Archivbild: Mobile Radarfalle zur Kontrolle von Geschwindigkeitsbegrenzungen im Einsatz. (Quelle: dpa/Schroeder)
Bild: dpa/Schroder

Zwei mobile Geräte gekauft - Polizei Berlin setzt auf autonom arbeitende Radarfallen

Die Berliner Polizei setzt künftig auf mobile, autonom arbeitende Radarfallen, um zu schnelle Autofahrer zu erwischen. Die Polizei hatte zwei moderne Blitzgeräte, die in unauffällige Anhänger eingebaut sind, ein halbes Jahr lang getestet. Diese Geräte würden jetzt gekauft und künftig eingesetzt, kündigte Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag im Innenausschuss an. Sie hätten sich bewährt und seien ein gutes Mittel gegen Raser.

Die Anhänger mit der modernen Radartechnik werden an wechselnden Stellen am Straßenrand aufgestellt. Sie können stunden- oder tagelang selbstständig die Straße überwachen, ohne dass Polizisten ständig daneben stehen und sie bedienen müssen. Im Frühling wurden in einer Kontrollaktion auf der Autobahn in nur sechs Tagen 18.500 zu schnelle Autofahrer erwischt.

Slowik sagte, fest aufgestellte Blitzgeräte würden gegen Raser oder illegale Autorennen kaum helfen, weil die Standorte bekannt seien. Die neuen Geräte seien hingegen "sehr zielführend".

Sendung: Radioeins, 12.08.2019, 13.00 Uhr

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