Symbolbild: Polizeiwagen im Einsatz mit Blaulicht (Quelle: imago images/Alexander Pohl)
Bild: imago images/Alexander Pohl

Verfolgungsjagd mit Polizei - 16-Jähriger rast mit Carsharing-Auto durch Neukölln

Ein 16-Jähriger hat sich in Berlin-Neukölln mit einem Carsharing-Auto eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Polizisten hatten den Jugendlichen und seinen 15 Jahre alten Beifahrer am Freitagnachmittag in der Siegfriedstraße bemerkt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Beamten versuchten, den Wagen zu stoppen. Doch der 16-Jährige trat aufs Gaspedal und rauschte mit überhöhter Geschwindigkeit über eine rote Ampel davon.

Beinahe Mutter mit Kind überfahren

Auf seiner Flucht soll der 16-Jährige laut Polizei weitere rote Ampeln überfahren haben und rücksichtlos in den Gegenverkehr gefahren sein. Auch über einen Supermarktparkplatz in der Eschersheimer Straße soll er gefahren sein. Kunden sprangen den Angaben zufolge zur Seite, um nicht angefahren zu werden. Anschließend stieß das Auto des Jugendlichen in der Karl-Marx-Straße mit dem Wagen einer 38-Jährigen zusammen. Die Frau wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Eine 26 Jahre alte Mutter und ihre sieben Jahre alte Tochter, die die Straße überqueren wollten, retteten sich auf den Gehweg. Sie wurden von Rettungskräften behandelt.

Eltern nicht erreichbar

In der Jahnstraße verlor der Verdächtige schließlich die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen ein geparktes Auto. Der 16-Jährige lief davon und leistete bei seiner Festnahme Widerstand. Der 15-Jährige hatte schon während der Verfolgungsjagd versucht zu fliehen. Eine Polizistin stellte ihn laut Polizei in einer Kita. Der 16-Jährige wurde dem Jugendnotdienst überstellt, weil seine Eltern nicht erreicht werden konnten. Der 15-Jährige wurde von einer Mutter in Empfang genommen. Wie der 16-Jährige an das Auto kam, sei Gegenstand der Ermittlungen, hieß es.

Sendung: Inforadio, 28.09.2019, 18.00 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    Was hätten Sie denn gern, Exberliner? Öffentliche Auspeitschung und dann 30 Jahren Verbannung nach Deutsch-Südostafrika?

  2. 3.

    Na, dieser sparsame Text deutet doch bestimmt nur für einen einmaligen Ausrutscher hin. So wird es wohl auch der Richter sehen. Und die Polizei muss leider wieder tatenlos zusehen. Solche angehenden Ganoven werden doch nie ordentliche Mitglieder unserer Gesellschaft.

  3. 2.

    Welcher Richter? Gibt doch kaum noch welche. Und die, die noch da sind, müssen sich mit Widersprüchen gegen Abschiebungen beschäftigen.

  4. 1.

    Na super, und der Richter wird nur wieder den Zeigefinger erhaben und "Du,Du, sagen.

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