"stop homophobia" steht auf einer Fahne am Alexanderplatz. (Bild: dpa/Zinken
Bild: dpa/Zinken

Mutmaßlich schwulenfeindlicher Übergriff - Mann wird bei Spaziergang mit Ehemann angegriffen

Am späten Sonntagabend ist ein Mann aus mutmaßlich homosexuellen-feindlichen Motiven in Berlin-Mitte angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, sei der 35-Jährige ersten Ermittlungen nach mit seinem Ehemann und weiteren Freunden die Torstraße entlang gelaufen, als ihm ein entgegenkommender Mann plötzlich mit der Hand ins Gesicht schlug.

Einer der Freunde des 35-Jährigen, habe den mutmaßlichen Schläger zur Rede gestellt. Dieser habe auch diesem Mann sofort ins Gesicht geschlagen und sei anschließend geflüchtet. Der Mann habe dann die Polizei alarmiert und den Angreifer verfolgt, so ein Polizeisprecher weiter.

Der mutmaßliche Schläger, ein 28-jähriger Mann, sei kurz darauf von eintreffenden Polizisten in der Nähe festgenommen und dem Staatsschutz übergeben worden. Die beiden Geschlagenen seien leicht verletzt und hätten selbst einen Arzt aufgesucht, sagte der Sprecher.

Homosexuellen-Denkmal erneut beschädigt

Am Montag wurde auch bekannt, dass das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten
Homosexuellen im Berliner Tiergarten erneut beschädigt worden ist. Unbekannte beschmierten das Sichtfenster in der Nacht zu Montag mit Farbe, wie die Polizei am Montag in Berlin mitteilte. Durch das Schaufenster ist im Inneren des Denkmals ein Film zu sehen.

Die Farbschmiererei sei in den frühen Morgenstunden vom Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bemerkt worden. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen.

Innerhalb weniger Wochen ist das Denkmal in Berlin-Tiergarten mehrfach beschädigt worden. Zuletzt wurde es Anfang August mit Farbe beschmiert.

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7 Kommentare

  1. 7.

    Echt beschämend und immer aufs Neue widerwärtig von solchen sinnfreien Rohheitsdelikten und Angriffen auf unsere pluralistische, bunte Gesellschaft zu lesen. Gute Genesung den Opfern!
    Mir wird wohl für immer unerklärlich bleiben, weshalb sich manche Straftäter auf so dämliche und verabscheungswürdige Art und Weise jedesmal außerhalb jeder gesellschaftlichen Konvention stellen müssen. Eigentlich muß der 28-jährige Schläger ja in ärztliche Behandlung - dringend!!!

  2. 6.

    Richtig. Ich auch.

  3. 5.

    Was soll solch ein dämlicher Kommentar mit sinnfreien Vermutungen??? Homophobie gibt es - leider - in vielen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.

  4. 3.

    Ich wünschte mir weniger fehlerhafte Texte, damit auch solche Meldungen nicht lächerlich werden sondern dem Ernst der Lage gerecht werden.

  5. 2.

    Schade, daß nichts weiter über den 28jährigen - Mann berichtet wird. Das war doch bestimmt ein AfD-Wähler oder Putin-Fanboy, nicht wahr?

  6. 1.

    Da ist das Schlagen wohl durchgeschlagen. ;-)
    Zitat "als ihm ein entgegenkommender Mann plötzlich mit der Hand ins Gesicht geschlagen schlug."
    Dem Opfer gute Besserung gewünscht.

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