Bundes-Familienministern Franziska Giffey von der SPD (2.v.re.) packt Bio-Brotboxen in Berlin-Neukölln (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Video: rbb24 | 19.08.2019 | Bild: dpa/Christoph Soeder

Frühstück aus ökologischer Landwirtschaft - Familienministerin Giffey packt Brotboxen für Erstklässler

Gesundes Frühstück für Schulanfänger: Familienministerin Franziska Giffey (SPD) hat am Sonntag in Berlin-Neukölln Bio-Brotboxen gepackt.

Zusammen mit Hunderten anderen Ehrenamtlichen füllte sie am Sonntag rund 60.000 der gelben Brotdosen mit Pausenbroten, Obst und Fruchtschnitten. Sie sollen am Montag und Dienstag an alle Erstklässler in Berlin und Brandenburg verteilt werden.

Brotboxen-Projekt gibt es schon seit 2002

Die Kinder bekommen nach Angaben der Bio-Brotbox-Initiative eine wiederverwendbare Brotbox sowie ein Frühstück mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft. Sie sollen durch die Aktion den Wert einer gesunden Ernährung schätzen lernen.

Das Projekt gibt es bereits seit 2002. Laut der Initiative wird es ehrenamtlich organisiert und privatwirtschaftlich finanziert. Giffey half auch schon in den vergangenen Jahren beim Packen der Bio-Brotboxen in Berlin. Sie ist Schirmherrin des bundesweiten Projektes.

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27 Kommentare

  1. 27.

    Im Artikel ist zu lesen, dass das Projekt ehrenamtlich organisiert und privatwirtschaftlich finanziert wird. Nix mit Verschwendung von Steuergeldern und die Investoren möchten nunmal diese Sache finanzieren. Anders sieht es aus mit dem Einheitsspektakel, das Millionen verschlingen wird. Lieber Schulen davon bauen, Lehrer einstellen, Förderprogramme installieren. Dann sollten wir Bürger zusammen halten und mehr Transparenz einfordern, damit nicht so viel Geld verschwendet, sondern in unsere marode Stadt investiert wird. Aber davon will ja keiner etwas wissen. Spaß muss ja sein, egal wie uns die Probleme bis zum Hals stehen. Wir freuen uns über die Box und finden die Aktion sehr gut! Danke dafür.

  2. 26.

    Sehe ich ganz genauso. Mit dem Geld hätte man echt sinnvolleres anfangen können!
    z.B. Toiletten sanieren, Klassenfahrten unterstützen, u.s.w.
    Wir haben eine Brotbox und Trinkflasche ab dem erstem Schultag! Also irgendwie eine Woche zu Spät die Aktion. Und Schmelzkäse?! Echt jetzt..

  3. 25.

    Plaste Box hin oder her, die Frage ist, ob sie täglich gefüllt wird? Vielleicht wäre ein Kochkurs oder wie koche ich kostengünstig für Eltern, die Ursachenlösung..? Frage mich oft an der Kasse, was die Menschen für Zeugs kaufen, Milchreis aus der Tüte, geschnittene Käsewürfel oder geschnittenes Obst, Süßigkeiten in Plaste verpackt mit Schokolade aus Palmöl und wat teuer..? Fingernägel machen lassen und Handy vor der Pupille, nicht alle, aber die einfachsten Rechenbeispiele zum Thema Haushalten und Kochen fehlen oft den jungen Menschen. Ich selber lebe etwas über Hartz IV und lebe gesund. Kinder kriegen heißt versorgen und rund um die Uhr Fleiß.

  4. 24.

