Stau auf der Stadtautobahn (Quelle: rbb)
Video: Abendschau | 22.09.2019 | Max Kell | Bild: rbb

Straßenverkehr in Berlin - "Autofreier Sonntag" bringt kaum spürbare Entspannung

London und Paris sperren zur europaweiten Aktion "Autofreier Sonntag" die Innenstädte.  Berlin verbilligt lediglich die Tickets für den Nahverkehr - und belässt es bei einem Appell, das Auto stehen zu lassen. Resultat: Der Autoverkehr rollt wie eh und je.

Der Aktionstag "Autofreier Sonntag" hat kaum Entspannung auf den Berliner Straßen gebracht. Die Verkehrsinformationszentrale meldete am Mittag einen Stau von einem Kilometer Länge auf der Avus (A115) zwischen dem Dreieck Funkturm und der Anschlussstelle Hüttenweg. Auch im weiteren Verlauf bis zum Dreieck Nuthetal kam es immer wieder zu Staus und Behinderungen.

Auch die Stickstoffdioxid-Werte waren durch den Appell des Senats, das Auto stehen zu lassen, nicht wirklich gesunken. Vier der sieben Stickstoffdioxid-Messstellen des Berliner Senats verzeichneten am Sonntag um 14 Uhr zum Teil sogar höhere Werte als zum gleichen Zeitpunkt an den vorherigen drei Sonntagen. Lediglich am Mariendorfer Damm und an der Karl-Marx-Straße gingen die Werte zurück.

Neben dem Verkehr wirkt sich auch das Wetter auf die Messwerte aus: Weht starker Wind, gehen die Werte zurück, weil das Stickstoffdioxid schneller in höhere Luftschichten abtransportiert wird.

Die aktuellen Werte zeigt der Stickstoffdioxid-Monitor des rbb.

BVG-Einzelticket gilt den ganzen Tag

Zur Aktion "Autofreier Sonntag" hatten der Berliner Senat und mehrere Organisationen wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) aufgerufen. Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) teilte vorab mit:  "Am autofreien Sonntag können Sie ein Zeichen setzen – für eine klimaschonende, gesunde und sichere Mobilität. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mitmachen."

Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe und der S-Bahn konnten am Sonntag den ganzen Tag über mit einem Einzelticket den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Nach Angaben der BVG galt der Fahrschein für 2,80 Euro in der Zone AB für Busse, Bahnen und Fähren sowie für die Berliner S-Bahn. Die BVG und die S-Bahn sind Mitglied des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), daher gelten Fahrscheine in Berlin immer für alle öffentlichen Verkehrsträger. Auch in Potsdam galten am Sonntag Vergünstigungen.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) berichteten auf Nachfrage von erkennbar mehr Fahrgästen in Bussen und Bahnen.

London und Paris gingen viel weiter als Berlin

Der "Autofreie Sonntag" ist eine Kampagne der EU-Kommission, die seit 2002 jedes Jahr stattfindet. Straßensperrungen, um einen Anreiz für den Umstieg auf Bus und Bahn zu setzen, gab es in Berlin am autofreien Sonntag nicht - im Gegensatz zu anderen Städten. So sperrte Stuttgart mit der Theodor-Heuss-Straße einen wichtigen Zubringer in die Innenstadt. Die dortige Stadtverwaltung prognostizierte laut Stuttgarter Nachrichten "große Verkehrsbehinderungen in der gesamten Innenstadt."

Noch viel weiter gingen London und Paris: Die beiden Metropolen sperrten weite Teile der Innenstadt für den motorisierten Verkehr. So konnten Fußgänger in der englischen Hauptstadt ungestört von Autos über London Bridge und Tower Bridge flanieren, in Paris war auf dem Champs Elysées weit und breit kein Auto zu sehen.

Grünen-Landesvorsitzender: Ziel ist autofreies Berlin

Diesmal zog Berlin da nicht mit - trotz rot-rot-grüner Koalition an der Spitze. Der grüne Landesvorsitzende Werner Graf forderte zukünftig echte autofreie Sonntage für ganz Berlin. "In der Ölkrise der Siebzigerjahre haben die Menschen am Sonntag auf ihr Auto verzichtet. Jetzt haben wir eine massive Klimakrise. Wenn wir autofreie Sonntage ausrufen, weil das Öl in der Krise ist, warum nicht auch, weil das Klima in der Krise ist?", teilte Graf mit. Ziel der Öko-Partei sei demnach "ein autofreies Berlin". Wie konkret das geschehen soll, ließ Graf allerdings offen.

Ganz reale Bestrebungen, am Sonntag das Auto aus Teilen der Innenstadt zu verbannen, gibt es im Bezirk Mitte. So soll am ersten Oktober-Wochenende ein Teil der Friedrichstraße autofrei werden.

Ursprünglich hatte Mitte Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) geplant, die Einkaufsmeile vom 6. bis 8. September für Autos zu sperren. Diese Pläne wurden nach Absprache mit den Anrainern noch einmal geändert.

Sendung: Inforadio, 22.09.2019, 08:00 Uhr

Kommentar

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87 Kommentare

  1. 87.

    Es ist wohl die blanke Resignation. Auf vielen Bahnhöfen sind ja auch in den letzten Monaten Raucherinseln eingerichtet worden; manche werden genutzt, manche nicht. Ich hab mich mal bei einem Typen bedankt, dass er mich nicht vollqualmt. Der kam auch Osteuropa; hat mich nicht verstanden und gesagt, dass er sich in Deutschland wohlfühlt. Da dachte ich in dem Moment, dass uns wohl erst die Ausländer zeigen müssen, wie es geht.... :)

  2. 86.

