Ein Mops rennt in Berlin bei Internationalen Mopstreffen. (Quelle: dpa/Stephanie Pilick)
Bild: dpa/Stephanie Pilick

Mopstreffen am 31. August - Möpse rennen zum zehnten und letzten Mal durch Berlin

Das Mopstreffen in Berlin wird in diesem Jahr eine Abschiedsparty. Nach zehn Jahren sei Schluss, er könne das große "Mopssportereignis" wegen des großen Aufwands nicht mehr weiter organisieren, sagte Veranstaltungssprecher Thomas Zupan am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. "Wie es weitergeht, steht in den Sternen", so der 61-Jährige.

Bislang 205 Hunde angemeldet

Zum letzten Mopsrennen mit elektronischer Zeitnahme, Zielfoto und Laufvideo von jedem Teilnehmer wurden für den 31. August nach Angaben des Organisators bislang 205 Tiere angemeldet. Das Rennen gilt als Höhepunkt des Treffens.

"Seit zehn Jahren haben wir versucht, das Image des Mopses zu verbessern. Wir haben gezeigt, dass es gesunde Möpse gibt, die 50 Meter in sechs Sekunden laufen können, die sportlich und agil sind", betonte Zupan laut Mitteilung.

"Usain Bolt der Möpse"

Mopshündin Emma, Gewinnerin der vergangenen drei Jahre, werde aus gesundheitlichen Gründen voraussichtlich nicht an den Start gehen. 2018 hatte diese in 5,866 Sekunden über 50 Meter die Konkurrenz weit hinter sich gelassen und einen großen Pokal bekommen. Für den Sprecher war die Altdeutsche Mopshündin der "Usain Bolt der Möpse".

Die generelle Kritik von Tierschützern könne er nicht nachvollziehen, sagte Mops-Fan Zupan. Aus deren Sicht ist die Rasse überzüchtet, was unter anderem zu Atembeschwerden führen kann.

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12 Kommentare

  1. 12.

    Möpse sind als erstes mal Hunde, mit allen ihren Eigen- und Unarten. Sie unterscheiden sich von anderen Hunderassen in verschiedenen Hinsichten, sind aber nicht pauschal ausgeglichener als andere Rassen.
    Ich stelle Ihnen mal ein paar Fragen: sind Sie sicher, dass Tiere, um anderen zu gefallen, Eigenschaften und Aussehen im Laufe von Generationen dermaßen verändern, dass ihnen bestimmte, überlebenswichtige Eigenschaften verloren gehen?
    Dass Möpse zumeist erst durch aufwendige Operationen zum vernünftigen Atmen gebracht werden, ist Ihnen bekannt (eingeschränkt Atmungsfähig durch den fehlenden Nasenrücken)?
    Dass Möpsen der heutigen Generationen, ihre langen Nasen weggezüchtet wurden, mit allen den in meinem vorherigen Kommentar beschriebenen Folgen, ebenso?
    Ich kenne diverse Möpse in meinem Umfeld (kein Wortwitz!) und sie haben Eigenschaften, die viele andere Hunderassen ebenso mitbringen als Individuen.
    Sparen Sie sich Ihr Mitleid bitte für gequälte Tiere - das ist sinnvoller.

  2. 11.

    Ihr Kommentar zeigt, wie wenig Ahnung Sie von Möpsen haben. Mein Mitleid haben Sie schon mal. Der Mops ist vom Wesen her einer der ausgeglichensten Hunde überhaupt und nicht alle Möpse sind aus Qualzucht entstanden. Haben Sie eigentlich einem Deutschen Schäferhund mal beim Laufen zugesehen?

  3. 10.

    Deshalb liebe ich meinen Domikö (Dorfmischköter) ....
    Der ist halt einfach so entstanden - Strasse rauf, Strasse runter, an jeder Ecke Spass - irgendwann muss es so mal gewesen sein ;-).
    Tiere verstümmeln oder zu "züchten" um menschengemachte "Rassestandards" zu erhalten ist einfach krank - geht gar nicht.
    Aber ehrlich - 'n Mops sieht lustig aus, erfüllt das "Kindchenschema" - das ist sein menschgemachtes Problem.