    Ähemm...es wird sich hier tatsächlich über eine "Tupperdose" mockiert? Warum? Nachhaltiger geht es kaum. Die hält ewig. Und vernünftige Trinkflaschen gibt es schon für ab 5€. Die halten Jahre. Maximal muss man mal einen Dichtungsring auswechseln, kostet ein paar Pimperlinge bei Hornbach. Das ist doch ein künstliches Aufgebausche von einer sehr sinnvollen und bürgernahen Aktion. Man kann auch alles schlecht reden und mies machen. Wer heute so eine Box bekam und sie nicht will-weiterverschenken. Gibt viele Haushalte, wo das Geld sehr knapp ist, die freuen sich und machen nicht so ein Theater drum. Herrje.

  5. 23.

    Hmm also meine Edelstahlflasche stammt aus der Zeit als ich als Aushilfsverkäuferin gearbeitet habe für ein Appel und nen Ei. Trotzdem - ich habe immer sparsam gelebt oder bewusst überlegt wofür ich Geld ausgebe. Wir sind keine Oberklassen Mercedes Vielflieger Levis Träger. Aber ich sehe natürlich Ihren Punkt. Viele haben einen Blick auf die Realität verloren. So Hipster Großverdiener die predigen und dann 3 mal im Jahr in den Urlaub fliegen...

  6. 22.

    Und die edlen Edelstahlteile muss man sich erst mal leisten können. Genau das stört mich an den grünen Moral Dogmatikern. Sie machen Politik einzig für Besserverdienende und wundern sich, dass Leute die jeden Euro dreimal umdrehen müssen, sich von der AfD besser verstanden fühlen. Und dann wollen diese Moralhelden auch noch Frau Giffey abschießen. Die einzige Ministerin, die Nützliches zustande bringt.

  7. 21.

    Ich gebe Ihnen soweit recht, das es viele Bereiche gibt, die ich mir ohne Plastik nicht vorstellen kann. Aber vieles ist eben auch unnötig. Es gibt tolle Brotdosen und Trinkflaschen aus Edelstahl. Gut die Trinkflaschen sind mit dem Verschluß nicht perfekt, aber immerhin. Und die Sachen sind arschteuer. Aber meine Edelstahlflasche ist mittlerweile schon 13 Jahre alt. Und damit wieder günstig. Es geht nicht um Ökofanatismus, davon sind wir weit entfernt, aber um eine bewusstere Entscheidung. Ein HInterfragen was ist denn wirklich notwendig, ist doch trotzdem nicht verkehrt. Auch wenn mir klar ist das selbst wenn ganz Deutschland plastikfrei wäre, würde das auf die Welt gesehen ein kleiner Pups sein. Und ja Butterbrotpaier halte ich ebenfalls für eine schlechtere Alternative da Einmalgebrauch, stimme Ihnen zu.

  8. 20.

    Da stimme ich im Grunde zu. Nur die Flasche stinkt wirklich sehr. Das kann nicht gesund sein. Daher will ich die niemanden antun. Die Brotdose wollte ich zwar nicht, aber es macht ja keinen Sinn sie wegzuwerfen, also wird sie schweren Herzesn benutzt. Ich finde das Gemecker über Plastik nicht schlimm. Denn es zeigt, das ein Umdenken passiert. Natürlich gibt es immer welche die es übertreiben und jeden bekehren wollen. Oder die die Wasser predigen und Wein trinken. Wir sind selber auch keine Heiligen.

  9. 19.

    Flasche und Dose: Ausspülen und Weiterverschenken. Kein Grund, diese Sachen in den Müll zu werfen
    Kritik: an die richtigen Kreise herantragen. Nimmt auch ein Ministerium oder eine Schulleitung sicher gerne an,

  10. 18.