    "Ja, das ist der Grund, dass Wähler die AfD wählen, weil sich von den etablierten Parteien verschaukelt fühlen".

    Die Mär von dem Protestwähler zieht nicht mehr. Wer die rechtsextreme AfD wählt, der wählt, spätestens seit der völkisch-nationale Flügel und Politiker mit eindeutiger rechtsextremer Vita das Sagen haben, eindeutig rechtsextrem und völkisch-national weil er das WILL!

    "Letztlich ist das aber auch so, dass wer die Grünen wählt, selber Schuld ist. Verbote, Bevormundung, Vorschriften, Angst verbreiten - konstruktives kommt von denen nicht".

    Wieder falsch, die Grünen sind scheinbar die treibende Kraft, indem sie alle (!)anderen Parteien vor sich hertreiben.

    "Aber, damit stehen sie derzeit nicht alleine da. Der Bürger hat es langsam satt, täglich Horrormeldungen über die Umwelt, das Klima zu hören".

    Auch das ist, nachweislich, falsch und Lügenpropaganda der Rechtspopulisten und -extremen.

  3. 85.

    War ja nur ein Beispiel ;-). Viele "Nordlichtstädte" gehen damit weitaus besser um als Bärlin. Vll. sollten diese mal Kurse für hiesigen Verantwortlichen anbieten. Nur eine Idee.
    < Die Tageskarten in Berlin sind doof, weil sie dann eben nachts enden - egal, wann man morgens oder eben erst mittag abgestempelt hat. Da wäre eben eine 24-Std.-Fahrberechtigung viel sinnstiftender. >
    Meine vollste Zustimmung.
    <Der autofreie Sonntag war ja hier kaum ein Erfolg>
    Stimmt. Der völlig an uns vorbeigegangen. Cooles Wetter - ein Kumpel rief an - das alte Gespann fertig gemacht und ab in die "Pampa". lecker futtern in der Bikerbutze, Benzin quatschen, sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen - herrlich. Ich glaube so ging es vielen. Ich glaube auch, das sich, vor allem hinsichtlich "Fahrverboten" auf freiwilliger Basis nur sehr wenig erreichen lassen wird. Lokal schon gar nicht. Das ist Aktionismus - nicht mehr.

  4. 84.

    @PingPing Stichwort "Harley und E-Harley": echt? Super. Noch besser, wenn sie die mit dem Verbrennungsmotor dann ersatzlos vom Programm streichen.
    Ihnen vielen Dank für diese Nachricht! (Aber wer kauft so etwas? Sicher nicht die Typen, die den Superdröhn benötigen, um ihre Potenz - welcher Art auch immer - zu demonstrieren.)

    Das Motorradkorso war wirklich SEHR geschickt gewählt zeitlich. Noch besser kann man Antiwerbung nicht betreiben.

  5. 83.

    @popelchen: ja, sehr schön, die Kieler Wochenkarte. Aber ich möchte eben KEINE Wochenkarte, weil ich sie nicht benötige. Die Tageskarten in Berlin sind doof, weil sie dann eben nachts enden - egal, wann man morgens oder eben erst mittag abgestempelt hat. Da wäre eben eine 24-Std.-Fahrberechtigung viel sinnstiftender.
    Die Einzelfahrscheine sind eben unnütz, wenn man viel hin- und her fahren möchte an einem Tag (oder in einer Nacht).

    Der autofreie Sonntag war ja hier kaum ein Erfolg, mehr als Symbolik ist das aber ohnehin nicht.
    Was bringt EIN autofreier Sonntag im Jahr? Richtig, nichts. Dennoch soll er ruhig stattfinden, ob nun als Gewissensgeste, Aha-Effekt-Produzierer ("ach, geht ja auch ganz gut ohne") oder einfach nur als Fitness- und Entschleunigungsgenerator.

  6. 82.

    Was bedeutet ein Fragezeichen hinter einem Satz? So wie sie hier jeden Kilometer, den sie Auto fahren verbissen verteidigen war meine Frage nicht abwegig oder?

  7. 81.

    Och ... da müssen sie nicht nach London schielen. Kiel reicht völlig aus. Für schlappe 27 Euro gibt es da eine Wochenkarte - hört sich viel an, abzüglich der möglichen Kosten für Parkhäuser etc. ein entspanntes Schnäppchen. Bus, Straßenbahn und Fähren - sehr zu empfehlen - inkl. (U-Bahn und Küste sind natürlich ein Problemchen). Man kommt überall hin - auch wenn man nicht gut zu Fuss ist. Klappt.

  8. 80.

    "Danke liebe BVG, nett gemeint, aber ich fahre lieber Auto. Ich möchte gern unbeschadet und pünktlich an meinem Ziel ankommen"

    Und genau Leute wie sie sind der Grund warum man mit der BVG nicht "unbeschadet und pünktlich" an sein Ziel kommt.

  9. 79.

    Sind am Wochenende über 900km gefahren. Und das,weil unser Ziel, nicht im geringsten eine Möglichkeit bot, ohne Auto hin zu kommen . Habe auch nicht ein " Schamgefühl ", überhaupt nicht, wenn ich an Fr.Merkel und an AKK denke! Und an die Dienstkarossen im Berliner Senat oder des Brandenburgischen Landtags. Überhaupt nicht!!!!!!

