Ein schwedisches Polizeiauto in Stockholm (Quelle: dpa, Heikki Saukkomaa)
Bild: Lehtikuva

Staatsanwaltschaft beantragt Auslieferung - Nach Waffenfund im Reisebus nun Festnahme in Schweden

Der Fahrgast, der vor rund zwei Monaten mit Waffen im Gepäck in einem Fernbus aus Serbien erwischt wurde, ist in Schweden festgenommen worden. Das meldet die Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag via Twitter. Der 24 Jahre alte Mann soll nun nach Berlin ausgeliefert werden.

Bei dem Mann waren im Mai scharfe Kriegswaffen gefunden worden. Die Waffen - zwei Sturmgewehre und eine Kalaschnikow - hatten Zollkontrolleure in seinem Reisegepäck in einem Reisebus in Berlin entdeckt und den Mann zunächst festgenommen. Weil aber die Waffen fälschlicherweise, wie die Generalstaatsanwaltschaft später mitteilte, einer geringen Gefahrenklasse zugeordnet wurden und somit auch die Strafandrohung für das Mitführen dieser Waffen geringer ausfiel, wurde der Verdächtige, der auf Durchreise nach Schweden war, noch in der Nacht wieder frei gelassen. rbb|24 berichtete über diesen Fall.

Erst später sei dann die Staatsanwaltschaft informiert und ein Haftbefehl erlassen worden.

Nach Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft bemühen sich die Beamten nun um eine Überstellung des Verdächtigen nach Berlin. Wann hier mit einer Entscheidung zu rechnen ist, sei unklar, teilte der Sprecher der Behörde, Stefan Stöhr, rbb|24  mit.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Kalaschnikow als weniger gefährlich?
    Sind eigentlich nur noch Idioten in den Behörden unterwegs? Diese Waffe hat vermutlich die meisten gewaltsamen Tode weltweit auf dem Konto, aber natürlich waren wir in der NVA mit Spielzeugwaffen ausgerüstet... So wie die Bundeswehr...

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