    Auch wir hatten heute eine Brotdose und eine Trinkflasche im Ranzen. An sich finde ich es schön Kindern - wenn auch nur einmalig- ein gesundes Frühstück zu geben. Aber : 1. hätte ich das gerne vorher gewusst - denn so blieb heute ein Frühstück übrig, wir packen ja jeden Morgen eines ein. 2. Die Plastikflasche wandert bei uns in den Müll. Uns begleiten seit vielen Jahren Edelstahlflaschen. Auch die sind nicht perfekt, weil nur der Flaschenkörper Edelstahl ist - aber so eine Plastikflasche wollen und brauchen wir nicht. Wir haben noch Brotdosen aus Plastik. Diese werden bei uns nach und nach durch Edelstahl ersetzt. Auch die Brotdose wollen wir einfach nicht. Es gab auch zur Einschulung eine Mappe mit Werbung der Sparkasse zur Kommunikation mit der Klassenlehrerin. Nur - so eine Mappe stand vorher auf der Einkaufsliste. Es wird also durch diese Aktion einfach nur mehr (Werbe)Müll produziert. Das finde ich schade. Langfristig ist eben diese Müllproduktion kein Gefallen für unsere Kinder.

  11. 17.

    In den Kommentaren steht genau jener ideologische Fanatismus, der mir bei Grünen Angst macht. Wenn ich diese undifferenzierte moralische Überlegenheit lese von wegen keine Plastik Brotdosen, dann höre ich wieder Margot Honecker. Die wollte auch allen Menschen ihre "bessere Moral " aufzwingen. Mein Enkelkind hat ein einfach verschließbare Brotdose, die am Abend ausgewaschen wird. Was sind denn das für hirnlose Heuchler, die Kaffeebecher aus Plastik verbieten aber jeden Tag Butterbrotpapier wegwerfen wollen. Plastik ist an der richtigen Stelle durchaus sinnvoll. Oder sollen Schulkinder jetzt Trinkflaschen aus Glas benutzen?

  12. 16.

    Neulich waren die Brotboxen rot, https://www.rbb24.de/politik/wahl/Landtagswahl/beitraege/unerlaubte-wahlwerbung-spd-simona-koss-seelow.html , da war DAS der Aufreger. Jetzt gehts ums Plastik. Und wär's ne Papiertüte wäre der Kritikpunkt vermutlich, dass die Kinder hier mit "Bio" indoktriniert werden. Am Besten alle machen gar nichts mehr. Motto; Jeder ist sich selbst der nächste. Aussteigen für Doofe - willkommen bei der AfD. Unglaublich wieviel Hass und Sozialneid einige braune Fanboys und -girls so in sich tragen.

  13. 15.

    "Wenn Ihnen das Wohl der Kinder als Familienministerin und Sozialdemokratin am Herzen liegt, dann sollten Sie sich für höhere Hartz-IV Sätze einsetzen." Zitat aus: Offener Brief an die Familienministerin Franziska Giffey - https://said-rezek.de/2019/05/03/offener-brief-an-die-familienministerin-franziska-giffey/ - Entlastung allein genügt nicht!

  14. 14.

    Ganz genau! Warum sollte ein Minister, dessen Zeit doch immer soooo knapp bemessen ist, sonst Brotdosen packen.

  15. 12.

    Tolle Werbung... ich meine "Berichterstattung" ;)

  16. 11.

    Ich bin mir sicher, dass alle, die sich hier künstlich über die Plastikdose aufregen, zu Hause nur 100% öko leben, alles biologisch voll abbaubar, kein Auto besitzen und nur Selbstgestricktes tragen. Kindergarten...

  17. 10.

    Die gelbe Box unseres Kindes hält, trotz ständigen Gebrauchs, seit anderthalb Jahrzehnten. Was soll das sinnfreie Rumgenöle? Langeweile?^^

  18. 9.

    Lieber Gott, lass mir alles ausgehen, nur meine Gründe zu kritteln und zu meckern nicht. Was für ein doofer Kommentar. Eine tausendfach wiedernenutzbare Brotdose ist eine gute Sache. Der Inhalt ist vollwertig und gesund und das Signal, dass Eltern auf gesündere Kost achten sollen, wichtig. Da gibt es nichts dran zu kritisieren.

  19. 8.

    Schöne Sache, hoffentlich schmeckt es den Kindern noch, die erst am Dienstag ihr Bio-frühstück bekommen.

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