  10. 78.

    Na weil sich eine Harley so anhören muß. Aber zu ihrer Beruhigung , hat Harley Davidson eine Elektrobike auf den Markt gebracht.

  11. 77.

    Hey , wo bleibt die Fantasie ? Warum nur autofreie Innenstadt ? Wie wäre es mit heizfreien Wochen im Winter ? Statt molligen 20 Grad , reichen eigentlich auch 10 Grad. Es gibt doch schließlich Strickpullis. Haushalte mit Kinder erhalten dann natürlich Zertifikate für 2,5 Grad mehr pro Kind. Weiterhin könnte man die Datenflatrates noch richtig satt besteuern. Wir haben doch schon gehört wieviel CO2 rausgepumpt wird, alleine um die Smartphones und die anderen Geräte aufzuladen. Schick wäre auch eine Sonderabgabe für Single-Haushalte. Hier ist das Verhältnis Wohnraum, CO2 Verbrauch pro Wohnung und Platzverbrauch pro Mensch in der Innenstadt besonders schlecht. Zertifikate gibt's natürlich auch für eine Gründung von WG´s. Natürlich gelten diese Maßnahmen nur für die Bürger*innen der Innenstadt. Wir wollen es ja dort schön haben …… und sauber......

  12. 76.

    Nicht aufgepasst, nur mitgeschwommen... Natürlich sollen gesundheitlich Gehandicapte und Berufstätige, die nachweisen können, dass sie aufs Auto angewiesen sind, ausgenommen werden. Daher spricht man auch von der Reduzierung des Privatverkehrs.

  13. 74.

    Das ganze hätte besser kommuniziert werden können.
    Die S-Bahn fuhr pünktlich, allerdings war der Fahrstuhl am
    S-Tempelhof kaputt.
    Die U-Bahn hat dort scheinbar keinen Fahrstuhl. Dafür kam eine defekte U-Bahn, in die man nicht einsteigen dürfte und auf die nächste warten musste (20 Minuten). Auf dem Bahnsteig wurde munter geraucht und getrunken.
    Auf dem Rückweg wollten wir uns das ersparen und sind mit dem M76 gefahren. Netter Fahrer, leerer Bus, klimatisiert, konnte Haltestellen überspringen (war aber halt auch Sonntag).

    Insgesamt also sehr durchwachsen und vom Weg / Transportmittel abhängig. Sollte besser, zuverlässiger und moderner werden bevor man andere Verkehrsmittel wie das Auto verteuert.

    P.S. Es sollte auch mal ein Augenmerk auf Roller und Motorräder geworfen werden, da es extrem stinkt, wenn so ein Ding vorbeifährt.

  14. 73.

    Die haben Schiß, dass sie sich selber beschränken müssten. Also wird nur an die Verkehrswende gedacht.

  15. 72.

    So ist es, die Zeit ist zu kurz.
    Kann mich Ihnen nur anschließen, den Schmutz in den Bahnen habe ich vergessen zu erwähnen.

  16. 71.

    Ist ja alles ganz schön und gut, aber wie soll z.B. ein Kleinunternehmer mit Geschäft in der Innenstadt, der 7 Tage die Woche auf sein Auto angewiesen ist (Einkauf, Montageaufträge, Auslieferung usw.) auf seine Einkünfte verzichten? Es ist alles nur einseitig durchdacht und solange die Grünen-Fraktion die Fraktion mit den meisten Flugkilometern ist, sehe ich das mehr nach dem Motto: "sie predigen Wasser und saufen Wein", nicht anders. Oder können Sie sich vorstellen, dass die Kanzlerin von der Museumsinsel zum Kanzleramt mit dem Rad fährt? Die Autofahrer sind doch sowieso immer die Deppen, zahlen mit Abstand die meisten Steuern und werden zusätzlich noch von allen Seiten beschnitten und abgezockt. Man sollte doch mal generell in Autofahrer-Streik treten, dann gibt es mal paar Tage keine Brötchen, kein Bargeld aus dem Automat, keine Zeitung, keine Post, kein Feierabendbier, keine Pizza, keine Arztbesuche und auch keine Medikamente inder Apotheke.

  17. 70.

    Das gestrige Traumwetter war ideal für eine schöne Radtour in Brandenburg. Es waren auch viele Familien unterwegs. Die Weigerung der Menschen auf Bus und Bahn aus den hier mehrfach aufgeführten Gründen zu verzichten kann ich nur sagen: ihr habt zu 100% recht.

  18. 69.

    Ja, das ist der Grund, dass Wähler die AfD wählen, weil sich von den etablierten Parteien verschaukelt fühlen.
    Letztlich ist das aber auch so, dass wer die Grünen wählt, selber Schuld ist. Verbote, Bevormundung, Vorschriften, Angst verbreiten - konstruktives kommt von denen nicht. Aber, damit stehen sie derzeit nicht alleine da. Der Bürger hat es langsam satt, täglich Horrormeldungen über die Umwelt, das Klima zu hören. Dazu kommt, dass ihm wieder in die Tasche gegriffen werden soll, nur weil sich die Politik nicht an die Industrie traut.
    Ich fahre gerne Auto und werde es auch weiter machen, auch wenn man mir das verbieten will.

  19. 68.

