Symbolbild: S-Bahnstation Mehrower Allee (Quelle: imago images/STPP).
Bild: imago images/STPP

Berlin-Marzahn - 40-Jähriger an S-Bahnhof attackiert und verletzt

Ein bisher unbekannter Mann hat am Donnerstagnachmittag einen 40-Jährigen am S-Bahnhof Mehrower Allee im Bezirk Berlin-Marzahn mit einer Flasche angegriffen und verletzt. Das Opfer musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Gegen 17:10 Uhr soll der Angreifer dem 40-Jährigen aus bislang ungeklärter Ursache mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend soll er ihn vom Bahnsteig aus die Treppe einer Unterführung hinabgezogen und eine Bierflasche auf seinem Kopf zerschlagen haben.

Reisende, die auf den Vorfall aufmerksam wurden, informierten die Polizei. Der Angreifer flüchtete währenddessen unerkannt vom Bahnhof. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und bittet um Hinweise von Zeugen.

Sendung: Abendschau, 30.08.2019, 19.30 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    Also ich bin total FÜR eine Gesichtserkennung an jedem Bahnhof, mit hochauflösenden Kameras.
    Wenn jemand vermummt einen Bahnhof betritt, sollte es eine Durchsage geben, damit alle informiert sind.

  2. 3.

    Zivilcourage sieht nicht so aus, dass man automatisch das eigene Leben riskieren muss. Das würde Ihnen die Polizei auch mitteilen. Sich viele Details einzuprägen und diese an die Polizei weiterzugeben, ist hilfreich und auch eine Form von Zivilcourage. Die Stimme zu erheben, laut (nicht übergriffig, beleidigend) zu werden, ist die bewährteste Methode. Es ist zwar auch möglich, die sog. Nothilfe hier anzuwenden, aber mit hohen Risiken verbunden. Dass Sie diese ignorieren, zeigt, dass Sie sich hier mit Inbrunst in Rage schreiben, aber nichts Konstruktives beizutragen haben.

    Wenn Sie §323c Abs.1 StGB gelesen UND verstanden hätten, wüssten Sie, dass hier niemand Hilfe unterlassen hat. Was Sie einfordern hat mehr mit Willkür und Vigilanz zu tun als mit Rechtsstaatlichkeit.

    Die Zeug*innen sind die wichtigsten Anhaltspunkte zu einer möglichen Aufklärung. Auf diesem Bahnhof gibt es, sofern ich richtig liege, keine Notrufsäulen und auch keine Kameras.

  3. 2.

    Naja stimmt schon, aber man weiß nicht was das für Typen waren. Ich sehe auch oft, dass sich irgend welche besoffenen prügeln die nicht auf der Sonnenseite des Lebens groß geworden sind. Da würde ich mich ehrlich gesagt auch nicht einmischen nur weil der ein dem anderen die letzte Flasche Klaren geklaut hat. Auf dem Bahnhof gibt es sicher auch Videosysteme, da wird sich schon zeigen wer da was gemacht hat.

  4. 1.

    Beste und vollständige Gesenung dem Angegriffenen!
    Erschreckend!!!
    So leer kann doch ein S-Bahnhof am Nachmittag nicht sein, daß es mehreren Zeugen nicht gelingt a) entweder den Täter zu bremsen und sein Vorhaben zu beenden und/oder b) ihn am Abhauen zu hindern bis Polizei eintrifft.
    Zu zweit bis viert sollte das machbar sein und diese ganzen Handy-Spinner waren auch so ins Schmierdisplay vertieft, daß nicht rechtzeitig Notruf bzw. aktive Hilfe erfolgte? Was ist mit den Notrufsäulen auf dem Bahnsteig? Wie viele Personen haben hier den Tatbestand des § 323c verwirklicht? Ignoranz allerorten, echt beschämend!

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