Eine Polizeikelle mit dem Aufdruck "Polizei halt" liegt hinter der Windschutzscheibe eines Autos.
dpa/Soeren Stache
Bild: Audio: rbb 88.8, 12.09.2019, Matthias Bartsch

Fokus auf Lkw und Busse - Berliner Polizei setzt Schwerpunktkontrollen fort

Die Berliner Polizei kontrolliert am Donnerstag weiter gezielt den Vekehr. Am zweiten Tag der dreitägigen Aktion sollen vor allem Lkw und Busse überprüft werden. Darüber hinaus müssen aber auch Auto-, Rad- und E-Scooter-Fahrer damit rechnen, angehalten zu werden.

Auch am Freitag soll noch verstärkt kontrolliert werden. Die Polizei will die Verkehrsteilnehmer dadurch für Gefahren sensibilisieren, die unter anderem durch Abbiegefehler, Falschparken, überhöhte Geschwindigkeit und Handynutzung entstehen.

Sendung: Inforadio, 12.09.2019, 7.00 Uhr

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11 Kommentare

  1. 11.

    Ich denke ich weiß, was Sie meinen, stimme Ihnen soweit zu, würde es aber schon anders ausdrücken. Narrenfreiheit hat eigentlich keiner. Nur nehmen sich viele Verkehrsteilnehmer sie eigenmächtig heraus. Das ist nicht dasselbe. Viele tun das zum Glück nicht und halten sich an die Regeln. Sozialkompetenz ist die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft. Diese zu vermitteln wurde von Eltern und Schulen jahrelang unterbewertet. Das Ergebnis sehen wir jetzt.

  2. 10.

    Jede Gruppe von Verkehrsteilnehmern hat doch mittlerweile Narrenfreiheit. Zum einen gibt es kaum Personal zum kontrollieren, als nächstes sind die Strafen nicht der redewert und zu guter letzt muss die Gruppe der Verursacher gerade im Fokus der Presse und Politik sein und dann passiert etwas kurzfristig.
    Berlin ist halt arm und im katastrophalen Zustand was recht und Ordnung an geht.

  3. 8.

    Und für Fußgänger. "Gehwegbenutzungssteuer". Und für Menschen die atmen... "Ein- und Ausatmungssteuer"... Sie sind ein echter Scherzbold.^^

  4. 7.

    Wer zahlt darf auch Ansprüche stellen: Deshalb ist sofort eine Fahrradsteuer pro Fahrrad einzuführen. Noch zu diskutieren: Rabatte für vegane, luftballonfreie, kaminfreie Zonen mit Unkrautquote. Der kostenfreie 1. Hund für obdachlose Singles statt kostenfreies Fahrrad darf auch kein Tabu sein.

  5. 6.

    Zu Fabian (2.): und wieder muss das Feindbild Radfahrer gegen Autofahrer zelebriert werden. Abgesehen davon, dass beide am Verkehr teilnehmen, hinkt der Vergleich doch mal wieder an allen Ecken und Enden. Die Gefährdungslage (für und von) Rad- und Autofahrern ist doch eine ganz andere... Sie fordern ja auch nicht, dass man für Wasserpistolen auch einen Waffenschein einführen muss. Fahrradfahren ist gut fürs Klima, für die körperliche Fitness und für den platzsparenden Verkehr in der Stadt. Und in der Regel sind die Fahrradfahrer körperlich die Opfer von Unfällen mit Autos, nicht die Autofahrer. Alles würde besser mit einer getrennten Radspur, aber das wollen viele Autofahrer ja nicht, wegen der dann fehlenden Parkplätze...

  6. 5.

    Was soll das sein? Satire?

    Narrenfreiheit scheint in dieser Stadt jeder zu haben, der sich nicht an Regeln hält. Diese finden sich in allen Gruppen und beileibe nicht nur bei den Fahrradfahrern. Eine bestimmte Häufung kann ich da wirklich nicht sehen. Da laufen Fußgänger massenweise über rote Ampeln und über Radwege, Autofahrer parken in zweiter Reihe und auf Rad/Gehwegen, überholen mit viel zu geringem Abstand (und gefährden dadurch ganz bewusst Leben!) und Radfahrer, die entgegen der Fahrtrichtung auf Radwegen unterwegs sind und ebenfalls munter Ampeln missachten.

    Dass aber Strafen nach ihrer Schwere abgestuft sind, hat jetzt wirklich nichts mit Gleichheit vor dem Gesetz zu tun. Das gilt ja auch für die unterschiedlichen Verstöße die ein Autofahrer begehen kann.

    Letztendlich aber alles egal, wenn eh fast nicht kontrolliert wird.

  7. 4.

    Dann bitte auch endlich alle autofahrenden Raser, Nötiger, Falschparker, Busspurüberholer, Nichtmindestabstandhalter von Radfahrern uvm. bestrafen. Die kommen nämlich auch fast alle ungeschoren davon. Ich gebe Ihnen recht, besonders in der Innenstadt ist das Verkehrsverhalten vieler Radler katastrophal. Das Schlimmste ist, dass viele von denen selber einen Führerschein haben, sie kennen die Regeln also genau. Das Motto vieler Verkehrsteilnehmer aller Art scheint zu sein, dass wenn keiner die Einhaltung der Gesetze kontrolliert, Narrenfreiheit besteht. Es liegt eigentlich an uns Bürgern selber, das zu ändern.

  8. 3.

    Fahre seit 20 Jahren mit dem Rad durch Schöneberg, denken Sie da war auch nur ein einziges Mal die Busspur nicht zugeparkt (zu den Busspurzeiten)?

  9. 2.

    Ich bin heute Morgen "durch" 3 davon gefahren. Alle nur für Autos und 2 verursachten Staus. Prima im Berufsverkehr. Die dritte wurde erst "aufgebaut". Fahrradfahrer haben Narrenfreiheit. Sonst würden nicht fast alle davon ständig gegen Verkehrsregeln verstoßen. Aber so ist das, wenn man nichts zu befürchten hat.
    Klingt im ersten Moment albern aber wir brauchen sowas wie einen Führerschein für Fahrräder. Zum einen, damit Radfahrer endlich die Verkehrsregeln kennen und zum anderen, dass man ihn den Rowdies wieder wegnehmen kann. Mit den selben Strafen wie für Autofahrer.
    In einer Demokratie, wo vor dem Gesetz alle Menschen gleich sind, sollte es auch keine Unterschiede geben.

  10. 1.

    3 Tage im Jahr kann man das aushalten.

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