    Bin ganz Ihrer Meinung. Finde es überhaupt nicht lustig von anderen Leuten angerotzt zu werden. Oder ständig auf Kuschelkurs zu sein oder Handygeschnatter mitzuhören. Vor allem diverse Gerüche einatmen. Außerdem ständige Ausfälle. Habe keine Lust im Winter 20 min und länger auf öffentliche Verkehrsmittel zu warten und zu frieren. Das Leben ist zu kurz um ständig auf was zu warten. Habe auch keine Lust noch früher als ohnehin schon aufzustehen um pünktlich zur Arbeit zukommen. Mal abgesehen davon das Sonntags Zeit ist um mal eine Landpartie zu machen ein Individualfahrzeug einfach mal praktischer ist.

  20. 67.

    Da sieht man mal was der größte Teil der Bevölkerung von Klimaschutz hält, nix. Ganz nach dem Motto, wieso soll ich auf mein Auto verzichten während andere viel größere Länder z.b. China oder Indien sich einen Scheiß um Klimaschutz kümmern...

  21. 65.

    Es hat hier zwar nichts mit dem Hauptthema zu tun, aber trotzdem mal so nebenbei: Der VBB leidet unter dem Konstruktionsfehler, dass er kaum etwas tut, was ein normaler Verkehrsverbund tut: Er verkauft keine Fahrscheine (das machen die Verkehrsunternehmen selbst)und er bestellt keine Verkehrsleistungen (das machen die Bundesländer). Dadurch wird nach außen kaum sichtbar, was der VBB eigentlich tut.

  22. 64.

    Die Bahnen sind an einem Sonntag nicht so voll und man konnte praktisch weite Strecken den ganzen Tag über zwei Mal für 1,40 Euro oder drei Mal für 93 Cent nutzen. Am Preis liegt es also nicht wenn viele Verkehrsteilnehmer die Bahnen nicht nutzen wollten bzw. möchten. Wenn man den Autoverkehr räumlich und zeitlich sinnvoll reduzieren möchte - aus ökologisch notwendigen Gründen und nicht aus politischen Gründen - muss man falsches Fahren und vor allem falsches Parken an Ecken, auf Fußwegen, auf Bus- und Radspuren endlich konsequent unterbinden. Das ist eine Maßnahme die sofort umsetzbar ist und Wirkung zeigt.

  23. 63.

    Ein bekannter regionaler TV- und Radiosender berichtete, dass die Busse angeblich besser gekommen sein sollen, weil weniger Verkehr gewesen sei.

    Wenn Frau Günther und ihre Parteifreude ein Zeichen setzen wollen, verzichten die nicht nur an einen Sonntag auf das Auto für die Wege im Kiez. Im Bremen zeigen Senatoren, dass es auch für die tägliche Wege zur Arbeit anders geht und teilen sich bei Bedarf einen Dienstwagen. Das würde auch den Linken entgegen kommen, da Parkplätze schon heute so knapp sind, dass Fußgäbgerbereuche zugeparkt werden "müssen".
    https://www.bz-berlin.de/data/uploads/2019/09/senats-tour594_1568743039.jpg

  24. 62.

    Neben den längst überfälligen Ausbau weiterer Straßenbahn , U Bahn und S Bahnstrecken könnte man ja zumindest schon mal deutlich einfachere Maßnahmen umsetzen um den ÖPNV im Großraum Berlin deutlich zu verbessern und dazu gehören mehr Busspuren , genügend Fahrer für Busse , Straßenbahn , U Bahn , S Bahn und Regionalbahn inkls. einer Reserve für Urlaubs oder Krankenzeiten , vernünftige Zugänge zu U und S Bahnhöfen auch für Menschen mit Behinderungen als da währen z.b. funktionierende Fahrstühle , genügend funktionierende und längere Fahrzeuge insbesondere bei der U Bahn , S Bahn und Regionalbahn , dichtere Takte und deutlich mehr Sauberkeit in Bahnhöfen und Zügen !! Aber selbst diese Maßnahmen bekommen Senat und VBB nicht gebacken !!!!!

  25. 61.

    Da sind ja so einige um keine Ausrede verlegen, wenn es darum geht, warum man denn das Auto nicht stehen lassen kann/ konnte. War heute auch unterwegs. Mit den Öffis. Aber sucht mal weiter fadenscheinige Begründungen.

  26. 60.

    Ich hatte gedacht, dass mehr Autofahrer dem Aufruf folgen, aber, als ich wieder in die Stadt kam, stand ich im Stau.
    Schade, ich dachte, ich komme mal pünktlich nach Hause.

  27. 59.

    Super Idee! Wie toll für uns Kinder die Sonntage in den 70-ern wegen der Ölkrise waren. Herrlich. Jeden 4. Sonntag Ruhe im Karton und mal wieder die Vögel zwitschern hören. Ein Träumchen :-)

  28. 58.

    Der RBB und ich sind nicht immer einer Meinung. Hier schon. Für den Berliner ist es eben das BVG-Ticket. Zu viele können mit VBB nichts anfangen. Es ist richtig dies so zu nennen, damit es verständlich bleibt. Zumal die BVG selber BVG-Ticket sagt.
    https://www.bvg.de/ticketapp
    https://shop.bvg.de/index.php/tickets

  29. 57.

