lebensbedingungen in der Massentierhaltung nicht gegeben sind.

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