  4. 9.

    Wo steht denn bitte Mops, ausser im Bericht?
    Und ja - es zielt alles auf den Menschen ab - denn Tiere verstümmeln sich nicht freiwillig um irgendwem zu gefallen.

  5. 8.

    Ups, der erste Abschnitt von Dir beschreibt tatsächlich den Menschen - wenn da nicht Mops stehen würde, wäre ich doch irritiert...

  6. 7.

    Wie man solche Qualzuchten toll und schön finden kann, ist mir nicht nachvollziehbar. Hunde, denen die Schnauze weggezüchtet wurde, die kaum ans Futter oder Wasser kommen, ohne dabei ihre Nasenöffnungen zu verstopfen und Gefahr laufen, Wasser zu aspirieren und zu ersticken.
    Hunde, von denen die Mehrzahl umgehend im Rachenraum operiert werden müssen, damit sie halbwegs Luft bekommen können, die dadurch, wenn es aus Ästhetikgründen nicht getan wird, an massiven HErzproblemen leiden und dann mit Medikamenten vollgestopft werden müssen - denen bei Temperaturen ab 20 Grad+ die Luft wegbleibt usw.
    Hunde, bei denen die Nasenfalten, um Entzündungen zu vermeiden, ständig sauber gehalten werden müssen, denen förmlich die Augen aus den Höhlen quellen - wer sowas schön findet, kann kein echter Tierfreund sein.

    Dass Zuchtverbände dieses Treiben staatlicherseits nicht verboten bekommen ist rätselhaft - und das in Zeiten von Forderungen nach mehr Tierschutz.

    Ende den Qualzuchten!!

  7. 6.

    Ottos Mops kotzt

  8. 5.

    <"Ein Leben ohne Mops ist denkbar, aber sinnlos" Loriot>
    Möpse sehen ohne Frage irgendwie lustig aus, verhalten sich auch oft so. Ein "Aggro-Mops" (aka "Wadenkneifer")ist mir und meinem "Domikö" (Dorfmischköter) noch nicht begegnet - der will auch nur spielen.
    Dafür schnarcht er aber nicht ;-).

  9. 4.

    Da gehts mir auch so, wie bei den Veganern oder FeministInnen - obwohl ich viele (nicht alle, aber die meisten) ihrer Ziele gutheiße, geht mir der missionarische Eifer - also das krampfhafte, nicht strategische daran - mächtig auf den Zwirn.
    Ich liebe Hunde, fast alle, und Möpse oder Doggen auch, auch wenn sie japsen, und dennoch bin ich für gesunde Rückzüchtungen. Und wenn ich wollte, würde ich sicherlich strategisch vorgehen, um Menschen zu überzeugen, dass Gemüse essen beser ist als Billigfleisch essen, dass lange Hundenasen besser atmen als platte, auch wenn letztere niedlicher sind, und dass Frauen NATÜRLICH gleichberechtigt sind :-) und gleichwertige Arbeit abliefern (sogar bessere *g* )und daher auch mindestens gleichwertig behandelt und bezahlt werden müssen (nein, eigentlich sogar besser und mehr *g* ) aber wie gesagt, strategisch und sensibel, nicht geifernd und keifend...

  10. 2.

    Nach zehn Jahren ist Schluss - schade, ich fand die Veranstaltung und die rennen spannend und lustig, wenn man den Weg zum Austragungsort unbeschadet überwunden hat. Es nervt schon, durch ein Spalier geifernder, schreiender, aufgebrachter "Tierschützer" zu laufen, die sich noch nicht einmal entblöden, mir Tierquälerei vorzuwerfen, obwohl ich offensichtlich nur ein Zuschauer war.
    Leider nehmen die Gutmenschen immermehr in Anspruch, die alleinige und einzige Wahrheit zu vertreten, nach der sich alle zu richten haben.

  11. 1.

    "Ein Leben ohne Mops ist denkbar, aber sinnlos" Loriot

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