    Zitat: 'bestimmt noch zu meinen Lebzeiten'
    Dies ist ein Satzteil, den ich ständig höre und lese, im Grunde seit vielen Jahren, 30 Jahre nach Mauerfall, in Berlin und Brandenburg. Auto verbieten wollen und ein grottenschlechten S-Bahnverkehr erleben dürfen. Die S5 ist manchen Tagen eine Katastrophe. Wir müssen Brandenburg und Berlin endlich zusammen Denken. Auch die Tangentiale Verbindung Ost (TVO) gehört dazu. Wann endlich, weil sie entlastet sehr dicht bewohnte Gebiete. Ich verstehe Rot und Grün nicht, wie sie sich dagegen krallen.

  30. 56.

    Der Name des Aktionstages ist irreführend, da es ja kein Autofreier Sonntag war.

  31. 54.

    Solange wie Busse und Bahnen so überfüllt und unsicher sind fahre ich möglichst nicht damit.
    Punkt.

  32. 53.

    Stimmt nicht, ich verändere nach und nach Dinge in meinem Alltag, ohne darum großes Gewese zu machen.
    ICH war heute zuhause und habe das schöne Wetter genossen - ohne Auto.

  33. 52.

    Wenn alle es ernst meinen, dann sollten wir einmal im Monat einen autofreien Sonntag haben. Im Übrigen ich habe einen Pkw, mache aber 90% der Fahrten innerhalb Berlin mit den ÖPNV

  34. 51.

    Autofreier Sonntag....Das ich nicht lache. Sollte lieber heissen: Autobusfreier Sonntag. Heute Bus 172 ....17.55 bis 18.45 gewartet . Klasse Leistung. Fühle mich verarscht. Mache nächste Mal bestimmt wieder mit.....

  35. 50.

    Doch, doch der Ausbau des ÖPNV wird nur gründlich geplant. Die Straßenbahntrasse nach Kreuzberg kommt bestimmt noch zu meinen Lebzeiten ;) Gefühlt wird die Verbindung nach Osten seit 1990 versprochen.
    Doch Wunder sollen auch in Berlin möglich sein. Flächendeckender Ausbau der Tram wäre schön :)
    An den Mauerabbau haben zu West-Berliner Zeiten auch nur wenige geglaubt.

    @rbb Wurde irgendwo auffällig bzw. wirksam für den autofreien Tag geworben?! Hab nix gesehen.

  36. 49.

    Pardon, ich verstehe die Vorwürfe nicht: Demnächst ist wieder Marathon, dann ist Halbmarathon, dann ist Dreifünftelmarathon, dann Velo-Irgendwas, diese Demo, jenes "Event" - die Berliner Innenstadt ist doch dauernd, insbesondere an den Wochenenden, für den Autoverkehr mehr oder weniger großflächig gesperrt. In der Regel auch gleich für den Bus- und Straßenbahnverkehr. Können London und Paris da mithalten?

  37. 48.

    Immer sind die anderen schuld, nur meine Lebensweise möchte ich nicht ändern und habe Tausende Ausreden warum nicht.

  38. 47.

    Und da sind sie nat. wegen der paar lächerlichen Ohrhörer mit dem Auto die Pichelsdorfer hoch um dann an der Klosterstraße im Stau zu stehen?

    Manche lernen es nie....

  39. 46.

    Selbst zum 0 Tarif verzichtet keiner aufs Auto

  40. 44.

    Der BMW-Dienstwagen von Herrn Behrendt bläst auf den Prüfstand um die 200mg CO2 im simulierten Stadtverkehr in die Luft. Da lobe ich die 320 Diesel-PS aus dem VW-Konzern, mit den ich regelmäßig unterwegs bin. Die 2,80 konnten mich nicht locken.

  41. 43.

    Vieles heutzutage ist einfach nur infantil. Leute, Senat, Brandenburg, VBB, BVG, S-Bahn bringt doch bitte erstmal den Stand vor dem 2. Weltkrieg zu Tage. Stahnsdorf, Falkensee, Velten und die Stammbahn, Wriezener Bahn - 'NICHTS!' Es war alles schon einmal da und war rentabel. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer folgen nun Verbote in Sachen Auto. Es gibt aber keinen Ausbau des ÖPNV in Berlin und Brandenburg (Speckgürtel). Berlin, eine Stadt die sich als Weltstadt beschreibt und ist so träge wie keine andere Weltstadt.

  42. 42.

    < Ich liebte den 62ziger, hinten offen, konnte man noch beim anfahren aufspringen. Oben lange, durchgehende grüne Sitzbänke mit Aschern an der Lehne der der Vorderbank.>
    Wenn der Bus an einer roten Ampel stand, ging das auch ;-).
    Wenn ich mich richtig erinnere, durfte nur "oben" geraucht werden und im WInter hing so eine "Filzdecke" (grün?)vor dem offenen Einstieg. Geile Zeit.

  43. 41.

    also wenn Frau Merkel und Frau AKK mit je einem Flugzeug in die USA fliegen kann, soll ich das Klima retten ?
    also ich bin heute von Tegel mit dem Auto gefahren und nicht mit der BVG, die ja der Meinung ist....TXL....Alex.....direkt......!

  44. 40.

    <Sieht hier kurz vor West-Staaken auf der Heerstr. und dem Brunsbütteler Damm auch nicht nach autofrei aus.>
    Dem stimme ich zu und oute mich auch als Umweltsau. Schönstes Bikerwetter - die Idee, zusammen mit Freunden, ab nach Kampehl zum Kahlbutz und rein in die Bikerbutze, lecker futtern, Benzin quatschen usw. Also das alte Gespann rausholen, Vergaser, kein Kat, keine "Assis" - das Wetter war einfach nur zu geil für eine Öffi-Runde. Mit Öffis kommt man da übrigens nur gaaaanz schlecht hin. War ein schöner Tag - ist er immernoch.

