Polizeibeamte stehen am 04.08.2019 vor einem Haus in Brandenburg/Havel, nachdem eine 26-Jährige tot aufgefunden wurde. (Bild: dpa/Paul Zinken)
Bild: Audio: Antenne Brandenburg | 09.08.2019 | Björn Haase-Wendt

Brandenburg an der Havel - Lebensgefährte gesteht Tötung von 26-Jähriger

Eine 26-jährige Frau wird am Sonntag tot in ihrer Wohnung in Brandenburg an der Havel gefunden. Die Polizei nimmt wenig später ihren 24-jährigen Lebensgefährte fest. Nun hat der Mann ein Geständnis abgelegt.

Im Fall der getöteten Frau in Brandenburg an der Havel hat der tatverdächtige Lebensgefährte ein Geständnis abgelegt. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam am Freitag auf Nachfrage des rbb. Der Mann sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Motiv nicht bekannt

Der 24 Jahre alte Mann räumte dem Sprecher der Staatsanwaltschaft zufolge ein, seine 26-jährige Freundin getötet zu haben. Sie wurde demnach durch stumpfe Gewalt gegen den Kopf getötet. Weitere Details nannten die Ermittler nicht.

Stumpfe Gewalt kann beispielsweise ein Schlag mit der Hand oder auch einem Knüppel sein. Schnittverletzungen soll es nicht gegeben haben. Zum Motiv der Tötung äußert sich die Staatsanwaltschaft aufgrund der laufenden Ermittlungen weiterhin nicht.

Die 26 Jahre alte Frau war am Sonntagabend in der Küche ihrer Wohnung leblos aufgefunden worden. Ihr Lebensgefährte wurde nach einer intensiven Fahndung am Dienstagabend am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Berlin festgenommen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 09.08.2019, 11 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Furchtbar diese immer wieder vorkommenden Tötungsdelikte, Gewaltverbrechen gegen Frauen, begangen von Lebensgefährten und Ex-Partnern! Ein Abgrund männlicher Gewalt und letztlich Sexismus übelster Art, der gesellschaftlich doch eigentlich längst überwunden ist! Das macht sprachlos und wütend.
    Es kann nicht sein, dass Frauen ihres Lebens nicht sicher sein können, Gefahr laufen, umgebracht zu werden. Männer gefährden ihre Gesundheit. Bei Mord hört die Freundschaft auf - mir scheint die Gesellschaft viel zu sehr diese Femizide, männliche Beziehungsgewalt gegen Frauen zu ignorieren, ohnmächtig zu erdulden - anstelle dagegen zum Schutz der Frauen aktiv zu werden.

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