  45. 39.

    Ja, am Finkenkruger war ja Schluss mit West-Berlin.
    Ich habe 2017 wegen der Modernisierung hier eine Ferienwohnung im Torweg, jenseits der ehemaligen Grenze gemietet. Dort hatte ich dann erstmals den Blick aus dem Fenster von der anderen Seite auf den Finkenkruger/Ecke Torweg. War echt komisch.
    Wenn der Bus in der Gartenstadt nicht fährt, ist man dort völlig abgehängt. All die Innenstadtkommentatoren wissen sicher nicht wovon ich rede. Na wenn man Bus und U-,Bahn in Reichweite hat, im 3- 5 Min-Takt :-(

  46. 38.

    Komme gerade mit dem Auto von einer Geburtstagsfeier - und erfahre auf dem Heimweg im Autoradio, dass autofreier Sonntag ist... ?? Super gelaufen. Danke für nichts. Und das BVG-Ticket ist mir auch unbekannt. Hilft auch nix, der Einstieg wäre noch in eine Brandenburger Buslinie gewesen - für eine Haltestelle. Dann Berlin, wird aber nur von Brandenbussen angefahren. Ticket also normal teuer. Blödsinn alles. Warum ist nicht am Greta-Tag vorgestern auch autofrei? Da waren nur die Ampeln auf irre geschaltet, Fußgänger und Buschkrugallee Hauptstraße gleichzeitig grün. Wohl dem, der überlebt hat.... jeder dachte vom anderen, er habe rot. So gut koordiniert bei uns, alles, ich bin begeistert.

  47. 37.

    Wozu wähle ich grün, wenn die Schiss haben, was gegen die Autofahrer zu unternehmen?

  48. 36.

    Sorry, aber solche Aktionen muss man mehr Publik machen und nicht nebenbei mal beim RBB erzählen, sondern tagelang auf der Homepage verbreiten, solche Sprüche jetzt zu schwätzen kann jeder,
    so bekommt man die Leute nicht weg vom Auto.

  49. 35.

    @HeleneZ: Vielen Dank für die Anerkennung. Das hört/liest man heutzutage viel zu selten. Ich gebe es weiter ...
    Übrigens - sooo voll ist es heute gar nicht. Also, auf der S8 zumindest.
    Vielleicht nachher, wenn die Schwaben einschweben.

  50. 34.

    So, bin mit dem Auto von Arbeit eben nach Hause gekommen, jetzt kann der Autofreie Sonntag losgehen.
    Hoffentlich gibt es mal einen Autofreien Montag, damit die scheinheiligen Hobby-WE-Radler, was zum Grübeln haben.

  51. 33.

    Meine Großeltern lebten in Staaken Finkenkruger Weg,ich bin in der Seegefelderstraße gegenüber vom Bahnhof groß geworden. Zu Oma und Opa immer mit der S- Bahn. Man konnte aus dem Fenster immer über die Mauer schauen......
    Hier bei mir staut sich der Ausflugsverkehr immer mehr. Autofrei sind ganz anders aus. Da muß mehr geboten werden und außerdem sollte viel mehr Werbung gemacht werden. So wird das nie was.....

  52. 32.

    Da hat man mal frei und sitzt auf dem Hintern zu Hause,
    Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind doch nicht in der Lage, so viele Menschen zu befördern.
    Gehe von einem schönen Sonntag aus.

  53. 31.

    Sorry, die Info steht nicht erst seit gestern im Netz. Ich habe das schon irgendwann im Laufe der Woche beim RBB gelesen und den Link auch an Kollegen/ innen weitergeleitet.

  54. 30.

    Ist ja eine tolle Aktion, leider hätte man das früher Publik machen müssen um die Leute dieses gute Angebot schmackhaft zu machen. Schade dafür hätte der RBB auch sorgen können.

  55. 29.

    Autofreier Sonntag? Nicht mit mir!

  56. 28.

    West-Berliner haben schon an Umweltschitz gedacht, als der Dreck der Trabbies im Osten noch direkt über die Mauer kam. Mein erstes Auto mit Cat, einen Colt Mitsubishi mit 4000 DM Prämie, kaufte ich 1981. Im Osten gab es damals keine Umweltverschmutzung.:-(
    Seitdem bin ich auch auf einen Automatik-PKW angewiesen. Den Kleinsten, den es mit Automatik gibt und keinen Großen oder SUV. Als Stadtmensch ohnehin nicht. Ehe also alle Autofahrer verdammt werden , erst mal nachdenken. Gerade wenn man das Glück hat, gesund zu sein .

  57. 27.

    Sehr geehrter Michael,

    danke für ihren Hinweis. Im Text haben wir nun noch einmal präzisiert, das Tickets, die Kunden an BVG-Automaten oder über die BVG-App kaufen, auch für die Berliner S-Bahn gelten - und umgekehrt. Dass es kein BVG-Einzelticket gibt, entspricht jedoch nicht der Außendarstellung der BVG. So ist der Webshop der BVG mit "BVG Ticket" überschrieben
    https://shop.bvg.de/index.php/tickets

    Der VBB ist in der Wahrnehmung vieler Kunden bei Weitem nicht so präsent wie die BVG. Daher bleiben wir bei der Überschrift "BVG-Einzelticket".

  58. 26.

    Danke liebe BVG, nett gemeint, aber ich fahre lieber Auto. Ich möchte gern unbeschadet und pünktlich an meinem Ziel ankommen

  59. 25.

    Der 12-Mann-Tross von AKK passte ganz banal nicht mehr in Mutti ihren Flieger. Warum dann nicht hin auch Linie wie für den Rückflug eh geplant geflogen wird, wäre jetzt zu hinterfragen.

  60. 24.

    Stimmt, Frau Nachbarin. Seit 02-1978 in St.Aaken, wurde im Jan. 76 zuerst mal aus der Reinickendorferin eine zugereiste Spandauerin in der Zweibrücker Str., die bis dahin auch immer Fahrrad und BVG gefahren ist. Ich liebte den 62ziger, hinten offen, konnte man noch beim anfahren aufspringen. Oben lange, durchgehende grüne Sitzbänke mit Aschern an der Lehne der der Vorderbank. Der Fahrer saß abgeschottet in seiner Fahrerkanzel und fuhr er zu schnell, klingelte es im Bus. Schaffner mit Fahrkartenautomaten vor dem Bauch gabs auch noch.
    Seit 1981 brauche ich aus gesundheitlichen Gründen einen ( immer nur kleinen) PKW mit Automatik und all die Besserwisser, die meinen, jeder kann den ÖPNV nutzen, gehen mir extrem auf die Nerven.
    Und was Umwelt und Klima bezrifft, vetschweißte Geräte gehören verboten, die können nicht repariert werden und dieses in Hartplastik Verschweißte konnte früher auch in Pappverpachungen verkauft werden.
    LG aus St.Aaken :-)

  61. 23.

    @ Robin. Der heutige Tag IST eine Werbeveranstaltung ;-) Am meisten nützt es, denke ich, den Touristen der Stadt.

  62. 22.

    @Tom "Jute (S-Bahn-) Stube. "
    Hej, das nenne ich ja mal öko - eine S-Bahn aus Jute ;D !
    Ihnen vielen Dank fürs Transportieren, auch ein Job, der Anerkennung verdient.
    Allzeit gute Fahrt (@all)!

  63. 21.

    Merkel fliegt nach New York und AKK nach Waschington. Ist aber trotzdem nicht o.k. War angeblich auch als gemeinsamer Flug geplant, mit Zwischenstopp in NY.
    Warum das nun nicht geht, wurde bisher nicht begründet.
    Ansonsten mache ich es wie Sie und kann Ihren Frust gut verstehen

  64. 20.

    ... und die Harleys knattern weiterhin durchs Wohnzimmer.... - wann geht es denen ENDLICH mal an den (CO2-Lärm-überflüssig)Kragen?
    Warum kann Berlin nicht, was London schafft?
    Warum nicht diese Art des Tickets dauerhaft? Warum gibt es "nur" Tageskarten, aber keinen 24-Stunden-Karten, also solche, die vom Zeitpunkt des ersten Abstempelns 24 Stunden gültig sind, zu einem ebenfalls solch günstigen Preis? Bitte fördern. Das sind sinnvoll eingesetzte Steuergelder.

  65. 19.

    Sehr geerhrte Redakteure,
    zur Richtigstellung: es gibt kein BVG-Einzelticket, es gibt nur ein VBB-Einzelticket!!! Die BVG ist nur ein Teilnehmer im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Am heutigen Aktionstag erkennen alle Verkehrsunternehmen die im Tarifbereich Berlin AB fahren, den Einzelfahrschein dieser Tarifzone als Tageskarte an. Hören Sie bitte damit auf, immer alles was innerhalb der Stadtgrenze fährt, als BVG zu bezeichnen, diese Zeiten sind lange vorbei. Bei einer Lokalredaktion kann ich doch wohl eine inhaltlich richtige Berichterstattung erwarten.

  66. 18.

    Wenn man Berlin an einem Aktionstag wie diesem etwas Autofreier haben will, vielleicht sollte man darüber mal nachdenken, so eine Aktion mal eher und großflächiger an zu kündigen? Ich hab jedenfalls nicht davon gewusst bis gerade eben. Warum wird es nicht vorher bei der BVG angekündigt (z.B. auf den Anzeigen im Bahnhof), warum macht die Stadt keine Werbung für diesen Tag und Aktionen???
    Achja... weil das Auto ein heiliges Gut ist vom Deutschen und die Lobby stark. Darum sperrt man auch nicht die Innenstadt. Fehlt eigentlich nur noch ein verkaufsoffener Sonntag, oder? Also... weiterhin schön auf das Klimaproblem pfeifen und weiter machen wie bisher...

  67. 17.

    Immer rin in die Jute (S-Bahn-) Stube.
    War ja gestern in Tempelhof auch schon so ein Massenauflauf.
    Zum Glück habe ich (berufsbedingt) immer einen reservierten Fensterplatz - ganz vorne.
    Eine Bitte: nach dem Einsteigen in das Wageninnere durchrücken und/oder locker im Raum verteilen.
    Danke und eine gute Fahrt!

  68. 16.

    Die Politik macht es vor: AKK und Merkel fliegen gleichzeitig beide nach New York, in zwei Maschinen, weil das Kanzleramt AKK ausgeladen hat. Nach dem Klimabeschiss aus der Waschmaschine ein geiles Zeichen und ein weiterer Tritt in den Allerwertesten der Bürger, die ihre Autos stehen lassen sollen.
    Hohngelächter kann man da nur noch ablassen.
    Die Bürger sollen sich einschränken, während sich die Granden die Rosinen picken.
    Verlogen bis ins Mark.
    Ich lasse mein Auto stehen, wenn ich es nicht benötige; und das öfter als angenommen. Ich verzichte auf Plastik wo es nur geht, Mein Konsumverhalten habe ich geändert, aber wenn ich unsere oberer Kaste ansehe, habe ich keine Lust mehr auf das Alles. Was nutzt Verzicht, wenn andere auf Kosten der Leute, die wirklich sparen und sauberer leben, ihren Lebenswandel nicht ändern oder gar verschärfen?

  69. 15.

    Auch in der Hinsicht gehen London und Paris weiter: Die bauen den ÖPNV in der Peripherie aus. Hier glaubt man, dass allein das Denken daran ausreicht.

  70. 14.

    Sollte jeden Sonntag sein!

  71. 13.

    Ich bin mit der Ringbahn gefahren und nur kaputte Fahrstühle überall. Sehr schön mit zwei kleinen Kindern. Grummel. Wäre ich mal mit Auto gefahren.

  72. 12.

    Scheint sich niemand dran zu halten, Blick auf die Falkenseer Chaussee ganz normaler Autoverkehr!

  73. 11.

    Wieso sollte man so einen Belastungstest machen wenn man das Ergebnis auch schon vorher weiß. Zur Zeit ist die Stadt auf den Autoverkehr ausgelegt und man kann nicht von heute auf morgen umstellen. Städte entwickeln sich überJahrzehnte, nicht über Wochen.

  74. 10.

    Ein " Autofreier " Sonntag in Berlin ist ebenso sinnlos wie ein 365 Euro Ticket solange der ÖPNV in der Stadt nicht deutlich ausgebaut bzw. verbessert wird !! Leider ist auch unter der Beteiligung der Grünen im Senat bis jetzt nur wenig bis gar nichts geschehen um den ÖPNV deutlich voran zu bringen zumindest merke ich bis heute keinen großen Unterschied zu früheren CDU geführten Senaten . Würde mich freuen wenn sich in diesem wichtigen Punkt endlich mal was deutlich zum positiven ändert .

  75. 9.

    Na da sind wir ja fast Nachbarn:-) ich wohne Alt Pichelsdorf.
    Bei dem Rest den Sie schreiben gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Gestern bei Saturn. Ich brauchte für meine Tochter ein paar neue In-Ear Kopfhörer. Schon alleine dieser Verpackungswahn für diese Teile. Da hätte die Hälfte gereicht....und so geht diese Liste weiter. In meinen Augen muss sich dort etwas ändern und das auch ziemlich schnell.
    Den Stresstest mit den ÖPNV im Berufsverkehr würde vollkommen nach hinten los gehen. Da würde die ganze Stadt zum erliegen kommen und wir vom Stadtrand nicht zur Arbeit.
    Dort klemmt es an allen Ecken und Enden.

  76. 8.

    OK. Mache heute alles zu Fuß. Das Rad bleibt auch stehen.

  77. 7.

    Sieht hier kurz vor West-Staaken auf der Heerstr. und dem Brunsbütteler Damm auch nicht nach autofrei aus. Ein ÖPNV-Test halte ich auch nicht für aussagekräftig, wie gut man denn ohne Auto von A nach B kommt.
    Stresstest wäre mit Berufsverkehr und auch von der Stadtgrenze und vom Umland aus, nicht nur im Innenstadtbereich.

    Na mal sehen, was unsere Welt retten wird. Bestimmt nicht der aktuelle Hyp sondern viele unterschiedliche Änderungen bei jedem. Die Dinos sind nicht wegen zuvieler Autofahrenden oder zuwenig Radfahrenden ausgestorben und auch nicht, weil die Baumsterne in Plastik verpackt waren. Solange Wirtschaft und Politik nicht verhindert, dass umweltschädliche Produkte überhaupt für den deutschen Markt zugelassen werden, ist das alles unglaubwürdig.

  78. 6.

    auf unserem Parkplatz vorm Wohnhaus fehlen von 30 Parkplätzen ACHT ! Autos
    wahrscheinlich alle zum "Autofreien" Sonntag nach Berlin rein gefahren
    Schönen Sonntag aus der Gropiusstadt--ich habe gar kein Auto .-.-.-.

  79. 4.

    Ist ja prima, da lasse ich tatsächlich mein Auto stehen und fahre mit der BVG zum Tag der offenden Tür der Polizei.
    Wird aber bestimmt voll sein in Busse, Bahnen und U-Bahn, egal, wird ebend mal gekuschelt

  80. 3.

    Wenn ich hier bei mir aus dem Fenster so auf die Heerstraße schaue, dann sieht das nicht besonders Autofrei aus.

  81. 2.

    "Noch viel weiter gehen London in Paris:" Ich wusste bisher nicht, dass London in Paris liegt. Wieder was gelernt.

  82. 1.

    Warum nicht an einem Arbeitstag, abgesprochen, quasi als Belastungstest? Oder gar eine ganze Testwoche, einhergehend mit großen Sperrungen der Citty? Das bringt dann Positives und Negatives schnell ans Licht! Stelle ich mir als zweiseitiges Experiment sehr interessant vor! Ich halte den ÖPNV in Berlin nicht für Leistungsfähig um eine Zeitgemäße Beförderung sicher zu stellen! Da muss noch einiges passieren!

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